Leidiges Thema Lebendrupf contra geliebte Daune

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Mehr Informationen findet ihr auf den verlinkten Seiten, natürlich dürft ihr im Offtopic-Bereich oder per Kontaktformular auch gerne Fragen stellen.
  • Ich habe Cumulus vor zwei Tagen angeschrieben und gefragt, ob sie für ihre Produkte auch Daunen aus Lebendrupf verwenden. Innerhalb von 24 Stunden erhielt ich eine Antwort.


    Meine Anfrage lautete:


    Zitat

    "Do you use down from dead animals? Or do you still use live feather plucking for the down in your products? I could not find any information about this on your website."


    Zu Deutsch: Verwenden Sie Daune von toten Tieren? Oder verwenden Sie für Ihre Produkte noch immer Daune aus Lebendrupf? Ich konnte auf Ihrer Webseite diesbezüglich keine Information finden.


    Und hier die Antwort von Cumulus (9. März 2017):


    Zitat

    Down we use to fill our products is plucked from dead animals only. It is a by-product of meat production. What do you mean "still". Is there any information that before we used live plucking down? Please find two EDFA certificates attached.


    Meine Übersetzung: "Die Daune, die wir verarbeiten, stammt ausschliesslich von toten Tieren. Sie fällt als Nebenprodukt der Fleischproduktion an. Was meinen Sie mit "noch immer"? Gibt es Informationen, dass wir früher Daune aus Lebendrupf verwendet haben? Beachten Sie bitte die beiden EDFA-Zertifikate im Anhang."


    Im Anhang des E-Mails ist ein PDF mit einem EDFA- und eine weitere mit einem IDFL-Zertifikat. Die müsste ich nochmals genauer studieren.


    Die ganze Sache ging aus von Sackis Video vom 4. März 2017 über den Cumulus Quilt 250, wo in den Kommentaren behauptet wurde, Cumulus setze auf Lebendrupf, und in diesem Zusammenhang auch das hier im Forum schon oft zitierte "Zitat" von Cumulus erneut zitiert wurde (siehe unten).


    Also schrieb ich gestern nochmals an Cumulus, um über den Hintergrund meiner Anfrage aufzuklären.


    Ich schrieb:



    Ich spare es mir, meine Rückmeldung zu übersetzen. Jedenfalls erhielt ich heute - wiederum keine 24 Stunden nach meinem E-Mail - die folgende Antwort von Cumulus (10. März 2017):



    Auch diesem E-Mail waren wieder die beiden Zertifikate von EDFA und IDFL beigefügt.


    Ich überlasse es den Leserinnen und Lesern dieses Beitrags, sich ihr eigenes Urteil zu bilden.

  • Anmerkung zu meinem obigen Post
    Vor einer Woche, in den Kommentaren unter Sackis Video zum "Quilt 250" von Cumulus, wurde mir bewusst, dass viele Leute Cumulus nach wie vor aufgrund eines Statements von 2012 oder älter negativ bewerten. In fünf oder mehr Jahren kann sich in einer Branche viel verändern. Es erscheint mir nicht fair, eine Firma (oder mit ihr die ganze Branche) aufgrund von alten Statements, die womöglich nicht einmal von Cumulus stammen, nach wie vor negativ zu bewerten. Deshalb habe ich direkt nachgefragt. Zumindest haben wir so ein aktuelles Statement.


    Ich bitte darum, die obigen Zitate von Cumulus nicht in andere Foren zu kopieren, sondern - bei Bedarf - auf den obigen Beitrag einen Link zu setzen. Damit vermeiden wir, dass Aussagen von Firmen jahrelang im Internet weiterverbreitet werden und die Quelle nicht mehr zurückverfolgbar ist.


    Wird auf den Post oben verlinkt, so sind die Aussagen von Cumulus zurückverfolgbar:
    a) Wir haben den Originalwortlaut.
    b) Wir haben das Datum der Aussagen.
    c) Mir liegen diese Aussagen in Form von E-Mails vor.


    Wer Aussagen von Cumulus selbst im Internet posten möchte, soll Cumulus auch selber anschreiben und dann die Antwort von Cumulus verwenden.

  • Hallo,


    nur ist es so, dass eine Dauen von 850Cuin eben nicht aus Totrupf hergstellt werden kann.
    Nun frage ich mich, wo haben die diese den her, wenn nicht aus Lebendrupf?


    Gruss
    Konrad

  • nur ist es so, dass eine Dauen von 850Cuin eben nicht aus Totrupf hergstellt werden kann.
    Nun frage ich mich, wo haben die diese den her, wenn nicht aus Lebendrupf?


    Quatsch. Lies doch mal was immer wieder geschrieben wurde: hochwertige Daune wie z.B. 850Cuin kann nur von älteren Gänsen gewonnen werden. Unabhängig davon ob sie vorher bei lebendigem Leibe gerupft wurden oder sich auf natürliche Art mausern durften. Du schreibst immer wieder die gleiche Behauptung, hast aber nie eine Quelle dafür genannt. Und "ein Freund der sich damit auskennt" ist keine seriöse Quelle, außer vielleicht er züchtet Gänse oder arbeitet in der Daunenindustrie. Dann hätte ich einige Fragen an ihn.

  • Ein Dilemma bleibt ohnehin. Für die Fleischindustrie ist es nicht rentabel, Gänse ausgesprochen alt werden zu lassen. Für die Daune wäre das aber Voraussetzung für die gute Qualität respektive hohe Bauschkraft. Folglich muss man die Gänse entweder länger "durchfüttern", um an hochwertige Daune zu kommen, oder man macht halt bei der Bauschkraft / Qualität Abstriche. Oder mache ich da einen Denkfehler?

  • Hallo,


    die Fleischindustrie also Massentierhaltung ist exact durchorganisiert.
    Diese möchte die Gänse genau auf den Tag gemästet haben und von daher
    gibt es keine alten Tiere und damit keine 850er Daunen.
    Mensch Leute lasst euch doch nicht so verarschen und nehmt mal
    die rosarote Brille ab.


    Bonsais bei Pflanzen werden genauso gequält und irgendwann gibts dann kleinere
    Blätter. So wie bei den Daunen.


    Gruss
    Konrad

  • Was ich soeben gefunden habe, ist das hier: Ist ein Bettzeug-Hersteller, von daher muss man diese Quelle sicher ein Stück weit kritisch sehen. Quintessenz hier ist, dass eine Gans ab einem Alter von 7 Monaten vollwertige Daunen liefert. "Hochwertige und voll ausgereifte Daunen entwickeln sich erst nach ungefähr sieben Monaten."


    Die Frage ist dann, in welchem Alter Gänse üblicherweise geschlachtet werden. Hier steht, dass Gänse oft aus polnischen Zuchten stammen und spätestens nach 23 Wochen geschlachtet werden (das sind gut 5 Monate), oft aber auch schon nach 16 Wochen, was gut 3½ Monaten entspricht.


    Das von mir geschilderte Dilemma ist nicht ganz so dramatisch, wie ich dachte, aber es fehlen im Normalfall doch mindestens 2 Monate, bis vollwertige Daunen entstehen.


    Anmerkung: Ich habe einfach die beiden erstbesten Suchresultate genommen. Für ein sinnvolles Resultat müsste man weitere Quellen suchen.

  • Ich habe mich bemüht, eine unabhängige, objektive Quelle zum Thema industrielle Daunengewinnung zu finden, aber aus mir völlig unverständlichen Gründen stammen alle Informationen entweder von Tierschutzorganisationen, oder von der Daunen-Industrie bzw. denen, die die Daunen weiterverarbeiten. Die Tierschützer behaupten, dass die hochwertige Daune fast ausschließlich durch Lebendrupf gewonnen wird, nennen aber keinerlei Quellen oder belegen ihre Behauptungen in irgendeiner Weise. Sie setzen auf den Schockeffekt von ein oder zwei schlimmen Videos. Die Daunenindustrie hält sich sehr bedeckt und behauptet, alle Daune würde aus Totrupf stammen.


    Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Gesichert ist nur, dass hochwertige Daune nicht aus Lebendrupf stammen muss. Die Aussage "eine Gans muss x mal gerupft werden bevor die Daune eine hohe Fillpower hat" ist schlicht und einfach falsch. Die teuerste und hochwertigste Daune der Welt stammt von wilden Eiderenten und wird am Ende der Brutsaison aus den Nestern gesammelt. Die Vögel werden nicht gerupft. Valandre (ein Hersteller für extrem hochwertige Daunenausrüstung) hat eine schöne Beschreibung - allerdings auf Englisch:



    Zusammengefasst: Gänse erneuern ihr Federkleid kontinuierlich. Das Küken wirft seine "Kinderkleidung" in der ersten Mauser ab und es wachsen ihm zum ersten mal Daunen. Nach der 3. Mauser sind die Flugfedern zu 75% entwickelt, aber der Vogel ist noch nicht in der Lage seinen Langstreckenflug anzutreten. Erst nach der 4. Mauser sind Federn und Daunen voll entwickelt. Das ist ein natürlicher Prozess, der unabhängig davon eintritt, ob der Vogel wild oder in Gefangenschaft lebt.


    Natürlich ist es logisch, dass man aus den Gänsen soviel Geld wie möglich herausholen will. Wenn man sie zur Fleischgewinnung hält, kann man mehr verdienen wenn man zusätzlich auch die Daunen "erntet". Und natürlich ist es aufwändiger zu warten bis jeder Vogel in die Mauser kommt und die Daune dann einzusammeln oder abzustreifen als ein Rupf-Crew zu holen, die das alles an einem Tag erledigt. Dazu kommt, dass die Gänse schon vor der 4. Mauser groß genug sind um geschlachtet werden zu können. Man müsste sie also länger durchfüttern um die beste Daune zu gewinnen. Die Frage ist, ob man genug Geld für die hochwertige Daune bekommt damit sich das noch lohnt.


    Im Fall von Valandre ist die hochwertige Daune ein Nebenprodukt aus der Foie Gras Gewinnung - ein anderes, meist unschönes Thema. Aber selbst dort wäre es möglich, ohne Tierquälerei vorzugehen. Auf TED gibt es einen interessanten Vortrag zu diesem Thema. Leider ist das wohl eher die absolute Ausnahme.

  • Für die Leute, die ausreichend Englisch verstehen sind hier noch zwei interessante Links:


    Auf Trailspace gibt es einen Thread zum Thema Daunengewinnung der von jemandem gestartet wurde, der den Inhaber von Valandre wohl persönlich kennt.


    Und auf einer Seite für Hühnerhalter gibt es einen Bericht von einem/einer Gänsehalter/in darüber, wie er/sie Daunen gesammelt hat.

  • [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Nun, ich bin dir sehr dankbar, dass du Cumulus direkt gefragt hast, wie es sich mit dieser Aussage verhält. Auch ich habe von Cumulus auf meine Anfragen in jeweils kürzester Zeit eine Antwort bekommen. Immer die Zertifikate im Anhang, wie bei dir. Ich kann jetzt nicht sagen: Au ja, denen vertraue ich mit Haut und Haar. Aber sie bemühen sich, so ehrlich wie möglich zu antworten. Immerhin.
    Mittlerweile bin ich von der Qualität der Produkte überzeugt, auch wenn sich meine Bedenken bezüglich Lebendrupf nicht ganz haben ausräumen lassen. Aber bei anderen Herstellern wären meine Bedenken auch nicht geringer. RDS oder was auch immer sie als "verantwortlichen Standard" angeben hin oder her.
    Ich habe auch dem Jack-Wolfskin-Verkäufer innerlich leise lächelnd zugehört, als er sagte: Jack Wolfskin verbürgt sich dafür, nach seinen EIGENS entwickelten Standards, dass Daunen, die Jack-Wolfskin verwendet, nur aus verantwortlicher Haltung kommen. Phhhhhh.
    Unterm Strich: Leckt mich doch, ihr Hersteller. Von Euch kann ich einfach nicht erwarten, dass ihr mich umfangreich und wahrhaft über eure Produktionsbedingungen informiert. Ich liebe meine Daunen-Produkte. Warm und leicht.

  • Hallo treegirl,


    vielleicht kam das so rüber dass ich behaupte, dass alle 850er Daunen aus Lebendrupf stammen.
    Dem ist nicht so. Der überwiegende Anteil 850er Daunen kommen aus Lebendrupf.
    Warum sollen die Hersteller denn ehrlich sein?
    Wenn sie ehrlich wären, wären sie ja die "Bösen". Statt dessen gibt es diese Laberrhababerpapiere.


    Ich bin Vegetarier und kaufe Daunenprodukte. Also bin ich perse schon böse. Eiderdaunen kann ich mir leider nicht leisten.
    Allerdings habe ich versucht, nur 850FP Gänsedaune bei der letzten Bestellung bei Locolibre
    zu nehmen. Ob das reicht ein gutes Gewissen zu bekommen? Ich glaube nicht!


    Gruss
    Konrad

  • vielleicht kam das so rüber dass ich behaupte, dass alle 850er Daunen aus Lebendrupf stammen.
    Dem ist nicht so.


    Naja, du hattest geschrieben:


    nur ist es so, dass eine Dauen von 850Cuin eben nicht aus Totrupf hergstellt werden kann.


    Da gibt es nur eine Lesart.


    Der überwiegende Anteil 850er Daunen kommen aus Lebendrupf.


    Das ist auch wieder so eine Aussage, die zumindest fragwürdig ist. Leider lässt sich die Daunenindustrie nicht in die Karten schauen - was durchaus berechtigte Zweifel an ihren Aussagen aufkommen lässt. Wenn alles wunderbar wäre, könnten sie ja zumindest Vorzeige-Betriebe nennen und zeigen.


    Aber nur weil sie ihre Lieferanten geheim halten, heisst das noch lange nicht dass diese "überwiegend" Lebendrupf praktizieren. Die Fleischproduktion ist selten schön, und Fleischerzeuger versuchen immer zu vermeiden, dass Bilder von Schlachthäusern in den Umlauf kommen, aus Angst dass den Konsumenten der Appetit auf Billigfleisch vergeht. Vielleicht wollen sie auch einfach nicht, dass die Haltungsbedingungen der Gänse publik werden. 10.000 Gänse die wie Sardinen in einer dunklen Halle dahinvegetieren aber garantiert nicht bei lebendigem Leibe gerupft werden sorgen mit Sicherheit auch nicht für Jubel.


    Ich glaube auch, dass ein Teil der Daune aus Lebendrupf stammt. Aber ohne seriöse Quellen und Beweise kann ich weder sicher sein, noch kann ich schätzen wie groß der Anteil ist. Vielleicht empfindest du das als Haarspalterei - aber ich denke es ist gerade im Zeitalter der "alternativen Fakten" wichtig bei so schwerwiegenden Behauptungen genau zu sein. Es ist ein Unterschied ob ich sage "Konrad ist ein Lügner - er sagt er ist Vegetarier, aber heimlich isst er jeden Tag ein Schnitzel" oder "Konrad isst nie mit uns zusammen. Er sagt er ist Vegetarier, aber ich habe daran Zweifel." Ersteres darf ich eigentlich nur schreiben wenn ich dich mindestens zweimal beim Schnitzelessen beobachtet habe, oder Fotos bzw. Filmmaterial habe.


    Warum sollen die Hersteller denn ehrlich sein?
    Wenn sie ehrlich wären, wären sie ja die "Bösen".


    Nachdem ich einiges an Artikeln gelesen habe glaube ich, dass es gar nicht so sehr um Lebendrupf geht, sondern vielmehr um die Stopfleberproduktion. Es ist erstaunlich schwierig herauszufinden, wann und wie oft sich Gänse mausern. Was ich herausfinden konnte ist, dass Gänse für die Fleischproduktion lange bevor das Gefieder voll entwickelt ist geschlachtet werden, damit das Fleisch noch zart ist. Das lässt für mich nur einen Schluss zu: hochwertige Daunen müssen von Gänsen stammen die aus einem anderen Grund gehalten werden. Und der könnte die Stopfleberproduktion sein... Und nur damit das klar ist: ich finde das um keinen Deut besser als Lebendrupf.


    Allerdings gibt es auch einen Funken Hoffnung: es gibt auch Bio-Gänse. Nur ist mir nicht klar, wie die das Problem mit dem zähen Fleisch älterer Gänse lösen. Ich würde mir wünschen, dass sich mal ein (Undercover?) Journalist unvoreingenommen mit dem Thema auseinandersetzt. Und vielleicht können auch wir etwas tun, indem wir immer wieder direkt an die Daunenerzeuger schreiben und unbequeme Fragen stellen. Und auf billigste Daune, die nicht mal erfundene Zertifikate vorweisen kann, verzichten.

  • Die Stiftung Warentest hatte im Heft 11/2013 einen Artikel zum Thema: Sie haben 10 Anbieter (von denen sie vorher Bettdecken getestet hatten) angeschrieben, um sich mal in den Betrieben umsehen zu können, aber nur 2 ließen das zu und auch da war der Tier- und Umweltschutz nur ausreichend. Selbst Firmen, die ihren Kunden mit Brief und Siegel garantieren, dass ihre Daune nicht aus Lebendrupf stammt, haben keinerlei Belege geliefert, von welchen Höfen ihre Daune kommt. Oft kamen selbst nach monatelangem Nachfragen keine Reaktionen.
    Für eine Winterbettdecke braucht man die Daunen von bis zu 40 Gänsen und nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte und die Fotos davon gesehen hatte, fand ich, dass ich mich nach etwas anderem umschauen sollte - so verheerend war die Bilanz. Lebendrupf ist immernoch weit verbreitet und wird z.T. als Totrupf deklariert. Vorallem in Polen scheint die Situation wieder zu eskalieren.


    Zitat von Friedrich Mülln von der Soko Tierschutz: " In 2 Dörfern haben wir an einem Tag 7 Farmen mit lebend gerupften Gänsen gesehen."

  • Inzwischen habe ich Cumulus nochmals angeschrieben und folgende Frage gestellt:


    "In der Zwischenzeit habe ich ein paar Quellen gefunden, die besagen, dass Gänse (beispielsweise aus Polen) im Normalfall im Alter von 3,5 bis 5 Monaten geschlachtet werden, wenn ihr Fleisch gewonnen werden soll. Die beste Daune (850cuin) kann aber erst von Gänsen gewonnen werden, die wenigstens 7 Monate alt (oder älter) sind. Jüngere Tiere geben nicht diese Qualität her. Können Sie das bestätigen?"


    Interessanterweise habe ich auf diese Anfrage seit Ostern keine Rückmeldung mehr erhalten. Es kann natürlich auch sein, dass das E-Mail untergegangen ist. Davor habe ich jedenfalls auf meine beiden Anfragen jeweils innerhalb von 24 Stunden eine Antwort erhalten. Ich denke, ich muss das E-Mail nochmals schicken.

  • Interessant: Nachdem ich auf meine ersten E-Mails jeweils innerhalb von 24 Stunden (oder weniger) eine nette Antwort erhalten hatte, habe ich auf das oben erwähnte E-Mail auch beim zweiten Versuch (vom 17. Mai 2017) bisher keine Antwort erhalten.


    Auf mich macht das den Eindruck, als wolle sich Cumulus hier nicht auf die Äste hinaus lassen oder schlimmer: Das mit dem versprochenen Totrupf stimmt doch nicht ganz so, wie sie das beteuern.

  • Wäre es nicht möglich Daune zu receyceln? Das wäre doch zumindest für die Selbstnähfraktion evtl. eine Alternative den Fußabdruck nicht zu groß werden zu lassen.

  • hier mal ein Link zu Patagonia: http://eu.patagonia.com/deDE/re-collection
    und noch ein Link zu Daunenreceycling: https://www.youtube.com/watch?v=1_crKOFFblo
    Einen Link direkt zu Re Down habe ich auf die schnelle nicht gefunden.


    Hat jemand schon mal hier Daunen gekauft? Leider machen sie keine Angaben zum Cuin, aber man könnte ja mal nachfragen.
    Zitat von der Webseite: "Unsere eingesetzten Rohfedern und Daunen beziehen wir seit Jahrzehnten von regionalen Betrieben*. Informationen zur zertifizierten „Kontrollierten Erzeugung“ unseres Lieferanten Hof Claßen durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erhalten Sie hier. (*Eiderdaune & Neufundländer Daune ausgenommen)"

  • Mir geht es aber in erster Linie auch um das DIY-Receycling. Als bisher völlig Unbeleckter stelle ich mir das so vor: Alte Bettdecke nehmen und entleeren (Staubsaugermethode?), dann Daunen in einen Sack einnähen und waschen, dann Quilt, oder was auch immer damit befüllen. Klar ist, dass ich damit nicht die bestmögliche Daune habe, aber evtl. erreiche ich ja ein ausgewogenes Ethik/Gewichtsverhältnis, mit dem ich leben kann.