Beiträge von kusali108

    Wesentlich leichter, aber eben auch wesentlich teurer wäre wohl nur noch ein Cuben Tarp. Bei Geweben ist mit dem Gewichtsparpotential irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Jedenfalls dann, wenn eine ausreichende Stabilität gewährleistet sein soll. Auch ich bin gerne leicht unterwegs, versuche aber immer auf bewährtes Material zurückzugreifen. Da sind Foren wie dieses sehr hilfreich. Im Zweifel nehme ich auch etwas mehr Gewicht in Kauf.

    Für mich sieht das nicht nach Rissen aus, sondern mehr wie durch die Spannung entstandene Verschiebung des Gewebes. Allerdings ist das die Vorstufe zum Reißen. Das ist der Nachteil von ultralight, es ist halt auch empfindlicher. Was Du jetzt machen kannst? Weiß ich leider auch nicht, so einen Fall hatte ich noch nicht. Ich bin aber sicher, dass Du hier noch kompetenten Rat erhälst.

    Schöner Bericht.
    Noch ein kleiner Tip, wenn Du den Whoopisling durch die Matte ziehst, kann bei Regen Wasser über die Schnur in die Matte laufen. Am besten ist es, wenn Du das so auftrennst, das kurz vor der Matte ein Metallring oder ein Karabiner sitzt. Dann bleibt es trocken. Ich habe bei meine Clark Matte einen großen Alukarabiner direkt durch den Tunnelzug gefädelt. Eine Dripline hilft aber auch schon.
    Viel Spaß beim Abhängen
    Klaus

    Ich würde einem Anfänger immer erst mal zu einem relativ einfachen, aber ausbaufähigem Set raten. So kann er erst mal ausgiebig testen, ob Hängemattencamping überhaupt das richtige für ihn ist. Zum Beispiel eine nicht zu kleine Gathered End (Typ 1) Hängematte. Als Tarp ist u.U eine billige Baumarktplane für die ersten Versuche vollkommend ausreichend. Als Quilt geht fürs erste auch ein evtl. vorhandener Schlafsack, der nur bis zu den Knien geschlossen wird. Bei einer doppellagigen HM kann eine einfache Isomatte eingeschoben werden, oder man kann sich recht preiswert ein Underquilt basteln (PLUQ). So bleiben evtl. Fehlinvestionen gering und das System kann nach und nach ausgebaut, verbessert und ergänzt werden werden.
    Ansonsten ist es natürlich vorteilhaft, möglichst unterschiedliche Hängemattentypen auszuprobieren, was aber eigentlich nur auf den Hängetreffen möglich ist.

    Ich denke im Moment eher an 100mm Abflußrohr mit kleinen eingebauten Sichtfenstern. Da kann mann wegen der Muffen leicht mal mit der Gesamtlänge experimentieren und wenn mann 45° Winkel mit dem Abgang nach unten nimmt, kann man da prima mit einem Gummi eine Strumpfhose als Sammelbehälter drüber stülpen.

    Ich habe auch noch eine DD, die ich aber eigentlich nicht mehr benutze. Obwohl meine Clark sehr ähnliche Maße hat, ist sie irgendwie deutlich bequemer.
    Auch ich hatte einige Experimente gemacht. U.a. habe ich Spreitzstäbe ala DD XL Jungle aus einem Zeltgestänge gebastelt (mit entsprechend angenähten Laschen am Netz). Sehr bequem war sie nur mit einem Stab am Kopfende und ohne am Fußteil, weil sie die Matte sehr stramm im Schulterbereich aufgespannt hat. Allerdings nur für eine halbe Nacht, da dann die Stange gebrochen ist.
    Bei der Clark ist das anders gelöst, da die Spreizstreben dort aus sehr dünnem und entsprechend flexiblen Material gefertigt sind. Die Querspannung ist dann lange nicht so groß, aber doch ausreichend um die Schultern nicht einzuengen. Das ich trotz meiner Größe von knapp über 190cm gut in so relativ kurzen Matten gut schlafen kann, liegt aber zum Einen wohl auch daran, dass ich meine Knie extrem weit durchdrücken kann ohne Schmerzen zu bekommen und zum Anderen daran, dass ich so einige individuellen Schlafstellungen habe die ich sehr bequem finde.

    Wie ich gerade erst gelernt habe sind in Kissen normalerweise mehr Federn als in Decken, da beim Kissen so die Stützkraft verbessert wird.
    Aber insgesamt denke ich auch, dass die Ausbeute bei alten Federbetten nicht gerade gut sein wird. Deshalb ja die Gedanken zur Sortierung und wie schon geschrieben, wird man wohl nie die Bauschkraft von hochwertiger kommerzieller Daune erreichen, was man wiederum mit höherem Gewicht und größerem Packmaß bezahlt. Aber mir kommt es ja auf das Ethik/Nutzverhältnis an. Im Kajak sind die Faktoren Gewicht u. Packmaß nicht ganz so entscheidend wie bei einem Fußwanderer, obwohl auch ich nicht gerne unnötiges Gewicht transportieren möchte.

    Das ist doch mal ein guter Tipp. Das macht den Aufbau einfacher und platzsparender. Mit den Dimensionen einer solchen Anlage müsste man wohl ein wenig experimentieren um die richtigen Abstände der Öffnungen bei einem gegebenen Durchmesser zu finden. Am besten wäre ein durchsichtiges Rohr, dann könnte man das Gebläse so einstellen, dass die wirklich gute Qualität gerade bis ganz oben fliegt.

    Nur zur Info für die Admins:
    Im privaten Bereich hat sich ein kleiner Bug eingeschlichen. Unter meine letzten Beiträge erscheint bei einem Eintrag der Avartar von Biker statt meines Avatars.
    Nicht dass es mich wirklich stört und mein Ego schmälern würde, ich wollte es nur mal mitteilen.
    Klaus

    Auf dem Campingplatz "Campingclub Hutchensee D66" in der Nähe von Prieros (südl. von Berlin) hat es viele Bäume. Da war ich schon mehrmals. In dem kleinen Shop gibt es auch kaltes Bier und morgens auf Bestellung frische Brötchen. Zum Supermarkt sind es auch nur ca. 2 km Fußmarsch. Wenn ich mit dem Kajak einige Nächte weg bin plane ich zwischendurch zum Duschen und Auffüllen der Vorräte immer gerne mal eine Nacht auf einem Campingplatz ein
    Klaus

    Deswegen kam ich ja auch auf sortieren. Wenn man eine Methode finden würde, die Spreu vom Weizen zu trennen, könnte man die Qualität zumindest verbessern. Wenn ich zB aus einem Kilo gebrauchter Daunen ca 300g gute Daunen extrahieren könnte, dann hätte ich immer noch eine gute Ausbeute. Die alles entscheidende Frage bleibt aber: wie soll das mit vertretbarem Aufwand gehen? Man müßte ja bei weitem nicht die Effektivität eines kommerziellen Recyclebetriebs erreichen, aber Handsortierung ist nur in zugfreier Umgebung möglich und zuhause möchte ich das wirklich nicht machen.
    Spontan würde ich sagen: Ein Sieb, in die Ich den Inhalt der geplünderten Bettdecke in kleinen Portionen lege, darunter ein sehr fein in seiner Leistung regulierbares, schwaches Gebläse und darüber/darum ein sehr feinmaschiges Netz im weiten Radius aufgespannt. Je weiter die Daunen fliegen um so besser sind sie. Das ist relativ nah an der Methode Spreu und Weizen. Das würde die Wohnung zumindest weniger verschneit zurücklassen.
    Klar scheint aber auch, dass ich niemals 850 Cuin erreiche, wahrscheinlich sind schon 500 Cuin nur sehr schwer und ihn mehreren Durchgängen zu erreichen.
    Das hinge wohl in erster Linie vom Ausgangsmaterial ab, immer mit der Voraussetzung, dass der vorgeschlagene Aufbau überhaupt funktioniert.

    Einfacher wäre es zB einen guten, gebrauchten aber defekten Schlafsack zu plündern, dann kann ich mir das Sortieren auch sparen.

    Mir geht es aber in erster Linie auch um das DIY-Receycling. Als bisher völlig Unbeleckter stelle ich mir das so vor: Alte Bettdecke nehmen und entleeren (Staubsaugermethode?), dann Daunen in einen Sack einnähen und waschen, dann Quilt, oder was auch immer damit befüllen. Klar ist, dass ich damit nicht die bestmögliche Daune habe, aber evtl. erreiche ich ja ein ausgewogenes Ethik/Gewichtsverhältnis, mit dem ich leben kann.

    hier mal ein Link zu Patagonia: http://eu.patagonia.com/deDE/re-collection
    und noch ein Link zu Daunenreceycling: http://www.youtube.com/watch?v=1_crKOFFblo
    Einen Link direkt zu Re Down habe ich auf die schnelle nicht gefunden.

    Hat jemand schon mal hier Daunen gekauft? Leider machen sie keine Angaben zum Cuin, aber man könnte ja mal nachfragen.
    Zitat von der Webseite: "Unsere eingesetzten Rohfedern und Daunen beziehen wir seit Jahrzehnten von regionalen Betrieben*. Informationen zur zertifizierten „Kontrollierten Erzeugung“ unseres Lieferanten Hof Claßen durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erhalten Sie hier. (*Eiderdaune & Neufundländer Daune ausgenommen)"