Hallo zusammen,
ich bin der Roland aus Regensburg, mittlerweile in der Pfalz (Neustadt) und folgendermaßen hierhergekommen:
1999: Als Zivi auf einer Italienfahrt zufällig zwei Wochen in einer klassisch brasilianischen Hängematte geschlafen, wie ein Murmeltier. Bei bestem Wetter, ohne irgendwelches Equipment außer einer Wolldecke.
1999 - 2015: nur noch selten ohne Hängematte verreist, aber nie wieder drin übernachtet.
Sommer 2015: trekking-pfalz.de entdeckt und für August eine 5-Tage-Tour geplant (Nachts nicht unter 15°C, trocken ausser ein paar Gewitterschauern). Ich wollte eigentlich im Biwaksack schlafen, fühlte mich darin aber so unwohl, dass ich angefangen habe, mir Gedanken zu machen, wie ich sonst einfach, günstig und komfortabel unterwegs sein kann. Und da war's klar: die Hängematte musste es sein. Also: eine TTTM Double (abgespannt mit 2 Kletterkarabiern und 5mm Reepschnüren), Decathlon Tarp (mit Paracord abgespannt), ein Poncho-Liner-Underquilt, ein 1,5-Kilo Schlafsack, kochen mit Spiritus. 18 kg-Rucksack, 6 kg davon waren Essen. Viel zu viel natürlich, aber mei, die erste Tour halt. Sonst war's Spitze, sper geschlafen auf jeden Fall.
Oktober 2015: mit quasi der gleichen Ausrüstung ordentlich gefroren, vor allem auf der Kalmit (700 m.ü.N.N., 5°C und mächtiger Wind). Die Einsicht: das ist noch suboptimal.
Seitdem: Nähkurs, MYOG Hängematte, MYOG Tarp, und diverse andere Verbesserungen. Basisgewicht (genauer Basismasse) ist ordentlich am schrumpfen, aber es geht noch einiges. Under- und Topquilt für den Winter sind die nächsten großen Projekte, im Dezember geht's wieder in den Wald. Dann werd ich sehen ![]()
Ok, so viel wollt ich eigentlich gar nicht schreiben. Also hör ich hier auf. Freu mich auf den Austausch mit Euch erfahrenen Hängern.
LG, Roland