Kaufberatung Hängematte // Upgrade von Amazonas

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  • Ich habe sehr viel Erfahrung mit Need for Trees. Preis-Leistung ist meines Erachtens nach unschlagbar. Um besser zu werden sinds dann die Amerikanischen Marken oder Khibu.

    Das Temperaturrating hat er in seinem Shop erst vor kurzem angepasst und ist damit bei weitem näher an der Realität. Ich kann zumindest sein Rating für den die ehemals Frühlingsversion (APEX 167) so unterschreiben. Wenn man ihn nett fragt macht er dir mit Sicherheit auch einen mit mehr als 200er APEX.

    Deutlich voluminöser und schwerer würde ich persönlich gar nicht sagen. Leichter und kleiner ist es nicht, aber es kann in den Bereichen schon nah an der Daune kratzen mit eben einem massiven Preisvorteil. Das schlagartig zu kalt kann ich aber bestätigen und andersrum auch das zu warm. Mit einem 200er+APEX UQ kannst du dann zwar gut bei leichten Minusgraden raus, aber oberhalb von 15°C nachts wirst du dir die Hängematte einölen

    Manchmal denke ich, ich bin der Einzige der mir nicht zuhört.

    Bündischer Halstuchträger mit Hang zum Hängen

  • Alles von einer Firma haben zu wollen, damit es plug&play passt, ist verständlich, raketenmann .

    Dabei geht es primär um die Kombination Hängematte und Underquilt (denn Tarp und Topquilt sind ja quasi separate Bauteile).

    Underquilts können/müssen trotzdem "angepasst" werden und haben zu diesem Zweck (meist) Gummischnüre, Kordelstopper etc. Also kann man die Teile bzw. Firmen auch untereinander mischen.

    Mindestens vier mal hatte ich schon Neulinge in meinem Garten und wir haben verschiedene Matten etc. ausprobiert. Jeder hat sich im Anschluss sein eigenes Zeugs angeschafft. Und die, mit denen ich noch Kontakt habe, sind mit ihren Sachen zufrieden.

    Aber keiner hat das selbe gekauft.

    Es gibt einschlägige Firmen, über deren Produkte hier positiv berichtet wird. "Deine aktuelle" Firma kommt dabei meist nicht ganz so gut weg.

    Reicht das als Wink mit dem Zaunpfahl?

    Herrliche Grüsse,

    jenshelge

  • Ich würde nicht unter 200gr. Apex gehen. Besser sogar 300gr. Ist es zu warm kann man immer noch den UQ lösen und für etwas Durchzug sorgen. Ein schmaler Streifen von ca. 60cm Breite (von Kopf bis Fuß) mit doppelter Apex-Lage bringt auch schon mehr Komfort, so dass Wirbelsäule, Po und Waden doppelt isoliert sind.

    Muckelig warm wirds bei mir nur im Rückenbereich wo ich ein großes Stück doppelt gelegt habe (400gr.).

    Der Vorteil von Kufa ist natürlich der Preis , aber auch die Robustheit. Ich mache mir zuhause nicht die Mühe den UQ zu pflegen, so wie es bei Daune erforderlich wäre. Kufa ist pflegeleicht und die Faser ist unkaputtbar, (außer Funkenschlag beim Lagerfeuer). Aus den Gründen bin ich schon zufrieden auf Kufa gesetzt zu haben. Zum Wandern ist es nicht optimal, aber für Leute die viel draußen sind und etwas Robustes suchen in jedem Fall ok.

  • Moin,

    meine Erfahrungen mit Climashield Apex sind eher na sagen wir mal skeptisch..........meine beiden SLD Trailwinder Apex Underquilt's z.B. sind sehr gut in der Verarbeitung und Anwendung aber die Komfort Temperaturangaben sind meiner Erfahrung nach schon sehr an vielleicht Inuit People angelehnt........... mit dem 5f=10 oz Apex UQ komme ich so bis ca -5° bis -8°C Komforttemperatur. Mit dem 8oz - 0°f vielleicht so bis 0°C bis max -5°C und ich bin jetzt eher keine "Kältepussy" :P

    M.M.n. ist der Loft unabhängig davon woraus er besteht entscheidet. Mehr Loft =mehr Wärmerückhaltevermögen . Und Apex hat nicht besonders viel Loft sondern "nur" eine sehr feine Struktur bzw Verwebung worin sich die angewärmte Luft verfängt/speichert.

    Wünschen würde ich mir einen UQ/TQ entweder aus hochwertigen Daunen zu der zu erwarteten Temperatur in der Chevron Baffle Verarbeitung oder einen Kufa UQ aus Polarguard HV in Schindeltechnik.........das wäre was 🥰 träumen darf man ja 😊

    Ich kenne und verwende beides schon seit vielen Jahren und bin absolut überzeugt von deren Performance.......aber wo gibt es heute noch so etwas?😟

    Gruß von der Ostsee

  • Hmmm.... OK, also das sind nun also alles ernüchternde Aussagen von eurer Seite.

    Nun denn... Was sind denn so eure Einschätzungen zur Warbonnet Blackbird XLC? Ist das ein gutes Upgrade? Die finde ich optisch ansprechend. Kann ich das Ding irgendwo in Europa kaufen? Ich hätte ev. bald schon eine Freundin, die zu Weihnachten aus den USA in die Schweiz kommt... vielleicht bringt sie mir ja ein Geschenk mit :)

    Ja.

    Hatte erst eine Amazonas Traveler Quilt (süß, klein), dann eine Amazonas Traveler Thermo XL samt UQ und 3x4 M Tarp.

    Wie schon andere geschrieben haben - Marketing gut, Qualität - nunja.

    Über die 12 Fuß OneWind und die Amok Draumr bin ich dann auch bei einer Warbonnet BB XLC gelandet.

    Aus meiner Sicht die bequemste, mit Wookie beste Kombi die ich bisher testen durfte.

    Großer Nachteil aus meiner Erfahrung: bis man mal raus hat, wie die perfekt hängt, braucht man ein paar Übernachtungen. Hier machen kleinste Änderungen viel aus. Da sind andere „unempfindlicher“ gefühlt.

    Hier bekommst du auch eine sehr gute Beratung:

    Hammocks
    thehammockproject.de
    thehammockproject.de
  • Hmmm... eieiei, die Qual der Wahl oder?

    Also vond en Underquilts scheint der Wooki im Forum schon hoch im Kurs zu sein. Bei Warbonnet gibt es aktuell einen Black Friday 10% Coupon, und wenn ich das mal durchrechne mit der schweizer Mehrwertsteuer und Versand etc. käme ich aktuell auf 560 Euro für die Blackbird und den Wooki bis -15 Grad.... Das ist preislich gar nicht schlecht....

    Die Nirvana ist halt mindestens noch ca. 150 bis 200 g schwerer wie die Warbonnet, von dem her tendiere ich da wirklich lieber zur Warbonnet...

    Von meiner Kollegin habe ich noch nix gehört, ob sie zu Weihanchten in die CH fährt, dann wäre das ganze noch günstiger....

  • 560,- kommt mir etwas günstig vor:/ Hast du den Zoll berücksichtigt?

    Wichtig zu wissen ist noch, dass der Wookie die Liegerichtung vorgibt. Entweder Kopf links, Füße rechts oder Kopf rechts, Füße links. Die Isolierte Fläche ist diagonal auf den Stoff genäht und mal eben so in der Nacht anders umlegen ist damit nicht drin:!:

    Wenn du das Ablagefach an der Seite nicht brauchst wäre die Eldorado evtl noch interessant für dich. Dazu noch leichter und günstiger.

    PS: Ein Wookie ist hier im Marktplatz auch noch zum Verkauf.

  • 560,- kommt mir etwas günstig vor:/ Hast du den Zoll berücksichtigt?

    Wichtig zu wissen ist noch, dass der Wookie die Liegerichtung vorgibt. Entweder Kopf links, Füße rechts oder Kopf rechts, Füße links. Die Isolierte Fläche ist diagonal auf den Stoff genäht und mal eben so in der Nacht anders umlegen ist damit nicht drin:!:

    Wenn du das Ablagefach an der Seite nicht brauchst wäre die Eldorado evtl noch interessant für dich. Dazu noch leichter und günstiger.

    PS: Ein Wookie ist hier im Marktplatz auch noch zum Verkauf.

    Ich kann es nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, aber die 8% Mehrwertsteuer sind drin. Die Zollgebühren im Voraus zu bestimmen sind nicht so einfach, dies kommt auf verschieden Faktoren drauf an. Ich habe schon Sendungen von DHL erhalten komplett ohne Gebühren, nur die Mehrwertsteuer. UPS verlangt meist irgendwelche Pauschalen, bei kleinen Sachen ist das dann meist viel höher als di eMehrwertsteuer, ebenso die Schweizer Post. Aber mehr wie um die 50.- werden wohl kaum drauf kommen. Aber meine Hand lege ich dafür nicht ins Feuer. Ich gehe davon aus, dass eine Hängematte keinen speziellen Importsteuern unterliegt und daher nur eine Verabreitungsgebühr sowie eben die 8% Mehrwertsteuer dazu kommt. Daher würde es für mich wohl auch kaum Sinn machen bei thehammockproject zu bestellen, da da die 19% Mwst. drauf kommen.

    Wooki im Marktplatz? Das ist mir entgangen......
    UPDATE: sehe ich im Marktplatz nicht....

    Einmal editiert, zuletzt von raketenmann (20. November 2025 um 08:35)

  • Kann sein das dir der Marktplatz erst später zur Verfügung steht, vielleicht ab X Beiträgen. Ich weiß es leider nicht mehr genau

    Ups. Sorry, ich glaube das habe ich aufgrund der Camouflage einfach übersehen....

    Hmmm. Also ich bin überhaupt kein Camo Fan. Und die 475 Euro sind nicht gerade ein Schnapper. Daher bleibe ich erstmal bei meinem Vorhaben direkt zu bestellen....

  • Ganz nebenbei: kennt wer diese Warbonnet-Leute? Ich habe mir ja eigentlich vorgenommen, möglichst wenig US-Brands zu unterstützen solange der Nazi-Clown am wüten ist… daher würde mich im Prinzip schon auch etwas interessieren, wie die Leute da ticken…

  • Ganz nebenbei: kennt wer diese Warbonnet-Leute? Ich habe mir ja eigentlich vorgenommen, möglichst wenig US-Brands zu unterstützen solange der Nazi-Clown am wüten ist… daher würde mich im Prinzip schon auch etwas interessieren, wie die Leute da ticken…

    Frag doch mal an ob Du vor der Bestellung ein Psychogramm vom Geschäftsführer machen kannst, ob er dem zustimmt.

  • Da muss ich dann aber mal fragen raketenmann , wenn der Clownsfaktor der Regierung so entscheidend ist, bei welcher Marke in welchem Land man deiner Meinung nach ruhigen Gewissens bestellen könnte?

    Edit: Ich kenne Brandon. Aber ich habe irgendwie versäumt zu fragen ob er Republikaner oder Demokrat ist 🤔

  • Ja, habt ja recht. Ich dachte mir halt, das scheint da ja wirklich eine kleine Szene zu sein und da wen den mal kennengelernt hat und das ein netter Typ ist, dann ist ja alles OK - ist mir auch Wurst ob und welcher Partei er treu ist.

    und das mit dem US Import hat weniger damit zu tun, wie fie Regierung tickt, sondern wegen der 39% Importsteuern der Amis auf CH-Importe.

  • des einen Amis. Und seit dem er eine Rolex von "Euch" bekommen hat sind es ja nur noch 15%8o

    Ja, der Rolex-Move ist unter allem. Aber der Bundesrat hat den Herrn halt da gepackt, wo er zu packen ist. Ist halt die Frage, wem Mensch das nun negativ anrechnen soll... :)

    Und: Es ist ja nicht so, als ob die Schweiz vollkommen des Isolationismus unverdächtig wäre :D

    Aber wie immer gilt: You do you, im Spätkapitalismus muss halt jeder selbst entscheiden was er für angemessen hält und wo man sein Geld hinträgt.

    Klar - 100% einverstanden.

    Ich glaub ich habe micht sehr ungeschickt ausgedrückt und möchte mich dafür entschuldigen. Ich wolle auch nicht politisch werden, das war nicht meine Intention. Und ich sehe die Sache auch nicht schwarz weiss. Ich habe einen guten Freund der in Minnesota ein kleines Unternehmen führt und ähnliche Produkte für eine community based Kundschaft herstellt. Und ich weiss, dass er unter den aktuellen wirtschaftlichen Umständen sehr zu leiden hat - und er nichts dafür kann. Wenn aber wer mit nem MAGA-Cab jammert, dass ihm niemand mehr was abkauft weil die "Kauf nicht bei Ausländern"-Doktrin auch umgekehrt werden kann, dann fände ich, dass das möglicherweise einen Lernprozess anregen könnte.

    So, nun lassen wir das aber stehen und gehen back to topic.

    Also ich habe mir nun die folgenden Modelle angesehen:

    - Blackbird XLC

    - Khibu Nirvana

    - Need for Trees Gilis

    Von all diesen Modellen finde ich die Warbonnet am interessantesten. Die Nirvana ist schwerer und bei Need for Trees gibt es keine Daunen Quilts. Und ich hätte gerne Matte & Underquilt von der gleichen Marke, mit der Hoffnung, dass das einfacher zu justieren ist und super passt.

    Kann mir noch wer sagen: bei der Blackbird XLC kann ich für 20.- ein "Sweet Spot Ridgeline Level" Upgrad hinzufügen. Ist das einfach eine Ridgeline???

    Und was empfehlt ihr bei den Enden? ich hätte jetzt einfach die Standardausfürhung genommen und die Amazonas Adventure Ropes genommen - oder soll ich da auch noch ein Warbonnet eigenes System verwenden?

  • Grundsätzlich passt der Wooki auch mit schnell machbaren Anpassungen an andere Hängematten. Die Kombination Warbonnet HM+Wooki ist sehr einsteigerfreundlich, da man da im wesentlichen was den UQ angeht nix falsch machen kann, es ist echtes "plug&play". Wie andere schon schrieben ist die BB XLC ein bißchen sensibler als andere Hängematten, aber auch das kriegt man in den Griff. Es gibt ein längliches Erklärbärvideo von der guten HammockFairy dazu, das sehr zu empfehlen ist:

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    Grundsätzlich spricht nix dagegen ein Warbonnet Setup zu kaufen, es ist auf jeden Fall ein guter Startpunkt. Einschränkungen: Du kennst Deine Liegerichtung nicht oder Du bist zu groß. Deine Maße hast Du uns ja noch nicht verraten?


    Zu den aufgeworfenen Themen einfach mal ein Paar Gedanken

    Zum Thema alternativen:

    Wenn Gewicht ein Thema ist, könnte Need for Trees interessant sein, dessen 11,5 Fuß Matte mit nicht abnehmbaren Netz wiegt unter 600 gramm (meine nachgewogen 595 gramm) und ist mit der Länge ein guter Kompromiss zwischen Gewicht und Komfort. Und der Preis ist auch heiß. Khibu ist auch in Ordnung, solide Matten, allerdings ohne wirklichen unique selling point. Wenn Du nicht auf Warbonnet festgelegt bist, wird es halt spannend je nachdem welchen Stoff man so präferiert, aber ohne Erfahrung ist das auch alles erstmal nur trial and error.


    Zum Thema Aufhänung:

    Adventure Ropes tun was sie sollen auch mit ner XLC, mit den Woopie Sling typischen Nachteilen. Aufhängung würde ich aber wenn eh nicht bei Warbonnet kaufen sondern dann was passendes bei The Hammock Project ordern.


    Zum Thema Underquilts, Daunen und Apex:

    Apex hat imho zwei prädestinierte Einsatzbereiche: bei sehr leichten Quilts für warme Temperaturen und richtig feuchtes Schmuddelwetter mit Nebel und/oder viel Regen und Wind. Sehr geringe Daunenmengen funktionieren einfach schlecht, weil die Daunen sich kaum noch richtig in den Kammern verteilen. Apex als Gewebe isoliert gleichmäßig über große Flächen auch bei geringer Materialstärke. Apex hat im Sommer wo man mehr schwitzt außderm den großen Vorteil dass es einfach waschbar ist. Für Sommertouren nutze ich meist einen Apex 67 TopQuilt von GramXpert, der wiegt auch nur schlappe 340gramm. Auch ein SLD Trailwinder UQ mit Apex 100 kommt bei mir im Sommer regelmäßig zum Einsatz. Mein persönlicher Daunen-Favorit: Der Hammock Gear Phoenix 3/4 UQ.

    Bei Scheißwetter hatte ich schon öfter mal das Erlebnis dass die Daune zusammenfällt und schlagartig einiges an Isolationswirkung einbüßt. Oktober bis November kommt so eine Witterung ja gerne mal vor. Apex 200 ist noch nicht so wahnsinng schwer oder riesig vom Packmaß und kann noch annähernd mithalten mit entsprechender Daunenfüllung. Apex 200 reicht für mich bei leichten Plusgraden noch aus. Die Herstellerangaben zu Apex kannst Du in der Regel vergessen. Gilt aber auch für Daunenquilts aus US-Produktion, Einem 20F Wooki würde ich auch nur um die 0C Grad zutrauen und keine -6C-.

    Wenn es deutlich ins Minus geht, addiert sich der Packmaßnachteil von Apex gefühlt exponentiell auf und Daune wird eigentlich alternativlos. Für eine Gathered End Hammock würde ich da immer auf einen 0F Wooki setzen. Lässt sich für wirklich kaltes Wetter auch gut mit einem Hammock Gear Phoenix kombinieren.

    Wie bei den Hängematten wird es auch bei den Underquilts nicht bei einem einzigen UQ bleiben. Vor allem wenn Du jederzeit maximal gewichtseffizient sein möchtest, geht ja keine Weg an 2-3 verschiedenen vorbei. Prinzipbedingt haben der Wooki und Wooki-Klone wie der SLD-Trailwinder gewichtstechnisch und was den fiddle factor angeht die Nase vorn. UQs mit Aufhängung an 4 Ecken sind und bleiben scheiße. Lohnenswerte Ausnahme: 3/4 UQs, die sitzen einfach gut an der Schulter, sind aber nur was für den Sommer. Sinnvolle alternative aber schwer: UQs mit Clew-Aufhängung, wie zb der von Need for Trees.

    Was für Dich relevant ist, kommt natürlich auf die Art Deiner Touren an. Ich war vor ein paar jahren auch oft im Baselland unterwegs und vermisse es ein bißchen :D

  • Wenn Gewicht ein Thema ist, könnte Need for Trees interessant sein, dessen 11,5 Fuß Matte mit nicht abnehmbaren Netz wiegt unter 600 gramm (meine nachgewogen 595 gramm) und ist mit der Länge ein guter Kompromiss zwischen Gewicht und Komfort. Und der Preis ist auch heiß. Khibu ist auch in Ordnung, solide Matten, allerdings ohne wirklichen unique selling point. Wenn Du nicht auf Warbonnet festgelegt bist, wird es halt spannend je nachdem welchen Stoff man so präferiert, aber ohne Erfahrung ist das auch alles erstmal nur trial and error.

    Ja das mit dem Stoff kann ich halt nicht gut beurteilen, aber ich vertraue da auf die Einschätzung, dass der Stoff der Blackbird für viele wohl komfortabel sein soll. Die NFT scheint mir wie gesagt auch gut - Qualität wohl nicht so über alle zweifel erhaben wie Warbonnet wie mir scheint. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist der Wookie für eine 11ft Matte und nicht für eine 11,5ft, oder? Von dem her wie gesagt: Ich präferiere UQ und HM vom gleichen Hersteller weil vermutlich einfacher in der Handhabung.

    Adventure Ropes tun was sie sollen auch mit ner XLC, mit den Woopie Sling typischen Nachteilen. Aufhängung würde ich aber wenn eh nicht bei Warbonnet kaufen sondern dann was passendes bei The Hammock Project ordern.

    OK - habe ich mir auch so gedacht!

    Apex hat imho zwei prädestinierte Einsatzbereiche: bei sehr leichten Quilts für warme Temperaturen und richtig feuchtes Schmuddelwetter mit Nebel und/oder viel Regen und Wind. Sehr geringe Daunenmengen funktionieren einfach schlecht, weil die Daunen sich kaum noch richtig in den Kammern verteilen. Apex als Gewebe isoliert gleichmäßig über große Flächen auch bei geringer Materialstärke. Apex hat im Sommer wo man mehr schwitzt außderm den großen Vorteil dass es einfach waschbar ist. Für Sommertouren nutze ich meist einen Apex 67 TopQuilt von GramXpert, der wiegt auch nur schlappe 340gramm. Auch ein SLD Trailwinder UQ mit Apex 100 kommt bei mir im Sommer regelmäßig zum Einsatz. Mein persönlicher Daunen-Favorit: Der Hammock Gear Phoenix 3/4 UQ.

    Bei Scheißwetter hatte ich schon öfter mal das Erlebnis dass die Daune zusammenfällt und schlagartig einiges an Isolationswirkung einbüßt. Oktober bis November kommt so eine Witterung ja gerne mal vor. Apex 200 ist noch nicht so wahnsinng schwer oder riesig vom Packmaß und kann noch annähernd mithalten mit entsprechender Daunenfüllung. Apex 200 reicht für mich bei leichten Plusgraden noch aus. Die Herstellerangaben zu Apex kannst Du in der Regel vergessen. Gilt aber auch für Daunenquilts aus US-Produktion, Einem 20F Wooki würde ich auch nur um die 0C Grad zutrauen und keine -6C-.

    Wenn es deutlich ins Minus geht, addiert sich der Packmaßnachteil von Apex gefühlt exponentiell auf und Daune wird eigentlich alternativlos. Für eine Gathered End Hammock würde ich da immer auf einen 0F Wooki setzen. Lässt sich für wirklich kaltes Wetter auch gut mit einem Hammock Gear Phoenix kombinieren.

    Wie bei den Hängematten wird es auch bei den Underquilts nicht bei einem einzigen UQ bleiben. Vor allem wenn Du jederzeit maximal gewichtseffizient sein möchtest, geht ja keine Weg an 2-3 verschiedenen vorbei. Prinzipbedingt haben der Wooki und Wooki-Klone wie der SLD-Trailwinder gewichtstechnisch und was den fiddle factor angeht die Nase vorn. UQs mit Aufhängung an 4 Ecken sind und bleiben scheiße. Lohnenswerte Ausnahme: 3/4 UQs, die sitzen einfach gut an der Schulter, sind aber nur was für den Sommer. Sinnvolle alternative aber schwer: UQs mit Clew-Aufhängung, wie zb der von Need for Trees.

    Was für Dich relevant ist, kommt natürlich auf die Art Deiner Touren an. Ich war vor ein paar jahren auch oft im Baselland unterwegs und vermisse es ein bißchen :D

    Ja, vermutlich reicht ein UQ nicht. Aber erstmal möchte ich ein wirklich warmes, und Daune scheint besser für einen breiten Bereich zu sein, daher kommt aktuell nur Daune in Frage. Wenn ich dann im Sommer mal schwitze wie doof, kann ich immernoch ein anderes Produkt kaufen.

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