Spannende Erweiterung des Tensa 4.
Tensa4FS
Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
-
-
Jetzt mit Stange statt Ridgeline? Irgendwas habe ich wohl verpasst, weil ich noch keinen Vorteil entdecken konnte. Den gibt es aber sicher. Helft mir mal weiter!
-
Jetzt mit Stange statt Ridgeline? Irgendwas habe ich wohl verpasst, weil ich noch keinen Vorteil entdecken konnte. Den gibt es aber sicher. Helft mir mal weiter!
Es ist freistehend, die Physik dahinter ist mir aber auch noch nicht klar 😄
-
Jetzt mit Stange statt Ridgeline? Irgendwas habe ich wohl verpasst, weil ich noch keinen Vorteil entdecken konnte. Den gibt es aber sicher. Helft mir mal weiter!
Meine amateurmäßige Einschätzung:
Keine Notwendigkeit der beidseitigen Abspannungen zum Boden. Standalone mit einem kopfseitigen Stützstab und einem stabilisierenden "Querbalken" quasi. Irgendwo müssen die Kräfte, die das Gestell zusammenklappen bzw. kippen lassen würden, doch hin, oder?

-
Sieht für mich so aus, als ob es umkippt, wenn man zu viel Gewicht in Richtung Fußende verlagert.
-
Sieht für mich so aus, als ob es umkippt, wenn man zu viel Gewicht in Richtung Fußende verlagert.
Absolut. Wie immer im Leben. Am Ende musst Du dich für eine der beiden Seiten entscheiden.

-
Es ist freistehend
Nein, zwei Füße reichen dafür nicht aus.* Man braucht mindestens 3 dafür.
*Auch der Mensch mit seinen zwei Füßen muß ständig balancieren, um nicht umzukippen. Kann man gut an Betrunkenen beobachten, denen diese Fähigkeit oft abhanden kommt.Keine Notwendigkeit der beidseitigen Abspannungen zum Boden.
Eine einseitige Abspannung hat aber schon beim bisherigen Modell ausgereicht.
Irgendwas scheinen wir zu übersehen.
-
Die Stange am Kopfende ersetzt die Verankerung am Fußende, und die Stange über der Ridgeline verhindert, dass der Tensa zusammenklappt. Selbst ausprobiert habe ich es noch nicht, und ich weiß nicht, wie gut der Tensa4FS gegenüber dem Turtlebug abschneidet. Jedes Gestell hat seine Vor- und Nachteile, und ich bin nicht überzeugt, dass Indoor-Nutzung einer der Vorteile des Tensa4 ist. Es kommt wohl auf den Platz an, den man zur Verfügung hat.
-
Nein, zwei Füße reichen dafür nicht aus.* Man braucht mindestens 3 dafür.
Deswegen die Stange am Kopfende. Das ergibt 3 Bodenkontakte.
-
Nett, aber natürlich sehr nischig. Denn wer nicht in's Parkett bohren kann und will, konnte ja schon immer einfach anstelle dessen beschweren.
Und wer entsprechend vorsichtig einsteigt und ausbalanciert, für den reicht auch die ridgeline.
-
Ach, eine Stange ist das am Kopfende! Ich habe das für eine herabhängende Schnur gehalten. Jetzt wird mir alles klar. Danke, Hammock Fairy !
-
Nett, aber natürlich sehr nischig. Denn wer nicht in's Parkett bohren kann und will, konnte ja schon immer einfach anstelle dessen beschweren.
Und wer entsprechend vorsichtig einsteigt und ausbalanciert, für den reicht auch die ridgeline.
Da habe ich leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe den Tensa an einer Seite an einer 16 kg Hantel befestigt, was zumindest nach damaliger Herstellerempfehlung locker hätte ausreichen sollen, und nach einer unvorsichtigen Bewegung hat es die Hantel hochgezogen. Es ist nur deshalb nichts schlimmeres passiert, weil der Tensa von der niedrigen Zimmerdecke am Zusammenklappen gehindert wurde. Die Hantel hing unangenehm dicht neben meinem Kopf. Das war das letzte mal, dass ich den Tensa an Gegenständen verankert habe, die ich mit meinem Körpergewicht hochziehen kann.
Und auch noch so vorsichtiges Ausbalancieren verhindert den gelegentlichen Überschlag nicht. Deshalb verankere ich den Tensa immer auch am Kopfende.
-
und ich weiß nicht, wie gut der Tensa4FS gegenüber dem Turtlebug abschneidet.
Als Vorteil sehe ich im Vergleich erstmal (rein theoretisch), dass beim Tensa das Fußende schön hoch ist und dass er ggf. weniger Platz (Stellfläche) wegnimmt. Der Vorteil des Turtlebugs, dass nichts abgespannt werden muss, kommt jetzt beim Tensa noch dazu. Spannend ist dann tatsächlich, wie gut das Gestell austariert ist, dass es nicht versehentlich Richtung Fußende umkippt. Aber das sind ja kein Anfänger, so dass das schon praktikabel sein sollte.
-
Mal ganz doof gefragt: Warum ein platzraubendes, ziemlich kostspieliges Gestell zur Indoor Nutzung kaufen, wenn man auch einfach Haken an die Wand schrauben kann?
Es gibt ja so viele spezielle Dübel auch für nicht so stabile Wände..
Oder entgeht mir hier was?
-
Da habe ich leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe den Tensa an einer Seite an einer 16 kg Hantel befestigt, was zumindest nach damaliger Herstellerempfehlung locker hätte ausreichen sollen, und nach einer unvorsichtigen Bewegung hat es die Hantel hochgezogen
Genauso war es mir mit vollen Wasserkanistern gegangen, die zusammen ca. 30 kg gewogen hatten.
Und auch noch so vorsichtiges Ausbalancieren verhindert den gelegentlichen Überschlag nicht. Deshalb verankere ich den Tensa immer auch am Kopfende.
Das war der Grund, warum ich letztlich meinen tensa wieder verkauft habe.
Jetzt verwende ich nur noch den Yobo Cricket und den Hantelständer. Letzterer ist zwar relativ schwer, aber in dem fühle ich mich am sichersten.
-
Als Vorteil sehe ich im Vergleich erstmal (rein theoretisch), dass beim Tensa das Fußende schön hoch ist und dass er ggf. weniger Platz (Stellfläche) wegnimmt.
Es stimmt, dass man beim Tensa das Fußende höher hängen kann als bei anderen Gestellen. Allerdings stößt man dann auch sehr schnell mit der Schulter an die Stange, was ich unangenehm finde. Ich habe das mit ein paar Tricks zwar abmildern aber leider nicht komplett verhindern können. Für den Turtledog soll eine Erweiterung heraus kommen, die eine stärkere Neigung ermöglichen soll. Beim Cricket ist es möglich, die erforderliche Neigung einzustellen.
Und dass der Tensa weniger Platz wegnimmt als der Turtlebug glaube ich nicht. Ich nutze den Tensa4 mittlerweile seit 6 Jahren und musste mehrfach eine andere Hängemöglichkeit finden, weil der Platz nicht ausgereicht hat. Ich schätze den absoluten Platzbedarf ähnlich wie bei anderen Gestellen ein - nur die Form unterscheidet sich. Gestelle wie der Cricket (und vermutlich auch der Turtlebug) benötigen einen langen, schmalen, rechteckigen Bereich, während der Tensa in der Länge etwas weniger Platz benötigt - dafür aber in der Breite umso mehr. Manchmal passt das eine Gestell besser, manchmal das andere.
Spannend ist dann tatsächlich, wie gut das Gestell austariert ist, dass es nicht versehentlich Richtung Fußende umkippt. Aber das sind ja kein Anfänger, so dass das schon praktikabel sein sollte.
Ich bin da etwas vorsichtiger geworden. Was die Hersteller versprechen hat sich in der Vergangenheit häufig nicht mit meiner Realität gedeckt - siehe die Hantel-Episode. Ich vermute, dass die meisten Hersteller selbst Hängematten mit weniger extremen Neigungen verwenden, und dann ist alles etwas einfacher.
Mal ganz doof gefragt: Warum ein platzraubendes, ziemlich kostspieliges Gestell zur Indoor Nutzung kaufen, wenn man auch einfach Haken an die Wand schrauben kann?
Es gibt ja so viele spezielle Dübel auch für nicht so stabile Wände..
Oder entgeht mir hier was?
Nein, dir entgeht nichts. Wenn du zu Hause dauerhaft an einem Platz hängen willst, ist eine Wandaufhängung am günstigsten und platzsparensten. Mir geht es um Hängemöglichkeiten wenn ich nicht an meinem normalen Platz hängen kann - z.B. wenn ich mit den Kindern in einem anderen Raum hänge, oder wenn ich bei Familie bzw. Freunden oder im Ferienhaus / Hotel hängen will.
Das war der Grund, warum ich letztlich meinen tensa wieder verkauft habe.
Jetzt verwende ich nur noch den Yobo Cricket und den Hantelständer. Letzterer ist zwar relativ schwer, aber in dem fühle ich mich am sichersten.
Es kommt immer auf die Situation an. Auf relativ ebenem Gelände oder Indoor verwende ich auch immer den Cricket (oder den Hive). Aber gerade bei sehr unebenem Gelände oder an Hängen ist der Tensa4 wirklich unschlagbar. Deshalb bleibt er auch in meiner Aufstellung
Nur ob ich mir die Erweiterung zulege, weiß ich noch nicht. Vermutlich siegt aber die Neugier. -
Sieht für mich so aus, als ob es umkippt, wenn man zu viel Gewicht in Richtung Fußende verlagert.
Die freistehende Konfiguration ist so stabiler als die normale, weil wir die Stangen auf der Fußseite auf 6 der 7 Teleskopsegmente verkürzen. Das verlagert den Schwerpunkt sicher ins Dreibein. Man kann sogar problemlos mit dem Kopf in Richtung Fußende liegen. Die maximale Höheneinstellung der Kopfstützenstange verhindert Umkippen in Richtung Fußende – zumindest auf ebenem Boden. Wenn du die Hängematte lieber näher zur Waagerechten aufhängen möchtest, lass einfach die Aufhängung am Fußende etwas nach. Wir haben gerade eine Einführung mit DIY-Tipps gepostet (sorry, alles in Fuß und Zollangaben): https://www.tensaoutdoor.com/introducing-tensa4-freestanding/
-
Schaumkuppel besteht nicht die Gefahr, dass der Fuß/die Stange am Kopfende wegrutscht, wenn man sich in der Hängematte umdreht oder sich hineinsetzt? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das indoor, also bei glattem Boden, funktioniert.
Hast du zufällig schon ein Video zur Benutzung des neuen tensa4 gedreht?
-
Wir haben bisher noch kein Video gemacht – zumindest keins, das sehenswert wäre. Das kommt noch. Aber wir haben ein sehr grobes Text-/Fotodokument, das schon mehreren Dutzend frühen Kunden beim Aufbau geholfen hat.
Das System ist erstaunlich stabil, sobald du in der Hängematte liegst: Du kannst dich drehen und herumwippen, wie du willst. Dein Gewicht hält alle drei Füße sicher am Boden. Aber wie du vermutest, kann das leichte Gestell auf harten, glatten Oberflächen wie Fliesen oder Holzböden leicht wegrutschen – z. B. wenn du beim Ein- oder Aussteigen mit deinen Füßen seitlich gegen den Boden drückst. Das kann dazu führen, dass die Kopfstützenstange nicht mehr senkrecht steht. Wenn das mehr als ein paar Grad sind und du es nicht bemerkst, bevor du dich wieder in die Hängematte legst, kann die Kopfstützenstange umkippen – und du und das Gestell gleich mit.
Also: Ja, es ist wichtig, immer darauf zu achten, dass die Kopfstützenstange senkrecht steht, bevor du einsteigst, besonders wenn das Gestell auf einer harten, glatten Oberfläche aufgebaut ist. Wenn man sich des potenziellen Problems bewusst ist, kann man Ärger vermeiden.
Ein früher Kunde, der das Gestell auf (gewachsten!) Fliesen aufgebaut hatte, hat schnell Anti-Rutsch-Pads unter die beiden Hauptfüße gelegt, die zum Wegrutschen neigen. Der Fuß der Kopfstützenstange bewegt sich normalerweise nicht oder rutscht schwer über den Boden – das Problem entsteht nur, wenn die anderen Füße sich so bewegen, dass die Stange nicht mehr senkrecht steht.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!