Mein DIY Wooki mit magnetischer Aufhängung

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  • Hallo zusammen,

    Mein DIY Wooki mit magnetischer Aufhängung:

    Ich habe mir kürzlich (im Wesentlichen nach der Anleitung von UliD ) einen DIY Daunen Wooki genäht.

    Eckdaten:

    Stoff: Argon 90 von Dutchware

    Trägerstoff: 320 x 150cm (ergibt nach Säumen und Tunnelzug 312 x 146cm)

    Isolierte Fläche ca 200m x100 (breiteste Stelle, am Fussende etwas schmäler.)

    Baffle Höhe: 5.5cm, laut UQ-Calculator von Gadget sollte das eine Kammerhöhe von ca 7.5cm ergeben.

    Füllung: knapp 400g Daune (850cuin)

    Gesamtgewicht (incl Aufhängung, siehe unten: 695g

    Und nachdem ich so viel Zeit und Energie in das Projektgesteckt habe, soll der Wooki natürlich besonders lange hält. Insbesondere hatte ich Angst, dass ich mich eines Tages in den Wooki anstelle in die Hängematte setzte, und das schöne Ding reisst.

    Deshalb habe ich nach einer Aufhängung gesucht, die im Notfall (falls ich mich in den Wooki anstelle in die Matte setzte) sich sicher löst und den Wooki unbeschädigt lässt. Das Whipping habe ich wie von Hammock Fairy hier beschriebengemacht. Allerdings hat mir die Aufhängung mit der Schlaufe und der Gummikordel (link) nicht so gefallen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Schlaufe entweder zu einfach über den Knubbel gerutscht ist, (bei leichtem Zug lag der Wooki am Boden) oder zu fest (ich habe mich nicht getraut stärker zu ziehen). Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht und mir eine magnetische Aufhängung gebastelt.

    Das ist sicher nichts für Gramm-Jäger – Der Magnet, Haken und Metallplatte wiegen ca 30g.

    Aber für mich passt es. Ich habe ein wenig mit Magneten verschiedener Stärke experimentiert. Bei dem jetzigen Setup reist bei einer direkten Zug-Belastung von ca 10-12kg die Verbindung und der Wooki liegt unbeschädigt am Boden.

  • Hammock Fairy 26. August 2024 um 18:32

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Echt super, wie du das hingekriegt hast!!!! Es wundert mich nicht, dass du viel Zeit investiert hast: aber es hat sich gelonht, ist sehr schön geworden und die Idee mit dem Magneten gefällt mir sehr, da ich mich schon mal in meinen Wooki gesetzt habe und von der bisherigen Gummilösung nur eingeschränkt überzeugt bin.

    Das werde ich mal probieren: danke fürs Teilen und Mitdenken: es ist immer gut, wenn jemand neue Ideen hat! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

  • Moin,

    sehr gelungenes Projekt 👍

    Bevor ich die Tie Outs von Hängematten auch zum fixieren von Underquilts genutzt habe und dadurch ein ausversehenes Setzen in den Underquilt quasi nicht mehr möglich ist, habe ich meine Underquilts mit einem kurzen Stück Schnur mit geringer Tragkraft plus einen zusätzlichen Überhandknoten in der Schnur als Sollbruchstelle im Falle eines Falles ausgestattet.

    Diese nur wenige Zentimeter langen Schnurstücke habe ich ans Ende der UQ Aufhängung gebunden.

    Allerdings weiß ich nicht mehr bei welcher Zugkraft die Sollbruchstelle gerissen wäre da ich den Fall "mich in den UQ setzen" nie hatte und ich dann irgendwann dazu übergegangen bin nach Möglichkeit die Tie Outs der Hängematte zum fixieren zu nutzen.

    Aber deine Magnetlösung ist auch super 👍🙂

    Gruß von der Ostsee

  • richtig gut gemacht, Respekt :)

    die Farbwahl ist auch super. Magnetlösung mag etwas schwer sein, aber dafür hast du deinen Seelenfrieden was ein etwaiges Malheur angeht.

  • Ich bin mit Magneten in Kopfhöhe vorsichtig und würde diese immer an das Fußende verbannen.

    Ich hatte nämlich mal einen Test gemacht: ich wollte Wooki und HM miteinander verbinden, damit ich mich nicht aus Versehen in den Wooki setze, Dazu habe ich beide Stoffe einfach mit einigen kleinen Magneten verbunden und darin geschlafen. Am nächsten Morgen hatte ich ziemlich Kopfweh, was ich sonst nie habe..... es kann nur an den Magneten gelegen haben, denn alles andere war wie immer.

  • Oder einfach stärkere statt mehrere.

    Neodymmagnete gibt es in etlichen verschiedenen Stärken.

    Als Magnet an der Hängematte verwende ich folgenden:
    Neodym-Topfmagnet Ø 20 mm mit Öse mit passenden M4 Hakenschrauben.
    Am Underquilt habe ich nur eine “einfache” Metallscheibe mit Senkbohrung mit einer M4-Ösenmutter.

    Ich hatte mit mehreren verschieden starken Neodym-Magneten experimentiert und schliesslich die oben genannten Komponenten als am besten befunden.

    Bzgl. Magnete: Hast du diese 1g leichten Neodym-Magnete getestet? Kenne die aus dem UL Trekking Forum und die sollen gar nicht so schwach sein. Wenn doch, wären vielleicht mehrere davon eine Idee.

    Gerne hätte ich kleiner Magneten genommen - aber dann war die Haltekraft einfach zu gering.

  • Durch die Magnet-Diskussion ist leider das wichtigste untergegangen bei Deinem DIY UQ Projekt:

    Wie schläft es sich damit?

    Ist er bequem?

    Zu kurz , zu lang?

    Breite ok?

    Wird er direkt warm, wenn man sich reinlegt?

    Finde es auch super gelungen. Sind diese Kammern schwierig zu nähen? Wie bist Du auf die Maße von der Iso-Fläche gekommen?

    Danke

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (4. September 2024 um 19:04)

  • Wie schläft es sich damit?

    Ist er bequem?

    Zu kurz , zu lang?

    Breite ok?

    Wird er direkt warm, wenn man sich reinlegt?

    Bisher ist er super bequem und warm - im Moment noch zu warm. Ich habe bisher erst 2 mal damit geschlafen, musste ihn aber in der Nacht neben die Hängematte schieben, weil mir zu warm wurde. Ich freue mich schon auf kühlere Herbstnächte.

    Länge und Breite am Kopf- bzw. Fussende habe ich aus der Grafik von short_handed_norseübernommen. Die genaue Position und den Winkel habe ich experimentell ermittelt. Ich habe mich in die Hängematte gelegt und dann von meinem Sohn die Mitte meines Körper mit Malerkrepp von unten auf der Hängematte markieren lassen. Bevor ich mich aber an die Daunenvariante gewagt habe, habe ich erst mal einen synthetischen Wooki (mit Apex) gemacht. Da konnte ich dann in Ruhe alles testen. Breite, Länge hat gepasst, auch der Winkel war gut, ich habe nur festgestellt, dass ich die isolierte Fläche etwas näher in Richtung Kopfende haben wollte. Diese Erfahrungen habe ich dann auf die Daunenvariante übertragen und jetzt passt alles perfekt.

    Das Nähen der Kammern kannte ich schon (ich hatte mir zuvor schon einen Daunen Topquilt gemacht). Diese rutschigen Stoffe sind nicht so einfach zu nähen. Man muss einfach wahnsinnig aufpassen, dass nichts verrutscht und dass man nicht versehentlich mehrere Lagen Stoff zusammennäht. Ich habe relativ gute Erfahrungen damit gemacht, die Trennstege vor dem Annähen mit Malerkrepp zu fixieren (anstatt mit Nadeln zu heften) und dann knapp am Krepp entlang zu nähen.

  • Die Längs-Position der Isofläche kann man mit der Aufhängung lösen, sowie mit dem Kürzen der Enden, wo der Tunnelzug sitzt. Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Sookie. Habe eine Seite 5 cm gekürzt und die Aufhängung kürzer gemacht. Jetzt sitzt er perfekt.

    Mit den Temperaturen einfach den UQ luftiger hängen lassen. Er verhindert dann quasi nur noch Luftzug und die Luft unter der HM wärmt sich leicht auf.

    Was genau sind diese Trennstege? Kann mir schlecht vorstellen wie das genäht wird. Ich werde mich irgendwann auch an Daune heranwagen und sammele schon Infos. Das mit dem Malerkrepp würde ich gerne genau verstehen.

    Vielen Dank für die Infos.

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