Mit Trennstege meine ich die Baffles wie von UliD hier beschrieben.
Das mit dem Kreppband sieht dann so aus: Da kann man jetzt relative einfach knapp links des Kreppbands den Baffle an den Stoff nähen.
Mit Trennstege meine ich die Baffles wie von UliD hier beschrieben.
Das mit dem Kreppband sieht dann so aus: Da kann man jetzt relative einfach knapp links des Kreppbands den Baffle an den Stoff nähen.
Wie schläft es sich damit?
Ist er bequem?
Zu kurz , zu lang?
Breite ok?
Wird er direkt warm, wenn man sich reinlegt?
Bisher ist er super bequem und warm - im Moment noch zu warm. Ich habe bisher erst 2 mal damit geschlafen, musste ihn aber in der Nacht neben die Hängematte schieben, weil mir zu warm wurde. Ich freue mich schon auf kühlere Herbstnächte.
Länge und Breite am Kopf- bzw. Fussende habe ich aus der Grafik von short_handed_norseübernommen. Die genaue Position und den Winkel habe ich experimentell ermittelt. Ich habe mich in die Hängematte gelegt und dann von meinem Sohn die Mitte meines Körper mit Malerkrepp von unten auf der Hängematte markieren lassen. Bevor ich mich aber an die Daunenvariante gewagt habe, habe ich erst mal einen synthetischen Wooki (mit Apex) gemacht. Da konnte ich dann in Ruhe alles testen. Breite, Länge hat gepasst, auch der Winkel war gut, ich habe nur festgestellt, dass ich die isolierte Fläche etwas näher in Richtung Kopfende haben wollte. Diese Erfahrungen habe ich dann auf die Daunenvariante übertragen und jetzt passt alles perfekt.
Das Nähen der Kammern kannte ich schon (ich hatte mir zuvor schon einen Daunen Topquilt gemacht). Diese rutschigen Stoffe sind nicht so einfach zu nähen. Man muss einfach wahnsinnig aufpassen, dass nichts verrutscht und dass man nicht versehentlich mehrere Lagen Stoff zusammennäht. Ich habe relativ gute Erfahrungen damit gemacht, die Trennstege vor dem Annähen mit Malerkrepp zu fixieren (anstatt mit Nadeln zu heften) und dann knapp am Krepp entlang zu nähen.
Oder einfach stärkere statt mehrere.
Neodymmagnete gibt es in etlichen verschiedenen Stärken.
Als Magnet an der Hängematte verwende ich folgenden:
Neodym-Topfmagnet Ø 20 mm mit Öse mit passenden M4 Hakenschrauben.
Am Underquilt habe ich nur eine “einfache” Metallscheibe mit Senkbohrung mit einer M4-Ösenmutter.
Ich hatte mit mehreren verschieden starken Neodym-Magneten experimentiert und schliesslich die oben genannten Komponenten als am besten befunden.
Bzgl. Magnete: Hast du diese 1g leichten Neodym-Magnete getestet? Kenne die aus dem UL Trekking Forum und die sollen gar nicht so schwach sein. Wenn doch, wären vielleicht mehrere davon eine Idee.
Gerne hätte ich kleiner Magneten genommen - aber dann war die Haltekraft einfach zu gering.
Hallo zusammen,
Mein DIY Wooki mit magnetischer Aufhängung:
Ich habe mir kürzlich (im Wesentlichen nach der Anleitung von UliD ) einen DIY Daunen Wooki genäht.
Eckdaten:
Stoff: Argon 90 von Dutchware
Trägerstoff: 320 x 150cm (ergibt nach Säumen und Tunnelzug 312 x 146cm)
Isolierte Fläche ca 200m x100 (breiteste Stelle, am Fussende etwas schmäler.)
Baffle Höhe: 5.5cm, laut UQ-Calculator von Gadget sollte das eine Kammerhöhe von ca 7.5cm ergeben.
Füllung: knapp 400g Daune (850cuin)
Gesamtgewicht (incl Aufhängung, siehe unten: 695g
Und nachdem ich so viel Zeit und Energie in das Projektgesteckt habe, soll der Wooki natürlich besonders lange hält. Insbesondere hatte ich Angst, dass ich mich eines Tages in den Wooki anstelle in die Hängematte setzte, und das schöne Ding reisst.
Deshalb habe ich nach einer Aufhängung gesucht, die im Notfall (falls ich mich in den Wooki anstelle in die Matte setzte) sich sicher löst und den Wooki unbeschädigt lässt. Das Whipping habe ich wie von Hammock Fairy hier beschriebengemacht. Allerdings hat mir die Aufhängung mit der Schlaufe und der Gummikordel (link) nicht so gefallen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Schlaufe entweder zu einfach über den Knubbel gerutscht ist, (bei leichtem Zug lag der Wooki am Boden) oder zu fest (ich habe mich nicht getraut stärker zu ziehen). Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht und mir eine magnetische Aufhängung gebastelt.
Das ist sicher nichts für Gramm-Jäger – Der Magnet, Haken und Metallplatte wiegen ca 30g.
Aber für mich passt es. Ich habe ein wenig mit Magneten verschiedener Stärke experimentiert. Bei dem jetzigen Setup reist bei einer direkten Zug-Belastung von ca 10-12kg die Verbindung und der Wooki liegt unbeschädigt am Boden.
Hallo zusammen,
Ich heisse Martin, bin 51, wohne in der Schweiz (Großraum Basel) und in bin schon länger als “stiller Leser” hier im Forum dabei. Und nun dachte mir, dass es so langsam Zeit wird, mich mal kurz vorzustellen und auch Danke 🏆zu sagen, für die vielen guten Infos, Tips und Tricks, die ich hier schon abgreifen konnte.
Seit ein paar Monaten habe ich mein Bett praktisch aufgegeben und schlafe nun dauerhaft in der Hängematte. Ich bin mehr der “Bastler” und habe dank der Infos hier aus dem Forum schon ein paar DIY-Projekte verwirklicht (Hängematten incl. Bugnet, Top- und Underquilt, Tarp, Tensa, etc.) - habe aber ausser im Garten kaum praktische Outdoor-Erfahrung mit dem Hängematten-Camping.
Liebe Grüsse und gutes Hängen, ![]()
Martin