Seit Hängematte macht das Bett Probleme

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  • Hiho,

    ich war schon länger nicht mehr hier, bin der Hängematte aber treu geblieben ;)

    Heißt ich schlafe nun seit gut 2 Jahren ausschließlich in der Hängematte, ich habe eigentlich kein richtiges Bett mehr.

    Ich kann mir auch gar nicht mehr vorstellen wieder in einem Bett zu schlafen wenn ich ehrlich bin, ich habe ein großes Gestell in meinem Schlafzimmer stehen, aber auch anstatt einem Sofa eines im Wohnzimmer.

    Ich schlafe gut in der Hängematte, ich fühle mich zu jeder Jahreszeit darin wohl. Gibt für mich keinen Grund mehr es anders zu machen. Und meine Hüftschmerzen die ich im Bett häufig hatte, habe ich in der Hängematte überhaupt nicht.

    Ich habe mehrere Gestelle günstig bei Ebay geschnappt die bis 250 kg locker aushalten (bin eher recht schwer) und die in 3 Min aufgebaut sind. Eins ist auch in meinem Auto für unterwegs, echt praktisch.

    Und ich finde es total hygienisch, man liegt nicht auf ner Matratze, die Hängematte ist zack mal gewaschen und wieder trocken. Für diesen Winter werde ich mir eine Einlage aus doppeltem Fleece nähen, da hapert es noch ein wenig mit der Wärme von unten. Aber ich habs immer passend hinbekommen für mich zum wohlfühlen.

    Mein Horrorgedanke ist aktuell eher, was wenn ich mal in einem Bett schlafen MUSS? Gut wenn ich zu Gast irgendwo bin, kann ich mein Gestell mitnehmen. Aber was wenn ich ins Krankenhaus muss und schon allein deshalb Probleme bekomme? Oder wie ist das im Alter? Wobei ich das Gefühl habe, dass ich mit einer gut installierten Hängematte besser wieder in die Höhe komme als mit einem Bett.

    Wie machen das die Dauerhängemattenschläfer denn so?

    Liebe Grüße

  • Hahaha, dito! :P

    Mein Bett stand eines Tages im Zimmer unserer Tochter und seit fast zwei Jahren schlafe ich ausschliesslich in der Hängematte.

    Schwierig war ein dreiwöchiger Kuraufenthalt, denn die wollten mir keine Wandhaken erlauben... ;) Aber nach ein paar Nächten war mein dortiges Bett quasi ein Toppingberg und damit ging's.

    Völlige Katastrophe hingegen war ein Besuch bei Freunden und zwei Nächten auf deren Gästeb(r)ett. Fürchterlich. War froh, als ich Sonntagabend wieder zuhause war.

    Ansonsten hab ich tatsächlich ausschliesslich in meiner Matte geschlafen. Bei Freunden im Garten, im Urlaub, immer.

    Für den Fall der Fälle hab ich sogar ein doppeltes Setup, falls mal was ernsthaft kaputtgehen sollte. =O

    Schulter- und Rückenschmerzen seither so gut wie weg, was ein Gamechanger!

    Und ich teile, schon jetzt und wie Du, die Sorge vor dem "richtig alt" sein, wenn das Rein und Raus vielleicht nicht mehr so gehen sollte.

    Hoffen wir einfach, dass alle künftigen Pflegekräfte vorher eine Schulung bei unserer geschätzen Hammock Fairy oder wuppitom gemacht haben werden... :D

  • Ich habe festgestellt, dass es sich immer wieder mal ändert: ich schlafe seit 8 Jahren fast nur noch in Hängematten und es gab Zeiten, wo ich dachte, dass es mit einem Bett nie wieder was wird. Seit ich auf der Welt bin war ich immer Bauchschläferin und deshalb war die Umstellung auf die HM für mich nicht einfach: es gab Vor- und Nachteile.

    Inzwischen schlafe ich mindestens 3/4 der Zeit in der HM und 1/4 der Zeit im Bett, weil ich manchmal einfach das Bedürfnis habe auf dem Bauch zu schlafen. Es passiert aber auch öfters, dass ich innerhalb einer Nacht ( z.T. mehrmals) zwischen Bett und HM wechsle.

  • Ich habe mehrere Gestelle günstig bei Ebay geschnappt die bis 250 kg locker aushalten (bin eher recht schwer) und die in 3 Min aufgebaut sind. Eins ist auch in meinem Auto für unterwegs, echt praktisch.

    Verrätst du mir, mit welchem Gestell genau du unterwegs bist? Suche aktuell selbst nach einer Alternative zu den eher hochpreisigen Tensa Hammock Stands, welches noch gut in den Kofferraum meines Passats passt und am besten noch schnell aufzubauen ist :)

  • Mir geht es ähnlich wie barfuß - ich bin vor 11 Jahren vom Bett auf die Hängematte umgestiegen, und hatte anfangs auch Probleme, wenn ich gezwungen war, wieder im Bett zu schlafen. Ein Bett habe ich zwar nicht mehr, aber es lässt sich kaum vermeiden, bei Verwandten, Freunden und auf Reisen in der Zivilisation im Bett schlafen zu müssen, und mittlerweile geht das im Großen und Ganzen problemlos. Ich freue mich aber immer, wieder in eine meiner Hängematten zurückkehren zu können. Über die Jahre habe ich festgestellt, dass ich gelegentlich Abwechslung brauche - wobei ich lieber zwischen verschiedenen Hängemattenarten wechsele.

  • Ich fand es total spannend, wie Wigald Boning Daniel umgegangen ist, dass er nur noch draußen schlafen möchte. Er war ja viel unterwegs und es ist üblich, dass der Veranstalter ihm einfach ein Hotel bucht. Für mich war es interessant zu lesen, welche Freiheiten man sich nehmen darf, auch wenn man damit aus der Rolle fällt.

    Interview: Wie Wigald Boning 204 Nächte im Freien schlief - WELT
    Eine Sommernacht war dem Comedian Boning in seiner Wohnung zu heiß, er entschied sich, eine Nacht im Zelt zu schlafen - und blieb dabei. Ein Gespräch über…
    www.welt.de
  • Ich bin auch am überlegen mein qualitativ sehr gutes 200 x 140 Buchen-Vollholz-Bett zu verkaufen. Nimmt unnötig Platz weg. Ein riesiger Trümmer. Mit einer HM würde das Schlafzimmer viel mehr Platz bieten.

    Vor einigen Jahren habe ich in einem Wasserbett-Geschäft gearbeitet. Wasserbetten sind noch viel schlimmer was den Platz, den Aufwand, Hygiene usw. betrifft. Ich habe darauf nicht gut geschlafen und nach 3 Nächten das Teil wieder umgetauscht gegen aktuelles Bett. Bin froh dass ich mich darauf nicht habe eingelassen.

    Die Rentabilität einer HM ist einfach unschlagbar..

  • Ich habe jahrelang auf einer freeflow Wassermatratze geschlafen, Maße ungefähr 200 x 220. Das war ein lustiges Geschaukel und ich habe super drauf gepennt. Aber der Aufwand ist wirklich immens.

    Momentan überlege ich, auf ein Luftbett umzusteigen, ähnlicher Komfort, kein Aufwand, leicht.

  • Ich habe jahrelang auf einer freeflow Wassermatratze geschlafen, Maße ungefähr 200 x 220. Das war ein lustiges Geschaukel und ich habe super drauf gepennt. Aber der Aufwand ist wirklich immens.

    Momentan überlege ich, auf ein Luftbett umzusteigen, ähnlicher Komfort, kein Aufwand, leicht.

    Mein Bruder hat auch so einen großen "Tank" zuhause, aber mit "Beruhigung" . Er mag es. Ich habe ihm genau erklärt, wie er das Bett regelmäßig reinigen sollte. Ich befürchte das macht er aber nicht, wie die meisten Nutzer.

    Ich habe bei Kunden Wasserbetten abgebaut, was zum Teil furchtbar ekelhaft war. Das kann man sich kaum vorstellen. Die Matratzen werden 24/7 beheizt auf ca. 22C°. Reinigt man die Matratze nicht vernünftig, liegt man irgendwann in einer "Petrischale", zur Aufzucht von Bakterienkulturen.

    Das ist wiederum auch sehr gut an einer HM. Schweiß, Hautpartikel u. Hautfett sinken nicht in eine Matratze ein. Die bleiben in der HM u. UQ. Kann man problemlos waschen.

  • Das ist wiederum auch sehr gut an einer HM. Schweiß, Hautpartikel u. Hautfett sinken nicht in eine Matratze ein. Die bleiben in der HM u. UQ. Kann man problemlos waschen.

    Die Auflage eines Wasserbettes lässt sich doch abnehmen und waschen. Für die Matratze selbst gibt es Reinigungs- und Pflegemittel für außen und Konditioner für das Wasser innen. Ich finde das sehr hygienisch. Besser, als ein "normales" Bett allemal.

  • Die Auflage eines Wasserbettes lässt sich doch abnehmen und waschen. Für die Matratze selbst gibt es Reinigungs- und Pflegemittel für außen und Konditioner für das Wasser innen. Ich finde das sehr hygienisch. Besser, als ein "normales" Bett allemal.

    Man muss die Matratze so gut es geht anheben und drunter und drumherum alles mit einem feuchten Lappen abwaschen. Die Mühe macht sich kaum einer.

    Manche Leute schwitzen nicht soviel, weil sie ihre Heizung nicht so hoch stellen, bei anderen wiederum kommt Nacht für Nacht immer wieder Feuchtigkeit nach, und die kann auch nicht wirklich wegtrocknen, wenn sie einmal unten im Bettkasten ist. Dazu kommt dann die ständige Wärme von der Heizung...

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