Wie versprochen folgt jetzt der Bericht über meinen ersten Overnighter draußen. Gestern war es soweit und alles hat gepasst. Kind 1 bei Oma untergebracht, Kind 2 fertig vom Tag. Frau zufrieden und mein Abenteuer kann starten. Weil es schon sehr spät war habe ich mich dazu entschieden das Bike zu packen und dann auf unser Grundstück zu fahren. Unterwegs noch schnell Essen einkaufen und los. So der Plan.
Da kam dann noch mehr dazu während des Packens. Da fällt einem ja schon immer wieder mehr ein was mit muss.
Und los geht's. Nach dem Einkaufen am Grundstück angekommen entschied ich mich aufzubauen. Es war schön dämmerig und viel Zeit blieb nicht. Als ich mein Tarp und die Matte an meinem Wunschplatz montiert hatte wurde klar, dass es nicht passen würde. Die Bäume waren zu nah beieinander und ich konnte die Baumgurte nicht mehr weiter hoch schieben.
Nicht so schlimm. Geh ich halt zum nächsten Platz. Zwischenzeitlich ist es schon recht dunkel. Außerdem problematisch wird wohl die Party, die unweit auf einem anderen Grundstück stattfindet. Jugendliche hören sehr laut Santiano und Hard Style Techno im Wechsel.
Schlussendlich schaffe ich es gerade so das Setup aufzuhängen. Hier die Eindrücke am Abend.
Ich mache mir also noch schnell Abendessen und trinke einen Hopfensaft und ab ins Bett, gute Nacht.
Zumindest dachte ich das. Es ist 22 Uhr (etwa). Um 0 Uhr geht die Musik bei der Party aus und ich kennen nun alle seltsamen Waldgeräusche. Ich schlafe ein.
Um 7 Uhr wache ich auf. Erholt. Nur fällt mir auf, ich liege fast auf dem Boden? Wenige Centimeter bleiben. Das war nicht so, als ich ins Bett bin. Und noch habe ich keine Erklärung.
Jetzt erstmal Frühstück machen.
Dann packen und die Heimreise antreten.
Fazit:
- Temperatur war kein Problem.
- Nächstes Mal etwas eher aufbrechen, sodass genug Licht bleibt für den Aufbau.
- Höher aufhängen, um Nachtabsenkung auszugleichen? Keine Ahnung warum das so war.
Ansonsten verbuche ich den ersten Versuch als vollen Erfolg!
Grüße Patrick.