Newbie - Leichte Hängematte zum Wandern gesucht

Das Hängemattenforum bekommt einen neuen Betreiber. Details sind in diesem Thread.
  • Hallo zusammen,


    ich komme aus dem Ortenaukreis, bin Ü40 und seit 2 Jahren begeisterter Wanderer.

    Bislang habe ich immer nur Mehrtagestouren mit Übernachtungen in Pensionen oder Hotels gemacht.

    Ich wandere das ganze Jahr über, würde jedoch eher Frühling bis Herbst im freien Übernachten wollen.


    Was mich dabei immer gestört hat, ist die mangelnde Flexibilität, weil man an vielen Tagen gerne noch weiter gegangen wäre, aber das Etappenziel durch die Unterkunft vorgegeben war.


    Nach gedanklichen Ausflügen bzgl. der Anschaffung eines leichten Zeltes und Übernachtungen direkt in Schutzhütten bin ich durch diverse Foren auch auf die Möglichkeit mit Hängematten gestossen.


    Folgende Überlegungen haben mich ein wenig Richtung Hängematte getrieben:


    Zelt - Übernachtung mit Zelt im Wald offiziell nicht erlaubt

    Schutzhütte - Hier habe ich ein wenig Berührungsängste, da ich sowas noch nie gemacht habe (plötzlicher Besuch weiterer Wanderer o. Ä.)


    Mit der Hängematte wären beide Bedenken umgangen.

    Habt ihr da Anmerkungen, ob das Sinn macht oder eher nicht?



    Ich bin 1,89 cm mit 85 kg.

    Dass die HM unbedingt lange genug sein sollte, habe ich mittlerweile begriffen.


    Folgende "must-haves" benötige ich:


    - einigermassen leicht / möglichst leicht

    - Mosquitonetz (bin allergisch auf Mückenstiche (nix Wildes, schwellt aber 4-5 Wochen nicht ab und juckt) und wg. Zecken. Chemisch behandelt ist ok für mich)

    - ggf. Isomatten tauglich (Isomatte = 197 x 65)

    - ich will zwingend meinen Schlafsack verwenden

    - erstmal kein Tarp


    - ein "fertiges" Befestigungssystem von der Stange, falls nicht bei HM in ausreichender Länge (Gurt / Baumschlaufe) schon dabei (also wenn das mitgelieferte Mist ist oder zu schwer / kompliziert / wenig belastbar)




    Kandidaten, die ich bislang gedanklich vorgemerkt habe:


    Khibu Nirvana (welches Befestigungsset? oder ist da was sinnvolles dabei?)

    Warbonnet Blackbird XLC (Bezugsquelle???)


    Habt ihr noch andere Ideen, die auf mein Profil passen würden?


    Könnt ihr mir da eure Meinung zu sagen bzw. Tipps für Kauf geben?



    Vielen lieben Dank im Voraus :)

  • Erstmal: Willkommen (von OG zu OG)!

    Wenn Du eine Isomatte verwenden willst (Du hast eine Größe angegeben, gibt es die schon? Und wenn ja: rechteckig?): schau Dir mal die 90°-Hängematten von CrossHammock an. Leicht, mit Moskitonetz erhältlich, man braucht zum Übernachten eine Isomatte und Schlafsack ist auch möglich (und: falls es doch mal eine Nacht auf dem Campinplatz werden sollte oder gar keine Bäume zur Verfügung stehen, hat man, sobald das Tarp dazu kommt (und dazu würde ich Dir raten!) eine Bodenoption). Meine Crosshammock ist allerdings aus besonders leichtem, aber damit auch nicht super belastbaren Stoff genäht und nur bis ca. 80kg belastbar, sonst könntest Du mal probeliegen.


    Zum "offiziell nicht erlaubt"-Gedanken: der ist mir durchaus auch vertraut. Aber bei genauerem Hinsehen dürfte im Gesetz nix von Hängematten stehen, weil der Gesetzgeber Hängematten nicht auf dem Schirm hat. Manche Landesgesetze machen es eindeutiger, da ist dann einfach das Übernachten im Wald nicht erlaubt. Sprich, mit der Hängematte bewegen wir uns in einem Graubereich, ausdrücklich erlaubt ist es jedenfalls nicht. (Ich lasse mich davon allerdings auch nicht von Waldübernachtungen abhalten).

  • Moin und willkommen!


    Isomattentauglich ist wohl nur eine Crosshammock. Da könnte Deine Matte ggf. auch gut reinpassen, wenn es eine Luftisomatte ist.


    Bei einer Gathered End Hängematte wird Dir das mit Isomatte bis auf wenige Ausnahmen kaum einer empfehlen.

    Hier ist dann zwingend ein (für Deinen Temperaturbereich und Dein Empfinden passender) Underquilt erforderlich, der Dich von unten isoliert.


    Ansonsten (ohne Isomatte) kannst Du Dir bei Deiner Größe auch mal eine Onewind 12' oder eine Dutchware Chameleon 12' anschauen.

    Da ergeben sich dann natürlich ordentliche Unterschiede bzgl. des Anschaffungspreises. Dafür kann die Dutch Hängematte individualisiert werden. Eine Warbonnet Traveler 12' wäre mit einem zusätzlichen Netz auch noch eine Idee.


    Stöber doch erstmal ein wenig nach diesen Modellen hier im Forum und allgemein im Netz.


    Die Blackbird XLC ist nominal eine 11', aber "netto" aufgrund des Whippings (Art die HM an den Enden abzubinden) nur eine 10,5'.

    Mit 185 cm passt Du da bestimmt rein und möglicherweise reicht das auch, das ist sehr individuell. Mit etwas mehr Platz wird es für einen Großteil der Leute aber bequemer, so dass Du da gut nachdenken solltest oder probeliegen solltest. Vielleicht hast Du ja einen Hänger in der Nähe, der da was anzubieten hat. Lässt sich in der Mitgliederkarte herausfinden.


    Deinen Schlafsack wirst Du erstmal in jeder Hängematte nutzen können. Ist aus einigen Gründen nicht optimal, aber funktioniert auf jeden Fall. Man kann den Schlafsack ja auch ähnlich wie einen Topquilt nutzen und halb offen lassen, wenn man mag.


    Neben den zahlreichen Themen hier gibt es auch noch das Lexikon, wenn mit seltsamen Begriffen um sich geworfen wird.


    Viel Spaß bei der weiteren Recherche!

  • Ja super und Danke schonmal...


    zur Erklärung:


    Die Isomatte ist self-inflating und in Kombination mit dem Schlafsack vor Kurzem gekauft.

    Daher würde ich die gerne verwenden, jedoch nur wenn nötig.

    Schlafsack ist der Deuter Astro 500 mit Komfort-Bereich 0°.


    Da ich jedoch nicht im Winter im Wald nächtigen möchte, sollte der für Frühjahr und Herbst passend sein, da ich schnell friere und nicht schnell ins Schwitzen komme.

    Glaubst du, der Schlafsack wäre in einer Hängematte ausreichend, wenn es nachts >5° C hat ohne das von unten noch zusätzliche Isolierung in Form von Isomatte oder UQ kommt?

    Falls ja, dann kann ich die Isomatte ja einfach weg lassen...


    Für den Sommer würde ich dann so oder so noch was anderes benötigen, da wird der Schlafsack sicher zu warm...

  • Hi Rediov,

    ich hätte jetzt auch zu einer CrossHammock geraten, bei dem, was Du geschrieben hast. Was noch nicht erwähnt wurde: Selbst die 2in1 in DoubleLayer ist im Vergleich zur 12" Onewind echt klein und leicht! Ob die sich jetzt wirklich gut mit einer selbstaufblasenden Isomatte verträgt habe ich auch noch nicht getestet.

    Ein Schlafsack alleine in der Hängematte wird unter Dir so zusammengedrückt, dass kaum Isolationswirkung übrig bleibt. Deshalb setzen alle eine UQ oder eine Isomatte ein.

  • Der beste Schlafsack der Welt wird Dir nichts nützen, wenn Du die Isolierung (= isolierende Luft zwischen den aufgebauschten Daunen) mit Deinem Körpergewicht weg-/plattdrückst. Dann bist Du nur von oben bzw. der Seite isoliert und von unten wird die Kälte in Dich hineinziehen und Du wirst ordentlich frieren. Da werden dann selbst Temperaturen unter 20 Grad schon unangenehm, da ggf. auch noch der Wind unter Dir und an Deiner Hängematte vorbeizieht.

    Wie gesagt: Isomatte in der Gathered-End Hängematte wird ein Kampf und Krampf und macht keinen Spaß. Aber Du kannst es natürlich auch ausprobieren und vielleicht gehörst Du ja zu dem einen Prozent, die irgendwie damit klarkommen. Und einen Underquilt kann später noch dazu gekauft werden. Aber wie beschrieben wird Dir das niemand (1% vernachlässigt ;)) anraten.

  • Eine deutliche Empfehlung für eine Isomatte in einer Gathered End Hängematte gebe ich nicht, aber es kann zufriedenstellend funktionieren. Früher haben viele Hänger nichts anders gehabt und es war deutlich besser als der Boden. Isomatten sind nicht sehr warm aber warm genug für den Sommer und die milderen Teilen des Frühlings und Herbstes.


    Falls eine Isomatte, dann:

    • kombiniere sie unbedingt mit einer doppellagigen Hängematte
    • eine Größere (Bsp.: Thermarest Gr. L, Exped Gr. LW..)
    • eine Schaumstoffisomatte mit eierkartonartiger oder welliger Oberfläche (alle anderen sind schwitzig und zu starr)

    Demnach könnte ein kostengünstiges Erstsetup so aussehen:


    • eine 12 Fuss Onewind doppellagige Hängematte
    • eine Thermarest Ridgerest Sol Größe L oder zwei Decathlon Faltisomatten (1 Mal die Längere und 1 Mal die Kürze). Die Kürzeren scheidest du auf ca. 120cm. Das Ergebnis ist leicht aber sperrig und muss draußen auf dem Rucksack getragen werden. Zum Schlafen legst du sie zwischen die Lagen der Hängematte so, dass die 120cm-Isomatte quer zur Hauptisomatte liegt, wie ein Kreuz. Das macht zwei Sachen. Von den Nieren zum Sternum hast du die Isomatte doppelt für Wärme. An den Seiten ist unter deinen Elbogen und Oberarme isoliert. Ich hoffe das macht Sinn?
    • Als Netz ein Onewind Bottom Entry oder Windsock

    Deine Bedürfnisse werden sich ändern aber und du weißt nach und nach selber was du ändern willst und warum. Falls du irgendwann einen Underquilt kaufst, dann kommst du selber zu dem Schluss. Du kannst die eine nicht geschnittene Isomatte verkaufen oder verschenken und aus der anderen Sitzkissen schneiden und an Freundverteilen?


    Wenn ich Freunde, die noch keine Hänger sind ein Setup geborgt habe, dann was es genau das Setup mit 2 Decathlon Isomatte in einer doppellagigen Isomatte.

  • Crosshammock unterschreibe ich natürlich :)


    Schlafsack in der Hängematte - insbesondere der 90° halte ich aber für Mist, vom Mehrgewicht zum quilt ganz abgesehen. But then - auch Cross Hammock nutzt sie ja selber, hat aber natürlich auch mehr als genug Übung.


    Und über selbstaufblasende Matten habe ich leider die selbe Meinung. Dürfte auch nicht genug aussteifen, da eher dünn, schätze, das knickt eher zusammen?


    Da bist Du ja nicht der erste der Kram ist noch neu, da tut man sich schwer, ihm nicht zu nutzen. In der Analogie der Geldanlage spricht man jedoch von sunk cost, Daran entgegen eigentlich besseren Wissens festzuhalten ist ein verbreiteter, jedoch irrationaler Reflex.


    Sieh's doch mal andersrum: den Fehlkauf für das geplante lieber früh akzeptieren, noch ist der Wiederverkaufswert hoch und das Lehrgeld gering - je länger du (suboptimal) drin schläfst und je später Du damit aufgibst, desto mehr dreht sich das.

    Und leichter wirst Du mit quilt und aufblasbarer Isomatte auch noch, was dir ja ein Anliegen ist.


    Kein tarp ist zudem wirklich stupid light. Selbst, wenn es da erst mal was günstiges ist. Was machst Du nachts um drei im Wald, wenn der Wetterbericht leider falsch lag?


    Zuletzt noch die Empfehlung, auf Treffen probeuuliegen, ob/was überhaupt Dein Ding ist.


    Viel Erfolg!

  • Schlafsack in der CH geht schon, ist halt etwas frickeliger beim Reinschlüpfen. Ich habe Quilt und Schlafsack und unter 10° mag ich persönlich das Eingekuschelt-Sein in den Schlafsack lieber als mit einer Mütze im Quilt die Schlafsackkapuze zu simulieren - es ist allerdings praktisch, wenn der Schlafsack einen durchgehenden Reißverschluss hat. Mein Sommerdaunentüte hat das nicht (wurde für Bikepacking im Zelt angeschafft, da habe ich vor allem aufs Packmaß geschaut) und da ist das Reinschlüpfen ein größerer Act als bei der wärmen Daunentüte. Als Ergänzung zum Schlafsack finde ich den Quilt aber wiederum super.


    Edit: Mehrgewicht Schlafsack-Quilt ist relativ - mein Quilt von Cumulus wiegt bei etwas weniger Füllung mehr als mein Schlafsack.

  • Hmmm... OK, danke.

    Da sprechen viele ganz offensichtlich aus Erfahrung (die mir fehlt).


    Also ich muss zu aller erst mal sehen, ob das im Wald übernachten überhaupt was für mich ist. Habe ich Schliesslich noch nie alleine gemacht...


    Dazu wäre die vergleichsweise günstige Onewind 12" ganz gut.


    Schlafsack geht scheinbar, wenn auch nicht optimal.

    Isomatte geht notfalls auch in jede HM (reinlegen inkl. Verrutschen), wenn auch bei weitem nicht optimal.

    Am Anfang und eben zum testen habe ich ja auch kein Tarp, sollte also hoffentlich zuverlässige Wetterlage sein...


    Mit dem 0 Grad (Komfort-Temp) Schlafsack (Deuter Astro 500) und der Isomatte Exped Sim 3.8 Long Wide (197x65), bis wieviel Grad haltet ihr da ein Übernachten für möglich, wenn kein starker Wind geht?

  • Rediov vielleicht wäre es gut, wenn du nicht gleich im Wald deine erste Nacht in einer HM verbringen würdest. Vielleicht hast du die Möglichkeit in einem Garten bei dir oder Bekannten einen Versuch zu starten.

    Das hat mehrere Vorteile: du fühlst dich sicher, weil du nichts "Verbotenes" tust,

    Wenn du frierst oder es anfängt zu regnen, kannst du nach drinnen flüchten und vor allem kannst du erst mal schauen, ob du überhaupt in einer HM schlafen kannst.

    Bei mir hat das nämlich nicht auf Anhieb geklappt und hat schon eine Zeit der Übung erfordert.

  • Bei Equipment, dass ich so gar nicht einschätzen kann - sowohl, was isolation angeht, als auch, ob es überhaupt für mich funktioniert, würde ich an deiner Stelle erst mal ne Testnacht dort einlegen, wo ich zur Not auch abbrechen und rein/nach Hause gehen kann.

    Garten (ggf. von Freunden), Autoschlafoption, Campingplatz und noch ein Zelt dabei etc.


    Mit der Anschaffung einer GE Matte schlägst Du halt direkt einen Pflock in Richtung eines Underquilts ein, da sind wir uns hier alle im Klaren, die wir unzählige Neulinge haben kommen sehen, die es 'erst mal' mit einer Isomatte versuchen wollten.

    Nicht, dass da gleich der nächste Fehlkauf lauert.



    Aber noch mal einen Schritt zurück - Du willst (und solltest) ja eigentlich erst mal was ganz anderes abklopfen:

    Also ich muss zu aller erst mal sehen, ob das im Wald übernachten überhaupt was für mich ist. Habe ich Schliesslich noch nie alleine gemacht...


    Um zuerst mal zu testen, ob Du Dich alleine im Wald überhaupt wohl fühlst, brauchst Du ja keine Hängematte.

    Tarp ist eh nicht vorhanden, also cowboy Camping mit dem, was vorhanden ist, dafür ist die Ausrüstung nämlich wiederum gut geeignet (und gedacht).

    Mücken sollte es um die Jahreszeit - noch nicht geben, ansonsten halt noch ein kopfnetz o.ä. besorgt.


    Und dann erst wenn das positiv geklärt sein sollte nochal grundsätzlich in Richtung Hängematte denken - und auch hier am besten ausprobieren vor kaufen, was einem zusagt.


    Wenn weiter Isomatte als Isolation von unten gewollt ist (warum eigentlich, wenn Boden schlafen nicht geplant ist), dann führt an der crosshammock nichts vorbei, da ginge die GE in die völlig falsche Richtung.


    Und falls es eine GE und Underquilt sein sollen, sind grauenvolle Nächte mit Isomatte darin sicherlich auch nicht der geeignete Test, ob die Richtung dir gefällt...

  • hangloose


    Ok hab ich verstanden und hört sich sehr gut und vernünftig an.


    Kurz noch zur Erläuterung:

    Ursprünglich hatte ich Schutzhütte oder Zelt im Sinn, daher habe ich Schlafsack und Isomatte ganz neu gekauft.

    Erst kurz danach bin ich auf den Trichter gekommen, dass HM meine Bedenken bzgl. Zelt-Verbot und plötzlichen nächtlichen Besuch in Schutzhülle beseitigen würde..


    Daher frage ich, ob ich die beiden nagelneuen Sachen nicht wenigstens mit Abstrichen an Komfort einsetzen kann.... Nicht weil ich das unbedingt so will oder mir so anschaffen möchte... Nein, weil es jetzt dummerweise schon da ist...

  • Für den "geschützten" Versuch einer Übernachtung im Wald könntest du auch auf einen der Treckingplätze im Nordschwarzwald zurückgreifen. In der Regel meldet man sich dort an, bezahlt ca. 10,-€ und bekommt die Daten des Platzes. Dort gibt es in der Regel Holzplattformen um ein Zelt aufzustellen, eine Feuerstelle und ein Trocken-WC.

  • Übernächstes WE findet übrigens ein kleines Treffen im Pfälzer Wald statt, vielleicht hat ja einer der Beteiligten eine Zweithängematte mit Underquilt, die er verleihen würde? Falls das der Fall ist und Du Zeit hättest, wäre das eine gute Gelegenheit zum Testen, wenn auch nicht alleine.

    Edit: hier ist der Link: Pfälzer Hang

  • Oh mann, das hört sich echt verlockend an... Ist rund 250 km von aber mit Teilanreise machbar.

    Leider bin ich an dem Wochenende auf Hausmesse geschäftlich...

    Aber wenn es solche Treffen immer mal wieder gibt, würde ich das sehr gerne mal erleben... Vorzugsweise wenn es noch ne Idee wärmer wird... 😁

  • Rediov Ich habe mich alleine im Wald nie wohl gefühlt bis ich weg vom Boden gekommen bin durch die Anschaffung einer Hängematte. Einige lieben es aber der Boden hat sich immer exponiert angefühlt für mich. Dort sind die Zecken und andere Insekten. Im Laufe der Jahre als ich noch im Biwaksack geschlafen habe, hatte ich drei mal Wildschweine nah an mir dran in der Nacht. Das eine Mal hat eine Sau nicht aufgegeben, sich nur vehement beschwert und wollte das ich gehe. Und warum auch nicht wollte sie das, auf dem Boden ist man ja klein und am exponiertesten. Das sieht das Tier.

    In der Hängematte bin ich groß, angehoben, ein ganz anderes Objekt für Tiere. Sie kommen nicht so nah dran und bekommen meine Anwesenheit schneller mit. Zu meiner Hängematte nutze ich inzwischen auch eine Windsocke für ein noch größeres Gefühl von Sicherheit. Nachts gehe ich in die Hängematte mit Windsocke und dort ist meine private Domäne für die Nacht. Das ist mein Bett, ich will schlafen und keine Aussicht.

    Am Anfang habe ich nur den Abend in Wald verbracht, d.h. am Nachmittag hin, Tee kochen, was Essen, in die Matte gehen zum Lesen oder was Glotzen dann einschlafen. Ich habe mein Zeig zusammen gepackt, sodass ich gehen "dürfte". Ich bin die ersten Male auch gegangen. Irgendwann habe ich wohl genug gefühlt und die Restangst habe ich mit dem Setup, also Ausrüstung, geklärt. In eine Schutzhütte würde ich persönlich nie gehen. Aber! jede Person ist anders ich will gar nicht die Art und Weise wie andere Menschen es machen schlecht reden.

    To each thier own.


    Meme

    Edited 2 times, last by 22kN ().

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