(...) Weiterhin sind die meisten Isomatten eher unbequem und nicht mit einer dicken Lage Schaumstoff komfortmäßig vergleichbar.
Ich hatte jedes Mal Verspannungen nach Nächten auf dem Boden, auch schon als Teenager bei wochenlangen Campingurlauben.
Es gibt mit Sicherheit vernünftige Boden-Setups, aber die sind sperrig u. schwer. Hinzu kommt das Problem mit dem Schwitzen. Dicke Luftmatratzen haben auch große Nachteile. Ich habe es oft erlebt, dass der Eine o. Andere sich mitten im Urlaub über ein Leck beschwert, und überhaupt nicht gut schläft.
Das ist eben die Besonderheit einer HM. Man liegt jedes mal gleich gut, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit. Vom Packmaß brauchen wir erst gar nicht sprechen.
Ich kann dem so pauschal nicht zustimmen. Ich schlafe auf dem Boden abwechselnd besser oder schlechter als in der Hängematte. Auch wenn die Hängematte eigentlich immer gleich hängen müsste, habe ich manchmal echt schlechte Nächte in der Hängematte, aber natürlich auch immer wieder sehr gute.
Mein Boden-Setup ist etwas leichter (ca. 2,3 kg) und vom Packmass her kleiner als mein Hängematten-Setup (ca. 2,5 kg), weil ich nur den Topquilt benötige und die Isomatte zusammengerollt weniger Platz benötigt als mein Underquilt.
Natürlich gibt es Leute, die am Boden nur schlecht schlafen (Rückenprobleme und Verspannungen). Aber es gibt umgekehrt auch Leute, die in einer Hängematte nicht gut schlafen. Pauschalurteile, wie: "Die Hängematte ist viel bequemer!", treffen nicht für alle zu, sondern sind immer individuelles Erleben.
Das mit dem Leck in der Isomatte könnte tatsächlich mal passieren. Ich hatte bisher das Glück, dass es mir unterwegs noch nie passiert ist. Was ich an der Hängematte besonders schätze, ist der einfache Ein- und Ausstieg und der Umstand, dass ich (gerade bei Regen) nicht "reinkriechen" muss.