Hängemattenhalterung für Anhängerkupplung?

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  • Auf Campingplätzen sind gute Hängeplätze eher rar, je nach Wetter und Untergrund habe ich auch verzichtet den Tensa4 aufzustellen (ich habe etwas Muffensausen mir durch Matsch ein paar Elemente zu blockieren). In einem Shug-Video bin ich auf seine Hängemattenhalterung für den Jeep gestoßen:

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    Da die Anhängeraufnahmen in Amerika ganz anders aussehen als hier kann mir das höchstens als Idee dienen. Wenn man sich so etwas

    nimmt, und etwas von Metallbau versteht, sollte es doch möglich sein so etwas nachzubauen.

    Ich habe zwar die Idee, aber nur sehr rudimentäre Möglichkeiten der Metallbearbeitung (Akkuschrauber, Standbohrmaschine, Metallsäge in Gehrungslade und ich kann Schlossschrauben und Muttern verbinden ;)).

    Bevor ich zu viel Energie reinstecke: wie groß sind meine Chancen so etwas zusammengebaut zu bekommen?

    Ein Vierkantrohr könnte ich vielleicht noch an die Schnellverschlusskupplung anschrauben (wenn ich komplett durchschraube, wie ich die Kupplung nur durch eine "Wand" an dem Rohr mit einer Mutter versehen sollte: keine Ahnung...

    Auch fehlt mir eine gute Idee wie ich daran dann in einem Winkel (ich will ja nicht zu nah am Auto hängen) die Arme befestigen könnte. Im allerbesten Fall so, dass ich die (wenigstens zur Hälfte?) einfach auf den Träger klappen könnte, um nicht allzu viele Einzelteile verstauen zu müssen.

    Mag vielleicht jemand seine Ideen und Anregungen dazu teilen?

  • Im Amiland haben die Vierkantrohre (ca 5cm), in die die Anhängerkupplungen hineingesteckt werden. Der von Shug gezeigte Hammockstand funktioniert so, dass er in dieses Vierkantrohr hineingesteckt wird. Es gibt einen auffaltbaren, und den mit den Rohren.

    Wir in Europa haben die eigentliche Kupplung auf eine Lochplatte geschraubt. Diese abzuschrauben ist natürlich zu viel Arbeit, außer du willst die Kupplung nur sehr selten für anderes benutzen als HM aufzuhängen.

    Der von dir gezeigte Schnellverschlusskupplung kenne ich nicht, aber das müsste gut funktionieren. Und du hast ja schon Schraublöcher, das wäre dann schon mal eine gute Basis.

    Der eigentliche schwierige Teil für dich wäre, das unterste Stück zu schweißen, dass die Rohre aufnimmt [ungefähr wie im 4. Foto von Bare bone]. Dort wird auch der Winkel bestimmt, damit die HM nicht am Auto klebt. Es hat auch keinen Sinn, das anders zu machen als zu Schweißen. Du wirst sicher jemanden finden, der dir zwei kurze Rohrstücke an ein Vierkantrohr schweißt. In diese Stücke kannst du dann die Rohre hineinstecken, wie Shug. Und die Rohrstücke müssen schon im Winkel angeschweißt werden. Den Rest (Rohre bohren und Stifte hineinstecken und so) kriegst du dann mit deinen Werkkenntnissen hin!

    Das wird sicher funktionieren! Viel Spaß beim Tüfteln!

  • Ahoi,

    ich bin im Transportgewerbe mit Anhängern an diversen (Offroad-tauglichen) Fahrzeugen tätig.

    Speziell für Kugelkupplungen kann ich es nicht empfehlen eine solche Aufhängung nachzubauen.

    Diese Anhängerkupplungen sind auf Zug und nicht auf Druck ausgelegt. Das sieht man besonders an der Stützlast, die meist bei unter 100 Kg liegt.

    Zwar ist da immer eine ordentliche Sicherheit eingerechnet, jedoch wirken gerade beim Schaukeln mit der Matte ganz "eklige" Kraftrichtungen für die AHK.

    Selbiges trifft übrigens auch auf E-Bikes, auf der AHK zu, was viele einfach ignorieren.

    Die 2" und 4" Hitch Receiver der Amis haben oft eine ganz andere Konstruktion zur Aufnahme der Last (Rahmen An-/Verbauart) und sind oft auch für Anbaugeräte ausgelegt.

    Das äußert sich auch in Stützlasten der 100Kg aufwärts.

    Grüße

    Rocketman

  • Speziell für Kugelkupplungen kann ich es nicht empfehlen eine solche Aufhängung nachzubauen.

    Wie schade! Im Fahrzeugschein steht eine Stützlast von 75kg - und sagen wir mal so: meine Stützlast liegt sehr eindeutig über 75kg. Wenn dann durch den Winkel nach hinten die Belastung noch mehr Moment bekommt wird es ja nicht stabiler. :(

    Um den Momenten entgegen zu wirken könnte ich natürlich noch eine Abspannung der oberen Enden gegen die jeweilige Dachreling (oder auch an beide Dachrelinge) einplanen, wenn die einen Fahrradträger mit Bremsung halten sollen, dann müsste man die doch hoffentlich nicht überlasten?

    Rocketman Würde so etwas in deinen Augen eher sicher funktionieren können? Damit hätte ich ja größtenteils nur noch die Druckbelastung durch die Seitenarme auf der Kupplung und die Momente würde die Dachreling auffangen.

    Ansonsten danke ich dir für deine Mahnung, ich würde das dann doch eher lassen.

  • Die Stützlast hätte ich auch angemerkt, auch wenn da natürlich Sicherheiten drin sind und es erstmal um die heftigen Wechselbelastungen im Fahrbetrieb geht.

    Das gleiche Thema hast du ja bei deiner Dachlast, wenn du nach den Gewichten gehen würdest, könnte kaum einer wirklich ein Dachzelt nutzen.

    Grundsätzlich kann ich deinen Wunsch verstehen, ich grübel selber seit einiger Zeit über eine Idee zur Aufhängung am Fahrzeug ohne Befestigungshilfe zur Umwelt.

    In dem Fall von dem amerikanischem Kollegen frage ich mich aber, was er damit bezwecken will die AHk zu nutzen. Wobei ich sagen muss das ich das Video jetzt nicht mit Ton abgeschaut habe, womöglich erklärt er es ja irgendwo.

    Abgesehen davon das es eine Lösung ist die auf Grund ihrer Außergewöhnlichkeit allein schon Ihre Daseinsberechtigung hat, warum stellt er das Ding nicht einfach auf den Boden, will er damit wegfahren und einen Stellungswechsel machen?

    Im Ernst, wo ist der Vorteil zu einem Hammock Stand?

  • Um den Momenten entgegen zu wirken könnte ich natürlich noch eine Abspannung der oberen Enden gegen die jeweilige Dachreling (oder auch an beide Dachrelinge) einplanen, wenn die einen Fahrradträger mit Bremsung halten sollen, dann müsste man die doch hoffentlich nicht überlasten?

    Das würde schon etwas Gewicht weg nehmen, allerdings müsstest du da mit Spanngurten ordentlich Zug drauf geben, damit dein Gewicht tatsächlich darüber entlastet wird.


    Rocketman Würde so etwas in deinen Augen eher sicher funktionieren können? Damit hätte ich ja größtenteils nur noch die Druckbelastung durch die Seitenarme auf der Kupplung und die Momente würde die Dachreling auffangen.

    Jein... Es würde eher funktionieren, als ohne. Und es kann durchaus funktionieren. Interessant wäre es auch.

    Jedoch wäre mir persönlich das Risiko zu hoch. Im schlimmsten Fall reißt du die Verankerung, durch die Drehbewegung (Druck auf die AHK), heraus und/oder verziehst deinen Rahmen. Das würde in jedem Fall zu einem erlöschen der Betriebserlaubnis und einer echt teuren Reparatur, wenn nicht sogar zu einem Totalschaden (Rahmenbeschädigung) führen.

    Das schwingen der HM führt zu einer ständig wechselnden Kraftrichtung und das mag die AHK gar nicht. Besonders Kräfte die Seitlich auf die AHK drücken sind quasi überhaupt nicht vorgesehen.

    Die dummen Ingenieure haben einfach vergessen mit einzukalkulieren das man an seiner AHK ein HM-Gestell anbringen will ^^

  • Abgesehen davon das es eine Lösung ist die auf Grund ihrer Außergewöhnlichkeit allein schon Ihre Daseinsberechtigung hat, warum stellt er das Ding nicht einfach auf den Boden, will er damit wegfahren und einen Stellungswechsel machen?

    Im Ernst, wo ist der Vorteil zu einem Hammock Stand?

    Naja, wie kempkes das ja Eingangs gesagt hat, ist der Boden manchmal echt eklig-schlammig, oder weich usw., usw..

    Da eine Konstante, durch eben die Anbringung am Fahrzeug, zu haben, ist schon ganz geil.

  • kempkes Vielleicht könntest du unter deinen tensa4 einfach dickere Holzbretter legen, die in der Mitte eine Aussparung für die Alustangen haben. Durch die Vertiefung würden die Stangen nicht runterrutschen, der Druck würde besser auf den Boden verteilt (was bei weichem Boden sicher auch nützlich ist) und die Stangen bleiben sauber. Und platz- und gewichtstechnisch wäre das deutlich günstiger als ein schweres Stahlrohrgestell.

  • Oder man baut statt der Anhängerkupplung eine art platte auf die man mit dem Reifen drauffährt und da könnte man ja mit 4 Kant Rohrprofilen etwas zum einstecken bauen. 🤔

    Sowas gibts schon: siehe hier

    https://haengemattenshop.com/eno-roadie-hammock-stand.html

    Allerdings ist das Teil recht niedrig und man liegt recht nah am Auto.

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    2 Mal editiert, zuletzt von barfuß (28. Februar 2022 um 23:01)

  • Vielleicht könntest du unter deinen tensa4 einfach dickere Holzbretter legen, die in der Mitte eine Aussparung für die Alustangen haben. Durch die Vertiefung würden die Stangen nicht runterrutschen, der Druck würde besser auf den Boden verteilt (was bei weichem Boden sicher auch nützlich ist) und die Stangen bleiben sauber. Und platz- und gewichtstechnisch wäre das deutlich günstiger als ein schweres Stahlrohrgestell.

    Ja, das geht sicherlich und würde im aufgebauten Zustand gut gegen schlammigen Boden schützen - den Aufbau selber stelle ich mir da bisher als gewisse Herausforderung vor. Aber vielleicht kann ich die Bodenplatten irgendwie so an den "Füßen" des Tensa befestigen, dass die schon im Aufbau möglichst sauber bleiben. Und ich habe am Ende die dreckigen Bretter...

    Oder man baut statt der Anhängerkupplung eine art platte auf die man mit dem Reifen drauffährt und da könnte man ja mit 4 Kant Rohrprofilen etwas zum einstecken bauen.

    Das klingt zumindest technisch einfacher machbar, sorgt aber natürlich wieder für dreckige Teile.

  • Sowas gibts schon: siehe hier

    https://haengemattenshop.com/eno-roadie-hammock-stand.html

    Allerdings ist das Teil recht niedrig und man liegt recht nah am Auto.

    Was es nicht alles gibt! :)

    Zitat von https://haengemattenshop.com/eno-roadie-hammock-stand.html

    Der Roadie von eagles nest outfitters ist für Hängematten mit einer maximalen Gesamtlänge von 286 cm geeignet.

    Wahrscheinlich komme ich bei einer Ständerhöhe für 11" bis 11,5" Hängematten wieder in Bereiche, wo die Haltemomente schwerer zu handhaben sind und ich würde ungern erleben, dass sich das gelenkte Vorderrad samt Ständer langsam dreht und ich absinke. Der Boden auf dem häufiger Autos stehen ist meist so verdichtet, dass ich wenig Chancen sehe da mit ein paar stabilen Erdnägeln nachzuhelfen.

    Ich hatte es ja schon fast befürchtet: wenn es eine gute und günstige eierlegende Wollmilchsau gäbe wäre das nicht lange ein Geheimnis geblieben...

    Ich gehe erst einmal in Bett und träume von meiner sauberen Kupplungslösung. :sleeping:

  • Ich habe eher gemeint von einer platte aus da hätte man auch keine Verdrehkräfte quasi wie das teil für die Amianhängevorrichtubg nur eben so dass man es auf eine Platte steckt.

    Das Enoteil kannte ich sogar schon ☺️

    • Offizieller Beitrag

    Hm, ich habe meinen Tensa schon häufiger unter alles andere als idealen Bedingungen benutzt, und er lebt noch. Ich habe ihn noch nie in tiefem Schlamm benutzt, würde aber nicht zögern das zu tun - sofern ich selbst unverschlammt Zugang zur Hängematte hätte (was in meinen Augen das eigentliche Problem ist). Die Nässe sollte den Alustangen nichts anhaben. Das Problem ist nur der Dreck, der zwischen den Elementen wie Sandpapier wirkt. Das kann man aber mit ein bisschen Vorsicht auf verschiedene Art und Weise verhindern.

    Die simpelste Möglichkeit ist es, beim Abbau die untersten Elemente nicht zusammen zu schieben, sondern einfach abzunehmen und abzuwischen.

    Oder du bastelst dir "Überschuhe" für die Elemente.

    Oder du verwendest einen "Teppich" (z.B. 2 Stücke aus Kunstrasen).

    Oder du bastelst dir einen Matschabstreifer.

    Alles ist einfacher als ein Hängemattengestell für die Kupplung zu bauen.

    • Offizieller Beitrag

    Das ist sicher völlig richtig - aber mehr Spaß hätte mir das Kupplungsgestell gemacht... :)

    Wenn du Spaß am tüfteln hast - nur zu.

    Ich habe die Berichte zu den Kupplungsgestellen natürlich auch gesehen, aber mir ist es unsympathisch direkt am Auto zu hängen. Zum einen hat man immer Zirkus mit dem Tarp, zum anderen hätte ich wohl immer Bedenken, dass sich das Auto unverhofft selbständig macht, und mit mir zusammen einen Hang herunter rollt.

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