Das letzte Wochenende hat uns hier im Norden Sturmtief Nadja heimgesucht. Wir haben Nadja dann auch gleich bei unserem Wintertreffen an Küste besucht.
Heute habe ich mal den Wald inspiziert und mir mit Hängerblick Gedanken über geeignete Stellen zum Aufhängen gemacht. Auf vielen Wegen kommt man immer noch nicht durch, aufgefallen ist mir, dass es vor allem Wege sind, an deren Rändern der meiste Windbruch liegt.
Die scheinen Windschneisen zu bilden, die besonderen Druck machen, es könnte aber auch daran liegen, dass auf der Wegseite keine Bäume stehen, die den Winddruck aufhalten könnten. Jedenfalls ist der meiste Bruch am Wegesrand
Wenn man ein Stück in den Wald hineingeht, gibt es wenig Windbruch jedenfalls dann, wenn die Bäume ungefähr alle gleich hoch sind und so um die 30 Jahr alt sind. Bei mittelalten Fichten fallen offensichtlich auch nicht mehr so viele Äste runter,
bei jüngeren Beständen liegt allerdings viel Totholz rum.
Bei unterschiedlich hohen Bäumen fallen auch mitten im Wald immer wieder alte Fichten um, die eigentlich völlig gesund aussehen. Der Schwachpunkt scheint nicht der Stamm, sondern die Flachwurzel zu sein.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Mittelalte Laubbäume stehen relativ sicher, werfen aber diesen und jenen Widowmaker ab.
Am sichersten sind wohl junge, dichte Fichtenschonungen (ca. 10 Jahre), die es aber inzwischen nicht mehr so oft gibt, weil die Forstwirtschaft nicht mehr so oft Kahlschläge macht, sondern eher einzelne Bäume entnimmt. Oder irgendwelche Gebüsche, die nicht so hoch gewachsen sind:
https://www.haengemattenforum.de/cms/attachment…f02edf2467-jpg/
Wo würdet Ihr Euch bei Sturm hinhängen (mal abgesehen vom Keller zu Hause)?