Hängemattenausrüstung auf Fahrradgepäckträger

  • Hallo zusammen,


    ich habe meine Ausrüstung bisher nur für zu Fuß (oder mit Auto) benutzt. Alles ist in einem (MYOG)Rucksack. jetzt würde ich mit der Ausrüstung aber auch gerne mehrtägige Radtouren machen. Wie sind da eure Erfahrungen? Was für Taschen sind geeignet? Alles was ich so rumfahren sehe (Ortlieb), kommt mir so klein vor.


    Gruß, Friedolino

  • In den Fahrradtaschen, die ich habe, ist reichlich Platz für Hängematte, Zelt, 2 Tarps, Isomatte, Topquilt, Underquilt, Kleidung, Waschzeug, Reparaturset, Kochgeschirr, 3 Liter Wasser und Lebensmittel.

    Hängematten kaufen ist wie Schuhe kaufen. Sind sie zu kurz, sind sie unbequem. Um zu wissen, ob sie passen, muss man selber reinschlüpfen.

  • Friedolino Was ist deine Erwartung (Strecke, Ausrüstung,...)? Was für ein Rad verwendest du (Trekking, Aero-Race, ...)? Ein bisschen mehr müsstest du uns schon verraten, dass du belastbare Infos bekommst :)


    Auf meinem Gravelbike habe ich hinten eine 20l Drybag für die Hängematte (das Tarp kommt oben drauf), eine 2,5l Tank-Tasche auf dem oberen Rahmenrohr für einen Teil der Verpflegung (der Rest kommt in die Trikottaschen), eine 750ml Tasche unter dem unteren Rahmenrohr für's Werkzeug und Ersatzteile und 3x 600ml Wasserflaschen im Rahmendreieck. Das reicht mir für ein langes Wochenende. Für längere Touren kommt dann noch eine 15l Lenkerrolle mit der Küche und zusätzlicher Verpflegung mit dazu.

  • Friedolino Was ist deine Erwartung (Strecke, Ausrüstung,...)? Was für ein Rad verwendest du (Trekking, Aero-Race, ...)? Ein bisschen mehr müsstest du uns schon verraten, dass du belastbare Infos bekommst :)

    ok. also ich habe ein klassisches Herrenrad (Diamantrahmen) mit Gepäckträger. Im Alltag (vor dem homeoffice) hängt an dem eine einfache Aldi-Fahrradtasche.


    Fernziel ist schon eine längere Tour. zB von Norddeutschland in die Vogesen. Bis ich soweit bin soll es aber erstmal ein "Fahrradovernighter" und dann ein (verlängerter) Wochenend-Trip werden.


    Ausrüstung: HM+Aufhängung, UQ, Schlafsack, Schlafklamotten, Tarp, ca 500g Kochzeug, Wasser, Kleinkram

  • Friedolino: Die Klassiker Backroller von Ortlieb haben je 20l. Da darauf habe ich ein Rackpack mit weiteren 31l. Mit 70l sollte man schon relativ weit kommen. Das sollte auch die Größenordnung der Tasche(n) von Mittagsfrost sein.


    Lowrider bringen im Zweifel nochmal je 12,5l, wobei man dafür einen entsprechenden Träger an der Gabel braucht. Damit geht dann schon Glamping mit Zelt, Hängematte, Küche und Vorratskammer. Sonst gibt es noch Rahmentaschen etc, wobei man auch alles noch Bewegen muss, was man ans Rad hängt.


    Mal zum Vergleich: Die meisten Leute zu Fuß haben irgendwas in der Größenordnung von 30-60l auf dem Rücken, wenn nicht gerade Expedition angesagt ist. Für Overnighter oder wenige Tage komme ich mit meinem 32l Rucksack aus.

    I put the fun in Funktionsunterwäsche.

  • FriedolinoEin bisschen mehr müsstest du uns schon verraten, dass du belastbare Infos bekommst :)

    1. Wie viel Liter hat dein jetziger Rucksack mit dem du zufrieden bist und alles reinbekommst.

    Ausrüstung: HM+Aufhängung, UQ, Schlafsack, Schlafklamotten, Tarp, ca 500g Kochzeug, Wasser, Kleinkram

    Jetzt wissen wir leider nur ganz grob was du mitnehmen möchtest. Das kann jetzt 30l oder 80l umfassen. Bedenke außerdem dass du Werkzeug, Ersatzschläuche und mehr Verpflegung und Wasser benötigen wirst.


    2. Was ist dein Budget für Fahrradtaschen. Darf es auch etwas gehobeneres wie eine Tüte von Kaisers oder Rewe sein? 😁


    3. Soll dein Fahrrad als Transportmittel dienen und deine Ausrüstung von A nach B bringen

    oder möchtest du dieses als Sport-/ Spaßgerät nutzen welches deine Ausrüstung mit sich führen kann?

  • 1. da der Rucksack DIY ist, weiß ich das Volumen nicht so genau. Hab aber mal den Inhalt anhand eines Kartons für 10 Tetrapacks geschätzt:

    HM + UQ: 10l

    Schlafsack+Kochkram: 10l

    Schlafklamotten+Tarp: 10l

    Denke also 40l müssten passen.


    2. da bin ich nicht festgelegt. Zahle halt nicht gerne für Namen. Lieber gutes Kosten-Nutzen Verhältnis. und nicht umgedingt Sachen, die aussehen als gäbe es bei mir was zu holen.


    3. beide Aspekte spielen eine Rolle. Es wird aber kein Radsport. Der Weg ist das ziel und die Übernachtungen und das ankommen natürlich auch.

  • 40l ist schon etwas viel für Bikepacking und so würde ich dir zu klassisch SidePanier Taschen hinten und/ oder Low Rider Taschen vorne raten. Im Idealfall jeweils 10l und gleichmäßig schwer.

    Alles mehr kann dann auf den Gepäckträger oder doch mit der ein oder anderen Bikepacking-Tasche (Oberrohr Tasche, Foodpouch oder Rahmentasche) ergänzt werden.


    Wenn Aerodynamik, Wen(d)igkeit und Geschwindigkeit (Durchschnittsgeschwindigkeiten ab 25km/h) eine untergeordnete Rolle spielen sollte dich das zufrieden stellen.

  • In den Fahrradtaschen, die ich habe, ist reichlich Platz für Hängematte, Zelt, 2 Tarps, Isomatte, Topquilt, Underquilt, Kleidung, Waschzeug, Reparaturset, Kochgeschirr, 3 Liter Wasser und Lebensmittel.

    Hab jetzt ein wenig in Deinem Thread geschmökert. Eine Frage: Ist die Gepäckträger Tasche ein- oder dreiteilig? falls zweiteres, wie trägt man die, wenn man sie mal vom Rad runter nimmt? Wo "übernachten" die, wenn Du in der HM liegst?

  • Dreiteilig. Die beiden Seitentaschen haben Griffe, das Oberteil - Schultergurte. Man kann mit diesem Rucksack und den beiden „Einkaufstaschen“ seine komplette Ausrüstung transportieren, wenn das Fahrrad aus irgendeinem Grund (z.B. Fähre, Unfallschaden) zurückbleiben muss.

    Beim Wildcampen stand das Fahrrad mit Gepäcktaschen meist an einen der beiden Hängebäume gelehnt, getarnt unter dem zweiten Tarp.

    Hier ein Foto der Anleitung:

    Hängematten kaufen ist wie Schuhe kaufen. Sind sie zu kurz, sind sie unbequem. Um zu wissen, ob sie passen, muss man selber reinschlüpfen.

    Edited once, last by Mittagsfrost ().

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