Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Bergans Helium v5 40 - gibt's auch in einer Version für Frauen, Rückenlänge ist verstellbar. 912g lt. Bergans, Gestell, abnehmbarer Deckel und Beckengurt (können Hüfttaschen zusammen bilden), Trinkblasenfach, Befestigungslaschen vorn mit 2 Gurten (entfernbar), diagonaler Reißverschluss an der Seite, 2 Meshtaschen an den Seiten und links und rechts 2 Kompressionsriemen (oder Riemchen). Die 55l Version wiegt in der Herrenversion inkl. der Straps nur knapp 90g mehr (nachgewogen), würde also rein vom Gewicht her nicht viel aus machen

    Ich hab den 55l Rucksack und find den bequem und verdammt gut durchdacht und verarbeitet.

  • Da meine Ausrüstung modular unterteilt ist, und ich keine Lust habe für große oder kleine Touren extra Rucksäcke zu kaufen, habe ich grade mal nach modularen Rucksäcken gesucht.

    Ich habe mich in den TT Modular Pack 45 Plus verliebt und nehme hiermit alles zurück was ich irgendwann mal über meinen zukünftigen Wunschrucksack behauptet habe...:S

    Hat jemand Erfahrung mit dem Teil und vielleicht triftige Gründe mir das auszureden?

    Externer Inhalt m.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Viele Grüße:)

  • Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber für mich wären 2,5 kg Leergewicht ein triftiger Grund zum Ausreden.

    Ich habe nicht wirklich viele Vergleiche.

    Mein jetziger mit ca. 45l wiegt mit Isomatte als Rückenteil (ohne die er meiner Meinung nach gar nichts taugt) 1,8kg.

    Der Bach Specialist 75l (das ist Volumenmäßig ungefähr das Ziel, und den Rucksack hatte ich mir eigentlich ausgesucht) wiegt 2,7kg.

    Wenn ich jetzt was vergleichbares anschaue habe ich zB den Lundhags Gnaur 75 RS mit 2,8kg oder den Gregory Baltoro 75 mit 2,3kg.

    Der TT Modular Pack 45 Plus, mit zwei Zusatzraschen à10l, sind insgesamt 70l und 3,5kg oder 45l und 2,5kg.

    Das ist schwer im Vergleich, ja. Dafür hätte ich den Komfort, ihn je nach Bedarf anzupassen zu können.

    Wäre halt eine Überlegung ob ich mir einen für alles gönne oder für jeden Sitiation einen eigenen.

  • mir geht's wie Mittagsfrost . Wenn ich nur 40 Liter Volumen brauche, weil ich keine epische Wanderung unternehme, dann habe ich einen Rucksack der kein Kilo wiegt. Wenn ich wirklich über 60 Liter Packvolumen benötige, dann wiegt das das Geraffel wahrscheinlich auch so viel, dass ich ein richtiges Tragegestell will. Dann geht das Gewicht gehörig hoch. Aber genau das versuche ich meistens zu vermeiden durch geschicktes Weglassen von Ausrüstung.

    il dolce far niente:sleeping:

  • Grundsätzlich würde ich als Faustregel eh sagen: Wer (Ausnahme Winter) für eine Tour mehr als 45 Liter braucht, hat zuviel eingepackt. Aber was hast Du denn mit dem Ding vor`? Willst Du lange Trekkingtouren machen oder nur zum glampen nen Kilometer vom Parkplatz in den Wald stiefeln? Gibt es einen Grund warum Du so einen großen Rucksack anpeilst wie zb lange autarke Touren oder viel Kameraequipment o.ä.?

  • Mein jetziger mit ca. 45l wiegt mit Isomatte als Rückenteil (ohne die er meiner Meinung nach gar nichts taugt) 1,8kg.

    Mein Bergans Helium v5 55l wiegt nachgewogen inkl der 2 zusätzlichen Gear Straps 1kg und er hat ein Gestellchen. Mein noch vorhandener und bald wohl abgestoßener Berghaus Cyclops 2 Atlas 90l+10l+10l Rucksack, der ein gefühlt unkaputtbares Gestell hat, wiegt mit seinen insg. 110l Volumen 2,55kg. Mal so als Orientierung.

    Der TT Modular ist an sich eine geniale Idee aber eben TT typisch sau schwer (und ganz schön teuer). Ich kann allerdings verstehen, dass das Klett-Ordnungssystem im Inneren recht attraktiv ist.

    Wenn du kein Problem mit dem Gewicht hast, dann nur zu, warum nicht. Aber das Gewicht ist eher unnormal hoch und für die meisten Leute ein NoGo.

    Grundsätzlich würde ich als Faustregel eh sagen: Wer (Ausnahme Winter) für eine Tour mehr als 45 Liter braucht, hat zuviel eingepackt.

    Nana, zu viel ist immer relativ. Manch einer möchte vielleicht etwas extra Komfort/Luxus mitnehmen. :D Der 45-60l Bereich ist aber in der Tat so das, was man normalerweise benötigen wird, wenn man nicht völlig absurde Dinge einpacken will.

  • ich mag eure Argumente :)

    Laut deiner Packliste wiegt dein BW Rucksack bei 65l nur 1,5kg. Wozu 2kg dazupacken für 5l mehr Volumen.

    Nicht genehmigt:P

    Der Rucksack hat leider nicht wirklich 65l Ted, und ohne die Isomatte als Rückenteil ist er für mich völlig unnrauchbar. Und dann wiegt er schon 1,8kg bei ca. 45l.

    Er wird aber so oder so gehen müssen, weil er so unbequem ist, das ich heute noch Rückenschmerzen von Samstag habe.

    Aber was hast Du denn mit dem Ding vor`? Willst Du lange Trekkingtouren machen oder nur zum glampen nen Kilometer vom Parkplatz in den Wald stiefeln? Gibt es einen Grund warum Du so einen großen Rucksack anpeilst wie zb lange autarke Touren oder viel Kameraequipment o.ä.?

    Ein bißchen wandern, ein bißchen campen, ein bißchen bushcraften, ein bißchen mich ausprobieren.

    Die Gewichtsargumente verstehe ich. Ich habe das Thema nicht soooo sehr auf dem Schirm, weil ich in der Regel nach dem Motto gehe, wenn es mich nicht getötet hat, hat es mich vermutlich stärker gemacht^^

    Für mich darf es gerne etwas kerniger, robuster, auf die Fresse sein:saint:

    Wenn ich eine Tagestour mache, habe ich schon mein Werkzeug, meinen Kulturbeutel, in der Regel das Kochzeug, und so Dinge wie Powerpack etc mit. Wenn ich dann noch auf die Idee komme die Hängematte für eine Mittagspause einzupacken, bin ich locker bei 10kg. Da fällt ein Rucksack der ein Kilo mehr wiegt nicht mehr auf in meinen Augen.

    Aber ja, ihr habt natürlich nicht unrecht, es könnte sein das die Kilos in dem Fall unklug sind :saint:

  • bin ich locker bei 10kg. Da fällt ein Rucksack der ein Kilo mehr wiegt nicht mehr auf in meinen Augen.

    Meine Erfahrung ist da anders. So ab ca 9-10 kg wird das Gewicht echt nervig und schränkt stark ein. Wo ich sonst locker 30 km abreiße bin nach 15-20 km platt. Rücken, Gelenke und Muskeln melden sich wesentlich früher. Insgesamt drückt es ab dieser Grenze enorm auf den Spaßfaktor bei mir.

    Offline ist am schönsten!

  • Na denn auf auf!

    Reisende soll man nicht aufhalten.8) Gegenargumente und Bedenken gegenüber unnötig schwerer Rucksäcke und alternative Vorschläge gab's zu Genüge, Vorteile eines schweren Rucksacks dagegeneher nicht. :S

    Wer selbst auf die heiße Herdplatte patschen will, soll das ttun.

    (Auch wenn sich mit dann nicht ganz erschließen mag, warum das ganze dann überhaupt zur Diskussion gestellt wurde...:/)

    Viel Spaß - oder zumindest keine Nahtoderfahrungen damit - was ja anscheinend eher die Messlatte ist. :thumbup:

  • Wenn man die Packliste so anschaut, gibt es natürlich jede Menge Einsparpotential, das Null Komfortverlust bedeutet. Ich glaube unabhängig von der Rucksackfrage wäre da ein Abspecken hilfreich. Macht ja auch gar keinen Sinn, zuerst beim Rucksack anzufangen und sich den leichten Bergans zu holen und in vollzustopfen wie bisher.

  • Auch wenn sich mit dann nicht ganz erschließen mag, warum das ganze dann überhaupt zur Diskussion gestellt wurde...:/

    Weil es ja durchaus auch Argumente abseits des Gewichtes geben könnte hangloose

    Beispielsweise Erfahrungen zu TT? Qualität, Preis/Leistung etc...

    Vielleicht auch alternative modulare Systemen. Oder, ganz verrückt - leichtere modulare Systeme:huh:

  • Für mich darf es gerne etwas kerniger, robuster, auf die Fresse sein:saint:

    Ich verstehe dass militärisch geprägte Rucksäck vor allem in Bushcraftkreisen irgendwie eine Faszination auf die Leute ausüben, aber dieser Hang zum robusten in Kombination mit drei Kilo Molleschlaufen ist halt bei genauer Betrachtung Unsinn. Man braucht weder den superschnellen taktischen Zugriff auf was auch immer noch die Unzerstörbarkeit von 1000D Cordura. Also normaler ziviel Anwender reichen die Materialien bei gängigen Wanderrucksäcken vollkommen aus, ohne ständig kaputt zu gehen. Man schleppt also immer 1-1,5kg vollkommen ohne Mehrwert durch die Gegend. Selbst wenn einem das Gewicht nicht so wichtig ist, könnte man halt stattdessen einfach 2 Flaschen Bier oder sonstige Luxusgegenstände mitnehmen.

  • Weil es ja durchaus auch Argumente abseits des Gewichtes geben könnte hangloose

    Beispielsweise Erfahrungen zu TT? Qualität, Preis/Leistung etc...

    Vielleicht auch alternative modulare Systemen. Oder, ganz verrückt - leichtere modulare Systeme:huh:

    Was verstehst Du denn unter modular? Welchen Vorteil versprichst Du Dir von einem modularen System? Dass Du nur einen Rucksack für alles brauchst?

  • Was in all den Themen um Rucksäcke immer etwas vernachlässigt wird, ist die Tatsache, das er auch passen muss! Bei 35L evtl nicht ganz so wichtig, weil das geringe Gewicht nicht wirklich viel Druckpunkte triggern kann. Aber wenn es mal Richtung 70L geht merkt man schon deutlich wie unterschiedlich die einzelnen Fabrikate auf den eigenen Rücken passen.

    Bei Schuhen oder Rucksäcken gehe ich deshalb gerne ins Fachgeschäft. Wenn die nicht das passenden da haben bestelle ich mir meist 3 Modelle und nehme da was am besten passt und die meisten meiner Anforderungen erfüllt.

    Und auch wie man all die zig Gurte vernünftig auf die eigene Körpergröße einstellt ist nicht unwichtig. Da gibt es ne Menge Anleitungen und Videos zu. Wenn ich sehe wie meine Holde mit ihren Rucksäcken los zieht bekomme ich immer Schnappatmung||

  • MrHydeAndMe Ich kann dich sehr gut verstehen. Wenn ich für eine Übernachtung raus gehe und der Fokus auf Glamping und nicht auf Strecke machen liegt, nehme ich auch gern robustes Zeug mit. Aber ich würde nicht mehr auf die Idee kommen mit einem Mollemonster wandern zu gehen. Sowas habe ich früher mal gemacht. Bei 30 Grad mit einem mit 20kg beladenen TT Ranger 60 los gezogen. Ende vom Lied: Tourabbruch am nächsten Tag wegen völliger Erschöpfung. Seit dem trenne ich Bushcraft und Wanderausrüstung. Das würde ich auch dir empfehlen, auch wenn es bedeutet zwei Rucksäcke zu kaufen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!