Schlafsack u. Underquilt verstauen - Problem erkannt, innovative Lösung gesucht

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  • Moin,

    ich will in meinem Ruckack einen Dauenschlafsack und einen Wooki (-17C) unterbringen.

    Stopfe ich beide in die dazugehörigen Packsäcke und verstaue sie dann im Rucksack, fehlt ihnen der Platz, um sich auszudehnen und die Zwischenräume zu füllen.

    Daher kommt i.d.R. der Schlafsack in einen extra wasserdichten Packsack, der vom Volumen her größer ist. Irgendwann verteilt sich die Luft dann so, dass er alle Hohlräume gut ausfüllt. Der Schlafsack kommt im Rucksack ganz nach unten.

    Da ich mit einem Liner gehe (und nicht mit einem Rucksack-Regenschutz), kommt oben auf den Schlacksack-Packsack dann der Liner und hier hinein ganz nach unten der Wooki. Zusätzlich kommt in den Liner alles rein, was ebenfalls nicht naß werden soll. Alles weitere bleibt außerhalb des Liners. Das müsste für viele eine Standard-Vorgehensweise sein.

    Beim Stopfen des Wookis fühle ich mich nun aber manchmal so wie der Zauberlehrling, der die Geister, die er rief, nicht wieder unter Kontrolle bekommt. Denn der Wookie hat so eine Bauschraft, dass ich schon richtig stopfen muss. Und sobald ich glaube, dass ich den Kampf gewonnen habe, lehrt er mich eines Besseren und plustert sich wieder auf. Die Folge ist: Alles, was im Liner ist, braucht ziemlich viel Volumen.

    Wie macht ihr das? Je einen separaten Packsack für Wookie und Schlafsack? Einen für beide gemeinsam? Und Klamotten, etc. dann in den Liner? Wooki, Schlafsack und Klamotten zusammen in einen Liner?

    Vielleicht hat ja noch jemand einen innovativen Tipp?

  • Bei mir kommt alles was nicht nass werden darf zusammen in einen großen Packsack. Also Quilt, Klamotten, Elektronik, etc.

    Bisher hatte ich immer den ganz leichten STS Pumpsack. Der Vorteil man kann unten das Ventil auflassen und dann langsam noch verbliebene Luft beim Schließen des RollTops rauspressen und macht das Ventil erst zum Schluss zu. Geht richtig gut und der Raum wird super genutzt. Durch den Rolltop bleibt auch alles da wo es ist.

    Mal schauen was ich nehme wenn mein Wookie kommt, der wird da wohl knapp nicht mit reinpassen und ich muss nach einem größeren RollTop-Packsack Ausschau halten. :/Aber Das Prinzip werde ich beibehalten.

  • Ich habe vom Boden-Setup her so einen Schnozzel Pump Bag von Exped. In den stopfe ich Quilts und Daunenkissen rein, drücke etwas Luft durch den Schnozzel raus, verschliesse dann oben die grosse Öffnung mittels Rollverschluss und drücke dann recht viel Luft durch den Schnozzel raus. Dann verschliesse ich den Deckel beim Schnozzel. So kommt das Ganze unten in den Rucksack, wo es sich dem zur Verfügung stehenden Raum anpasst und diesen gut ausfüllt.

    Einziges Manko. Wenn es mal richtig stark regnet, gelangt Wasser in den Rucksack. Und von dort kann auch etwas Nässe in diesen Beutel kommen. Also ganz zufrieden bin ich mit der Lösung auch nicht. Aber wenn die Beutel richtig wasserdicht wären, wäre es meine favorisierte Lösung.

  • Wenn viel Wasser in den Rucksack eindringt, glaube ich da nicht so recht daran. Entspricht gefühlt Tarpstoffen mit etwa 1500 mm Wassersäule. Ich hatte nach Starkregen schon etwas Feuchtigkeit im Beutel: zu wenig, um es als schlimm zu bezeichnen, aber doch genug, um den Beuteln auf einer längeren Tour noch zu vertrauen.

    Die Frau vom Kundendienst meinte, ich solle den mit Luft gefüllten Beutel mal untertauchen und so auf allfällige Schäden überprüfen. Habe ich bisher nicht gemacht...

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