Sammelfaden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)

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  • Hi, danke für deine Draufsicht.

    Habe 14 Tage reine Gehzeit und ca 3 Tage An und Abreise

    - Handtuch ist tatsächlich so eine Microtuch von Sea to Summit. Kein Frottee aus dem Badezimmer.

    - Blasenpflaster gilt pro Pflaster! 4g

    - Filzhut gg Sonne/Regen und für das Wohlbefinden. Bei Bedarf soll die Hutkrempe das Mückennetz halten. Zum schlafen nicht so gut geeignet ^^

    - Mit Socken und Unterwäsche weiß ich eigentlich wie es alle machen, aber irgendwie will es nicht in meinen Kopf. Die kannst du bei warmen Wetter nach einem Tag in die Ecke stellen, und wenn schlechtes Wetter ist sind die Sachen Abends am Körper auch durch.

    - Die GTX Schuhe sind Halbschuhe / Zustiegsschuhe. Da ist nichts mit furthen. Ich lese immer wieder das die Schuhe auf dem Weg so oder so durch sein werden....oft und lange. Da dachte ich, das wenigstens die Socken das Klima im nassen Schuh etwas aufwerten können. (Blasen, Pilz und sonst was)

    - Die Tasse ist für Kaffee. Weiß nicht ob der in einem 1250ml Topf nicht etwas verloren ist :/ Hast du eine Bezugsquelle für recup ohne das ich 50 Stk. kaufen muss?

    - Ja, Nüsse, Riegel und was für Zwischendurch wird bestimmt noch dazu kommen.

  • Ich gehöre ja auch zu denen, die immerhin noch ein Handtuch mitnehmen. Ich habe so ein größeres Brillenputztuch mit 16g. Die Microfasertücher vom Discounter gibt es aber auch mit 30g. Da bist du noch mal schwerer.

    Hut: Wenn er bleibt, sind Buff und Mütze aber immer noch doppelt gemoppelt.

    Klamotten: Ja, die Klamotten sind abends durch. So oder so. Ich war schon oft in Schweden wandern, den Kungsleden noch nicht. Dennoch versuche ich in Wassernähe zu übernachten und dann wird abends alles einmal durchgewaschen. Bei Merino reicht auch oft nur mit Wasser. Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an. Und wenn sie noch feucht sind, dann auch feucht.

    Ich trage in Schweden gerne meine Lundhags Wanderstiefel (Forest). Die müssen unbedingt eingetragen werden und sind schwer, aber auch bis zu einer mittleren Wadenhöhe wasserdicht. Und wenn es oben rein läuft, dann muss ich nur die Socken wechseln. Sie haben kein Futter und können daher auch nicht über Tage naß bleiben. Ich wundere mich nicht, dass sie dort erfunden wurden.

    Aber wenn du wasserdichte Socken mitnehmen willst, dann lass ein Paar von den Falkes zu Hause. Zum Furten hast du doch noch diese anderen Latschen dabei, oder?

    Und bist du sicher, dass die wasserdichten Socken auch wirklich wasserdicht sind?

    Mein Sohn hatte in Irland im Frühjahr Altras mit und dazu Sealskinz. Die waren doch nicht so dicht, wie angesagt.

    Recup gibt es hier als Coffee-To-Go Becher für einen Euro Pfand. Die sind für heiße Getränke ausgelegt. Die kannst du dann in einem der Geschäfte, Tankstellen, etc. zurück geben, die da mitmachen. Vielleicht gibt es bei euch ein ähnliches System? 300ml wiegt 35g und ist recht stabil.

    Nachtrag: In Hohenhameln soll es zwei Tankstellen geben, die da mitmachen.

  • Ich mach mich dann auch Mal nackig. Plane im Juli den Lichtenfelser Panoramaweg im Kellerwald zu laufen und dabei die drei Trekkingplätze auf Hängematten Tauglichkeit zu prüfen. Wir sprechen also von drei Übernachtungen.

    Hierzu meine Packliste. Verpflegung ist noch nicht ganz vollständig. Alles andere sollte soweit passen. Falls es widererwarten doch kühl wird, packe ich noch 'ne Fließjacke ein.

  • Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an.

    So ist auch mein Plan. Bei bestem Sommerwetter klappt das auch. Aber iwie sind die Berichte aus dem Fäll immer alle sehr Regen und Kältelastig =O

    Ich trage in Schweden gerne meine Lundhags Wanderstiefel (Forest). Die müssen unbedingt eingetragen werden und sind schwer, aber auch bis zu einer mittleren Wadenhöhe wasserdicht

    Habe ich schon viel von gehört, aber noch nicht selber angehabt. Mal sehen, vielleicht ändert diese Tour ja mein Interesse daran. Ein Paar sehr gut eingelaufenen Hanwags habe ich auch noch daheim, aber für schwere Stiefel ist das Gelände eigentlich nicht anspruchsvoll genug. Zumal die Vollleder Stiefel ein mal nass auch nass bleiben

    Zum Furten hast du doch noch diese anderen Latschen dabei, oder?

    Ja genau, die skinnerz. Und falls sie abends mal nicht nass sind auch zum rumsitzen

    Und bist du sicher, dass die wasserdichten Socken auch wirklich wasserdicht sind?

    Nein, bin ich nicht. habe ich neu gekauft. Aber das Internet sagt JA :D

    Nachtrag: In Hohenhameln soll es zwei Tankstellen geben, die da mitmachen.

    kümmere ich mich drum, danke

  • - Die GTX Schuhe sind Halbschuhe / Zustiegsschuhe. Da ist nichts mit furthen. Ich lese immer wieder das die Schuhe auf dem Weg so oder so durch sein werden....oft und lange. Da dachte ich, das wenigstens die Socken das Klima im nassen Schuh etwas aufwerten können. (Blasen, Pilz und sonst was)

    was spricht denn gegen Sandalen statt Halbschuhen? Entweder Barfußsandalen oder, wenn man das nicht so gewöhnt ist, etwas wie Teva Sandalen? Da kannst du dir das Blasenpflaster sparen und nach dem Regen oder dem Durchwaten eines Baches trocknest du sie einfach ab und fertig (Socken vorher natürlich ausziehen ;) ) Schwitzige Füsse kriegst du damit auch nicht und Gewicht sparst du auch.

  • Ich mach mich dann auch Mal nackig

    Dann aber mal schön dass worn weight anpassen ^^

    Sieht doch ziemlich rund aus. Umso mehr stechen ein paar Dinge raus.

    Was mir in's Auge fällt:

    Der Rucksack ist bei dem Gewicht, das Du trägst zum Glück overkill. Da kannst Du n Kilo einsparen!

    Das Kopfkissen ist auch ne Ansage.

    Der Quilt scheint mir wiederum nicht mehr viel Reserven zu haben - und viel Klamotten zum boostern hast Du ja nicht dabei. Kaltschläfer deluxe?

    Am tarp könntest Du die ridgeline einsparen und nur an die tieout Punkte gehen.

    Für drei Tage mal die Küche zu Hause lassen und gucken, wie es sich ohne macht?

    Und den poncho mal gegen einen schön eintauschen testweise im Sommer?

    Die Hose ist super schwer - warum keine Shorts, für ein Fünftel wiegen? Und dann natürlich noch die Schlüpper einsparen (reclaim the Freiheitsbegriff ;) )

    Das T-Shirt so schwer wie das longsleeve?

    Windjacken hints auch mit der Hälfte des Gewichts und weniger.

    Brillenetui hab ich auch noch nie vermisst. Hast doch sicher Ersatzsocken dafür 8o

    Und drei Tage geht auch ohne Powerbank.

    Happy hikes!

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (28. Juni 2024 um 01:09)

  • Ihr könnt gerne mal drüber schauen und eure Gedanken mitteilen.

    Was ist denn Dein Anliegen dabei? Möchtest Du leichter werden? Frage, weil es da bei den Gewicht für eine Hüttentour so offensichtliches Potential gibt, dass das ja vielleicht gar nicht dein Ziel ist. Oder geht's Dir eher darum, ob was fehlt etc.?

    Aber auf die Schuhe würde ich auch schon mal zeigen.

    Zumal die Vollleder Stiefel ein mal nass auch nass bleiben

    Denn das gilt auch für goretex. Wenig atmungsaktiv und schwitzig - und wenn erst mal nass, dann trocknen die ewig.

    Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Membransocken kann man machen - braucht aber i.d.R. noch dünne liner Socken drunter, die das Feuchtigkeitsmanagement innen übernehmen (allein das führt sonst dazu, dass manche denken, die wären nicht dicht) und Schuhe in einer größeren Größe. Unbedingt vorher testen.

    Dennoch versuche ich in Wassernähe zu übernachten und dann wird abends alles einmal durchgewaschen. Bei Merino reicht auch oft nur mit Wasser. Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an. Und wenn sie noch feucht sind, dann auch feucht.

    Hoffentlich bei allem anderen auch nur mit Wasser - Seife hat in der Natur nichts verloren, in gewässernähe erst Recht nicht!

    Die kannst du bei warmen Wetter nach einem Tag in die Ecke stellen


    Die Lösung heißt untertags wechseln und waschen. Dann kann das Zeug tagsüber UND nachts trocknen - und man hat jeden halben Tag frische Klamotten an :thumbup:

    Und wenn Du eh in Hütten pennst, ist das doch noch weniger Thema, da gibt's doch mwn. zum Teil sogar Trockenräume!

  • bogus

    Habe mir kürzlich auch einen Hut als Sonnenschutz bestellt, der ca. 60 g wiegt. Ist es kühler, lässt sich dieser mit dem Bufftuch kombinieren. Das könnte einen eher schweren Filzhut ersetzen.

    Die PB reicht (ohne Nachladen) tatsächlich für die lange Zeit?

    Hast du kein Wasser dabei? Oder muss man keins mitnehmen, weil dort Dauerversorgung sichergestellt ist?

    Als Kopfhörer nutze ich Shokz Openrun Pro (lt. Hersteller 26 g). Aufgrund der Bauweise nimmt man weiterhin seine Umgebung wahr. Die Körperschallübertragung ist sicherlich Geschmackssache, ebenso wie der Tragebügel.

  • bogus : ich greife mal hangloose s Frage auf. An der Titantasse hänge ich mich persönlich gar nicht auf, ich habe zwar auch Falttassen zum Kaffeetrinken (z.B. Wildo Foldacup, 24g), trinke aber lieber aus Metall und spätestens bei Zweiertouren ist eine größere Titantasse für uns beide dabei) aber der große Topf in Kombination mit Tütenfutter, so viel Volumen bräuchtest du nur, wenn du im gleichen Kochvorgang noch Wasser für eine Wärmeflasche heiß mache wolltest. Der Toaks 700ml-Pot wiegt mit Deckel 83g und ist im Prinzip auch schon überdimensioniert, die große Titantasse reicht auch (und wird auch zunehmend genutzt, wenn ich nicht eh die Titanflasche zum Wasser Heißmachen verwende).

    Das Merinobuff in schwer hast du vermutlich schon? Etwas leichter (46g) wäre der Wolle-Seide-Sportschal von Finkhof, der durch seine enorme Länge sehr flexibel eingesetzt werden kann. Seitdem ich den habe, brauche ich nur noch einen Buff.

  • was spricht denn gegen Sandalen statt Halbschuhen? Entweder Barfußsandalen oder, wenn man das nicht so gewöhnt ist, etwas wie Teva Sandalen?

    Weiß nicht. Kommt mir komisch vor in Sandalen mit einem 15KG Rucksack 200km zu Wandern :/ Nutze die Teva zum Kanufahren und wenn die nass sind ist es damit auch kein Spaß weite Strecken zu wandern (Bei Portalen z.B).

    Die Neoprenriemen und Gurte würde ich jetzt nicht als Hautschmeichler bezeichnen.

    Was ist denn Dein Anliegen dabei? Möchtest Du leichter werden? Frage, weil es da bei den Gewicht für eine Hüttentour so offensichtliches Potential gibt, dass das ja vielleicht gar nicht dein Ziel ist

    Ich bin eigentlich immer sehr schwer unterwegs gewesen. Für diese Tour will ich nun mal auf Komfort verzichten und einen Versuch in die leichte Richtung wagen. Dazu habe ich auch schon einige Sachen ausgetauscht und weggelassen. Nun interessiert mich einfach mal eure Meinung zu den Angaben. Vielleicht war da ja auch schon jmd unterwegs und kann noch wirklich wichtiges ergänzen.

    Von Hüttentour war nie die Rede. Bin mit dem Zelt unterwegs. Die Hütten werden für den Resupply angesteuert oder wenn wirklich mal die Hölle ausbrechen sollte mit dem Wetter.

    Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Salomon Speedcross hätte ich noch. Die sind zwar leicht, jedoch habe ich selbst beim Wandern im Harz da teilweise meine Probleme mit, da man sie einfach nicht so fest schnüren kann wie einen Wanderschuh und dann bei steilen Auf und Ab im Schuh hin und her rutscht. Vielleicht auch einfach ungewohnt wenn man nur Wanderschuhe kennt.

    Weiß nicht ob ich das da oben im Nirgendwo ausprobieren möchte :/

    Habe mir kürzlich auch einen Hut als Sonnenschutz bestellt, der ca. 60 g wiegt. Ist es kühler, lässt sich dieser mit dem Bufftuch kombinieren. Das könnte einen eher schweren Filzhut ersetzen.

    Der Hut scheint wirklich viele Fragen auf zu werfen. Der kommt Tagsüber als Sonnen und Regenschutz zum Einsatz, abends für die Gemütlichkeit und als Abstandshalter fürs Mückennetz.

    Zum Schlafen gedenke ich den Buff um zu machen. Wenn es früh morgens zu hell wird dient er auch als Schlafmaske. Die zusätzliche Mütze habe ich für den Kälteeinbruch in der Nacht gedacht. Die Berichte über das Fäll sprechen oft von Temperaturen um 0°- 5°, auch im August. Dachte das da ein kleines Backup nicht verkehrt ist. Mit dem Hut ist da nicht viel anzufangen.

    Hatte auch schon mal überlegt den gegen ein FR Summerhat oder ähnliches auszutauschen, aber die sind halt aus Stoff. 10min Regen dann hast du nur noch einen Nassen Lappen auf dem Kopp. Da ist bei Filz anders.

    Die PB reicht (ohne Nachladen) tatsächlich für die lange Zeit?

    Nein, spiele noch mit dem Gedanken eines zusätzlichen Panels

    Hast du kein Wasser dabei? Oder muss man keins mitnehmen, weil dort Dauerversorgung sichergestellt ist?

    Gibts dort überall, ohne Filter direkt nutzbar.

    so viel Volumen bräuchtest du nur, wenn du im gleichen Kochvorgang noch Wasser für eine Wärmeflasche heiß mache wolltest

    Es hört sich viel an, aber live ist der Topf nicht mal so groß wie eine Nagele Flasche. Dazu hat er Henkel und Griff inkludiert, was einerseits die Griffzange spart, andererseits auch mal Cowboymäßig über dem Lagerfeuer genutzt werden kann.

    Für 500ml Wasser für die Tüten ist er zu groß, da hast du recht. Aber ich weiß nicht ob es immer die Tüten zum Nachkaufen gibt. Wenn man mal auf Nudeln oder Reis ausweichen muss steht man mit der Titantasse doof da.

    Vom Durchmesser ist er auch für die 230er Gaskartuschen geeignet, wo dann der Brenner auch noch mit rein passt. Somit ist das Volumen voll ausgeschöpft. Die Tasse werde ich vermutlich ganz zu Hause lassen. Muss noch probieren wie der Kaffee aus dem großen Pott schmeckt ^^

    Das Merinobuff in schwer hast du vermutlich schon? Etwas leichter (46g) wäre der Wolle-Seide-Sportschal von Finkhof,

    Ich habe das auch noch die leichte einfache Ausführung. Leider hängt das nach mehrmaligen tragen eher wie eine Kette um den Hals, anstatt zu wärmen wie ein Schal. Deshalb bin ich mit der dickeren Version eigentlich sehr zufrieden. Das große Problem da oben scheint wirklich das Wetter zu sein. Von 25° und Sonne bis 5° und kälter in der Nacht muss man alles abdecken. Da muss ich noch mal schauen was klug kombiniert und doppelt verwendet werden kann.


    Vielen Dank für all eure Anregungen. Etwas Zeit habe ich bis Anfang August noch und werde dementsprechend noch einiges ausprobieren können.

  • Der Rucksack ist bei dem Gewicht, das Du trägst zum Glück overkill. Da kannst Du n Kilo einsparen!

    Ist aktuell der einzige Rucksack, den ich besitze.

    Ich habe seit meiner Jugend Rückenprobleme. Die letzten Jahre bin ich grundsätzlich beschwerdefrei. Beim Wandern sind allerdings ein guter Frame und Hüftgurt essenziell. Sonst meldet sich der Rücken sofort. Mit dem Gregory habe ich bisher nie Probleme gehabt.

    Ich hab mich vor geraumer Zeit schon in den Arc haul von Zpacks verliebt. Der ist mir allerdings zu teuer.

    Das Kopfkissen ist auch ne Ansage

    Der Quilt scheint mir wiederum nicht mehr viel Reserven zu haben - und viel Klamotten zum boostern hast Du ja nicht dabei. Kaltschläfer deluxe?

    Kissen ist für mich in der HM ebenfalls unverzichtbar. Ich habe schon verschiedene getestet (Daune, synthetisch, Luft). Das Kissen war bisher das bequemste und daher jedes Gramm wert.

    Der quilt funktioniert bei mir locker bis 12 Grad in Unterwäsche und Longsleeve. Zur Not zieh ich noch die Windjacke drüber. Das passt.

    Am tarp könntest Du die ridgeline einsparen und nur an die tieout Punkte gehen.

    Für drei Tage mal die Küche zu Hause lassen und gucken, wie es sich ohne macht?

    Und den poncho mal gegen einen schön eintauschen testweise im Sommer?

    Das Tarp hat keine durchgängige ridgeline. Auf jeden Seite lediglich ein Stringer + 3m zing it.

    Die Küche zu Hause zu lassen kommt nicht in Frage. Auf Kaffee und eine warme Mahlzeit mag ich nicht drauf verzichten.

    Einen Schirm (meinst du doch, oder?) könnte ich tatsächlich Mal ausprobieren. Da hält sich die Investition auch in Grenzen.

    Die Hose ist super schwer - warum keine Shorts, für ein Fünftel wiegen? Und dann natürlich noch die Schlüpper einsparen (reclaim the Freiheitsbegriff ;) )

    Das T-Shirt so schwer wie das longsleeve?

    Windjacken hints auch mit der Hälfte des Gewichts und weniger.

    Kurze Hose könnte ich tatsächlich ausprobieren. Müsste ich mich mal umschauen. Dazu dann eine Leggins für abends?

    Die Windjacke gefällt mir optisch einfach so gut, dass ich das Mehrgewicht gerne in Kauf nehmen (in der Auswahl hatte ich ansonsten eigentlich nur die aus m Decathlon).

    Und drei Tage geht auch ohne Powerbank.

    Lieber nicht. Werde das Handy auch zur Navigation nutzen. Ist außerdem meine erste solo Tour über mehrere Tage. Da beruhigt es mich, einen vollen Handy Akku in der Hinterhand zu haben! 😁😁

    Über Hose und Schirm werde ich auf jeden Fall noch einmal nachdenken ✌️

  • Ich kenne den Weg ja nicht, aber an der schwedischen Ostküste ca. 700km oberhalb von Stockholm sah es immer mal wieder so aus:

    Da sind Sandalen so medium und auch selbst Trailrunner solala. Der Weg ging so gefühlt über ca. zwei Kilometer und trotz aufpassen, bin ich auch mal weggerutscht. Temperaturmäßig war es an dem Tag vielleicht ca. 5 C Grad, dazu Regen und viel Wind.

    Aber Schweden ist ja nun auch nicht gleiche Schweden.

    Nachtrag: Sind von Stockholm aus bis hier nur 450 km gewesen. Hab meine Erinnerung noch mal gegengecheckt.


  • Ich habe das auch noch die leichte einfache Ausführung. Leider hängt das nach mehrmaligen tragen eher wie eine Kette um den Hals, anstatt zu wärmen wie ein Schal. Deshalb bin ich mit der dickeren Version eigentlich sehr zufrieden. Das große Problem da oben scheint wirklich das Wetter zu sein. Von 25° und Sonne bis 5° und kälter in der Nacht muss man alles abdecken. Da muss ich noch mal schauen was klug kombiniert und doppelt verwendet werden kann.

    Ja, das mit dem "Ketteneffekt" als Schal stört mich bei "normalen" Buffs auch und ich mag die deshalb auch nicht so gerne. Das Finkhof-Teil bekommt das durch die Länge aber nicht, das ist ein echter Schal, aber auch lang genug, um wie eine Balaclava über die Ohren oder gleich den Kopf gezogen zu werden und trotzdem weiterhin den Hals zu wärmen.

  • Ich kenne den Weg ja nicht, aber an der schwedischen Ostküste ca. 700km oberhalb von Stockholm sah es immer mal wieder so aus:

    700km nördlich? Da ist ja dann nicht mehr viel Schweden ^^

    Das Gelände schwankt von gut ausgetretenen Wanderwegen über Moore und Sumpf, bis hin zu steinigen Hochfjäll (teils Restschnee) und Flussfurthen...für jeden was dabei.

    Da sind Sandalen so medium und auch selbst Trailrunner solala. Der Weg ging so gefühlt über ca. zwei Kilometer und trotz aufpassen, bin ich auch mal weggerutscht. Temperaturmäßig war es an dem Tag vielleicht ca. 5 C Grad, dazu Regen und viel Wind.

    Finde einen soliden Wanderschuh, gerade bei Gewicht auf dem Rücken auch sinnvoll. Würde mich aber auch gerne weiter entwickeln. Ist nur die Frage ob da oben der richtige Zeitpunkt dazu ist?

    Ja, das mit dem "Ketteneffekt" als Schal stört mich bei "normalen" Buffs auch und ich mag die deshalb auch nicht so gerne. Das Finkhof-Teil bekommt das durch die Länge aber nicht, das ist ein echter Schal, aber auch lang genug, um wie eine Balaclava über die Ohren oder gleich den Kopf gezogen zu werden und trotzdem weiterhin den Hals zu wärmen.

    Schaue ich mir noch mal an. Auf die paar Kröten kommt es auch nicht mehr an ;)

  • dabei die drei Trekkingplätze auf Hängematten Tauglichkeit zu prüfen

    seeehr löblich :love:

    Ich finde Deine Liste schon ganz gut für drei Tage. Die Kulturtasche kannst Du noch gegen Ziplock (6gr) ersetzen. Kostet fast nix und du siehst sogar, was drin ist ;)

    Ist aktuell der einzige Rucksack, den ich besitze.

    Da musste jetzt ja auch nix neues kaufen. Aaaaaallerdings: der Bergans Helium 40, Frontzip wiegt 980gr. Auch nicht der leichteste, aber für 3 Tage allemal genug Volumen und mit Hüftgurt. Ich denke immer wieder mal, ob ich mir einen um 500gr anschaffe, aber da ich fast nur Touren bis 4 Tage mache, muss ich mein Basisgewicht von 5,5kg (im Sommer auch unter 5kg) nicht dringend reduzieren.

    Im Moment kann ich am meisten sparen, wenn ich Wasser und Essen sauber kalkuliere und nicht wieder nach Hause trage.

    Ansonsten hat hangloose ja schon alles geschrieben.

    il dolce far niente:sleeping:

  • Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Das Gelände schwankt von gut ausgetretenen Wanderwegen über Moore und Sumpf, bis hin zu steinigen Hochfjäll (teils Restschnee) und Flussfurthen...für jeden was dabei.

    das habe ich schon mit Trailrunners ohne Problem gemacht und nix vermisst. Ist halt eine Umstellung im Kopf. Umgeknickt bin ich noch nie in den Trailrunners.

    Dafür hebst Du bei jedem Schritt 600gr weniger. Und es soll ja Leute geben, die behaupten dass Gewicht am Fuß 5 fach zählt.

    Wenn Du es nicht für Schweden remote probierst, dann bitte zivilisationsnah. Ich wette zwei Bier (eins für Dich, eins für mich), Du willst nicht zu den schweren Stiefeln zurück. :thumbup:

    Hat das ausser mir keiner bemerkt?!? In der Liste ist ein Z... aufgeführt. Steinigt ihn ^^ ;)

    il dolce far niente:sleeping:

  • Ich habe zwar selber Trailrunner empfohlen - aber in Bezug auf schnelleres trocknen - und damit eher von goretex Schuhen abgeraten, wenn sie absehbar eh nass werden sollten. Mit denen kann man dann auch furten - und die 300g Zweitschuhe wenn es Komfort sein soll gegen 30g myog Camplatschen tauschen.

    Mit dem Gewicht auf dem Rücken sollte man das aber tatsächlich lieber mal getestet haben. Denn mit dem derart verschobenen Schwerpunkt ist man ggf. halt auch nicht mehr so trittsicher, kann weniger leicht beim Straucheln mit Ausgleichsbewegungen reagieren und sich noch abfangen etc. etc.

    Wie auch ein leichterer Rucksack machen auch Änderungen beim Schuhwerk ggf. erst Sinn, wenn das Gesamtgewicht entsprechend reduziert ist.

    Hat das ausser mir keiner bemerkt?!? In der Liste ist ein Z... aufgeführt. Steinigt ihn ^^ ;)

    Ich hab's wie man merkt tatsächlich überlesen, so mittendrin und vom restlichen Schlafzeug getrennt - und ging von einer Hüttentour aus. Bin ich schon zu spät zur Show? *steinsuch ^^ :P


    Für diese Tour will ich nun mal auf Komfort verzichten und einen Versuch in die leichte Richtung wagen. Dazu habe ich auch schon einige Sachen ausgetauscht und weggelassen.

    Hui - das hätte ich von der Liste ausgehend nicht erwartet, deshalb die Frage. Aus meiner Warte ist die voll mit schweren und Komfortgegenständen - und mit den im Ergebnis äußerst unkomfortablen 15+kg würde ich tatsächlich auch den ausgetretenen Kungsleden ungerne gehen wollen.

    Dementsprechend würde ich da jetzt nicht unbedingt bei nicht mal -40g für den Buff ansetzen, sondern wie immer zuerst bei den Big 4:

    Das Schlafsetup ist halt luxuriös schwer. Willst Du so? Dann musst Du es tragen. Wenn nicht, ändere es.Optionen gibt es genug.

    Die Isomatte - und vor allem das 2P Doppelwandzelt sind halt echt groß und schwer. Und dann noch zwölf Heringe - über 300g - das X-Mid steht doch auch mit weniger selbst bei Wind gut.

    Der Schlafsack sollte passen, wenn die Temperaturen tatsächlich in dem unteren Bereich liegen. Wiegt aber auch nur 600g? Oder hast Du einen derart massiven Overfill drin? Bei der Menge an Klamotten im Gepäck würde ich da aber nicht noch auf die Idee kommen, an einen Liner zu denken.

    Dazu kommt Dein ganzer Kleiderschrank im Rucksack - 2,5kg an Klamotten!
    Da würde ich massiv rauswerfen - wozu? Etliches mit ähnlichem bis doppeltem Spektrum.
    Buff+Mütze
    Oben: 2*T-Schirt+Longsleeve+Hemd+Hoody+Isojacke+Hardshell.
    Unten: Zip-off hose+Lange Unterhose+Regenhose
    Entscheide Dich für je eine stringente Ober- und Unterbekleidung - und wirf den Rest raus.
    Oben: 1st layer, also T-shirt ODER Longsleeve ODER Hemd, je nach Kälteempfinden - Plus Iso - Plus Regen. Da bist Du bei ~300g

    Unten: Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g.


    Und dann auch noch durchweg so schwerer Kram.
    Fast 400g Hoody - UND fast 400g Isojacke.
    Da würde ich mir wie hier schon ein paar Mal empfohlen eine leichte Alpha Alternative mit etwas über 100g suchen.

    200g T-Shirt ist super schwer, das geht auch um die Hälfte.
    Ein 400+g Hemd - ich wusste gar nicht, dass das möglich ist! =O
    noch mal 400+g Hardshell, 250g Regenhose...da lässt sich überall das Gewicht halbieren bis vierteln.
    Aber weglassen ist halt kostenlos und die größte Gewichtsersparnis.

    Küche weg spart 700g ;)

    Die Beutelitis schlägt mit 120g zu Buche, ein wasserdichter Liner für den Rucksack mit ~30g

    Der Rest ist Kleinkram, aber läppert sich halt auch. Handtuch, Waschmittel, Seife - schon wieder bald ein halbes Kilo.
    Wobei ich mir auch gerade den gut belüfteten Decathlon Regenhut zugelegt habe, von dem ich hoffe, ihn auch unschwitzig gegen Sonne einsetzen zu können - dann wäre das Gewicht gerade noch so akzeptabel.

    Deinen Rucksack anzugehen macht erst Sinn, wenn Du noch ein paar kg runter bist - aber dann lässt sich da schlagartig noch mal über ein kg einsparen - und dann kommen wir wieder zu den Schuhen - der Kreis schließt sich.

    Und mit so entsprechend wenig auf dem Rücken entschwindet man dann auch mit Leichtigkeit den Horden auf dem Kungsleden zur Hochsaison - und hat ggf. selbst dort wieder etwas Einsamkeit :thumbup:

    Viel Spaß!

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