Sammelfaden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)

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  • Interessant, woher? Ich wollte es eigentlich mal mit dem Klassiker Zipp-off Hose veruchen und habe bei Decathlon was gekauft, Decathlon MH550, wiegt aber geschmeidige 405 Gramm. Eine reine, kurze Hose plus Beinlinge wäre eine Option. Allerdings sollten die stichfest sein. Mittlerweile reagiere ich ziemlich heftig auf alle Arten von Stichen. Keine Ahnung, warum das früher nicht so war.

    Guck mal im Rennradbedarf, da sind Beinlinge/Armlinge Standard. Ohne Fahrradhose rutschen sie allerdings ziemlich schnell, auch mit eng genähten Anti-Rutsch-Gummi. Ansonsten sind sie sehr schnell selbst genäht und du kannst dann auch die Dicke bestimmen.

  • Hallo Demmscher,

    das hört sich richtig Toll an. 👌

    Ich bin neidisch. 😉

    Wie lange dauert das ganze? 4 bis 5 Tage rum wuerde ich vom Essen her tippen 🤔

    Hast du einen GPX Track für uns?

    Als erstes fallen mir deine Schuhe auf. Die habe ich auch 😁👍

    Nutzt du die schon laenger oder nutzt du die zum ersten mal auf der Tour?

    Die sind leider recht rutschig auf nassem Fels und Steinplatte etc. Muss man wissen, dann geht es finde ich.

    Ich wuerde die Winterjacke weglassen und ne dünne Daunenjacke um die 300 gramm mitnehmen. Z.B. die hier.

    Daunenjacke Herren bis -5 °C Trekking - MT100
    Daunenjacke Herren bis -5 °C Trekking - MT100. Diese Jacke aus RDS-zertifizierten Daunen hat eine Kapuze und hält dich auf Trekkingtouren bei kaltem Wetter…
    www.decathlon.de

    Und ich vermisse ein T- Shirt.

    Ich denke, die ganze Zeit mit dem Ortovox Longsleeve wäre mir zu warm.

    Wenn es doch mal recht kalt wird, kannst bei Bewegung das Longsleeve, das Shirt drueber, die Weste und am Ende noch, bei viel Wind den Poncho, den es sicher auch leichter gibt, anziehen.

    Sonnencreme sehe ich auch keine

    Auch der 20 er Wooki wuerde reichen, wenn du den hast.

    Aber du wirst sicher auch noch mehr Anregungen für wirkliches Sparpotential bekommen. Da bin ich mir sicher 😉

    Auch lustig, das ich, was ein Zufall, den Zulu auch habe 🤔😜

    Kriegst du das in den 40 er Zulu Rucksack echt alles rein. Ich glaub ich haette Probleme.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bedava (17. April 2023 um 21:34)

  • Mittagsfrost 17. April 2023 um 21:55

    Hat den Titel des Themas von „Sammel Faden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)“ zu „Sammelfaden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)“ geändert.
  • Hi,

    Glückwunsch zum Westweg. Ich habe den 2020 und 2021 in Etappen gemacht. Seeehr Schön!

    meine Gedanken zu Deiner Liste:

    wiegt die HM Ohne Netz Und Aufhängung wirklich mehr als 500gr?

    Lade Dir eine App für den Hängewinkel aufs Handy, Spar die Wasserwaage ;)

    Titanspaten brauchst Du nicht auf dem Westweg; der Boden ist locker und ein Loch geht mit einem Ast.

    evtl. Smartwatch und Kabel Weglassen: Handy hat GPS und der Westweg ist so gut ausgeschildert, da brauchst Du es selten.

    1 multiadapter bei der Elektronik

    Du machst nur Wasser heiß und weichst ein? Dann könnte der Spiritus genügen.

    4 Hauptmahlzeiten heißt nachkaufen. Das bedeutet Umweg, geht aber Vermutlich mit Bus (wenn der so früh in der Saison schon fährt).

    2 Liter Trinkblase mit Schlauch von Decathlon wiegt 92gr.

    Ich bin ohne Filter gelaufen. Habe Quellen mit Hilfe der Karte gefunden.

    Der Rucksack ist für 40l schwer, aber neuer Rucksack kostet auch gleich.

    laß mindesten 2/3 der Packsäcke weg. Nimm einen ausreichend großen Packliner.

    Viel Spaß auf dem Westweg und laß Bilder sehen ! :thumbup:

    il dolce far niente:sleeping:

  • Das GE-Setup überlasse ich im Einzelnen anderen - aber das sind fast drei Kilo - und damit nah an meinem gesamt baseweight von letzter Woche! =O

    Bis zum Wochenende ist da natürlich nichts mit ersetzen, wenn nichts leichteres im Haus ist, bleibt noch weglassen: Wasserwaage, Organizer, Kissen, 1x Ohrstöpsel - immerhin über 150g.

    Hygiene:

    Da Du Dich vermutlich nicht auf öffentlichen Toiletten wäscht, kann die Seife auch zu Hause bleiben, tut der Natur nicht gut.

    Aus den denttsbs schließe ich auf 9 Tage Bedava - oder sind etwa zu viele eingepackt und der 'case' Gegenüber einem quasi gewichtsneutralen Mini ziplock unnötig schwer? ;)

    Ein - natürlich halbiertes - Universal spültuch von dm trocknet hervorragend und wiegt die Hälfte.

    Spaten und Klopapier raus, ein Flaschen Deckel mit Löchern rein, Pinzette gegen einen winzigen Zeckenhaken getauscht - und wieder knapp 100g gespart.

    Elektronik:

    Uhr, Adapter und Kopfhörer raus

    Bei der Tourlänge und Zivilisationsnähe - Powerbank ODER Ladegerät, leichter wäre Ladegerät - das dann noch durch ein leichtes ersetzen (Anker nano o.ä.)

    Kopfband der Lampe gegen Shockcord tauschen, noch mal fast 300g leichter.

    Kochen:

    Just don't - 600g weniger auf dem Rücken.

    Essen:

    Gibt doch bestimmt resupply Möglichkeiten etc. und damit ggf. für unnötig lange essen dabei.

    Pro Tag würde mir das auch bei weitem nicht reichen, aber ich mutiere auf Tour auch zur Fressmaschine.

    Flüssigkeit:

    Blase gegen leichte Plastikflaschen tauschen, Filter raus derart zivilisationsnah, meinetwegen ein paar micropur zur Not, Kaffee raus.

    2l halte ich in D, vor allem um die Jahreszeit als Volumen für ausreichend.

    ~450g zu Hause gelassen.

    Kleidung:

    Unterhosen, Weste, longsleeve, Jacke, lange Männer raus.

    Lange Hose gegen kurze tauschen

    Windjacke würde ich einpacken.

    Poncho geht auch um 200g (3F UL)

    Über 1,5 kg erleichtert.

    Rucksack:

    Gern ein Kilo leichteres Teil.

    Das ganze Packsackgedöns raus - das sind neun [!] Stück!

    1. Hilfe - hab ich in D zivilisationsnah wenig bis nichts dabei.

    Kohletabletten - ist meine ich eh nicht mehr der aktuelle Stand, was raus will, soll raus.

    Feuerstahl und Messer raus

    Noch mal ~250g, die zu Hause auf deine Rückkehr warten dürfen.

    So um und bei 3,5kg lassen sich selbst ohne das Hängematten-Setup anzufassen einsparen - und allein dort lauern auch noch mal gut 2kg.

    Nicht mehr alles bis zum Wochenende zu erledigen, aber ich dachte, ich erwähne trotzdem mal alles, was so in's Auge fällt.

    Happy hikes!

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (18. April 2023 um 22:40)

  • Hallo zusammen,

    die Tour ist angedacht in 5-7 Tagen zu laufen. Essen wird nachgekauft, Denttabs sind theoretisch vier zu viel, das ist richtig.

    Das ist die Strecke:

    Westweg Teil 2 (Hausach - Basel) | Wanderung | Komoot
    Marwin hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant! Distanz: 153 km | Dauer: 54:15 Std
    www.komoot.de

    Also kam es mir nicht nur so vor...ich verstehe das ja überhaupt nicht, dass Lowa Schuhe in der Task Force Variante mit einer dermaßen rutschigen Sohle verkauft werden...

    Ansonsten sind sie aber extrem bequem, bin sie 20km ohne Blasen eingelaufen. Nächste Tour ging 45km, wieder keine Blasen.

    Ich hatte mir als alternative die Carinthia GLoft Ultra angeschaut, ist aktuell bestellt, mal schauen...

    G-LOFT® Ultra Jacket 2.0 | Carinthia Webshop

    Vielleicht muss ich dann doch irgendwann mal auch bei der Jacke auf Daune umsteigen. Habe da aber noch nichts gefunden was mir zusagt. Von Decathlon bin ich abgekommen, zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

    Das Longsleeve ist extrem dünn, mit hochgekrempelten Ärmeln ist das wie ein T-Shirt. Das mache ich aber davon abhängig wie der Wetterbericht am Freitag für die kommende Woche ist.

    Da hast du recht, Sonnencreme fehlt und muss mit.

    Habe auch den 20er Wooki, jedoch nutze ich den nur über 6°C, darunter finde ich es von unten her nicht mehr angenehm.

    Das passt alles in den 40er. War bisher immer darin. Wintersetup ist im Paragon 48L.

    Ja die Hängematte ist nachgewogen, ist halt Doppellagig. Ich habe in der aber den höchsten Komfort und den möchte ich nicht missen ^^

    Die Smartwatch ist eine Fenix 6, da ist die Karte drauf und zum Tracken unersetzlich, die Jugend kann halt nicht mehr ohne ;)

    Richtig, es wird nur Wasser gekocht, das Wasser kommt dann in die "Tüten-Mahlzeiten".

    Es geht immer mal wieder durch Ortschaften durch, da wird essen nachgekauft.

    Das Gewicht der 2L Trinkblase klingt verlockend, vielleicht sollte ich mich da wirklich nochmal umschauen.

    Die Wasserwaage bleibt auch daheim, wird mit dem Smartphone ersetzt. Über das Kissen habe ich auch schon nachgedacht, will ich aber erst nochmal ausprobieren.

    Das zusätzliche paar Ohrenstöpsel ist, weil ich die nachts gerne verliere und ohne können manche Nächte lang werden.

    Die Seife ist komplett biologisch hergestellt, gewaschen wird sich abseits im Wald und nicht im Wasser, da gibt es laut dem Hersteller keine Probleme.

    Das Case ist eine ehemalige Gewindebohrer-Hülle, habe es eben mal nachgewogen: wiegt 3 Gramm.

    Powerbank ist für die Uhr nachts und Netzadapter ist für das Handy irgendwann am Tag mal zwischendurch.

    Mit dem 10.000 mAh komme ich sonst keine Woche zurecht. Das Handy ist zwar die ganze Zeit im Flugmodus und wird außer für Fotos eigentlich nicht verwendet, aber der alte Akku braucht einfach öfter mal neue Energie ^^

    Universal Spültuch schaue ich mir an :thumbup:

    Die Nitecore hat doch schon nur ein (zwei) Schockkord(s) dran? Eins entfernen oder wie?

    Auf Kaffee und was warmes verzichte ich leider ungern ^^

    Bist du dir sicher dass du mit der beschriebenen Kleidung bei den Temperaturen unterwegs sein möchtest? Es sind stand jetzt Temperaturen von 0 (Nachts) bis 18°C gemeldet. Ich bin mal gespannt wie viel der Kleidung ich brauche, eingespart wird das unnötige dann beim nächsten mal.

    Hast du den 3F Poncho? Wie Robust ist der? Was ist wenn man mal an einem Felsen entlang schrammt?

    Bin auch immer Froh über Reisverschlüsse unter den Armen, darauf werde ich dann auch verzichten müssen oder?

    Du bist echt gut unterwegs - Respekt, so arg kann ich glaube ich aber noch nicht auf meinen letzten Luxus verzichten, aber sehr schön mal gehört zu haben, wo andere noch Einsparpotential sehen :thumbup:

    Aber wie du beim HM-Setup 2kg sparen willst, würde mich dann schon nochmal interessieren :huh:

  • Sieht doch alles ganz gut aus. Lass Dich nicht verrückt machen wegen ein paar Gramm für Denttabs und Ohrstöpsel. Ich glaube, es hackt :saint:

    Ach quatsch, verrückt machen tu mich nicht. Fand es aber sehr interessant zu sehen, was ich noch tun könnte.
    Ist mir so nie in den Sinn gekommen ^^

  • Ansonsten sind sie aber extrem bequem, bin sie 20km ohne Blasen eingelaufen. Nächste Tour ging 45km, wieder keine Blasen.

    Wenn das die Benchmark ist, bequem= keine Blasen - das ist doch das Minimum - und so ziemlich jeder Trailrunner der halbwegs zu deinem Fuß passt sollte das erfüllen - zu einem Bruchteile des Gewichts.

    irgendwann mal auch bei der Jacke auf Daune umsteigen

    Oder Dich fragen, für welchen Zweck Du sowohl das sackschwere ungetüm, als auch eine Daunenjacke überhaupt mit nimmst. In Bewegung um diese Jahreszeit zu warm und schwitzig, im Camp tut's der Quilt - I don't get it.

    kann halt nicht mehr ohne

    Die Schere im Kopf - bei so vielem, bis man's einfach tut - und endlich komfortabel läuft ohne den ganzen Plunder.

    Powerbank ist für die Uhr nachts und Netzadapter ist für das Handy irgendwann am Tag mal zwischendurch.

    Mit dem 10.000 mAh komme ich sonst keine Woche zurecht.

    da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...

    Das Gewicht der 2L Trinkblase klingt verlockend,

    und ist immernoch viel schwerer als Flaschen, ggf. mit beißventil Aufsatz, wenn man den auf Nuckeln steht...

    Die Seife ist komplett biologisch hergestellt, gewaschen wird sich abseits im Wald und nicht im Wasser, da gibt es laut dem Hersteller keine Probleme.

    Das ist besser als nichts, aber halt auch Hersteller blabla, denn auch derartige Seife hat in der Natur nichts zu suchen, wie andernorts schon mal ausgerollt - und leichter bist Du ohne auch ;)

    Die Nitecore hat doch schon nur ein (zwei) Schockkord(s) dran? Eins entfernen oder wie?

    ah, dann ist die neuere schwerer geworden? Die alte kommt mit Shockcord auf 30g.

    verzichte ich leider ungern

    Das ist ja nicht die Frage. Meinen viele, ich auch - bis man es mal probiert, s.o.

    Kommt gerade erst wieder von einer Tour, bei der ich bei dem Laufpensum wieder heilfroh war, abends nicht noch kochen zu müssen, mit dreckigem topf rum zu schlagen - und für allem alles, was dafür nötig ist denn ganzen Tag auf dem Rücken zu buckeln.

    Bist du dir sicher dass du mit der beschriebenen Kleidung bei den Temperaturen unterwegs sein möchtest? Es sind stand jetzt Temperaturen von 0 (Nachts) bis 18°C gemeldet.

    Klar - bis in den einstelligen Bereich und in Bewegung - 18° ist doch optimal!

    Hast du den 3F Poncho? Wie Robust ist der? Was ist wenn man mal an einem Felsen entlang schrammt?

    Bin auch immer Froh über Reisverschlüsse unter den Armen, darauf werde ich dann auch verzichten müssen oder?

    Ja - robust genug - pauschal k.A. mir ist es noch nicht gelungen, ihn kaputt zu bekommen, und selbst wenn er irgendwann durch sein sollte, so what?

    Auf Tour kleben ist jetzt auch kein Drama?

    Es ist sogar noch besser - es gibt gar keine Arme bei der leichten Version ;)

    Bestens belüftet

    so arg kann ich glaube ich aber noch nicht auf meinen letzten Luxus verzichten

    Der Glauben kann ja im Post mehrmals durch, ich bin da Atheist, empfehle den Praxisversuch - und erfreue mich am Luxus des unbeschwerten Laufens ohne das ganze Gewicht - was nun mal den Grossteil des Tages ausmacht ;)

    HM Setup möglichst leicht für den Temperaturbereich,

    mal ganz grob umrissen:

    Crosshammock Ultralight o.ä. 2-250g

    Dyneema Gurte 40g

    Isomatte 4-600g

    Schlafsack/quilt 4-600g

    Tarp 150-200g

    Also irgendwo um und bei 1-1,5kg

    Ich bin gespannt, was sich auf der Tour als tatsächlich notwendig herausstellt :thumbup:

  • Ich finde, es kommt immer darauf auf an, worauf der Fokus liegt.

    Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...

    Genau das meine ich. Ist das ein Problem? Wenn das Ziel ist, 150 km in kurzer Zeit zu schaffen, dann ja. Ich würde für diese Distanz 7-8 Tage einrechnen, da ich ca. 20 KM pro Tag laufe. Nicht schaffe. Ganz bewusst.

    Ich plädiere an dieser Stelle für mehr Sinnlichkeit!

    Wenn es kein Problem ist, das, aus Deiner Sicht, Mehrgewicht zu tragen, so what? Dafür ist man unter Umständen langsamer unterwegs, macht mehr Pausen, hat mehr Zeit, die Natur zu genießen und wirklich zu beobachten. Hat Zeit für ein leckeres, warmes Getränk in einer kuscheligen Daunenjacke.

    Nichtsdestotrotz bin ich auch so leicht wie möglich unterwegs, und auch ich überlege, ob ich das Kochsetup zu Hause lasse. Aber vielmehr, weil ich manchmal zu faul bin, abends den ganzen Kram zu säubern, zu verpacken, etc. Man kann auch leckere kalte Dinge essen, Käse, Wurst, Schoki :). Dennoch, manchmal habe ich den Eindruck, dass die hardcore UL-Fraktion ziemlich auf Leistung aus ist. Mir fehlt da manchmal die, nennen wir es Sinnlichkeit, der Genuss, whatever. Wenn sich das Leben nur noch um das Sparen von ein paar Gramm dreht, ist man entweder zu schwach, oder hat andere Probleme.

    Wenn ich mir so ansehe, wie Capere aus dem UL-Forum unterwegs ist, dann frage mich einerseits, was mache ich falsch? Und andererseits, hat er zumindest guten Sex? Hier mal sein aktuelle Setup: https://lighterpack.com/r/um0g9u

    Krass.

  • da ich ca. 20 KM pro Tag laufe. Nicht schaffe. Ganz bewusst.


    Ich plädiere an dieser Stelle für mehr Sinnlichkeit!

    Nichtsdestotrotz bin ich auch so leicht wie möglich unterwegs,

    genau diese zwei Grössen wäge ich auch ab.

    Und immer, wenn ich merke, ich brauche weniger von etwas, dann reduziere ich.

    Mehrere Tage draussen sein bedeutet für mich auch, mich nicht groß um mein Hab und Gut kümmern zu müssen, weil ich nicht mehr dabei habe, als ich benötige.

    Aber eben auch nicht weniger.

    il dolce far niente:sleeping:

  • Moin zusammen,

    ich sehe es sehr ähnlich wie Levi .............

    Nicht jeder möchte viel Strecke machen und "rast" durch die Landschaft und nicht jeder braucht für seine Touren UL um jeden Preis.

    Ich kenne einige Langstrecken Wanderer die nicht absolut UL unterwegs sind und trotzdem oder gerade weil sie langsam wandern tolleTouren machen ( funktionierte ja auch Jahrzehnte vor der UL Welle). Für solche Menschen (einschließlich meiner Wenigkeit) ist in der Hauptsache der Weg das Ziel/Erlebnis.

    Wenn ich wenig Zeit habe, gehe ich lieber einen anderen, kürzeren Wanderweg und verschiebe Touren die mehr Zeit benötigen auf ein anderes Mal............Hauptsache raus 👍😆

    Wie in einem anderen Beitrag schon mal erwähnt, gibt es für mich persönlich rechts und links vom Weg einfach zuviel interessantes zusehen und zuentdecken um schnell voran zu kommen. Dazu kommt daß ich durch den höheren Komfort trotz mehr Gewicht ausgeruhter bin und mich insgesamt damit deutlich wohler fühle.

    Und wenn ich mal einen Tag, warum auch immer, keine Lust habe zulaufen dann lasse ich es ............es ist ja "Hobby" und es zwingt mich niemand zu irgendetwas. Dann laufe ich halt am nächsten Tag weiter.

    Man muss halt seine zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll planen und ein wenig "Reserve" mit einplanen. So hatte ich fast immer sehr schöne entspannte Wandertouren ..........ob kurz oder lang :thumbup: ich meine hier jetzt nicht meine Glamping Strand Overnighter o.ä. .................vor Herz war ich mehr und länger als jeder andere Mensch den ich persönlich kenne unterwegs (außer vielleicht Tilmann Waldthaler, den habe ich mal unterwegs getroffen) .......und das Weltweit.

    Na wie gesagt...........egal ob nah oder fern, leicht oder schwer, weit oder nur um die Ecke.........Hauptsache raus 👍🙂

    In diesem Sinne

    Gruß von der Ostsee

    Einmal editiert, zuletzt von wuppitom (21. April 2023 um 17:46)

  • Naja, hier hat ja auch niemand jmd. mit vorgehaltenener Pistole auf die Waage gestellt.😅 Ich finde es super, dass hier auf die Frage „wie man leichter werden kann“ dann auch die geballte Kompetenz der - im positiven Sinne - Bekloppten geteilt wird. Mich jedenfalls hat das an vielen Stellen echt nach vorn gebracht (Stichwort: Schere im Kopf).

    UL ist für mich auch mehr ein Weg & Philosophie, als die letztendliche Zahl auf der Waage. Grundsätzlich wächst man, wenn man die Komfortzone verlässt. Wenn man leichter werden will, ist auch genau das der Ansatz. Hinterfrage jedes Teil. Probiere aus was geht. Dabei wächst man ganz von selbst immer wieder über sich hinaus und sammelt Erfahrung was für einen geht und was nicht.

    Was ich an hangloose schätze ist das er die Frage zum Leichterwerden (und darum ging es ja) radikal und kompromisslos beantwortet. Ob ich mir den Schuh dann anziehe, bleibt mir ja immernoch selbst überlassen. Wenn ich mit meinem Konzept glücklich und zufrieden bin, triggert mich das aufzeigen von Möglichkeiten nicht(Ich-Botschaft, explizit nicht auf andere gemünzt). An vielen Stellen war ich halt doch angefressen, hab‘s dann ausprobiert und gemerkt es geht wirklich. :S

    Offline ist am schönsten!

  • genau diese zwei Grössen wäge ich auch ab.

    Und immer, wenn ich merke, ich brauche weniger von etwas, dann reduziere ich.

    Mehrere Tage draussen sein bedeutet für mich auch, mich nicht groß um mein Hab und Gut kümmern zu müssen, weil ich nicht mehr dabei habe, als ich benötige.

    Aber eben auch nicht weniger.

    Hier auch. Ich freue mich wie Bolle, dass ich dank UL überhaupt wieder Overnighter machen kann, nachdem mich ein dauerbeleidigtes ISG für Jahre rauskatapultiert hat. Ich finde es faszinierend, an meinen Packlisten rumzuschrauben und diese zu optimieren. Aber ich sehe in UL keinen Wettbewerb, sondern Mittel zum Zweck, das mir dann auch wieder erlaubt, etwas Luxus dabei zu haben, z.B. die Schwarze Biene, um dann ganz gemütlich und warm in der Cross Hammock sitzen und frühstücken zu können. Bei Waldbrandgefahr bleibt der Kocher zu Hause, dann geht es auch ohne, aber ansonsten genieße ich das warme Essen am Abend und den Kaffee am Morgen.

    @Optimierung der Packlisten, hangloose : Welche Isomatte, die für die CH geeignet ist, kommt denn auf 400g?

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