Ticket to the Moon PRO Hammock

  • Ich habe zum Testen einen noch nicht finalen Prototypen der neuen PRO Hammock von Ticket to the Moon bekommen.

    Trotz der eisigen Temperaturen habe ich sie für Euch getestet.


    Bitte entschuldigt den orangenen Spanngurt links. Leider war der Baumabstand dann doch zu weit.


    Die Matte ist 310cm lang und 140cm breit. Stofflänge!

    Von Hook 2 Hook ist sie 325cm lang.

    Sie hat bereits eine strukturelle Ridgeline aus UHMPE welche als Whoopiesling ausgeführt wird.

    Diese ist mit 2 Stoff Schildchen markiert, wo man ziehen muss um sie zu kürzen oder zu verlängern.

    Sie läuft auf der verstellbaren Seite durch einen kleinen Stahl O Ring um die Reibung auf dem Stoff zu verhindern.





    Auf beiden Seiten ist der Stoff auch mit UHMPE Schlaufen gerafft in denen jeweils die leichten Karabiner sind,

    welche wir bereits von der LIGHTEST kennen.


    Ein RIDGELINE ORGANIZER ist serienmäßig mit dabei!

    Dieser hat auf beiden Seiten Mesh Gewebe und kann auch zugezogen werden damit der Inhalt nicht heraus purzelt.

    Er dient auch als Aufbewahrung für das integrierte Mückennetz.



    Das integrierte MÜCKENNETZ lässt sich einerseits auf beiden Seiten öffnen UND komplett öffnen.

    Es ist aber mit der HM an einer Seite fest verbunden.

    Da kommt wie oben erwähnt, der RL Organizer ins Spiel.



    Auf beiden Seiten ist jeweils ein "Häubchen" das bei starkem Regen den Hänger etwas schützt.

    Der 20d Stoff trocknet sehr schnell und die HM ist damit für bis zu 150kg ausgelegt.



    Underquilt Vorbereitung auf beiden Seiten!

    Kleine Schlaufen um einen UQ zu befestigen.


    Ein Moonbag zum Transport und Aufbewahrung der PRO ist selbstverständlich auch wieder dabei.


    Die UVP wird um die 120€ liegen.

    https://www.ticketothemoon.com/hammock/pro-hammock


    Die Farbe ist wie gesagt nicht die Finale. Mir gefällt blau. Ist meine Lieblingsfarbe und Zustand.

    Sie ist bereits bestellbar im internationalen Shop.

    Für DACH leider noch nicht, kommt aber bald.


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    Willst sie gerne mal testen?
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  • Ich dachte, bei den Standard-Hängematten wird ein 70D Stoff verwendet?


    Abgesehen davon, dass 20D zu viel Dehnung für mich hat, wäre mir das Risiko zu groß, dass die Hängematte plötzlich reißt. Dafür sind so leichte Stoffe leider bekannt. Mir wäre größere Robustheit 100 g mehr Wert.

  • Ich glaube nicht dass so ein großer Hersteller einen Stoff verwenden würde,

    bei dem die Gefahr bestünde, dass er reisst. ;)

    Der bisherige Stoff hat sich über Jahre bewährt.

    Ich habe die Angaben von der Webseite.

    Ich denke aber auch dass man Stoffe nur anhand der Denier Zahl nicht vergleichen kann.

    Da gibts noch so viele andere Kriterien.

    Ich schicke sie Dir gerne mal zum testen.

  • Sofern der 20D Stoff aus Nylon ist, wie angegeben, und nicht aus UHMWPE, gibt es keine großen Unterschiede. Soweit mir bekannt ist, ist Nylon 6.6 das stärkste Nylon - aber das verwenden mittlerweile die meisten Hängemattenhersteller.


    20D ist definitiv ein ultraleichter Stoff. Bei Hängematten aus so leichten Stoffen geht es in erster Linie darum, das Gewicht so weit wie möglich zu reduzieren. Dabei bleibt die Langlebigkeit natürlich auf der Strecke. Es gibt einfach keine eierlegenden Wollmilchsäue. Wenn es keine Nachteile gäbe, würden alle Hängemattenhersteller UL Hängematten aus 20D Ripstop Nylon anbieten.


    Ich lese jetzt seit über 10 Jahren auf HammockForums mit, und während dieser Zeit gab es diverse Berichte über gerissene Hängematten. Sofern keine groben Nutzerfehler im Spiel waren, waren ausnahmslos ALLE gerissenen Hängematten einlagig und aus Stoffen unter 40D. Das heißt nicht, dass eine 20D SL Hängematte nicht jahrelang halten kann. Aber im Gegensatz zu einer 40D oder 70D Single Layer, kann eine 30D oder 20D Single Layer eben sehr plötzlich ohne Vorwarnung reißen. Eine minimale Schwäche im Stoff oder eine kleine Beschädigung reichen.


    Natürlich gibt es einen Markt für UL Hängematten. TTTM ist nicht der einzige Hersteller, der einlagige Hängematten aus 20D oder 30D anbietet. Aber wer UL Hängematten anbietet, muss die Reklamationen mit einpreisen.


    Selbst wenn ich in einer 20D/30D SL Hängematte gut schlafen könnte, würde ich keine auf Tour mitnehmen, weil ich lieber 100 g mehr trage, als unverhofft auf dem Boden schlafen oder die Tour abbrechen zu müssen. Echte Ultralighter sehen es genau umgekehrt. Das ist alles eine Frage der Prioritäten.

  • Bzgl. der Reißfestigkeit des Stoffes ist aber sicher auch das Gewicht des HM-Nutzers entscheidend. Die Amerikaner haben im Schnitt sicher mehr Gewicht als die Europäer... (wenn ich das amerk. Forum lese fällt mir immer wieder auf, wieviel Nutzer ein Eigengewicht von mehr als 100 kg angeben - das ist bei uns nicht so häufig)


    Mir gefällt die Matte: das Preis/Leistungsverhältnis ist sehr gut - allerdings habe ich lieber festere Stoffe, wenn ich in einer HM übernachten will. 1,40 m Breite ist für mich (weil ich klein bin und auch dann immernoch diagonal genug liegen kann) okay, wenn kein Netz dran ist. Mit Netz bin ich mir nicht sicher, weil dann die Ränder ja doch etwas mehr hochgezogen werden und die Matte dadurch noch schmaler wird.

    Aber vielleicht gibt es in absehbarer Zeit so eine HM ja auch in etwas breiter und mit einem festeren Stoff. Das wäre super.

  • Bzgl. der Reißfestigkeit des Stoffes ist aber sicher auch das Gewicht des HM-Nutzers entscheidend. Die Amerikaner haben im Schnitt sicher mehr Gewicht als die Europäer... (wenn ich das amerk. Forum lese fällt mir immer wieder auf, wieviel Nutzer ein Eigengewicht von mehr als 100 kg angeben - das ist bei uns nicht so häufig)

    Ja, der durchschnittliche Amerikaner wiegt mehr als der durchschnittliche Deutsche. Laut diesem Artikel ist der Unterschied knapp 22 lbs bzw. 10 kg. Aber erstens holen sich die wirklichen Schwergewichte selten eine UL Hängematte, und zweitens glaube ich nicht, dass das plötzliche Versagen von 50 kg mehr oder weniger abhängt. Das Problem ist die Fadenstärke.


    Das "D" in 20D steht für "Denier" und gibt an, wieviel Gramm 9000 m Faden wiegen. Dementsprechend wiegen 9000 m 20D Garn 20 g, und 9000 m 40D Garn 40 g. Ich weiß nicht, ob die Reißfestigkeit 1:1 mit der Garnstärke korreliert, aber ein 40D Faden dürfte deutlich mehr Gewicht aushalten als ein 20D Faden.


    Natürlich kommt dazu, wie dicht der Stoff gewebt ist. Mehr 20D Fäden tragen mehr Gewicht als weniger 20D Fäden. Allerdings wiegt ein dichter gewebter Stoff mehr. Wenn das Ziel Gewicht sparen ist, macht es also nur bedingt Sinn, einen extrem dicht gewebten 20D Stoff zu verwenden, weil er irgendwann genauso viel wiegt wie ein 40D Stoff, aber deutlich teurer ist. Dann kann man gleich einen 40D Stoff verwenden.


    Das Hauptproblem bei so dünnen Stoffen dürfte sein, dass sie nicht viel Puffer haben. Wenn ein Faden beschädigt wird, müssen die Nachbarfäden mehr Gewicht tragen. Gibt einer der Nachbarfäden auf, wird das Gewicht auf noch weniger Fäden verteilt. Es entsteht ein Dominoeffekt.


    Wie geschrieben habe ich noch nie davon gelesen, dass eine 40D oder 70D Single Layer einfach so gerissen ist - obwohl die richtigen Schwergewichte solche Hängematten benutzen. Und bei den 20D bzw. 30D Single Layer Hängematten lagen die Benutzer die gepostet haben unterhalb des maximal empfohlenen Gewichts. Ich würde mich deshalb nicht in Sicherheit wiegen, nur weil ich 50 kg statt 100 kg wiege.

  • Erschreckend theoretische Diskussion in Replik auf ein praktisches Testangebot für eine Matte, die noch niemand hier auch bloß in den Händen gehalten hat.

    Für mich ist sie eher schon eine ganze Ecke zu schwer und aus genau an Richtung daher uninteressant, so verschieden sind die Anforderungen.


    Vielleicht ist die Diskussion andernorts besser aufgehoben als hier, aber da hat es mich dann doch kurz getriggert, daher nur so viel:

    Das entscheidende ist die WEITERreißfähigkeit von Stoffen, die den Unterschied zwischen einem Loch/Materialschaden und einem Riss und komplettem defekt macht. Dazu trägt stoffseitig die Grammatur, aber auch Webdichte, Webart und Stoffart bei.

    Die Weiterreißfähigkeit ist wie alles in Deutschland zum Glück u.a. DIN-normiert, also entsprechend ermittel- und vergleichbar.
    In der Praxis und beim verarbeiteten Produkt kommen dann aber noch unendliche weitere Faktoren hinzu, allein die Vernähung/Perforation bis hin zur verwendeten Nadelstärke macht es schwer, verschiedene Produkte auf Grund des gleichen Stoffs zu vergleichen, geschweige denn nur aufgrund selber Grammatur zweier Stoffe zweier Produkte von der Haltbarkeit des einen auf die des anderen zu schließen.


    Dazu setzt man sich unter denen, die leichte Materialien bevorzugen und in Ermangelung geeigneter Stangenware oft auch selbst verarbeiten natürlich seit Menschengedenken mit dem Thema Haltbarkeit auseinander. Und zwar umso detaillierter, umso mehr man die vermeintliche Grenze der Machbarkeit verschiebt. Um ultralight, aber eben genau NICHT stupidlight auf abgelegenen Touren dazustehen, deren Längen von vielen zu Lebzeiten addiert nicht erreicht werden. Eben weil man eben viel stärker auf zuverlässig funktionierende Ausrüstung angewiesen ist als auf einen kleinen Mehrtagestour in Mitteleuropa.


    Dementsprechend gibt es etliche praktische Langzeiterfahrungen, Diskurse zu Materialien, Anwendungsbereich, Grenzen - und eben auch entsprechende praktische Tests, zu Stoffen von ripstops bis cuben, und deren Näh- oder Klebeverbindungen, die sich bei Interesse oder Skepsis replizieren ließen e.g.:

    https://www.ultraleicht-trekki…tbarkeit-und-verarbeitung


    Was diese anekdotischen Erzählungen von Totalversagen in Foren angeht, habe ich mir angewöhnt, sie mit einem guten Maß an Skepsis zu betrachten. Da sind derart viele Faktoren bei der Nutzung unklar, da ist das Nutzergewicht noch das offensichtlichste. ich würde für denn überragenden Teil der Defekte PICNIC problems annehmen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich im Kreis derer, die ihrer Ausrüstung auf dem Trail über lange Zeit tatsächlich viel abverlangen nur wenig bis nichts von solch plötzlichem Totalversagen höre - und erst recht nicht solche, die psich auf die zu schwach ausgelegte Materialstärke zurückführen lassen.

    Das ist eines der ständig vorgetragenen Vorteile, wie auch hier ab Minute 12 thematisiert - und die Konsequenz daraus ist packing your fears.

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    Für kommerzielle Produkte muss man natürlich immer auch den DAU mit einplanen, aber darum geht es hier ja nicht, sondern um die prinzipielle Eignung leichter Materialien.


    Und damit von meiner Seite wieder zum eigentlichen, dem Test, damit das hier nicht weiter abgleitet.

  • Es ist der selbe bewährte Stoff den wir seit Jahren bei tausenden Hängematten verwendet haben.

    Warum soll der jetzt anfangen zu reissen?

    Ich verstehe die Diskussion nicht.

    Es hat jeder hier die Möglichkeit, sich selbst ein Bild davon zu machen und die HM zu testen.

    Das bezahle ich aus eigener Tasche. Ich bekomme weder Geld für die Produktvorstellung noch das Porto erstattet.

    Also, bevor sie schlechtdiskutiert wird, einfach mal ausprobieren.

    Einen ersten Tester habe ich schon. Einfach via PN bei mir melden.

  • Es ist der selbe bewährte Stoff den wir seit Jahren bei tausenden Hängematten verwendet haben.

    Wirklich? Warum wird dann eine andere Kapazität angegeben? Die PRO Hängematte hat eine Kapazität von 150 kg, bei den originalen Hängematten steht: CARRYING CAPACITY 200 kg / 440 lbs


    Meiner Info nach sind die originalen Hängematten aus 70D Taffeta, was bei der angegebenen Kapazität gut passen würde.


    Es geht mir nicht darum, die Hängematte schlecht zu machen, sondern um eine realistische Einschätzung. So lange man weiß, worauf man sich einlässt ist alles gut.

  • Also ich würde sie gerne mal testen, bin aber was das angeht wohl zu „unerfahren“

    Habe ja nur eine dutchware netless und eine Cocoon Ultralight Moskito... also wenig Vergleichsmöglichkeiten:(

    Achwas, da brauchst Du keine Erfahrung haben.

    Wenn Du dich mal reinlegen willst, dann schreib mir ne PN.

    Sie ist jetzt schon bis nächste Woche unterwegs.

    Bin mir sicher, der Tester kann sie direkt zu Dir weiter schicken.


    Wie immer, Schuhe aus, nicht Rauchen, keine Tiere.

  • Es ist der selbe bewährte Stoff den wir seit Jahren bei tausenden Hängematten verwendet haben.

    Moin,

    also meine TTTM DOUBLE Hm ist nicht aus 20d Nylon. Meine ist aus 70d Parashute Nylon.

    Ich habe meine TTTM 2004 in Australien gekauft. Ich weiß nicht ob das verarbeitete Material irgendwann mal geändert wurde?!

    Die Hm besitzt auch noch die alte rechteckige Tasche. Nicht die neuere Halbmondtasche.

    Von der Haptik her ist sie aber genau so wie meine neuere Single mit Halbmondtasche.

    Deswegen denke ich die Pro Hammock ist aus einem anderen, neueren Stoff genäht.

    Die Stoffe meiner beiden TTTM sind auf keinen Fall ein 20d Nylon. Das kenne ich von anderen Hm.

    Soweit mir bekannt ist, ist Nylon 6.6 das stärkste Nylon - aber das verwenden mittlerweile die meisten Hängemattenhersteller.

    Mir ist auch kein stärkeres Nylon als 6.6 Nylon für Hm oder Zelt/Tarpstoffe bekannt.

    Selbst das für seine Robustheit bekannte Hilleberg Material ist nur ein 40d 6.6 Ripstop Nylon, 3-Fach Silikon beschichtet (mein altes Nammatj 2).

    Mir persönlich wäre der 20d Stoff auch zu dünn.

    Er hat für mich zu viel Dehnung und selbst bei meinen „nur“ 75kg hätte ich kein wirkliches Vertrauen in den Stoff.......

    Aber probieren geht über..... also testen würde ich sie schon!

    Vor allem weil meine beiden anderen TTTM sehr bequem sind.

    In diesem Sinne

    Gruß von der Ostsee

  • Also ich würde die auch gerne mal testen. Bin mit der anderen von dir ja happy aber die hat ja keine Fliegengitter. Grad wunderbar, aber im Sommer muss ich das extra mit "schleppen". Wenn ich mit der neuen Matte nen Ticken leichter werden kann freut mich das.

    Nachdem der neue Underquilt auch morgen kommen soll, bietet es sich geradezu an beides zusammen abzuchecken. Kann aber nur an nem Wochenende wenn mein Junior nicht da ist.

    Alles weitere per PN?


    Edith: Über Silvester sind 3 Nächte draussen geplant. Wäre super, wenn das da klappen würde.

  • Der Vorteil einer Moskito Socke ist halt der, dass Du meist darin Dich bequem an oder ausziehen kannst ohne gleich gestochen zu werden. Bei einem integrierten Netz bist Du Opfer sobald Du den RV auf machst.

    Das gilt zu bedenken beim Vergleich zwischen extra Mückennetz als Socke oder integriertes Mückennetz.


    Du wärst Nr. 3 in der Testreihenfolge.

    Wenn Nr. 2 die Matte ab 11.12. bekommt, kannst Du sie bestimmt über den Jahreswechsel haben.

    Alles Weitere via PN.


    Vielleicht mache ich noch einen eigenen Passaround Beitrag daraus.

  • Also wie das mit dem Umziehen in der Socke klappen soll, ist mir noch nicht klar. Kann darin ja auch nicht wirklich stehen oder so :/ Ist aber ein anderes Thema.

    PN ist raus.

    Danke schon mal.

  • Liebe Leute,


    ich durfte nun als Erster (bzw. Zweiter nach Bernd) die Ticket to the Moon Pro Hammock testen. Dies war zudem auch das erste Mal, dass ich in einer Hängematte lag. Also in einer Hängematte aus Nylon und nicht Papas alte Stoffhängematte, die vor Jahren mal im Garten hing. Erwartet daher nicht zu viel fachliche Expertise...

    Ich wagte nun den Weg in den Wald, leicht neblig, 2 Grad Außentemperatur. Immerhin windstill. Ich suchte mir zwei, meiner ersten Einschätzung nach, passende Bäume, befestigte die Moonstraps und hing die Matte ein. Ich setzte mich zunächst hinein und testete die Spannung der Ridgeline. Ziemlich viel Spannung drauf... Hin und her probiert, aber keine Lösung für das Problem gefunden.


    Also wieder abgebaut und neue Bäume gesucht. Erneut die Moonstraps befestigt, Matte eingehängt, Spannung der Ridgeline getestet. Passt. Die Bäume standen aber auch deutlich näher zusammen, als die ersten beiden. Dann legte ich mich hin. Und es war sehr bequem. Ich empfand die Pro Hammock als ausreichend groß, sowohl in der Länge, als auch in der Breite. Natürlich war es viel zu kalt draußen, um darin ein Mittagsschläfchen zu halten. Außer mit passender Ausrüstung. Aber die hab ich nun mal nicht.


    Vielleicht jetzt mal ein paar "Facts":

    Der "Moonbag" funktioniert im Prinzip wie ein Double Ended Stuff Sack. Ich glaube, das Foto sollte ausreichend zur Erklärung sein.


    Das Moskitonetz ist vollständig zu öffnen. Wie Bernd schon geschrieben hat, ist es nicht komplett abnehmbar, kann aber im Ridgeline Organizer verstaut werden. Es ist sehr feines Mesh, sollte also auch die kleinsten Plagegeister abhalten.


    Die Ridgeline lässt sich verlängern oder verkürzen. Dafür muss man nur am jeweiligen beschrifteten Ende ziehen.

    Der Ridgeline Organizer hat zwei große und drei kleinere Taschen. Gefühlt ist er aus einem anderen Stoff gefertigt als die Hängematte selbst, vielleicht täuschen mich meine Finger aber auch.


    Eine vorgegebene Liegerichtung konnte ich nicht direkt feststellen, aber mir schien Kopf rechts, Füße links am bequemere Variante. Andersherum hatte ich viel Stoff im Gesicht hängen.

    Auf der internationalen Seite von TTTM wird die Pro Hammock mit 550g angegeben. Da die getestete Hängematte bisher noch nicht das finale Produkt ist, können natürlich noch Abweichungen im Gewicht auftreten, aber mit knapp 840g ist sie doch noch deutlich schwerer als angegeben. Ich hab lediglich die Karabiner mitgewogen, die Baumgurte wurden nicht mit einberechnet.


    Vielleicht nun noch eine kurze Auflistung meiner persönlichen Pros und Cons.

    Pro:

    - sehr bequem

    - "double ended stuff sack"

    - einstellbare Ridgeline


    Neutral:

    - nicht abnehmbares, aber verstaubares Moskitonetz


    Contra:

    - vergleichsweise hohes Gewicht

    - keine Pull Outs (nicht jeder mag/braucht sie, ich weiß, aber ich stelle es mir schon geräumiger mit Pull Outs vor)

    - keine Anpassungsmöglichkeiten (wenn es denn so wird, wie im internationalen Shop. Dort gibt es die Pro Hammock, meines Wissens nach, nur in Grün und es lässt sich keine andere Farbe auswählen)


    Ich werde bestimmt diverse Dinge nicht beachtet haben, habe sie nur unterbewusst wahrgenommen oder einfach nicht getestet, weil ich nicht wusste, dass man dies und das noch hätte testen können. Daher bin auch ich auf weitere Tests gespannt.


    Vielen Dank an Bernd Odenwald für die Möglichkeit des Tests!

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