Wie süß...das nächste Mal, wenn ich in nem entsprechenden Laden bin, verlang ich auch mal snapplies- und schau, was sie mir dann bringen ...🤣😂😁👯♂️😂👍
Zusatz-Daunendecke bzw. Topquilt für Frosttage
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...warte immer noch auf Antwort von ExTex, Bestellung ist "in Bearbeitung". Hatten wohl Inventur. Ging sicher drunter und drüber im Coronaherbst, wenn die halbe Welt DIY wiederentdeckt???
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Ich nehme mittlerweile doch wieder etwas Abstand von der Idee, die Daune "einzublasen": Das funktioniert sicher gut bei durchgesteppten, durchgehenden, am anderen Ende offenen U-Kammen (also nahezu perfekten Luftstromkanälen). Anders bei luftdurchlässigen Stegen dazwischen, wie in meinem Fall, die den Luftstrom in gewünschter Richtung praktisch sofort zusammenbrechen lassen würden.
Ausserdem macht mir der Umstand Sorge, dass ich so oder so in jeder Kammer einzeln nachstopfen muss, also auch dafür eine Technik benötige, und die Menge am Ende stimmen muss, bevor ich jede Kammer zunähen kann. Von möglichen Überdruck-Plopps ganz abgesehen...
Deshalb werde ich also lieber gleich jede Kammerfüllung kontrolliert einzeln wiegen, reinstopfen und sofort verriegeln, und dann zur nächsten Kammer.
Damit das Gestöber-frei (bzw.-arm) abläuft, habe ich mir Material für folgenden Befüllofant besorgt, mein guter Freund Alex hat mir dabei auch sehr geholfen:
Der Befüllofant ist eine grosse, durchsichtige Plastikhülle einer Matratze, mit Klebeband oder Klemmen verschlossen und am Tisch aufgehängt. Der Rüssel ist entweder eine 80..100cm Snakeskin oder ein PVC-Rohr, mal sehen, was besser geht.
Wie man evtl. erkennen kann, kommt das erste 250g-Daunenkissen von hinten in den Befüllofant - Öffnung wieder gut verschlossen. Im Inneren wartet eine Schere oder Messer, eine Wage plus Eimer o.ä. sowie ein Stössel (Stab mit angeschraubtem Plastikbecher oder so).
Alles wird über angeklebte Gummihandschuh-Eingriffe bedient. Notizbuch, Stift und Quiltrechner-Laptop liegen (aussen) bereit. Auch ein Staubsauger mit Nylonstrumpf über das Saugrohr gezogen steht in Bereitschaft, falls was schief geht.
Der Rüssel wird tief in die Quiltkammer eingeschoben und die nötige (berechnete und gewogene) Daunen-Menge reingestopft, dann der Rüssel vorsichtig wieder rausgezogen und die Kammer wie den Rüssel mit Klemmen vorübergehend verriegelt. Ggf. gleich vernäht, mal sehen.
Dann evtl. kurz die Umgebung des Rüssels absaugen und auf zur nächsten Kammer.
Irgendwann das zweite 250g-Daunenkissen gleichsam von hinten nachschieben. (Der Arme!)
Wenn alles gut klappt, werde ich noch Bilder posten. Wenn es nicht klappt, vorr auch. (?)
(Für ein Video müsste ich noch Helferlein engagieren...?)
EDIT: Eine Sorge ist noch die Elektrostatik, also wie viel der Daune an der Wand "klebt" und mir die Sicht oder die "Thermik" im Magen des Fanten verdirbt. Zum Glück geht letztlich ja kaum Daune "verloren", muss halt nur darauf achten, dass die richtige Menge pro Kammer ankommt, was auch durch Wiegen des Quilts zwischendurch zusätzlich sichergestellt werden kann. Eile sollte man jedenfalls keine haben...
(Erfahrungen von Euch?)
Aber bis dahin ist noch viel Zeit, erst muss das Material noch kommen. Ach ja und nähen muss ich ja auch noch...
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Ich würde auch dem Klebeeffekt misstrauen und kann dir nur empfehlen, die Daunen von Hand einzufüllen. Das geht unkompliziert und du sparst dir alle merkwürdigen und störanfälligen Apparaturen.
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die Daunen von Hand einzufüllen.
Meinst du das mit der blossen Hand oder nem Beutel oder sowas?
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Ja, mit der bloßen Hand, damit konnte ich bei den 7 Schlafsäcken und Quilts, die ich bisher angefertigt habe, die Menge am besten dosieren.
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Ok, werde ich definitiv versuchen. Danke für den Tipp. So oder so wäre das dann der sicher Plan B, wenn ja ohnehin der Staubsauger bereit steht.
Meinem tollen Befüllofanten will ich dennoch eine Chance geben, einfach weils so schweinecool ist (wie man hier in Finnland sagt: sikasiisti!).
Habe sogar überlegt, die Gummihandschuhe symmetrisch zum Rüssel anzubringen und für das Foto auch mal beidseitig raushängen zu lassen...
Wenn er dann innen komplett mit Daune verkleidet ist, wirds ein super fluffiges Bild abgeben.

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Habe noch etwas recherchiert, mir wurden Bandit Quilts zum Vergleich empfohlen. (Erfahrungen?).
Jedenfalls wird dort in einem Video der Unterschied der verschiedenen Fussboxen und Kammern etwas näher erläutert - zumindest wieder was gelernt...
Des weiteren gibts im bereits erwähnten Ultraleicht-Trekking-Forum Hinweise zu U-Kammern. (Stichwort Stromfahrer und Wind Hard.) Dort zwar bewusst durchgesteppt also ohne Stege, aber dennoch mit logischen Erklärungen, die man natürlich dann für H-Kammern um-interpretieren muss.)
Offenbar sind Längskammern im Brustbereich auch deshalb sinnvoll, da sich der Quilt dann nicht so versteift und besser auf den Körper absenkt, und natürlich die Daune nicht so leicht seitlich herunterrutschen kann. (Im Falle einer durchgesteppten Längskammer "verbinden" sich zusätzlich durch die Bogenform innen die Bauchwände und verringern dadurch Kältebrücken entlang des Körpers ziemlich gut, anders als bei Querkammern. Was aber bei H-Kammern - also in meinem Falle - keine weitere Bedeutung hat.)
Im Bein/Fussbereich sind aber offenbar Querkammern besser, weil dadurch die (schmaler liegende) Fussbox schön steif und rund bauscht, und die aufragenden Zehen die Daunen somit nicht so leicht in Richtung der Knie verdrängen können. Da der Radius im Fussbereich ja enger ist also im Brustbereich, wird die Daune dort trotz Querkammer offenbar leichter "oben" gehalten. Naja und lokal etwas mehr Overfill ist im unteren Fussbreich vielleicht sinnvoll. (?)
Viele TopQuilts (auch der Taiga oder o.g. Bandit) nutzen also dieses Misch-Prinzip: Querkammer am Fussteil und Längskammern im Brustbereich. (Michael, du rietst mir davon zunächst ab, da es natürlich etwas komplizierter zu nähen und zu befüllen wird. Ohne Zweifel!)
Die U-Form wie beim Wind Hard ist dann nach meinem Verständnis einfach eine Aufwands- (und somit auch Kosten-) optimierte Hybridform bzw Weiterentwicklung von getrennten Fuss/Brustrictungen. Dort sind deutlich weniger Kammern separat zu messen und zu befüllen, dennoch verbindet man die o.g. Vorteile (Längs im Brustbereich und Quer im Fussbereich) recht gut. Auch das Nähen an sich sollte nicht komplizierter sein als bei einfacher Ausrichtung, wenn man immer schön von innen nach aussen näht. Lediglich das Anzeichnen und Anheften der Steglängen erfordert etwas (wirklich minimales) Umdenken.
Ein Nachteil eventuell ist, dass kein differenzielles Overfill in einzelnen Kammern vorgenommen werden kann, von der äussersten U-Kammer abgesehen. Naja, genau diese braucht etwas weniger, man könnte den linken und rechten Steg einfach etwas kürzer auslegen. Und man kann natürlich die Daune etwas zurechtschieben.
Jedenfalls interessiert mich diese U-Form jetzt, eben das Reduzieren des Befüll- (Wiege - und Verrigel-) Aufwandes reizt mich, bei gleichzeitiger Nutzung der optimalen Kammerrichtungen.
Seht ihr klare Nachteile, die ich übersehe?
(Natürlich werde ich nach wie vor Stege verwenden.)
Auch habe ich nochmal über variable vs. feste Fussbox nachgedacht, da eine feste Fussbox ja wärmer sein dürfte. Aber irgendwie reizt mich immer noch der Gedanke, den Quilt auch mal als Decke oder sogar Ersatz-Underquilt nutzen zu können... Und das Fussteil-"Loch" könnte man ja gut mit einem kleinen Stöpselkissen abdichten...
Lasst mich wissen, was ihr denkt!
(Das Paket ist mittlerweile unterwegs, schwimmt eventuell schon auf der Ostsee.
Ich freu mich wie Frau Holle! Bildlich jetzt!)
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- Offizieller Beitrag
Meine Empfehlung: variable Fußbox. Du gewinnst doch einiges an Flexibilität bei der Anwendung, vor allem, wenn Du einen Schlitz zum Kopfdurchstecken mit einbaust.
Das Problem mit der Kältebrücke am Fußloch kannst Du ja relativ einfach durch das Stöpselkissen lösen.
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Des weiteren gibts im bereits erwähnten Ultraleicht-Trekking-Forum Hinweise zu U-Kammern. (Stichwort Stromfahrer und Wind Hard.) Dort zwar bewusst durchgesteppt also ohne Stege, aber dennoch mit logischen Erklärungen, die man natürlich dann für H-Kammern um-interpretieren muss.
welche logische Erklärung für durchgesteppte Kammern, statt welche mit Steg gibt es denn ?
Also schneller zum Verarbeiten geht's auf jeden Fall und man spart auch ein bisschen Material. Aber ich dachte, dass Stege immer effektiver seien, da sonst die Nähte Kältebrücken bilden.
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welche logische Erklärung für durchgesteppte Kammern, statt welche mit Steg gibt es denn ?
Die logischen Erklärungen bezogen sich eher auf anderes.
Aber aus Sicht des Herstellers und letztlich auch der sparsamen UL-Kunden, die das kaufen, ist die Strategie durchgesteppter Kammern durchaus interessant, da sie mit sehr wichtigen Punkten trumpft und damit einen Massenmarkt bedient:
Die durchgesteppten Kammern sparen erheblich Komplexität also Kosten und damit am Preis, und ein klein wenig auch an Gewicht und Packvolumen. Immerhin hat man dann eine mit 440g sehr leichte Decke bis immerhin 10...5 Grad für unter 100 Euro. Aus glücklichem chinesischen Federvieh...
Aber versteh mich nicht falsch,
ich würde mir auch nicht die Mühe machen, einen Daunen-Quilt zu nähen und dann Kältebrücken quasi reinzubauen. Aber sind trotzdem paar innovative Leute dort im ULT-Forum.
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Ok, gut, dass du mich bei der flexiblen Fussbox bestärkst. Ich hatte schon befürchtet, das ginge gar nicht usw.
Ob ich den Guckschlitz reinarbeite, nun, sagen wir mal so: ich bin ja doch sehr tolerant und verständnisvoll. Also ich überlege. Noch "schöner" kann man das ja auch gar nicht mehr machen.
(
KuFa-Poncho verstände ich ja noch... aber aus Daune? Wirklich?!
Gab es nun letztlich ein Foto, auf dem du deinen stolz trägst?
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- Offizieller Beitrag
Meiner ist mit Kunstfaserisolierung. hangloose hat einen mit Daunen.
Klar gibt’s ein Foto. Aber auch live haben mich einige Foristen schon darin gesehen.
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Also die Kammerausrichtung halte ich in der Praxis für vernachlässigbar, was "Versteifung" und ähnliches angeht.
U und H wird afaik synonym verwendet und bezieht sich auf die Kammerform mit Steg.
Aber das prallere aufplustern durchgesteppter Kammern bringt das ganze schon etwas in Richtung steg, da dies Kammern mehr und enger in Kontakt kommen und so quasi einen Steg emulieren. Ein Vergleich ist es trotzdem nicht, unter 5° wird es (mir) frisch.
Die umlaufenden Kammern des windhard fand ich für den nachträglichen selfmade overfill praktisch und auch das zurechtschieben der Daune kann mal praktisch sein, aber die Kehrseite ist eben auch mal Daune gerade da, wo man sie nicht braucht und zu wenig da, wo man sie gerne gehabt hätte. Merkt man dann manchmal erst, wenn es nachts irgendwo kalt wird - und dann überwiegt oft die schlaftrunkene Faulheit und man streicht ein bisschen Rum und fröstelt im Zweifel lieber etwas, als noch mal in Großoperation Daunen hin- und her zu melken
EE hat bei den neuen Revelations unten am Fußende sogar komplett durch alle Kammern eine Verbindung frei gelassen. In der Aussenkommunikation, um Flexibilität für den Nutzer zu ermöglichen, die Daunen dahin zu bewegen, wo man will. Im der Praxis sind die Besitzer, die ich kenne eher genervt davon, die Daunen ständig und mühselig dahin massieren zu müssen, wo sie eigentlich hin gehören. Ich würde da eher Kosten- und Zeitersparnis auf Herstellerseite unterstellen.
Würde mir die kompliziertere Form beim myog Projekt nicht antun. Einfach Längskammern und gut.
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Danke hangloose , sehr punktgenaue Antwort. (Du bist der Zwillingsbruder von Stromfahrer?)
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Mittagsfrost die Nummer von Claudia Schiffer kann ich dir geben! Oder anders: ich schick ihr dein Foto, dann meldet sie sich garantiert sofort bei dir!
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(Du bist der Zwillingsbruder von Stromfahrer?)
Nee, Peter ist schon n ziemliches Unikat

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Ach so, hangloose , du hast in deinem Daunen-quilt auch so einen Schlitz (Mantelfunktion) wie Mittagsfrost in KuFa-Version? Meint das den Wind Hard oder auch in einem Steg-Quilt?
Dass das Flexibilität bringt, leuchtet mir ein.
Beim Wind Hard oder KuFa vertehe ich das vom Gesamt-Kompromiss her.
Aber bei einem H-Kammer 8cm Quilt mit 500g Daune?
(Ich habe nachgedacht, wenns bei Claudia dann wieder funkt, klar wäre das interessant...)
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Aaalso der Reihe nach
- ich habe einen Windhard, ja.
- Die bessere Hälfte hat einen mit H-Kammern und Mantelfunktion, den ich aber demnächst mal etwas auffüllen müsste, so ich mal dazu komme, ähnlich wie beim windhard ist das ab Werk etwas dünn gefüllt (sogar nur 260g im Vergleich zu 290 beim Aegismax). Hier ist die Mentelfunktion als Wärmekragen ausgeführt, was die Kältebrücke vermeidet.
https://www.aliexpress.com/item/4000278175620.html- Und ich habe mir gerade noch einen kammergenähten ohne Mantelfunktion aber mit 360g Füllung, 10D Außenmaterial und 550g Gesamtgewicht zugelegt (man beachte die Kammerausrichtung ;)),
https://www.aliexpress.com/item/4001117101975.html
bei dem ich schon überlege, wie ich da wieder ein Loch ohne Kältebrücke rein kriege, siehe RE: Umbau des DD Quilts zum QuiltponchoWarum sollte eine Mantelfunktion bei 8cm und/oder 500g fraglich sein?
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Warum sollte eine Mantelfunktion bei 8cm und/oder 500g fraglich sein?
Eben wegen des befürchteten Verlustes der sonst guten Isolation an der Stelle, wie dicht wird das usw. Aber mit Kragen und Druckknöpfen offenbar kein Problem.
Na dann werd ich mal schauen, zumindest seid ihr beide offensichtlich vollstens zufrieden damit. Etwas komplizierter wirkt das jetzt schon.
Ich nehme an, die Kragen näht man am besten unbefüllt an... Druckknöpfe, Kordeln, RVS gehen notfalls auch befüllt noch anzubringen (genug Nahtzugabe bzw. breiter Falz vorrausgesetz).
Oder?
P.S.: Paket ist angekommen. Die gelieferte Daune hat offenbar sogar 730cuin...
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