Aus zwei mach drei - weitere Recycling-Experimente und Brückenbau

In einem der letzten großen Datenlecks waren wohl auch Accounts von Foren, in denen einige von euch Mitglied sind, enthalten. Das Hängemattenforum selbst ist nicht betroffen, jedoch solltet ihr gegebenenfalls eure Passwörter ändern und 2-Faktor-Authentfikation einschalten.

Fragen könnt ihr gerne in diesem Thread stellen. Dort findet ihr auch weiterführende Links.

  • Übrigens ist es auch logisch, dass das Teil immer anliegt, wenn auch unter Umständen asymmetrisch belastet. Denn das unter Umständen weniger stark belastetete Ende «sitzt» immer deutlich am längeren Hebel.


    © DutchWare (bearbeitet)


    Streng genommen ist es ja sogar noch unwahrscheinlicher, dass das Teil nicht immer anliegen würde, denn es liegt ja auf dem flachen Ende des Rohrs auf:


    © DutchWare (bearbeitet)


    Der Stift ist in meinem Fall circa 5 mm dick, das Loch etwa 7 mm gross. Da ist also etwas Spiel, dafür ist das Einfügen der Stabenden ein Kinderspiel.

  • Ok, gut zu wissen.

    Dann kannst du ja mal probieren, ob sich dein Spreizstab immer noch merklich biegt, bzw. ob er immer noch anliegt, wenn du bspw. einen 2-3mm Gummi-Ring dazwischen legst. Falls die Zapfenlänge das hergibt. (Wasserhahndichtring oder Flaschenverschluss oder von einem Fahrradgriff oder irgendwoher sonst ausschneiden oder so.) Ist sicherlich für dich nicht mehr kritisch(?), die Biegung hattest du ja damals bei Nr1 bemerkt, wenn ich das richtig verstanden hatte, aber immerhin könnte weniger Biegung ja etwas Reserve in punkto Bruchbelastung schaffen. Man weiss nie, wann man die braucht. (?)

    LG Jörg

    Dieser Tag ein Leben!

  • Ich weiss nicht mal, ob sich mein Spreizstab am Kopfende überhaupt gross biegt, wenn ich drin liege. Der am Fussende scheint mir ohnehin unproblematisch. – Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Gummiunterlage, die Situation stark verbessern würde. Ein klein wenig vielleicht.


    Seit ich die Verbindungsstücke der Stangen etwas mit Klebeband umwickelt habe, so dass sie kaum noch Spiel haben, mache ich mir im Grundsatz keine Sorgen mehr. Wie du, habe auch ich schon vorsichtig in der Mitte etwas auf die Stange gedrückt. Mir scheint da durchaus auch noch einiges an Reserve da zu sein.


    Ein kleines Bisschen «Sorge» bleibt, weil ich weiss, dass ein Bruch der Stange eben nicht einfach ein «harmloser» Absturz wäre (auch der könnte durchaus sehr schmerzhaft, ja, gefährlich sein), sondern dass mir da unter Umständen eine Stange mit grosser Wucht an den Kopf geschleudert werden könnte.

  • ...und damit auch mir selbst den erfolgreichen Lastentest für meine neuen DIY-UCRs (mit Prusikspanner, s.v.) und meine Evo-Schackle* und Toggle an den Baumgurten geliefert.


    (* Habe anstatt EVO-Loops weitere Soft Shackles in die baumseitige Schlaufe des Baumgurts gewunden, geht auch sehr gut, mit separatem Auge für den Knoten zur Einhandbedienung wie bei EVO-Loops, aber weiterhin separat einsetzbar als Shackle.

    Als Toggle (mit dünnen Fäden gegen Verlieren gesichert) am HM-Ende der Gurte dann abgesägte Aluröhrchen aus dem Garagen-Schrottkästchen, und den Vorteil stufenlos einstellbarer Toggleeinhängung erkannt. Ab nun also komplett ohne Karabiner, trotzdem ohne kompliziertes Durchfädeln und Ausrichten, und jetzt auch ohne Sorgen bzgl. der Materialgrenzen bei leichtem Gewicht...

    Dieser Tag ein Leben!

  • Hui, die Nacht war etwas frisch. Gegen 2 Uhr bin ich leicht fröstelnd bei feuchten 3 Grad und leichter Brise rein. Die ständige Luftbewegung und Luftfeuchtigkeit haben etweder den Taiga 250 an die Grenzen gebracht, oder, was ich eigentlich für wahrscheinlich halte: der UQ hing an den Seiten durch die Kettenform wohl etwas locker, der Wind tat dann sein übriges. (Einschubfach für Isomatte oder gar wieder Apex annähen? Oder eben den UQ auch seitlich einklipsen. Schlaufen hat der ja genug.)


    Positiv:

    Der Taiga 250 legt sich auch in der Brücken-HM bei mir gut an, kein Problem bemerkt. Habe mich allerdings wenig zu drehen versucht.

    Die Aufhängung (wie auch alles andere) hat super gehalten und war am Morgen auch leicht zu lösen.

    Das 12ft-Wintertarp ist ideal für meine Brücken-HM.

    Eine Idee für das kommende Moskitonetz ist geboren.

    Einen Namen hat meine Brücken-HM nun auch: "Golden Kate"!

    Und ich habe durchaus bequem gelegen, keinerlei Schultern- oder andere Schmerzen. Das Kniekissen ist aber wie gesagt unabdingbar - wie auch bei meiner anderen ("General Electric"-) Thermomatte.


    Hier noch ein Bild meiner Evo-Shackle/Toggle-Aufhängungen, die ich weiter oben schon beschrieben hatte.


    Gruß, Jõrg

    Dieser Tag ein Leben!

  • Heute gibts ein paar Bilder meiner morgendlichen Falz-, Näh- und Whipp-Orgie. Hatte noch 4m RIppstop gefunden - was soll man machen...:saint:


    Die Nähmaschine stand plötzlich auf dem Tisch, der Stecker flog wie von selber in die Dose, der Faden drinnen war - egal... wird schon gehen...


    Nach einer geschlagenen halben Stunde höchster Konzentration mit 1m ungebügeltem Rollfalz zwiachen den Fingern drehte ich das Ergebnis ein paar mal hin und her, beschaute es und entschied: Noch ne Hängematte!


    Brauchte zu meiner etwas gewichtigen "General Electric" sowieso noch eine Alternative, gerade jetzt im Winter, wenn das Daunen-UQ eh mit muss.




    Das tolle daran: 380cm innerhalb der Knubbel - das sind dann, ööh, 12ft 5"?!?


    Und knapp über 400g ist ja auch nicht verkehrt.


    Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie sich das nun DARIN liegt, ob mich immer noch das Kalb in die Wade beisst, wie sich der (leicht asymmetrisierte) Selva drunter macht, usw.


    (Geschneit hats hier auch schon etwas, kommt der Happy Stove also mit, allerdings erwärme ich damit nur den Kaffee, nicht ganz Süddeutschland :D...)

    Dieser Tag ein Leben!

  • ...wie auch immer, sie ist wunderbar lang und gemütlich, genau genommen einen Tick zu lang für mein 12ft Tarp. Es hat auch gleich noch ordentlich geregnet gestern.


    Zusätzlich, und das ist mir natürlich sehr peinlich, war einer der beiden Whippknoten zu nachlässig geknotet gewesen. (Wär rät, welcher der beiden auf dem obigen Bild?). Bin also beim dritten Mal reinsetzen plötzlich 10 cm tiefer gerutscht. Eines der umgeschlagenen Mirakel-Whipp-Enden war durch die Amsteel-Schlaufe durchgerutscht. Dort hielt die Schlaufe dann noch am letzen Zipfel der Maurerschnur. Ein Mirakel-Whipp eben.

    (Kennt ihr noch den Cliffhanger?)


    Also werde ich mich noch mal bemühen und den Mayonnaise-Lieferanten erneut konsultieren...

    Dieser Tag ein Leben!

  • ...hab die Ridgeline übrigens jetzt recht kurz auf 305cm ausgelegt. (Auch das teilweise ein Unfall... :rolleyes:), dadurch ist der Durchhang reichlich - sehr bequem in ersten Liegeversuchen - und passt in alle meine Default-Aufhägestellen und auch Tarps.


    (Ich muss aber jetzt immer die alte Bett-Matratze mitschleppen. Als Bodenauslegware. Aber wirklich nicht aus Vorsicht, sondern nur wegen meiner kalten Füße. Ehrlich! :whistling:)

    Dieser Tag ein Leben!

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