Hängematte im Garten aufhängen ohne Bäume und Beton

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  • Toller Tipp, den ich so auch probieren werde. Du hast diese Schraubfundamente genommen: https://www.z-part.group/schraubfundamente/ ?

    Womit hast du den Abstand zwischen dem Pfosten mit 76 mm Durchmesser und dem Fundament mit 88,9 mm Durchmesser befüllt, damit die Stange stabil und fest im Schraubfundament steckt? Danke für deine Antwort im Voraus! Und hält deine Konstruktion immer noch?

    Moin,

    die Idee der Schraubfundamente finde ich ja sehr gut, nur sehe ich da eine gewisse Schwachstelle, oder sollte ich mich da täuschen? Die Schwachstelle könnte sein, daß Schraubfundamente für eine punktuelle/ senkrechte Belastung ausgelegt sind und nicht für eine Zughebel.

  • Das hängt wohl immer von der Bodenbeschaffenheit ab.

    Kann jmd mal berechnen was da für Hebelkräfte wirken wenn in 1,80m Höhe ne Hängematte angebracht ist mit 100kg Gewicht drin?

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Kann jmd mal berechnen was da für Hebelkräfte wirken wenn in 1,80m Höhe ne Hängematte angebracht ist mit 100kg Gewicht drin?

    Das kommt auch auf den Hängewinkel und die HM an. Bei 30° hast du ungefähr 87 kg Zug (in welcher Einheit auch immer das gemessen wird), laut Hammock Calculator.

    Die Schwachstelle könnte sein, daß Schraubfundamente für eine punktuelle/ senkrechte Belastung ausgelegt sind und nicht für eine Zughebel

    :thumbup:

  • interessant wirds ja was unter der Erde geschieht, welche kräfte da wirken

    Ja, die Hebelkraft dürfte recht stark sein ... Ich würde mindestens ein Drittel in der Erde versenken. D.h. bei 1,8 m über der Erde mindestens 90 cm in der Erde.

    der Name ist Newton

    Ach, den kannte ich auch mal. Jetzt wird es aber kompliziert, wenn das berechnet werden soll. Waldläufer70 zur Hilfe! Oder einfach ausprobieren. 8o

  • Oder...

    ...aus meiner alten Laufbahn kennt man ein Makiwara. Das ist ein Schlagpfosten zum üben, der traditionell auch in den Boden eingegraben wurde. Ja klar, die hatten zwar einen kleinen Garten, aber keinen Beton. Unten auf der verlinkten Seite sieht man in der Konstruktionszeichnung quer verlaufende Hölzer, die wieder wie Bremsen entgegen der Krafteinwirkung/ dem Hebel verlaufen.

    Ich denke grundsätzlich sollte sowas auch mit einer Hängemattenaufhängung funktionieren. Natürlich spielt die Bodenbeschaffenheit, insbesonderes die Feuchtigkeit eine Rolle.

    Hi,

    um auftreten Hebelkräften noch was entgegen zu setzten spiele ich meinen obrigen Text nochmals ein. Da sollte dann ein nettes Bildchen zum vor scheinen kommen, so denn man dem Maikawara Link folgt.

    Dem Schlagpfosten werden unten im Erdreich zwei quer verlaufende Bretter spendiert. Die fangen auftreten Kräfte zusätzlich ab.

    Bei einer ähnlichen Konstruktion für eine Hängematte könnte man dieses Konstruktionsprinzip ja übernehmen. ;)

  • Dem Schlagpfosten werden unten im Erdreich zwei quer verlaufende Bretter spendiert. Die fangen auftreten Kräfte zusätzlich ab.

    Bei einer ähnlichen Konstruktion für eine Hängematte könnte man dieses Konstruktionsprinzip ja übernehmen. ;)

    So hält dann zwar der Pfosten im Erdreich, aber die Hebelkräfte auf den Pfosten bleiben grundsätzlich gleich.

    Kraft x Hebelarm = Drehmoment

  • Hallo, bei zwei Fixpunkten ohne Bäume würde ich erst mitrechnen, bevor ich Schraubfundamente plus 3-Meter-Pfosten kaufe. Krinner plus Stangen landet schnell bei ein paar hundert Euro, und die Dinger stehen dann fest.

    Wenn die Matte nicht jeden Tag an derselben Stelle bleiben muss, ist ein mobiles Metallgestell oft die einfachere Lösung: kein Graben, im Winter weg, und du kannst Schatten nachziehen. Die Pfosten-Lösung lohnt sich vor allem, wenn ihr wirklich dauerhaft denselben Platz wollt oder später mehrere Matten nebeneinander hängt.

    Die Palisaden im KG-Rohr, die hier beschrieben wurden, geben unter Last nach. Das ist okay zum Occasional-Chillen, für ein straffes Tarp eher nervig.

  • Hi JonasBerger,

    hi zusammen,


    einfacher ist oft relativ. Unsereins hat genau genommen nur eine Möglichkeit die Hängematte im kleinen Garten zu positionieren, eine zweite Position wäre dann über der Holzterrasse. Die wird aber auch gerne noch von der Liebsten genutzt. Mal abgesehen davon, das der erste Platz mehr Schatten bietet. Was ja eher so meins ist.


    Zu den Kosten. Ich habe für den letzten Balken aus siebirischer Lärche glaube ich ne' n Zwanni über die Theke gereicht. Gut, das Ding hatte Drehwuchs und auch ein paar Risse vom Holzschwund. Ist aber als Ganzes gesehen von der Stabilität her besser, als das was ich davor aus dem Baufachmarkt geholt hatte.


    Die Kosten für HT-Rohr sind eher überschaubar, genauso wie Kosten für fertige Sackware Beton. Da reicht auch der normale, muß ja kein schnell aushärtender sein.

    Ich glaube kaum, das man da auf mehrer hundert Taler kommt. Ich sag mal hundertfuffzig all-in. Da hat man dann aber auch schon bessere Kanthölzer (und nicht das quadratische Brennholz aus dem Baumarkt. =O


    Aber ja natürlich ist man dann an den Platz gebunden.

    Aber wenn ich mehr Platz hätte, dann hätte ich da auch Bäume. Wäre natürlich besser. Außer das dir die Vögel auf Tarp/ Hängematte ka*ken. 8o

  • Stimmt, wenn der Platz eh feststeht und der Schatten dort besser ist, ist Palisade plus KG-Rohr plus Sackbeton die vernünftigere Rechnung. Ich hatte Krinner plus Stahlstangen im Kopf, das läuft schnell teurer. Bei 150 Euro all-in für eine dauerhafte Stelle im kleinen Garten ist das okay. Die Querhölzer unten im Erdreich würde ich trotzdem nicht weglassen, sonst zieht die Matte den Pfosten mit der Zeit schief. Holzterrasse als zweiten Punkt würde ich auch lassen, wenn die Partnerin den Platz braucht.

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