Umbau des DD Quilts zum Quiltponcho

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    • Offizieller Beitrag

    Das trübe Wetter gab mir heute die Gelegenheit, endlich ein lange aufgeschobenes Bastelprojekt anzugehen - den Umbau meines Topquilts von DD Hammocks (das alte Modell, nicht das mit Kapuze).

    Inspiriert dazu haben mich die ULer, welche den Ansatz verfolgen, daß ein Ausrüstungsgegenstand mehrere Verwendungen haben muss, sonst darf er nicht mit auf Reise. So ein Quilt hat aber nur einen Zweck. Er wärmt einen, wenn man in der Hängematte liegt. Ist man aber gezwungen, sich außerhalb der Hängematte aufzuhalten, liegt er nutzlos rum. Wie wäre es, dem Quilt in der Mitte ein Loch zu spendieren, durch das man den Kopf stecken kann? Schon wäre aus dem Quilt ein Poncho geworden. hangloose hat so ein Ding in leichter Daune. So ein Ding will ich auch, nur in schöner. ;)

    Also los! Schnipp-schnapp und schon ist der Schlitz fertig. Jetzt bekommt er noch ein Einfassband verpasst und ein paar Druckknöpfe zum Verschließen. Für die 3-Jahreszeiten-Nutzung wäre es das schon gewesen. Damit im Winter kein kalter Wind durch die verbliebenen kleinen Schlitze reinpfeifen kann, habe ich an der Innenseite einen isolierten Windblocker angenäht.

    Für den Windblocker mußte das Sofakissen etwas von seiner Füllung spendieren und der im Regal verstaubende Packsack des DD Underblankets hat auch eine neue Verwendung gefunden. Hier der Blick auf die Innenseite.

    Hier der Schlitz noch einmal im Detail.

    Die "Wurst" ist nur an drei Seiten angenäht. Die vierte Seite bleibt frei, da dort der Kopf durchgesteckt wird.

    Am Fußteil wird der Topquilt eigentlich mit einer Schnur verschlossen (wie ein Packbeutel). Das dabei verbleibende kleine Loch hat mich immer genervt, weil dort kalte Luft eindrang. Also weg mit der Schnur! Mit Druckknöpfen geht's besser.

    So, dicht. Problem gelöst.

    Das Foto vom Mittagsfrost im Poncho muß ich Euch vorerst schuldig bleiben. Ich werde ihn am Montag auf dem Weg zur Arbeit anziehen. ;) Wenn er sich bewährt, kommt Ihr zum nächsten Hängemattentreffen in den optischen Genuß. Dann kann hangloose mit seinem grauen Poncho aber einpacken! :D

  • Schön gemacht, bei mir liegen leider auch noch einige DD-Fehlkäufe rum. Ich werde mir ein Vorbild an dir nehmen bei der Weiterverwendung

    Ich werde ihn am Montag auf dem Weg zur Arbeit anziehen.

    Also, das Foto (Mittagsfrost am Schreibtisch im Poncho) würde ich schon gerne sehen, möglichst mit den Gesichtern der Kollegen^^

  • So ein Ding will ich auch, nur in schöner

    NOCH schöner meinst Du;)

    ist gelungen!

    Geht natürlich alles auch ohne Loch, ehe alle ihre Quilts Durchlöchern, aber mit ist halt besser.

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    • Offizieller Beitrag

    Ihr wollt Beweisfotos sehen? Na gut. Es gibt nur ein Problem. Da ich der Fotograf bin, brauche ich ein Model. Heidi Klum ist gerade in der Südsee, Linda Evangelista ist nicht ans Telefon gegangen, Cindy Crawford steht kein Olivgrün und Telefonnummer von Claudia Schiffer habe ich verlegt. Tatjana Patitz hat gleich wieder aufgelegt. Sie ist scheinbar immer noch sauer auf mich. :(

    Vielleicht lieber ein männliches Model? Kein Problem. Mein alter Lagerfeuerkumpel Abu Duchan ibn al-Lahab (das ist der, der immer den Rauch auf sich zieht) tat mir den Gefallen und zog sich den Quilt an.

    Eigentlich ist das Zuknöpfen der Kragen-Druckknöpfe ausreichend, um den Quilt zusammenzuhalten. Ein improvisierter Gürtel sorgt für etwas mehr Wärme im Hüftbereich, kann aber durchaus weggelassen werden.

  • Wahnsinn, ich bin mir sicher, deine Kollegen werden morgen im Büro zutiefst beeindruckt sein. Du solltest aber gleich morgens deine friedlichen Absichten beteuern sonst könnte es Missverständnisse geben.:saint:8)

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe lange über die Größe der Kopföffnung nachgedacht, da sie ja im Quiltbetrieb eine Wärmebrücke darstellt. Am Ende habe ich sie so groß gestaltet, daß mein Kopf mit Mütze bequem durchpasst.

    Ja, in kammergenähter Daunenausführung wäre so etwas aufwendiger umzusetzen. Aber Du schaffst das!

    • Offizieller Beitrag

    Fazit nach einem halben Jahr Nutzung: Das Ding ist super!

    Wenn einem morgens das Aufstehen aus der Hängematte schwerfällt - Topquilt als Poncho über den Kopf ziehen und es bleibt noch eine Weile kuschelig warm.

    Kalter Rücken am Lagerfeuer? Ich habe doch den Quiltponcho!

    Liegend auf dem Sofa beim Fernsehen: Quiltponcho als Decke. Heißt es "Rück mal ein Stück, ich will auch auf's Sofa!" wird die Decke wieder zum Poncho. Kommt dann der Einwurf "Irgendwie ist mir kalt an die Beine", dann wird doch wieder eine Decke draus. Wenn sie dann auch an den Schultern friert, wird doch wieder ein Poncho draus. Und ich stehe auf und hole mir eine andere Decke.

  • Liegend auf dem Sofa beim Fernsehen: Quiltponcho als Decke. Heißt es "Rück mal ein Stück, ich will auch auf's Sofa!" wird die Decke wieder zum Poncho. Kommt dann der Einwurf "Irgendwie ist mir kalt an die Beine", dann wird doch wieder eine Decke draus. Wenn sie dann auch an den Schultern friert, wird doch wieder ein Poncho draus. Und ich stehe auf und hole mir eine andere Decke.

    Das Beschreibt so schön eine Ehe <3^^

  • Ich muss ja beichten - ich habe mir - in Ermangelung eines mit passenden sonstigen Specs einen neuen ohne Mantelfunktion zugelegt 8|

    Was auch immer mich da geritten hat - spätestens seit dem ersten Mal nicht mehr MIT quilt aufstehen (vom fehlenden Fashion-Statement im Camp ganz zu schweigen =O) grübele ich, wie ich da wieder eine Mantelfunktion nachrüste, ohne mir eine Kältebrücke einzuhandeln und ohne meine bescheidenen Nähkünste überzustrapazieren (U-Kammergenähte Daune)

    Bei dem der besseren Hälfte ist die Kopföffnung als ein Schlauchkragen ausgeführt, der wie eine footbox mit Kordel zugezogen wird. Aber das nachträglich, ohne die existierende Konstruktion großartig auseinander zu nehmen...?(

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