Tarp an Baumgurten der HM befestigen

  • Die hier aufgeworfene Idee, Evo-Loops für die Befestigung des Tarps direkt an der Hängemattenaufhängung zu verwenden, scheint gut zu funktionieren:


    Ein mit einem Prusik am Baumgurt befestigter Evo-Loop...


    ... dient zur Abspannung des Tarps direkt an der Hängemattenaufhängung


    Bisher habe ich kein Rutschen des Evo-Loops am Baumgurt feststellen können. Ich werde die Idee sicher weiterverfolgen.

  • Ich habe das Tarp bisher auch immer an dem Baumgurt der HM befestigt. Ehrlich gesagt war das einfach intuitiv so und ich hatte gar keine Alternativen in Betracht gezogen. Allerdings habe ich die Ridgeline auch nicht krass gespannt.


    Die Idee mit dem Evo-Loop gefällt mir allerdings auch gut. Die probiere ich nächstes mal auch aus.

  • Ich habe das Tarp bisher auch immer an dem Baumgurt der HM befestigt. Ehrlich gesagt war das einfach intuitiv so und ich hatte gar keine Alternativen in Betracht gezogen. Allerdings habe ich die Ridgeline auch nicht krass gespannt.


    Wie hast du das Tarp denn bisher am Baumgurt befestigt / eingehängt?


    Ich hatte früher - als ich noch die Treehugger von DD Hammocks nutzte - beide Schlaufen in einem Karabiner zusammengefasst und dort sowohl Hängematte (Whoopie Slings) als auch Tarp eingehängt. Das hat mir eigentlich gut gefallen, da der Karabiner immer relativ nahe am Baum zu liegen kam:


       


    Aktuell nutze ich keine Whoopie Slings mehr, sondern Baumgurte mit Schnallen, weshalb das nicht mehr so leicht geht. Die Schlaufen respektive Dutch-Clips oder Evo-Loops zieht es mir da unter Belastung auf.


    Man könnte natürlich so einen Evo-Loop auch mit einem Prusikknoten um den Baumgurt legen und die Schlaufe mit «Knopf» und «Knopfloch» einhängen (siehe Foto). So könnte man vielleicht «Dutch-Clip» und Hängemattenaufhängung in einem Evo-Loop kombinieren und hätte dann einen ähnlichen «Hybrid» wie ihn TreeGirl weiter oben vorgeschlagen hatte:




    Statt einen Dutch-Clip zu verwenden (im Hintergrund zu sehen) könnte man die Schlaufe des Baumgurtes gemeinsam mit dem Tarp in den Evo-Loop einhängen. Der Baumgurt würde dann auch viel weniger am Baum nach unten rutschen, weil man den Baumgurt auch unbelastet recht gut am Baum fixieren könnte.


    EDIT: Ich würde die hier ganz zum Schluss genannte Idee mit einer gewissen Vorsicht umsetzen. Denn wenn Baumgurt und Tarp im Evo-Loop in zwei unterschiedliche Richtungen ziehen, könnte es sein, dass der «Knopf» im «Knopfloch» nicht ausreichend sicher hält. Das müsste man mal ganz vorsichtig ausprobieren. Oder im Zweifelsfall lieber zwei Evo-Loops nebeneinander verwenden: einen für den Baumgurt, den anderen fürs Tarp.

  • Wie hast du das Tarp denn bisher am Baumgurt befestigt / eingehängt?


    Ich hatte die Abspannleine des Tarps zwischen Baum und dem Y das der Baumgurt aufspannt durchgeführt und mit einem Topsegelschostek eine Schlaufe daraus gemacht.
    Ich habe unterwegs keinerlei Hardware. Ich nutze nur Soft-Schäkel und Knoten (bei Polyester-Leinen und im Baumgurt).

  • Inzwischen konnte ich die Idee, die Schlaufe des Baumgurtes gemeinsam mit dem Tarp in den Evo-Loop einzuhängen, praktisch ausprobieren. Das hat einwandfrei funktioniert.


    Anders als bei der weiter oben gezeigten Idee sieht das dann so aus:


    Tarp gemeinsam mit der Schlaufe des Baumgurtes in den Evo-Loop gehängt


    (Wie der Evo-Loop für diese Methode am Baumgurt befestigt wird, habe ich hier und hier gezeigt.)


    Wie in den Links erwähnt, wird hier die Schlaufe, die der Evo-Loop bildet, in zwei Richtungen gezogen. In der Praxis macht das nur wenig aus. Dennoch gehe ich davon aus, dass der «Knopf» des Evo-Loops vielleicht eine Nuance weniger sicher im «Knopfloch» hält.


    Das «Knopfloch» selbst für die Befestigung des Tarps zu nutzen (siehe nachfolgendes Bild), halte ich für höchst problematisch: Das «Knopfloch» wird dadurch etwas geöffnet, der «Knopf» könnte unter Umständen aus dem «Knopfloch» rutschen, was einen Absturz nicht nur des Tarps, sondern auch der Hängematte nach sich ziehen würde:


    Gefährliche Variante, da das «Knopfloch» durch den Zug des Tarps ein Stück weit geöffnet wird!


    Am besten scheint mir die folgende Variante:


    Der Zug des Tarps hilft, das «Knopfloch» geschlossen zu halten.


    Hier trägt der Zug des Tarps dazu bei, dass sich das «Knopfloch» nicht öffnen kann. Zudem sitzt das Tarp hier nahe an der Hängematten-Aufhängung, was auch von Vorteil ist. Der «Knopf» des Evo-Loops verhindert, dass die Tarp-Aufhängung weiter von der Hängematten-Aufhängung wegrutschen kann.


    Spannt man das Tarp direkt von der Hängematten-Aufhängung ab, so ist dies – nebenbei – sicher eine sehr effektive Massnahme zum Baumschutz.

  • Befestigung des Tarps direkt am Baumgurt


    Die Idee, nur einen Evo-Loop pro Baum zu verwenden, um sowohl den Baumgurt am Baum als auch das Tarp am Baumgurt zu befestigen (siehe vorherigen Post), finde ich zwar nach wie vor einfach, leicht und gut praktikabel. Der einzige Nachteil, den ich sehe, ist der Umstand, dass man den mit einem Prusik am Gurtband befestigten Evo-Loop zuerst – abhängig vom Baumumfang – in die passende Position schieben muss. Aus diesem Grund ziehe ich nach wie vor Dutch Clips vor.


    Für die Befestigung des Tarps direkt am Baumgurt finde ich aber einen Evo-Loop (oder einen simplen Continuous Loop) nach wie vor sehr praktisch und baumschonend. Natürlich muss ich auch den in die passende Position schieben, aber das passiert, wenn der Baumgurt schon am Baum sitzt.


    Ich sehe die folgenden Vorteile:

    • Wenn ich den Evo-Loop direkt an den Dutch Clip schiebe, wird der Baumgurt im Dutch Clip fixiert und hält deshalb sehr gut am Baum: Er rutscht nicht oder kaum nach unten. (=> siehe Fotos)
    • Das Tarp ist immer exakt über der Hängematte. Ich kann es aber bei Bedarf beim Abspannen auch in die gewünschte Richtung ziehen.
    • Das Tarp verursacht keine Baumschäden (oder zumindest nicht mehr als der Baumgurt es allenfalls tut).
    • Ich kann wahlweise zuerst die Hängematte oder zuerst das Tarp auf- oder abbauen.
    • Ich komme mit weniger Schnur am First des Tarps aus, weil ich die Schnur nicht um den Baum führen muss.
    • Ich kann die Evo-Loops bei Bedarf auch nahe an die Hängematte schieben. (Das geschieht allerdings auf Kosten des ersten Vorteils.) Dann würde ich aber unbedingt ein Stück elastische Schnur in die FIrstleine des Tarps einbauen, weil sonst das Tarp unter Umständen die Funktion der Hängematten-Ridgeline übernimmt und sehr stark belastet werden könnte.


    Bisher ist der Prusik aus Amsteel zu meinem Erstaunen an meinen Baumgurten («Black Premium Webbing»), die eine relativ grobe Webstruktur aufweisen, noch nie verrutscht. Das kann auch damit zusammenhängen, dass ich den First des Tarps nie stark vorspanne, sondern die Spannung erst mittels Abspannung zum Boden richtig aufbaue. Ich bin dazu übergegangen, weil ich das Tarp bei grösseren Baumabständen nicht weiter oben haben, sondern auf die gewünschte Höhe senken wollte. Mein Tarp war bisher jedenfalls immer stabil, auch bei (leichtem bis mässigem) Wind.


    Zing-It / Lash-It statt Amsteel


    Da ich auch leichtere Baumgurte (z.B. das Polyester-Gurtband von Extremtextil) verwenden möchte, welche in der Regel eine viel feinere Webstruktur aufweisen, habe ich mir überlegt, ob sich für die Aufhängung des Tarps auch Evo-Loops (oder Continuous Loops) aus Zing-It / Lash-It eignen würden. Ein Prusik hält ja umso besser, je dünner das dafür verwendete Seil im Vergleich zum Seil ist, an dem er sich festklammert.


    Das scheint gut zu funktionieren:



    Der Praxistest steht allerdings noch aus. Jedenfalls konnte ich im Heimtest schon mal ziemlich viel Last auf die Schlaufe geben, ohne dass sie verrutscht ist. Ich weiss allerdings nicht, ob die kleinen Evo-Loops / Continuous Loops an einem Baumgurt aus Dyneema ausreichend Halt finden würden, da ich keine solchen Bänder habe. Vielleicht mag das jemand mal ausprobieren.

  • Funktioniert auch in der Praxis:



    Allerdings gerät der Prusikknoten aus dem filigraneren Lash-It (links) / Zing-It (rechts) leichter aus der Ordnung als mit Amsteel. Auch hält der viel kleinere Knoten den Dutch Clip viel weniger gut in Position. Falls auch Amsteel auf dem rutschigeren Baumgurt hält, würde ich auf jeden Fall empfehlen, Amsteel zu verwenden. Ausser natürlich, man möchte um jeden Preis ein paar Gramm Gewicht sparen.

  • Hast du hinterher nicht völlig "verknautschte" Baumgurte? Bekommst du sie wieder glatt?

    Wie stark ist das Gummiseil, das du verwendest, damit das Tarp (abgesehen von den Prusiks) die richtige Spannung bekommt bzw. nicht überspannt wird?


    Mir gefällt das System, das Tarp an der normalen HM Aufhängung zu befestigen, weil der Baumschutz so viel einfacher zu verwirklichen ist. Denn die Spannung des Tarps ist doch enorm und ohne spezielle Unterlagen ist so eine relativ dünne Tarpschnur sicher nicht gut für die Mehrzahl der Bäume.

  • Wenn du das Tarp nicht zuerst voll zwischen den Bäumen spannst, sondern leicht lose aufhängst und erst durchs Nach-unten-Ziehen beim Abspannen Spannung auf die Firstlinie des Tarps gibst, ist der Zug am Baum schon mal viel schwächer. Es verhält sich hier nicht anders als beim Hängewinkel der Hängematte: Je flacher der Winkel, desto höher sind die Kräfte. Probiere mal aus, ob dir das Tarp, wenn du den First weniger vorspannst, immer noch stabil genug hängt. Das wäre der erste Schritt zum Baumschutz: Reduktion der Spannung am Baum. – Der zweite Schritt wäre, von der dünnen Schnur direkt am Baum wegzukommen.


    Zu deinen Fragen:

    Der Baumgurt rollt sich zusammen, der Prusik klammert sich drum rum. Wenn etwas ein wenig verknautscht ist, dann eher das Gurtband im Dutch Clip. Ich rolle die Baumgurte vor dem Versorgen immer schön auf. Beim nächsten Aufbau, fallen mir die «Knautschzonen» bereits nicht mehr auf. Auch beim Dutch Clip kann man dem Problem vorbeugen, indem man das Band etwas rollt und dann so im Clip positioniert, dass es sich schön mit der gerollten Fläche an diesen anschmiegt. Kurz, ich hatte noch nie ein Problem mit verknautschtem Gurtband.


    Das verwendete Gummiseil ist das stärkste von Dutch (1/8", ca. 3mm Durchmesser), aus dem ich auf jeder Seite eine doppelt geführte, rund zehn Zentimeter lange Schlaufe eingebunden habe (also etwa 40cm bis 50cm pro Seite, vierfach geführt). In erster Linie geht es mir darum, das System elastisch zu behalten (z.B. für den Fall eines Sturmes, bei dem der Wind am Tarp rupft und auch Bäume schwanken können).


    PS: Ich habe alle meine fotografierten Baumgurte schon oft benutzt (mit Dutch Clips und in letzter Zeit auch mit den Prusikknoten aus Amsteel und neuerdings Zing-It / Lash-It). Wenn es ein Knautschproblem gäbe, müsstest du da und dort auf den Fotos bereits völlig zerknautschte Stellen sehen können.

  • Funktioniert in der Praxis.

    Am Wochenende getestet.

    Man sollte das nur so nah wie möglich am Baum befestigen.

    Dann schaukelt das Tarp mit mit der HM.


    Ich hatte Schlüsselringe verwendet, um die Tarpleine durchzuführen.

    Das hat sich als nachteilig erwiesen. Viel zu fummelig.

    Hier schaue ich mich nach einem kleinen Karabiner oder Haken um.

    Ob Dutch sowas hat.

    Ein tick länger könnte die Schnur sein.



  • Gummischnur, zumindest als 10cm Schlaufen stehen noch auf der ToDo Liste.

    Aber es geht auch so.

    Der Stoff ist sehr elastisch.

    Silnylon, dazu Regen. Das hat alles mitgemacht.

    Aber das Schaukeln endet halt sehr schnell.

  • Freut mich, dass es bei dir auch geklappt hat und nichts verrutscht ist. Das ermutigt mich darin, dass meine Idee doch ganz brauchbar sein könnte.


    Mein Eindruck bezüglich Schaukeln war bisher: Ist das Tarp nahe am Baum befestigt, so kann die Hängematte frei schaukeln, während das Tarp an seinem Platz bleibt und auch nicht zusätzlich belastet wird. Ist das Tarp nahe an der Hängematte befestigt, so schaukelt das Tarp mit der Hängematte mit (Hennessy-Stil), das Schaukeln der Hängematte wird aber durch das abgespannte Tarp schnell beendet. Zudem kann relativ viel zusätzlicher Zug auf den First des Tarps kommen, wenn man sich in die Hängematte setzt / legt. Ist das auch deine Erfahrung? Für mich klang es beim Lesen teilweise so, teilweise aber genau gegenteilig.


    Ich verwende bei mir diese Mini-Karabiner. Diese hier müssten auch gut funktionieren, sind etwas grösser (einfacher zu bedienen?), dafür etwas schwerer.


    Schönes braunes Tarp übrigens und schöner Hängplatz!

  • Von diesen Mini-Karabinern habe ich noch sieben Stück vom 10er-Set. Wiegen gut 4g das Stück. Zwei Stück sind seit Jahren an meinem kleinen Trekkingrucksack. Sie funktionieren eigentlich gut, haben aber am Schnapper eine etwas scharfe Kante (im geschlossenen Zustand kein Problem). Bei einem ist mir mal ohne ersichtlichen Grund der Schnapper davongespickt. Seither habe ich etwas das Vertrauen zu ihnen verloren. Wenn dir zwei solche für den Zweck dienen würden, Bernd Odenwald , dann schreibe mir eine PN mit deiner Adresse und ich schicke sie dir zu. Und falls du mehr als zwei Stück davon brauchen kannst, lass mich auch das wissen.

  • Freut mich, dass es bei dir auch geklappt hat und nichts verrutscht ist. Das ermutigt mich darin, dass meine Idee doch ganz brauchbar sein könnte.

    Mir gefällt deine Idee sehr gut, allerdings hängt mein Fußende immer ziemlich viel höher als mein Kopfende, so dass ich "deine" Aufhängung für das Fußende ideal finde, das Tarp an der Kopfseite aber vielleicht doch lieber am Baum festmache. TreeGirl meinte, dass dafür eine Daisy Chain gut funktionieren könnte. Ich habe noch solche von TTTM hier rumliegen und werde die mal probieren. (Damit wäre dann auch das Problem mit der Rindenschonung der Bäume gelöst.)

  • Bei mir hängt das Fussende auch einiges höher. Du kannst das Tarp exakt dorthin spannen, wo du es haben möchtest:

    • Tarp ungefähr dort über der Hängematte hinziehen, wo du es haben möchtest.
    • Dabei den First zuerst nur lose spannen.
    • Beim Abspannen nach unten ziehst du es dorthin, wo du es haben möchtest.

    Hier siehst du ein Beispiel, wie das aussehen könnte:


    zum Vergrössern anklicken


    Am besten probierst du es mal aus. Wenn es nicht nach deinen Wünschen funktioniert, kannst du immer noch deine Daisy-Chain zusätzlich mitnehmen.


    So hatte ich es im Frühling auf einer Wanderung abgespannt. Du siehst schön, dass auch ich das Fussende höher habe und das Tarp entsprechend abgespannt habe:



    PS: Die dicke Leine oben im Bild ist die Tarpleine vom Waldkindergarten.

  • Zudem kann relativ viel zusätzlicher Zug auf den First des Tarps kommen, wenn man sich in die Hängematte setzt / legt. Ist das auch deine Erfahrung? Für mich klang es beim Lesen teilweise so, teilweise aber genau gegenteilig.

    Nach meinem Verständnis nach ist genau das Gegenteil der Fall, das ist ja auch einer der Kritikpunkte die man so liest am Hennessy-System. Ich habe bei meiner Hennessy auch den Eindruck gehabt, dass das Tarp durchsackt sobald man drin liegt, habe das Setup aber so nur 2 mal benutzt weil mir die Größe vom Tarp zu minimalistisch war. Im The Ultimate Hang ist das Problem auch beschrieben, mit dem Lösungsvorschlag eben shock cord zu benutzen. Hennessy bezeichnet ihr Trichterwassersammeldingsi zum anhängen an die Tarpecken ja selbst auch als "fly tensioning system"...


    Edit: Je mehr ich drüber nachdenke, desto eher würde ich auch eine zusätzliche Spannung auf der Tarp ridgeline erwarten. Resultiert das absacken des Tarp dann nur aus der zu kurzen seitlichen Abspannung weil die Hängematte bißchen Richtung unten geht?

    Edited once, last by grobinger ().

  • Nach meinem Verständnis nach ist genau das Gegenteil der Fall

    Je mehr ich drüber nachdenke, desto eher würde ich auch eine zusätzliche Spannung auf der Tarp ridgeline erwarten

    Meiner Meinung hängt es damit zusammen, wie die Firstleine der Hängematte eingestellt ist und welchen Hängewinkel du verwendest. (EDIT: Es kommt zusätzlich sicher auch noch auf den Baumabstand und die Dehnbarkeit der Baumgurte / Aufhängung an!) Je nach Szenario nimmt die Spannung aufs Tarp ab und alle Last entfällt auf die Firstleine der Hängematte. Oder aber es passiert das Gegenteil und die Firstleine der Hängematte hängt durch, während der First des Tarps die Funktion der «Structural Ridgeline» der Hängematte übernimmt. Das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden, weshalb ich beim Tarp etwas Gummischnur in die Firstleine intergriert habe. Deshalb habe ich auch geschrieben:

    Ist das Tarp nahe an der Hängematte befestigt, so schaukelt das Tarp mit der Hängematte mit (Hennessy-Stil), das Schaukeln der Hängematte wird aber durch das abgespannte Tarp schnell beendet. Zudem kann relativ viel zusätzlicher Zug auf den First des Tarps kommen, wenn man sich in die Hängematte setzt / legt.

    Es muss nicht zwingend, aber es kann – je nach Konfiguration – passieren. 8o Theoretisch könnte sogar der Fall eintreten, dass die Firstleine von Hängematte und Tarp die Last untereinander aufteilen. Der Zug wäre dann aber nicht bei jeder Person exakt gleich verteilt und es würde auch eine Rolle spielen, ob du das Fussende höher hängst oder nicht...


    Wird das Tarp nahe am Baum an der Aufhängung befestigt, so ist man auf der sicheren Seite und muss sich über all das keine Gedanken machen. :)