Frage vom absoluten Hängematten-Neuling

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Mir ging heute in der Bahn auch noch ein Punkt zum Thema der Schraubhaken durch den Kopf:

    Kinder nehmen doch – sei es bewusst oder nicht – wahr, wie die Hängematten an den Bäumen befestigt sind. Entweder sie sehen, dass da etwas in den Baum geschraubt worden ist, als sei der Baum ein Werkstoff wie die Wand zuhause. Oder sie nehmen wahr, dass man mit den Bäumen sorgfältig umgeht, weil es sich um ein Lebewesen handelt. Eine solche Beobachtung kann mitbestimmen, wie ein Kind die Bäume und den Wald wahrnimmt.

    Wozu eröffnet man einen Waldkindergarten? Was möchte man den Kindern dort vermitteln?

    Einfach noch ein Denkanstoss...

    • Offizieller Beitrag

    -> PERMANENT WEBBING WRAPPED TIGHTLY AROUND TREE---WILL IT HARM IT?

    Da die Gurte permanent an derselben Stelle um dieselben Bäume gespannt bleiben sollen, dürften die Gurte mehr Schaden anrichten als ein paar Haken. Vor allem wenn die daran aufgehängte Hängematte zum toben und schaukeln verwendet wird. Wir reden hier über zwei unterschiedliche Anwendungen.

    Wenn man unterwegs ist, und seine Hängematte regelmäßig an andere Bäume hängt, würde es mehr Schaden anrichten, wenn man in jeden Baum Haken schraubt. Abgesehen davon, dass man vermutlich kein Werkzeug mitschleppen möchte.

    Wenn eine Hängematte permanent an derselben Stelle verwendet wird, richten Haken einen viel kleineren Schaden an. Ich habe bereits nach einer Woche an denselben Bäumen unschöne Spuren hinterlassen. Das wird nach einem Jahr nicht besser aussehen.

    Und was den Eindruck betrifft, der den Kindern vermittelt wird: da könnte man eine Lehrstunde über Bäume machen (das würde ich in einem Waldkindergarten ohnehin erwarten) und erklären warum was wann Sinn macht.

    Mehr habe ich zu diesem Thema nicht beizusteuern. Ich bin kein Baumpfleger und habe mir die Informationen auch nur angelesen. Over and out.

    • Offizieller Beitrag

    Da die Art der Hängematte (ohne Stab) und die Stofffrage weitgehend geklärt sind und zu den Baumgurten noch gestritten wird, möchte ich Deine Aufmerksamkeit, Birgit , noch auf den Untergrund und die Aufhänghöhe richten.

    Sieh nach, ob unter der Hängematte weicher Waldboden ist oder ob Wurzeln an der Oberfläche verlaufen, die im Falle eines Sturzes blaue Flecke verursachen könnten.

    Die Hängematte sollte so niedrig aufgehängt sein, daß die Kinder bequem einsteigen können. Dann ist auch im Falle eines Absturzes der Aufprall nicht so heftig.

    Schon mal nach oben geschaut? Könnten morsche Äste eine Gefahr darstellen? Daß die Aufhängebäume gesund und ausreichend dick sein sollten, muss ich wohl nicht erwähnen.

  • Guten Morgen Mittagsfrost ,


    Der Waldkindergarten hatte bereits zwei Hängematten, die aber vermutlich aufgrund ihres Alters nicht mehr lange gehalten haben (die kamen gebraucht in der Waldkindergarten).

    Klar, es gab immer wieder mal Tränen, wenn ein Kind aus der Hängematte fiel, alles in allem hat das aber dazu geführt, dass sich die Kinder anschließend entsprechend vorsichtiger in der Hängematte verhalten haben.

    Was morsche Bäume / Äste angeht, wird so oder so andauernd geschaut - die Bergen auch ohne Hängematte sonst ein zu großes Risiko.

    Aber danke für deine Gedanken!

  • Vielleicht wäre auch eine mexikanische Hängematte von alasiesta eine weitere (käufliche) Möglichkeit für den beschriebenen Einsatzzweck?

    Das wäre durchaus der Fall, allerdings nicht die normale feine, sondern die Hängematte 'Mikko' aus dickem Garn. Wir bewerben sie als 'kindergartenerprobt', mit Grund.

    Wer ihr dennoch nicht traut, braucht sich auch nicht die Mühe zu machen, die Hängematte selbst zu nähen. Ich würde das den Experten überlassen, die seit Jahrhunderten die selbe Technik verwenden. Es eignet sich auch eine große Tuch-Hängematte wie die 'Gigante' oder 'Paradiso' (Amazonas, gibt's auch bei uns).

    Ansonsten haben die anderen Kollegen bereits die Instabilität von Hängematten mit Querstäben gut erklärt, danke 🤩. Wir verkaufen die aus Prinzip nicht. Ich halte sie m. E. für eine Variante für Händler und damit leider auch Kunden, die sich mit dem Thema Stabilität noch nicht befasst haben.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

  • Hatte ich auch erst gedacht. Aber mexikanischen Hängematten bestehen aus einer Menge Fäden. Ich hatte auf den beiden letzten Treffen eine mit, und mindestens zwei Personen haben sich mit Fingern / Zehen / Knöpfen o.ä. verfangen. Das ist eher suboptimal. Ich würde so ein Netz nie unbeaufsichtigt hängen lassen, wenn kleine (und vor allem fremde) Kinder im Spiel sind. Da kann einfach zu schnell zu viel schief gehen.

    Hi Treegirl, hmmm, dass man mal mit einem Knopf hängen bleibt, ok. Finger und Zehen? Komisch, ist mir in 25 Jahren nie passiert, die kann man doch aktiv bewegen im Gegensatz zu einem Knopf? Ich kann mir nur vorstellen, dass der Aufhängewinkel suboptimal war. Ich muss unbedingt beim nächsten Treffen dabei sein und mir das anschauen!

    Meine Kinder und ihre Freunde sind in mexikanischen Hängematten aufgewachsen, ebenso wie Tausende von mexikanischen Kindern. Bisher hat es eine solche Warnung meines Wissens nicht gegeben 🤔

    Übrigens halte ich auch die TÜV-Prüfungen von Hängematten für einen netten Werbegag. Gutes Material setzt sich durch Erfahrungen durch und

    Kinder können auch bei den stabilsten Hängematten in die Haltefäden klettern, sobald die Hängematte zu flach aufgehängt ist.

    Mexikanische Hängematte: Abstand der Befestigungen ca. 3,50m - Höhe der Befestigung ca. 1,80 m, damit

    stimmt der Winkel.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

  • dass man mal mit einem Knopf hängen bleibt, ok. Finger und Zehen?

    Doch, mir ging es ähnlich als ich beim South-East-Treffen deine Matte ausprobiert habe (barfuß). Beim Einsteigen und den Stoff der HM gleichmäßig unter sich verteilen, kann man, finde ich, schon /in die vielen Fäden kommen, wenn man das nicht gewöhnt ist. Ich brauche da bei meiner Stoffhängematte beim Einsteigen eben gar nicht drauf achten und deshalb fiel mir der Unterschied schon auf. Man kann sich aber sicher daran gewöhnen.

    Aber: ich fand die HM sehr bequem. Jedenfalls die aus Baumwolle; die andere aus Nylon fand ich vom Liegecomfort her deutlich weniger gut.

  • Doch, mir ging es ähnlich als ich beim South-East-Treffen deine Matte ausprobiert habe (barfuß). Beim Einsteigen und den Stoff der HM gleichmäßig unter sich verteilen, kann man, finde ich, schon /in die vielen Fäden kommen, wenn man das nicht gewöhnt ist.


    So geht das Einsteigen am einfachsten:

    Vorher im Stehen neben der Hängematte....

    Mittig...

    die genaue Hälfte der Breite...

    der aufgehängten Hängematte in die Hand nehmen und nach hinten/oben anheben. In die entstehende Kuhle setzt man sich rückwärts hinein.

    So ist der Schwerpunkt des Körpers mit dem Mors da, wo er hin gehört und man muss nicht weiter herum rutschen, um ihn im Liegen erst zu finden.

    Hilft das?!


    Aber: ich fand die HM sehr bequem. Jedenfalls die aus Baumwolle; die andere aus Nylon fand ich vom Liegecomfort her deutlich weniger gut.


    Die Nylon-Hängematten haben wir aus genau dem Grund nicht im Regelprogramm. Es war ein "Testballon" für Treegirl, die Probleme mit den zu sehr dehnbaren Hängematten hatte. Daher habe ich diese aus Mexiko mit einer letzten Lieferung einfach mal mitkommen lassen, damit sie mal ausprobieren kann, ob diese für sie besser ist. Habe bisher noch keine Antwort bekommen, bin gespannt, was sie dazu sagt.

    Die Baumwoll-Hängematten aus Mexiko sind für mich das Optimum an Bequemlichkeit, etwas Besseres kenne ich bisher nicht.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

  • alasiesta, du kannst jeweils direkt unter dem Zitat (auch über dem Zitat ist möglich) ausserhalb vom Zitat-Kästchen schreiben. Dann brauchst du nicht mehrere Posts zu machen und es ist immer klar, worauf du dich beziehst.


    [edit='DL1JPH']

    Ich habe die Beiträge zusammengesetzt... Der Rest der Anmerkung von Waldläufer70 stimmt natürlich noch.[/edit]

  • so wie du ( alasiesta) das Hineinsetzen beschreibst mache ich es eh immer. Das wird bei allen HM so sein. Aber danach rutsche ich manchmal noch etwas rauf oder runter bzw. drehe mich auf die Seite etc. Dabei fasse ich den "Stoff" meist an den seitlichen Rändern an und weil er deutlich nachgiebiger ist als ein "richtiger", gewebter Stoff ist das erstmal gewöhnungsbedürftiger. Die Matten sind ja auch extrem breit. Ich hatte ausprobiert, dass mir eine deutlich schmalere Matte auch gut reichen würde, da das Material ja sehr dehnbar in Querrichtung ist. So hing mir immer was ins Gesicht.... gibts die Matten auch schmaler? Ich bin ja eher klein und so diagonal kann ich gar nicht liegen.... selbst bei einem 90 Grad Winkel habe ich noch viel Stoff übrig an den Seiten.

    Wobei wie gesagt: der Liegekomfort hat mich überzeugt, mir ist nur noch nicht klar, wie ich es anstelle, dass es mir von unten nicht zu kalt ist.

    Im Moment ist es in Karlsruhe zwar so warm, dass ich ohne UQ schlafen kann, aber die meiste Zeit des Jahres brauche ich doch was drunter. Wie machst du das? Gibts da eine gute Lösung?

  • Die Testmatte ist die breiteste von 5 Größen, die es gibt. Das teilen wir nach Körpergröße ein: Mexi 1 bis 1,60 m- Mexi 2 bis 1,70 m - Mexi 3 bis 1,80 - Mexi 4 bis 1,90 m - Mexi 5 für die ganz Großen. Klar, dass Du darin versinkst, wenn Du alleine und mit vielleicht 1,80 m Köperlänge darin liegst.

    Bisher fällt mir zur Unterlage nur ein Schlafsack ein, alle anderen Underquilts usw. habe ich noch nicht getestet. Es muss definitiv etwas sein. was am Körper bleibt, da sonst die Bequemlichkeit leidet.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

  • Schläfst du nachts zu Hause in so einer Hängematte?

    Ich liege mit Schlafsack in meiner, aber unter 21 Grad brauche ich noch eine zusätzliche Isolierung von unten, da der Schlafsack beim Draufliegen ja zusammengedrückt wird und dementsprechend nicht mehr so gut von unten wärmt.

    Aber auch sonst, z.B. beim Fernsehen, brauche ich noch "was von unten" - du nicht?

    Ich bin nur 1,60 m groß d.h. mir würde dann die schmalste Matte reichen, oder? Um wieviel ist die denn schmaler als die, die wir als Probematte hatten?

    • Offizieller Beitrag

    @Bernd Odenwald - macht es Sinn dieses Thema in einen eigenen Thread zu verschieben?

    Ich hatte den Wooki unter der mexikanischen Hängematte hängen. Das ging, wenn auch die Passform nicht ganz so optimal war wie unter den Stoffhängematten. Und der Underquilt ist halt in direktem Kontakt mit dem Nutzer. Ich überlege noch, ob es derzeit für mich Sinn macht, schwach zu werden und mir eine mexikanische Hängematte zu holen. (Eigentlich nein... aber ... :rolleyes:) Ich habe letzten Winter den Incubator locker zwischen Wooki und Hängematte gehängt. Der hat alle Luftbläschen ausgefüllt, die mir sonst das Leben schwer machen. Wenn ich mir eine mexikanische Hängematte hole, würde ich einen ähnlichen Ansatz versuchen, also die Isolierung umdrehen, so dass die bauschige Seite nach oben zeigt, oder eine Schicht Isolierung in den Underquilt nähen. Dann liegt man vermutlich in einer warmen Wolke.

    • Offizieller Beitrag

    Die Testmatte ist die breiteste von 5 Größen, die es gibt. Das teilen wir nach Körpergröße ein: Mexi 1 bis 1,60 m- Mexi 2 bis 1,70 m - Mexi 3 bis 1,80 - Mexi 4 bis 1,90 m - Mexi 5 für die ganz Großen. Klar, dass Du darin versinkst, wenn Du alleine und mit vielleicht 1,80 m Köperlänge darin liegst.

    Ah, das hatte ich total mißverstanden! Ich dachte die Hängematten würden sich auch in der Länge unterscheiden! Also bei Körpergröße 165cm würdest du die Mexi 2 empfehlen. 120cm Breite (Mexi 1) bei 160cm Körpergröße klingen allerdings nicht so bequem.

  • @Bernd Odenwald - macht es Sinn dieses Thema in einen eigenen Thread zu verschieben?

    DIES ist ja bereits ein zusammengefügter Beitrag.

    Kannst Du mir sagen, ab wann abtrennen?
    Ich lösche dann Moderationsinhalte.

    An dieser Stelle ein Apell an die Disziplin sich am Thema zu halten.

    Da muss man sich auch mal virtuell auf die Zunge beissen wenns nichts mit dem Thema zu tun hat.

    Thema ist die Überschrift des Beitrags. NICHT über was gerade diskutiert wird.

    Ist natürlich bei DER Überschrift, welche sehr allgemein gehalten und im Grunde ALLES enthalten kann, schwierig.

    Eine präzisere Fragestellung wäre hilfreich. Schauen wir mal wie sich das entwickelt und wieviele Einzelbeiträge wir am Ende haben.

    Der Haustechniker hat mir versichert, dass wir noch ein paar Kilobyte Platz auf der Platte haben. :D

  • Dann müssten wir eigentlich einen neuen Thread aufmachen - mexikanische Hängematten, ne...

    Bin zeitlich etwas knapp dran, das muss ich verschieben. Wenn jemand die Zeit hat, legt gerne los und ladet mich dazu? Danke

    Nur noch kurz die Antwort: Die 1,20 m bei Mexi 1 sind dehnbar bis 1,40 - genauso bei Mexi 2 usw.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!