Abhängen mit sakura

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  • Hi,

    habe heute gemerkt, daß ich mal eine kleine Hängechronologie machen könnte. ;) Kommt also demnächst.

    ...aber natürlich kam da nix.

    Hallöchen,

    irgendwie hab ich selbst geschlampt, auf meinem Blog konnte ich das so nicht mal für mich schlüssig herausarbeiten. Aber ich komme ja auch so zurecht. Von daher... :S

  • ...gut, weiter im Text, sorry bin wo hängen geblieben.

    Hab mir gerade eine Mokka gemacht. Ich würde sagen, der erste nach drei, vier Versuchen der passt.

    Die Basis für das etwa 50ml Trinkgefäß bildet ein gehäufter Löffel Mokkapulver.

    Das hab ich dann zweimal aufkochen lassen und halt beim erste Mal den Schaum etwas abgelöffelt (an der Stelle fällt mir ein, ich sollte mir mal ein Video dazu suchen).

    Passte aber soweit.

    Gute Konsitenz, voller Geschmack nur muß man halt abwarten bis es sich gesetzt hat.

    So hockend am Rand der Cocoon lasse ich die Doppel-Sim-Aktivierung Gedanken kreisen.

    Damit mit den jetzigen Zeilen es am Rücken nicht zu frisch werden könnte, hab ich mal die ganz einfache Decathlon Thermomatte rein gepackt.

    Womit ich dann auch bei den kreisenden Gedanken bin.

    Da die hier vorgschlagene Nemo Isomatte zumindest nicht in der bikepacking-idealeren Mumienform zu bekommen ist, könnte man ja auch einfach ein regulärer Mattenform nehmen? Man, also ich, müsste nur mal die Packmaße gegeneinander stellen und so vergleichen.

    Im Ultralight Shop gäb es noch eine Therm-a-Rest mit Alu-Iso-Schicht. Die Matte ging ja auch - viral.

  • Hallöchen,

    da leider mein Rücken schon seit einiger Zeit in einer undefinierbaren Art rumzickt, bin ich nicht mehr in die Hängematte gekommen. Denn noch hat sich wenigstens etwas getan, auch wenn ich beim Thema Bikepacking und Isolierung von unten nicht weiter gekommen bin. Aber das treibt mich auch nicht.

    Dafür hatte ich eine Idee, die so dann aber nicht funktionierte.

    Durch einen Zufall entdeckte ich, das Toaks wo ich ja den Topf mit Pan habe, auch einen vermeintlichen 1100ml Topf ohne Pan (Deckel) hat. Naja und da halt etwas vom Budget über war oder sowie so einen Feierlichkeit zu meinen Gunsten anstand, schob ich jenen mal auf die Geschenkliste.

    Da ich ja lieb war :) stand das Teil dann auch (aber auf Umwegen) auf dem Gabentisch. Schnell wurde klar...

    ...der Topf ist der gleiche, nur der Deckel ist flach. Und so sieht es denn aus, das die angeblichen 1100ml seitens Toaks arg optimistisch angesetzt sind. Oder, die Füllmenge bis orginal Oberkante Topf.

    Mein Hintergedanke dazu war, wenn man, also ich sich Chinainstantnudeln unterwegs macht, ist selbst mit dem Trick erst Nudel rein und dann nur ganz zart mit Wasser bedecken, eine gewisse Überkochneigung kaum zu vermeiden.

    Sollte also nun ein Topf abzüglich des Pan/ Deckel wirklich 1100ml habe, würde ein Rand höher sein und damit diesem Problem etwas mehr Einhalt gewährt sein.

    Ist aber nicht so und kann ich auch, nach Studium der Toaks Seite vergessen. Alle Töpfe also auch die mit größerem Volumen haben orginal die gleiche Höhe von 14cm (bei ca. Ø 11,0 ).

    Muß ich also erstmal mit leben. Nicht desto trotz hab ich den Topf ins mein Beutel für die Bordküche gepackt, der Pan-Deckel bleibt auch drauf, denn sonst passt meine Bialetti nicht rein, der fache Deckel verschwindet auf den Netzttaschenbeutel Grund und gut ist. So ein Henkel am Topf kann ja mal nützlich sein.

    Falls da also mal jemand einen Topf kennen sollte mit tatsächlich 1100ml Füllvolumen zzgl. gut 2cm oder mehr Luft nach oben...

    Weiter, bei der Order des Topfes entdeckte ich den Toaks TriStand, der einem Windschutz gut nahe kommt, wie man ihn sich so verstellt.

    Bisher hatte ich für den reinen Spiritusbetrieb den Toaks Dual Stand ja im Sortiment. Der hat aber, das kann ich nun auch ein paar Benutzung sagen den Nachteil, daß die Schlitze im oberen Bereich die Flamme doch arg irritieren und so keine ideale Hitze erlauben. Das dieser Windschutz zu klein ist für den "großen" 1100ml Topf, Stichwort Standstabilität ist noch mal ein anderen Ding.

    Nun der TriStand wurde mutbestellt und ist ja nicht viel anders wie dieses erst in diesem jähr viral gegangenes Windschutz-Topfstand-Ultralight-Dingsbums (Name hab ich jetzt nicht zur Hand). Da ich nicht unbedingt Ultralight brauche und mich die Teile von meinem bisherigen Haus-& Hof Hersteller überzeugen, greift man da gerne zu.

    Das dieses teil seinen Job macht, hatte ich vorgestern ausprobiert.

    Ja und da ich vor dieser Tour halt meinen Beutel gepackt hatte dachte. ich so: "eigentlich schade, das der TriStand nicht auch so optimal für den Topf passt" (weil Durchmesser zu klein).

    Die erste Idee war, einfach einen zweiten bestellen und ein Element noch einfügen.Doch halt, warte mal...

    ...da ist doch noch der kleine Windschutz! Und wie man sieht, zumindest für den ersten Steckversuch passend. :)

    Das wo es nicht passt, sollte sich aber mittels geeignetem Werkzeug passend machen lassen. Ist also eine Aufgabe für demnächst. Die eine kleine Öffnung im oberen Bereich, sollte nicht so maßgeblich nachteilig bei Spiritusbrenner-Nutzung sein.

    Ja so ist das dann.

  • Hallöchen,

    heute wurde mal ein Linseneintopf auf dem Holzvergaser heiß gemacht. Mensch, das Ding feuert echt, da kommt wohl kaum ein Spiritusbrenner mit. Ob es mit Gas auch so wäre? Egal, Hauptaugenmerk lag auf der Kunststoffverriegelung. Ich muß sagen, ich bin überrascht. Als ich schon fleißig am löffeln war...

    ...hab ich noch mal großzügig Holz in den Ofen geschmissen und obwohl das Teil echt Hitze machte...

    Das sieht so aus, also es das ab könnte. Ach ja, auch die neue Isomatte wurde ausgepackt und zumindest kurz getestet.

    Packmaß zur Cocoon Hängematte mit Moskitonetz

    Ich hatte zwar eine Mumienform bestellt, dann ist aber doch eine reguläre gekommen. Stört mich jetzt aber nicht, auch die paar Gramm mehr.

    Auch in der Hängematte macht sie einen gute Figur. Wärmewirkung ist auf jeden Fall da. Vielleicht teste ich das mal nächstes Wochenende? :S :/

  • Moin zusammen,

    am letzten Donnerstag hatte ich noch einen Tag Resturlaub auch jobstrategisch gut gelegt und wollte eigentlich mal was Nettes machen. Was kann man sich hier ja denken. Hier ein paar Textzeilen mehr dazu, woanders werd ich das aber Euch auch zukommen lassen.

    Der Titel dieser Story lautet: Strecke x Winter = Erkenntnis.

    Mein Plan war grob angerissen, wie die meisten Pläne von mir, einen der beiden potentiellen Spots mit dem treuen Fahrgerät anzuradeln um dort dann eine nette Pause zu verbringen bzw. ein wenig Ausrüstungstest in der freien Wildbahn zu "provozieren". Leider war gerade der Punkt mit dem provozieren doch zu arg optimistisch gedacht.

    Kurzes Vorgeplänkel, mit dem Einrollen am Mittwoch vom Job wurde das CAADX (mein Bike) schon in der Fitness-Garage zu einem Teil vorbereitet um dann am nächsten Morgen mit dem leidigen Rest aus der Ausrüstungskammer final bestückt zu werden.

    Mit von der Partien waren natürlich die Cocoon Hängematte, Poncholiner, die neue Isomatte, noch die dünne Wärme reflektierende Schicht des Hammockwarmer, die Bordküche und ein paar weitere Kleinigkeiten. Der nächtliche Schlaf war gut, ich stand zwar etwas später auf als regulär, also als wenn ich zum Job müßte, war aber super wach und motiviert. Espresso doppio kippen, den Rest schnappen und anziehen und das Bike final beladen.

    Gut bepackt aber schon fast mit dem Maximum an Klamotten was man so hat. Das Einzige was jetzt nicht mit dabei war, war die Faltisomatte.

    Die Zielgebiete samt Strecke waren klar. Spot Nr.1. liegt westlich von Selm-Bork (und wurde ja hier schon für ein Treffen in kleiner Zweierrunde vorgeschlagen). Dort Süd- u. Hanglage Waldgebiet an der Lippe und damit quasi ein Favorit schlecht hin.

    Der zweite Spot liegt dann wieder etwas Nördlich davon, aber ein gutes Stückchen weiter weg. Jener liegt am Dortmund-Ems-Kanal, mehr oder weniger direkt am Uferweg. Da dann aber etwa einen halben bis einen Meter Erdwall höher gelegen. Auch dort ein Baumbestand und als Pausenplatz durchaus bekannt.

    Abfahrt und wie schon beim bepacken wurde mir schnell klar, irgendwie war das frisch geworden. -2c° war jetzt nicht meine Wunschtempertur aber so am frühen Morgen könnte das ja noch was werden. Kurz nach der Abfahrt bemerkte ich:"Mist, du hast die Beilage zum frischen Brot vergessen!" Ein Problem was ich dann bei der späteren Durchfahrung eines nächsten größeren Dorfes an einem Bäckerreifachbetrieb löste.

    Warmfahren und wie man so fährt, also bei der Temperatur wurde dann das Ziel als auch die dann finale Strecke festgelegt. Der Grund war und ist ganz einfach.

    Die Südlage des ersten Spots wird im Gegensatz zur eher westlichen Ausrichtung des Zweiten bei potentieller Sonne mehr Wärme bieten. Und die Extrameter nicht dorthin zu fahren würde im Gegenzug "Brennstoff" sparen. Gesagt getan, noch ein paar Asphaltmeter mitgenommen um dann an den östlichen Lippeauen vor dem nächsten großen Dort eine erste Trinkpause eingelegt.

    Kurz darauf zwei ordentlichen Brötchen eingeholt um dann wieder an den Lippeauen weiter zu fahren. Hoffnung kommt auf.

    ...weniger Meters weiter, noch mehr Hoffnung...

    Äußerlich schien die Sonne auf den Rücken und mit dem Ausblick wurde es auch innerlich wärmer. Zumal ab dem Ausblick auch das Areal nicht mehr wirklich weit war. Ankommen, kurz umblicken und feststellen, bis auf einen ollen Holzgartenstuhl hat man die Bank und den Tisch inzwischen aus dem Wald raus geholt.

    Ich schlage mich ein wenig den Hang in das lichte Waldstück hoch und orientiere mich. Ein gutes Stück weit oben beschließe ich mich nieder zu lassen.

    Plan A. Frühstück mit zwei Tassen heiße Brühe...

    ...vorher aber fix Plan B. die Cocoon aufgehängt. Ja und wie dann da so hocke und mir die Brötchen zwischen die Kiemen schiebe, mit dem wärmenden Poncholiner kommt irgendwie zu einem Teil die unaufhaltsame und nicht ganz so erfreuliche Erkenntnis, die Ausrüstung wird's nur bis 5c° (persönlichem Limit) machen.

    Auch wenn es inzwischen schon satte 2c°+ hat ^^ , warm ist was anderes. Je weniger man sich bewegt wie zB. beim Frühstück, des so frischer wird es. Und auch die Sonne will nicht wirklich so wie ich mir das dachte. Hatte der Wetterfrosch es nicht anders voraus gesagt? Blöde Erkenntnis.

    Um es kurz zu machen, um weiter Ausrüstung aus zu packen und zu testen war mir das zu frisch. Auf der anderen Seite stand dann natürlich auch ein gewisses Zeitfenster und die Rückfahrt. Wenn die Sonne jetzt um kurz nach 11:00Uhr schon wieder zumindest gefühlt unter geht, dann ist das nicht unbedingt spaßig.

    Also die Bordküche einpacken, noch ein kurzer Kontrollblick, nix vergessen und mit den ersten guten Kurbelumdrehungen an der leichten Steigung wieder innerliche Wärme generiert.

    Ja, irgendwie hatte ich meinen Spaß und zumindest habe ich den Urlaubstag nicht sinnlos vor der Glotze abgehangen. Aber die Zeit wo man, also unsereins auf eine laue-leasure Hängeaktion noch in diesem Jahr raus könnte, ist wohl vorbei.

    So diese paar Tage später nachgedacht, wird es Zeit dauerhaft in wärmere Regionen um zu siedeln? ^^

    Ja so war das, Euch noch ein nettes Wochenende. ;)

  • Hi barfuß,

    hi zusammen,

    nein einen Underquillt hab ich nicht direkt, dafür muß mein Ponchonliner herhalten.

    Mal ein Bild vom Set-Up in 2020 ausgeklügelt. Natürlich ist das nicht so ein Edelteil wie Ihr das so alle habt, aber als Anfänger mit Bikepacking Hintergrund, also auch Doppelnutzen. Beim Ausruhen und/ oder Futter machen vor dem zu Bett gehen den Poncholiner als solchen nutzen und wenn's dann ab in die Federn geht...

    Ob das ideal ist sollte sich eigentlich zeigen, also an einem frischeren Tag. Nur an einem so frischen Tag... :/

  • Du meinst aber nicht etwa die Steckmücken, oder? =O

    ...ne´, wenn es drumherum so nett ruhig wird und man Geräusche hört, die sonst im Meer es Lärms unter gehen.

    Moin zusammen,

    so, jetzt kaper ich mal erneut diesen eigenen Faden um (den persönlichen) Bericht zu erstatten. Die Kurzform, es gab eine Hängemattennacht draußen in unserem Burggarten. Die etwas längere Variante starte ich mal mit der Ausrüstung. Also das Basic wurde durch meine...

    Die holde Burgdame auf einer Betriebsfeierlichkeit, was konnte mal also sinnvolles mit der verbleibenden Nacht anfangen? Der Einfall, daß man ja noch nie eine Nacht mit der Isomatte draußen gemacht hatte schien verheißungsvoll und beim Thema Sommerschlafsack hat man dann einfach nur die dünne Decke in Form seines ersten Schlafsacks gegriffen.

    Die wohl nicht ganz günstig mit einwirkende Vorgeschichte des Tages sah in etwa so aus, das man zwar am Vormittag gut aktiv war, aber etwa so ab Halbzwei der komplette Zug durch war. Der Rest des Tages verlief bis zu dem Zubettgehen eher in extremst relaxed, also mal nicht wie üblich.

    Üblich wäre, bis kurz vor der allabendlichen Dusche gut auf Trab sein, dann das Futter rein schmeißen, sacken lassen, Blutzuckersenkung abwarten, noch kurz die Augen aufreißen um die Zahnbürste in den Hals zu schieben und anschließend in die Horizontale zu fallen mit totalem Filmriss.

    Noch blöd war, man hatte zwar den Tagesbeginn früh gestartet, sich dann aber nach dem ersten aktiven Part ein Frühstück mit einem handaufgegossenem Caffee gegönnt. Das Werkeln im und um den Burggarten herum kann man jetzt nicht als aktiv bezeichnen, eher relaxed. Um kurz vor vier überkam einen noch der Kuchenappetit, worauf hin die Auslage am Eckdiscounter ein weg geplündert wurde. Aber zum Kuchen gehört halt was koffeinhaltiges. Also Koffein Nummer drei, einer mehr als üblich.

    Ein weiterer kleiner Espresso con Leche wurde zubereitet um dann den restlichen Nachmittag bis in den Abend hinein von der Hängematte aufs Sofa zu wechseln und dann dort den wie ich fand vorzüglichen Film auf WDR zu gucken. Unterhaltsam gereicht wurde die "Goldjungs".

    Kann ich übrigens nur empfehlen, ganz klasse Kulisse, voll retro und gut gespielt.

    Der Plan dann die Nacht draußen zu machen war ja schon im Kopf, also wurde die Hängematte nur umgehängt und die Isomatte mittels Pumpsack zunächst aufgepumpt (was übrigens gut klappte) und dann sich positioniert.

    Auch wenn es für meine Verhältnisse schon ungewöhnlich spät war, gut nach 22 Uhr und ich auch eine gewisse Bettschwere verspürte, erstmal so liegend tat sich dann...

    ...nix! "Warum zu Geier pennst du jetzt nicht ein?"

    Gut, also hab ich mal meine Lauser aufgestellt, wie ist das jetzt so mit der Isomatte? Punkt eins, da verrutscht nix, oder wenn, dann nur vernachlässigbar.

    Der Grund war schon beim einlegen gut sichtbar, die eckige Isomatte drückt sich mehr oder weniger in den nicht vorhandenen Ecken der Cocoon fest, so als hätte man Spannecken.

    Auch positiv fiel mir auf, der ja nun hier von Euch Spezies als eher Dehnbar betitelte Stoff lag, ich bin fast geneigt zu sagen - deutlich, wenige am Körper an. Die Isomatte bildetet als eine Arts Basis.

    Auch das Ding mit dem Schlafsack als Quilt (mit Fußsack) klappte. Gut, kalt war es eh nicht und die Isomatte brachte den Rest.

    Es war sogar so, daß ich es am Anfang zunächst als eher schon fast wieder zu warm empfand. Aber das kann auch am inneren Schub vom Restkoffein :P gelegen haben. Als "Abendkleid" trug ich nur einen kurze Sommerhose und ein T-Shirt. Die Wärmeregulierung fand dann über ein runterfahren der inneren Funktionen statt in Kombination mit nicht zudecken. Der Plan ging dann auch auf.

    Blöderweise, irgendwas ist ja immer, hab ich mich falsch herum in die Cocoon gelegt. Meine wenn auch geschlossenen Augen guckten in Richtung Straßenlaterne, kaum 20m weit. Ganz plöder Plan.

    Und so war das mit dem wegsacken so eine Sache. Ich wälze mich also ein weg mehr herum, anstatt wie üblich den Filmriss zu haben. Bis ich dann merkte war es lag, verging also eine gute Zeit.

    Dann drehte ich mich rum und zwar in dem Augenblick wo ich mir ein Trekking-Kopfkissen aus der in Griffweite stehenden Fitness-Garage holte.

    Denn das war der Punkt zwei, die Position von meinem Würfel wollte ums Verrecken nicht so stimmig sein, das man in den die finale Schlafphase gleitet.

    On top, der letzte "Aufschrei" war dann, was ja klar ist wenn man gerade so nett weggenickt ist, der Wasserhaushalt wollte reguliert werden. *guck genervt* Ich also kurz raus und dann ging es aber ab, "Abfahrt". Kurz vorher noch den geliebten Blick in den Sternenhimmel und sich dabei mal wieder geärgert, daß sich das Moskitonetz nur zur Hälfte dauerhaft öffnen lässt. (Innere Frage dazu: eine Coccon ohne holen mit einem separaten Moskitonetz oder bei einer Schneiderei des Vertrauens einen zweiten Reißverschluss einbringen zu lassen?)

    Ja und so muß ich sagen, die Nacht war kurz und aber vor allem mit einer Dynamik wie ich sie sonst nicht so von mir kenne. Die ungünstigen Faktoren (zu viel Ruhe und zu viel Koffein) spielte mit rein, daran werd ich also noch arbeiten müssen. Ansonsten, ja geht und ist schon gut brauchbar die Kombi.

    Als dann um Halbvier hier die Vogelwelt ihr Theater in der kaum einen Meter entfernten Buchenhecke startete hatte ich dann genug und bin nochmals für zwei drei Stunden ins Bett.

  • Hallöchen,

    kleiner Nachtrag zum Geschehen an sich. Wollte noch das Pic vom letzten Nachtlager nachreichen. Aber irgendwie bekomme ich das jetzt am Motorola nicht hin. ;(  :?: :?: :?:

    Ah!!!

    ... Papierkorb war das Zauberwort.

    Egal, die anderen Geschichte. Das ich auf einer nahen Halde die eine oder andere Grünaktion durchführe ist ja hier durchgesickert.

    Sah halt kahl so blöd aus und irgendwoher müssen ja die Bäume für eine Hängematte her kommen.

    Blöd war jetzt nur, im Verlauf der Woche war ich mal oben um eine Portion Wasser zu verteilen und mußte zu einem gewissen Entsetzen feststellen, daß da jemand mit einem XXL Rasenmoppet über alles gefahren war, was da so war!

    Sah schon echt kac*i aus und einen Moment dachte ich, ja das war' s dann wohl für' s erste.

    Fur' s erste ist dann auch das Stichwort. Denn die Situation hatte ich mir immer wieder im Kopp durchgehen gelassen.

    Naja und da wir demnächst für eine Woche nicht vor Ort sind, wie man hier im Pott so sagt, war ich heute noch ma' oben.

    Ziel Nummer eins, trotz allem Wasser hoch schaffen und dann Nummer zwei mal gucken was geht.

    Der Trick ist jetzt wohl der, man hat überall dort geschnitten, wo keine Einfassungen aus Steinen lagen. Die (vermeintliche) Lösung war also damit vorgegeben.

    Das war übrigens der Buchenheckensetzling. Radikal und brutal eingekürzt.

    Der noch verbleibende Ahorn hatte wohl einfach nur Glück.

    Von der schon länger oben wachsende Birke ist nur noch dieser kleine Strunk über geblieben. Hab ihm dann etwas Freiraum geschaffen und mit Blumenerde eingepackt.

    Zum Glück gibt's ja im Umfeld einer Halde genug Steine in geeignetem Format.

    Wasser hatte ich natürlich auch im Gepäck.

    Nachgefasst wurde wie stets an der nahen Ruhestätte.

  • Hallöchen,

    erster Tag Urlaub und schon kommt Langeweile auf. Also sich ma' fix das neue günstige Tarp geschnappt ein paar Schnüre aus dem Campingsortiment und geschaut was so geht.

    Die "Farbe" gefällt mir. Nicht zu dunkel aber auch nicht zu hell.

    Meine Idee war ja, jenes Tarp als eine Art Sonnenschutz ein zu setzten. Aber bei der Größe ist das schon fast wieder zu fett dafür.

    Nur das mit dem Abspannen ist noch nicht so meins. Hab ne' fette Regenrinne im First. :D

    Hab' s aber auch versetzt diagonal angespannt. Vielleicht liegt' s daran. Jetzt aber wo ich so drin liege ist die Motivation nicht so arg, eine andere Variante aus zu probieren. :saint:

  • Hallöchen,

    gleich vorweg ein großes Lob an die Techniker, endlich kann ich in gewohnter Weise auf alle abonierten Themen zugreifen. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Ansonsten, eigentlich hatte ich gestern Abend gedacht, wenn ich den Schreibkra für meinen Blog vorgearbeitet habe, könnte ich ja den Rest draußen in der Cocoon chillend fertig tippen.

    Alder, da machst du die Terrassentür nach draußen auf und mit den ersten beiden Schritten denkst du nur - warme Fleecejacke!

    Danke der übers Land gezogen en Wetterfront ist das Thermometer ma' eben um weitere 10c° nach unten gerauscht.

    Zum VVerständni, von den noch am Vortag vorherrschenden 30c° und auch deutlich mehr nicht nur auf die angenehmen 20c° tagsüber, nein es standen mal locker-flockige 9c° an.

    Um es kurz zu machen, ja ich habe gekniffen und das Loser-Ticket gezogen und bin wieder rein in die gute warme Stube. 8o

    Den Tag über hatte sich das Wetter hier wie schon am Vortag gezeigt. Morgens noch gewöhnungsbedürftig und mit dem Sonnenstand eher angenehm. Aber nicht zu vergessen, der eher frische Wind.

    Egal, ich hatte da ja noch so eine Idee die eventuell gegen mein bei Belastungen der beiden Abhängepunkte durchhängendes Tarp.

    Aber wie ich hier jetzt so liege..., die Idee war eher eine Nullnummer. Ich werd also weiter überlegen müssen.

    Das dumme ist halt, beide Aufhängepunkte der Hängematte sind flexibel. Liegt man also drin, verkürzt sich die Distanz zwischen den beiden oberen Punkten.

    Bei der Cocoon kein Problem, da man ja die Gurtverstellung hat.

    Beim Tarp sieht das aber leider anders aus.

    Bei den ersten Versuchen hab ich ja das Tarp über der Ridgeline liegend und jene einfach an den (flexiblen) Abhängepunkten angespannt.

    Nun hatte ich die Idee, die Abhängepunkte nur als Drehpunkt für die Ridgeline zu nehmen, jene also nicht daran zu fixieren, sonder die Ridgeline am Boden mit einem Hering zu sichern.

    Die Idee dahinter, die Ridgeline würde in der Länge konstant sein, auch bei Belastung.

    Soweit, so gut. Das ist natürlich auch der Fall, aber dadurch das sich die Abhängepunkte nach wie vor nach innen neigen und damit auch die Drehpunkte, wird auch die Ridgeline wieder lose und das Tarp hängt durch/ flattert im Windhauch. :/

    Naja, so hat ma(n)n immer was zum knobeln.

    Ansonsten wird Zeit das der Herbst kommt. Meine Baumsetzlinge werden langsam ungeduldig.

    So von dem Wachstumsstand wären sie schon soweit um die Halde zu kommen.

    Aber bei dem noch deutlich zu warmen, aber vor allem zu trocknen Wetter ist mir das Risiko zu groß. Ich schlörr ja schon oft Wasser nach oben, aber ich kann das nicht täglich machen.

    Hatte ich berichtet, daß es oben eine Mähaktion gab?

    Also, Tage später stand das auch in der Zeitung. Brandschutz war auch eine Motivation. Leider hatte man alles kurz und klein geschnipselt was da irgendwie rum stand.

    Verschont wurden nur jene Stellen, wo dicke Steine drum herum lagen. Das war dem Menschen auf seinem Monstermäher doch zu gefährlich. Auch hätten mit Sicherheit die Messer Schaden genommen.

    Nachdem ich das Szenario gesehen hatte, waren natürlich erstmal die Mundwinkel lang. Nach ein zwei Tagen hatte ich es dann. Die Beete wo was wächst (wachsen soll) wurden von jemandem mit möglichst dicken Steinen eingefasst.

    Ideen muß man haben, oder?

    Inzwischen haben sich ein paar Setzlinge wieder gut erholt. Die Birke die ja schon oben war...

    ... strebt schon wieder gut nach dem Sonnenlicht.

    Das Ahron...

    Bild kommt gleich/ sorry doch kein aktuelles Bild. Wiso eigentlich nicht...

    ...hat sich jetzt nach der Zeit auch wieder berappelt.

    Der Buchenheckensetzling wurde am radikalsten umgemetert...

    ...aber zumindest am Stamm zeigen sich neue Blättchen.

    Man sieht also, die Natur findet ihren Weg.

  • Warum fixierst du zwischen deinen Abspannpunkten keine starre Verbindung, ein Rohr oder sowas?

    Zum Thema bewässern, bei der Stadt hab ich öfter mal so Säcke an den Bäumen gesehen, hab aber nicht verstanden was das soll.

    Vor kurzem gab es bei Lidl dann solche Bewässerungssäcke zu kaufen, da hat sich das Tema mir dann erschlossen.

    Wär das nicht was für deine Halde?

  • Wär das nicht was für deine Halde?

    Naja, Bewässerungssäcke haben eine Kapazität von 75 Litern, Bewässerungsringe von ca. 55 Litern. Mal abgesehen davon, dass er das Wasser per Bike da hochkarren muss, wird das Wasser über ca. 8 Stunden abgegeben. Und Bäume stehen da ja noch nicht, eher Setzlinge.

    Aber vielleicht wäre ja eine ander Idee sinvoll. Gibt es nicht so was wie Wasserflasche auf dem Kopf herum in die Erde stecken, oder so?

  • Hi,

    zum Thema Wasser: an Behältnisse hatte ich auch schon gedacht, gerade an Flaschen. Da müßte aber immer noch das Wasser nach oben geschafft werden.

    Das andere ist, die Flaschen wären relativ auffällig. Würde ich eher ungerne machen, damit keine bösen Jungs auf die Klamotte aufmerksam werden.

    Außerdem sind so Flaschen aus Kunststoff und würden irgendwann porös.

    Zum Thema Aufhänger/ Abspannpunkte: wenn ich das Vierkantholz für die Hängematte nicht brauche, nehm ich die aus dem Fundament und pack sie weg. Stört dann auch die Optik nicht mehr so.

    Feste Abspannpunkte sind zwar nice, hab ich aber in unauffällig nur zwei Stück.

  • ...und weiter im Text.

    Hallöchen nochmals,

    es ist halt so, man hängt in der Hängematte rum und denkt sich, mensch verdammt nochmal.

    Also hab ich mal den ganz dicken Gartendraht aus der Ecke gegraben, zwei grob gleichlangen Stücke geschnitten und jene je gegenüber an zwei potentielle Heckenstämme gebogen. Ein kleines Fähnchen Reflexmaterial sollte beim Wiederauffinden helfen.

    Soweit, so gut, die Ridgeline gespannt und das Ergebnis begutachtet.

    Da diese Abspannpunkte nun deutlich niedriger hängen, als die Vorherigen lag das Tarp doch arg tiefer auf. Genau genommen kreuzte die Ridgeline nun die Abhängungen der Cocoon.

    Bei Regen eventuell bis sicher sogar ein Vorteil (zumal das Tarp ja eher schmal ist und diagonal aufgehängt ist).

    Im Burggarten sollte aber eine mehr - luxuriöse - Aufbauart machbar sein. Was also tun?

    Da waren dich diese erst neulich ins Haus geholten Tarpstangen.

    Mit ein paar weiteren Kunstgriffen wurde nun die Ridgeline höher geführt, das Ergebnis sollte soweit klar sein.

    Mehr Stehhöhe innen.

    Ich denke mit beiden Lösungen kann ich gut leben.

    In der freien Wildbahn werd ich diese Aufgabenstellungen ja so nicht haben. Die Bäume und damit die Abspannpunkte sind da ja in der Regel weniger nachgiebig.

  • Titel:  irgendwas ist immer

    Hallöchen,

    ja, wo soll ich anfangen? Grundsätzlich will ich ja nicht jammern und so sollte sich diese Geschichte doch zumindest etwas – nett – anhören. Damit fällt aber bitte auch der Spruch :“nett ist die kleine Schwester von Scheiße“,aus dem Deutungsspektrum. Grundsätzlich war der Plan und auch der Wille so, daß ich dieses Jahr erstmalig im Wald eine Nacht mache.

    Wird ja auch von den meisten Profis empfohlen, schon alleine um zu sehen, ob die Ausrüstung passt.

    Der andere Faktor, über den ich mir aber weniger Gedanken mache ist, die Welt draußen im nächtlichen Wald ist eine ganz andere. Da ich aber schon Jahre hier und auch in anderen Wäldern in der Dunkelheit Laufen war, geh ich an die Sache gelassener ran.

    Ich schwenke über zum angepeilten Zeitstrahl dieses Jahr. Grundsätzlich sollte mein Equipment für eine Nacht draußen bis etwa 5c° funktionieren. Vom Radfahren her weiß ich, wie kalt schon 5c° sein können, oder…

    …der Aufwand dann noch draußen zu sein, zumindest für eine Übernachtung, steht für mich zur Zeit dann in keinem Verhältnis zum noch nicht bekannten Genuss. Man(n) muß ja irgendwo eine Grenze ziehen.

    Naja und so war es in den ersten Monaten tendenziell vom Wetter her nie so wirklich passend. Ist ja auch normal, denn Januar, Februar aber auch der März zählen legitim zu den Wintermonaten.

    Als es dann vom Wetter her passender wurde, standen oft Termine an. Ja auch Wochenenden sind oft irgendwie verplant, oder man muß Dinge erledigen, die man unter der Woche nicht gebacken bekommt. That‘ s life.

    Da ich aber nicht an die Sache verbissen ran gehe, und wie ich inzwischen weiß, auch nie verbissen heran gehen werde, störte mich das eher nicht.

    Aber wie gesagt, nach den ersten wärmeren Tagen ohne Zeit, wurd‘ s tatsächlich wieder mistig. *ärger sich*

    Und dann kam auch noch immer „gerne“ der Faktor X. Neben der Tatsache das man noch ein Leben neben dem Draußensein & Radfahren hat, kommt es dann auch immer wieder mal gerne so, daß am inzwischen alternden Leib irgendwas zickt. Bei mir ist das immer so im Lendenwirbelbereich. Volkstümlich auch unter Bandscheibe bekannt.

    Und so ging es recht stramm auf den Sommer zu und ich hatte, lasst mich mal kurz überlegen, gerade mal eine einzige Nacht draußen im Burggarten gemacht?

    Selbst in den Anfängerjahren zuvor, auch wenn jene nicht so massiv vielzählig sind, waren es mehr.

    Gut, inzwischen hab ich noch die eine oder andere Nacht im Burggarten nachgereicht. Aber dem weiteren Ziel bin ich immer noch nicht wirklich näher gekommen.

    Dann kam dieses Ideal-Wochenende! Die Kids schon groß, die Holde auf Nachtschicht, Wetter passte und oh Wunder, es gab auch sonst nix. Aber wie das eben so ist…

    …der Faktor X meinte mal wieder mit Präsenz glänzen zu müssen.

    Relativ angenervt hab dann natürlich keine Hängematten-Nacht draußen im Wald gemacht. Blöd, aber da machst‘ e nix. Bonbon eingeworfen und relativ groggy in ein Bett gestiegen. Dann ging es aber auch mehr oder weniger gut weg. Es dauert ja immer ein paar Tage und ist zum Teil auch etwas Arbeit.

    Tja und jetzt ist mal so richtig Sommer und draußen ist es zum Teil brütend heiß. Selbst bei uns im Burggarten steht dann oft das Thermometer bei knapp 30c°. Man beachte, die Sonne kommt so grob ab 10-11 Uhr erst bei uns rein und ist aber auch ab 14 Uhr bereits wieder um die Ecke gezogen. Durch dieses kurze Sonnenfelder bleiben uns also die ganz heftigen Hitzeattacken erspart.

    Oder, wenn man bei uns in die gut isolierte Burg kommt, glaubt man im ersten Augenblick, daß sei klimatisiert.

    Also, außer eine wenig rum lümmeln in der Hängematte war da auch nicht wirklich viel. Jetzt bin ich mal gespannt, wie diese Story weiter geht.

    :S



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