Ich weiss, ich verletze die edelsten Gefühle einiger Foriker und bitte um Entschuldigung! ![]()
The 1st rule of Hammock Club is: You do not go to ground. :tongue:
Aber ich habe es trotzdem getan und mir die Frage gestellt, wie ich mit der Hängematte ein passables Boden-Shelter aufbauen kann, ohne zusätzliches Equipment mitschleppen zu müssen.
Hier die vorläufigen Ergebnisse:
Am besten eignet sich die Crosshammock.
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Hier hat man ohnehin eine Luftmatratze dabei, in meinem Fall ist es die Exped SYNMAT UL LW
Das verwendete Tarp, hier das DD SuperLight Tarp ist mit 2,9x3 m mehr als groß genug, um ein geräummiges Groundshelter aufzubauen. Die hintere Öffnung habe ich mit einem GrizzBeak geschlossen.
Schwieriger ist es mit der GE-Matte, hier die Warbonnet BBXLC
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Der Aufbau mit dem HG Hextarp, mit Trekkingstöcken und Bodenplane - wieder notfalls geschlossen mit Grizzbeak und Regenschirm - geht auch ziemlich gut,
Das Problem ist die Isomatte :mad:
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Zunächst hatte ich eine TAR Z-lite untergelegt. Dadurch haben sich aber die Schussfäden im HM-Stoff verschoben, das Problem hatte ich hier beschrieben.
https://www.haengemattenforum.de/forum/main-for…et-hm#post48799
Dann habe ich versucht, den Underquilt (hier Wooki) zur Schlafunterlage umzufunktionieren. Dabei bin ich einer Idee aus dem US-Hammockforum gefolgt
Hier im Übrigen ein sehr interessanter Thread aus Hammockforums zum Thema: http://https://www.hammockforums.net/forum/showthread.php/122939-Turning-an-Underquilt-into-a-Pad-(going-to-ground-ewww!) Die Idee den Underquilt in eine Isomatte umzuwandeln ist genial! Noch habe ich es allerdings nicht selbst getestet.
Dazu wird der Wooki oder ein anderer Daunen-Underquilt in einen luftdicht verschließbaren Packsack gesteckt und die Luft soweit herausgelassen, dass nur noch einige Zentimeter Luftkissen bleiben.
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Grundsätzlich funktioniert das auch - man liegt auf dem Ding aber so unbequem, dass das mit dem Schlafen voraussichtlich nichts wird. Außerdem ist die Gewichtsersparnis gegenüber einer Isomatte gering. Der hier verwendete 80l Packsack von exped hält zwar super dicht, wiegt aber schon über 200g.
Das Ergebnis ist: wenn absehbar ist, dass das mit dem Hängen mal nichts wird, zusätzlich eine Isomatte mitnehmen. Die kann dann gleich als Rückpolster für den UL-Rucksack oder als zusätzliche Wärmereserve für die HM genutzt werden.
Meine TAR Neoair X-lite small wiegt netto ca. 220g, also nur 20g mehr, als der stabile exped-Packsack. Eine dünne Klappmatte von Relag mit 6 Segmenten wiegt sogar nur 100g.
Die ist zwar dünn und damit unbequem, dann freut man sich aber umso mehr auf die nächste Nacht in der geliebten Hängematte:yahoo:.