Ja, ich finde die Einfachheit auch toll, finde den Hauptnachteil dabei aber, dass die Stocklängen doch sehr an der Untergrenze sind. Noch idealer wäre, wenn sie so lang wären, dass man sowohl HM als auch Tarp verwenden könnte.
Wenn ich wieder zu Hause bin, will ich das in jedem Fall auch mal probieren. Ich habe allerdings nur Nordic Walking Stöcke aus alten Zeiten unbenutzt rumliegen, von denen ich nicht weiss, ob sie zusammenrutschen. Es waren zwar eher teure Leki Stöcke, aber eigentlich sind sie ja nicht für die Belastung von HM gedacht...
Sind Stöcke fürs Nordic Walking nicht fix? In der Regel sollen sie ja möglichst leicht sein; eine Segmentierung macht jeden Stock schwerer, weil die Segmente bei jeder Verbindung ein Stück überlappen müssen und auch noch ein "Verschluss" dazu kommt.
Hier kann man für sich ausrechnen lassen, wie lange Stöcke - je nach Sportart - für einen in etwa sein sollten. Bei mir stimmen die Zahlen fürs Trekking recht gut: 184cm gross => 130cm lange Stöcke.
Die Längsbelastung auf die Stöcke bei der hier diskutierten Anwendung liegt in der Tendenz bei weniger als der Hälfte des eigenen Körpergewichts (siehe vorheriger Beitrag). Das muss ein Stock problemlos wegstecken können, zumindest wenn er aus einem Stück ist. Natürlich kommt da bei Bewegungen (insbesondere Schaukeln) noch einiges dazu.
Ich werde bei Gelegenheit mal versuchen, meine dreiteiligen Trekkingstöcke als "Baumersatz" zu nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie die gut 30-???kg pro Stock eigentlich wegstecken müssten. Bei einer Brückenhängematte sind die Belastungen auf die Spreizstäbe jedenfalls ungleich höher! Da wird es deutlich schwieriger, die Trekkingstöcke zu verwenden.
Würde mich freuen, wenn andere auch mal mit Experimentieren anfangen würden.