Anlässlich meiner Kunstmarkt-Premiere musste ich mir überlegen, wie ich darauf reagiere, wenn mich das Ordnungsamt von den Linden der Charlottenburger Schlossstraße vertreiben würde. Deshalb habe ich vorgestern in aller Eile einen Hängemattenständer aus vier 2400 x 40 x 20 mm großen Hölzern konstruiert. Vorbild war der Tensahedron, der hier ja schon ausgiebig diskutiert wurde. Das Konzept funktioniert für die Cross Hammock ganz genauso - wie zu erwarten. Nur muss man den Stand nach beiden Seiten abstützen, damit er genau gerade steht. Das ist wichtig für die Querhängematte.
Da die Seitenschnüre fast parallel zu den Stangen laufen, tritt praktisch keine Querbelastung der Hölzer auf.
Man liegt so bequem wie eh und je. Die Schnüre gehen außen an zwei Bäume, weil ich nur 15 cm lange Heringe besitze. Mit etwas längeren Heringen sind aber sicherlich auch Bodenabspannungen möglich. Das probiere ich später noch.
Beim Aussteigen flexen die Stangen etwas zusammen, aber das ist kein Problem.
Verbunden habe ich die Stangenenden mit vier Dyneema Soft Shackles.
Die Bodenverbindung habe ich mit Whoopie Sling verstellbar gemacht, um den besten Winkel austesten zu können.
Was haltet ihr von dem Konzept?