OK - spare ich mir die Erfahrung!
Beim Probenähen mit SilNylon-Resten ist mir auch wieder bewusst geworden, daß man sich mit dem Zeug besser alle Kapriolen verkneift.........wird auch so amspruchsvoll genug:-)
OK - spare ich mir die Erfahrung!
Beim Probenähen mit SilNylon-Resten ist mir auch wieder bewusst geworden, daß man sich mit dem Zeug besser alle Kapriolen verkneift.........wird auch so amspruchsvoll genug:-)
OK - spare ich mir die Erfahrung!
Beim Probenähen mit SilNylon-Resten ist mir auch wieder bewusst geworden, daß man sich mit dem Zeug besser alle Kapriolen verkneift.........wird auch so amspruchsvoll genug:-)
OK - spare ich mir die Erfahrung!
Beim Probenähen mit SilNylon-Resten ist mir auch wieder bewusst geworden, daß man sich mit dem Zeug besser alle Kapriolen verkneift.........wird auch so anspruchsvoll genug:-)
Zeit um über weitere Deitails nachzudenken......
Erstmal eine alte Baustelle: Der First..... mittlerweile denke ich drüber nach, den LineLoc direkt am Köperband zu befestigen. Aufgrund seiner Konstruktion sollte er Regenwasser ausreichend gut ableiten.
Und dann fällt mir kein Grund mehr ein da noch was hinzubasteln.
Denkt Ihr, daß so eine eingefasste Frenchseam überhaupt Wasser IN das Tarp leiten würde???
Abspannleinen: 3,50 Länge, 3mm, 16fach geflochtenes Polyester, 180KG. Das ist zwar völlig überpowert, aber die LineLocs passen am besten auf 3mm Schnüre.....
Verstärkungen an den Abspannpunkten: Hier werde ich Halbkreise aus Segeltuch aufnähen. Das Material habe ich noch in Braun-Beige; vllt fummel ich die Membrane noch ab....
Taschen für Abspannleinen: Mit Netzstoff werde ich gegenüber der Verstärkungen Taschen für die Guylines anbringen - weniger für den Transport, als vielmehr für die Überlängen meiner stattlichen Leinen.
Die Enden der Guylines werde ich mit Ösen (geschützt durch Paracordmantel) und TTTs versehen.
An den Türen werde ich zusätzlich zu den Gummischnüren, Schlaufen aus Poly-Gurtband befestigen. Falls die Gummischnur-Methode, irgendwann mal versagt, kann ich darauf ausweichen.
Snake-Skin wird erstmal ein Luffa-Schwamm - oder drei, vier Haargummis...... mal gucken.
Ich denke mehr gibt es erstmal nicht zu bedenken............ jetzt muss nur noch das Material kommen........
Die Länge der Abspannleinen ist in Ordnung. So selten sind 1 m dicke Bäume nun auch wieder nicht. Das sind dann schon mal 3,14 m Umfang. Ist ja auch nicht schwer, die Abspannschnur.
Die Länge der Abspannleinen ist in Ordnung. So selten sind 1 m dicke Bäume nun auch wieder nicht. Das sind dann schon mal 3,14 m Umfang. Ist ja auch nicht schwer, die Abspannschnur.
Für die Firstleinen habe ich natürlich mein übliches worst case scenario hergenommen: 7 Meter lichte Weite zwischen 2 Bäumen mit ~ 1 Meter Durchmesser.
Da landen wir dann bei 5 Meter auf jeder Seite...... ich habe das nur nicht so laut geschrieben, damit TreeGirl nicht wieder "Overkill!" schimpft:-))
Für die Firstleinen habe ich natürlich mein übliches worst case scenario hergenommen: 7 Meter lichte Weite zwischen 2 Bäumen mit ~ 1 Meter Durchmesser.
Da landen wir dann bei 5 Meter auf jeder Seite...... ich habe das nur nicht so laut geschrieben, damit TreeGirl nicht wieder "Overkill!" schimpft:-))
Ich verwende auch 5m pro Seite. Bisher hat das nur einmal nicht ausgereicht. Allerdings ärgere ich mich 19 von 20 mal über die ungenutzte Schnur, die ich bei jedem Auf- und Abbau aufwickeln muss. Ich überlege, ob ich die Aufhängung von 5m auf 3m verkürze, und stattdessen lieber etwas Verlängerungsschnur in den Packsack lege. Dann braucht man nicht ständig wickeln.
Ich verwende auch 5m pro Seite. Bisher hat das nur einmal nicht ausgereicht. Allerdings ärgere ich mich 19 von 20 mal über die ungenutzte Schnur, die ich bei jedem Auf- und Abbau aufwickeln muss. Ich überlege, ob ich die Aufhängung von 5m auf 3m verkürze, und stattdessen lieber etwas Verlängerungsschnur in den Packsack lege. Dann braucht man nicht ständig wickeln.
Allerdings findet laut Murphy's Gesetz die Schnurverlängerungsaktion in strömendem Eisregen bei Windstärke 6 statt......:-)
Ich betrachte das Aufwickeln unnötiger Schnur und Bandenden mittlerweile als spirituelle Handlung, die mir hilft mich und die kleinen Stolpersteine, die Gott mir täglich vor die Füße wirft vorbehaltlos zu lieben. Denn wie der Dalai Lama schon sagte bewahrt uns Übung in Geduld vor dem Verlust unserer Gelassenheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen. Es gibt uns inneren Raum. Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können. Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.
....oder ICH FLIPPE AUS UND HAUE DIE GANZE SCH*%§$§&€ IN STÜCKE!!!!!!!!!!
Wie wickelt ihr die langen, dünnen Leinen so auf, dass es beim Auseinanderziehen kein Durcheinander mit Knoten etc. gibt? Ich habe es mit der Methode von Derek Hansen, bei der die Schnur quasi s-förmig um die Finger gelegt wird probiert, aber bei den relativ dünnen Leinen gibt es doch immer wieder ein "Gewurschtel".
Habt ihr einen guten Tipp diesbezüglich?
Du meinst die 8er Wickelmethode? Genau so mache ich das auch, nur dass ich die Schnur am Ende aufschieße. Das hat aber keinen Einfluss darauf, ob sich die Schnur verheddert. Ich denke da hast du den Hauptgrund entdeckt, warum es sich lohnt Geld für bessere Schnüre auszugeben. Meine Leinen sind fast alle aus Lash-It, und so lange sie aufgewickelt sind verheddert sich da nichts. Schnüre wie Ironwire und Glowire sind sogar noch steifer, so dass sie sich selbst lose nicht so schnell vertüddeln. Mit weicheren Schnüren hat man einfach schneller Schnursalat. Da hilft vermutlich nur zusätzliche Hardware. Damit habe ich aber keine Erfahrung.
Ich habe meine Schnüre aus dem Outdoorladen (Basislager Karlsruhe), der sich nur 80m von meiner Werkstatt befindet. Die Schnüre haben eine Stärke von 1,7 mm, aber aus welchem Material sie sind weiß ich nicht.Man kann sie da von der Rolle kaufen und das ist für mich halt sehr unkompliziert. Ich bringe sie mal zum Treffen mit und schaue mir an, was du so hast. Vielleicht sind sie ja wirklich zu weich. Ich habe bisher keinen Vergleich...
Damit ich mich nicht über ungenutzte Schnur ärgere, die ich jedesmal wieder aufwickeln muss, habe ich zwei Schnurbündel. Eines mit Normallänge und das sich daran anschließende beinhaltet die Reserve. Klappt eigentlich ganz gut.
Hängt von der Schnur ab:
Ich habe meine Schnüre aus dem Outdoorladen (Basislager Karlsruhe), der sich nur 80m von meiner Werkstatt befindet. Die Schnüre haben eine Stärke von 1,7 mm, aber aus welchem Material sie sind weiß ich nicht.Man kann sie da von der Rolle kaufen und das ist für mich halt sehr unkompliziert. Ich bringe sie mal zum Treffen mit und schaue mir an, was du so hast. Vielleicht sind sie ja wirklich zu weich. Ich habe bisher keinen Vergleich...
Ich habe mich falsch ausgedrückt - was ich meinte ist, es lohnt sich Geld für die richtige Schnur auszugeben. Ich habe auch häufig nicht ganz billige Schnur in diversen Outdoorläden gekauft, die aber nicht im Hinblick auf die Verwendung in der Zelt-/Tarpabspannung entwickelt wurde. Das macht sich dann oft in der Handhabung bemerkbar. Bei Schnüren für die Abspannung sind für mich eine gute Spleissbarkeit oder Knotbarkeit, ein nicht zu rauhes aber auch nicht zu glattest Äußeres, eine Mindeststeifigkeit (damit sie sich nicht so leicht vertüddeln), gute Abriebbeständigkeit und wenig Dehnung wichtig. Ich habe mir gerade Abspannleinen aus einer normalen Polyesterkordel gespleisst, weil ich eine etwas spezielle Lösung für das Fotografieren von Tarps brauchte. Aber zwischenzeitlich habe ich es schon wieder bereut, denn die Kordel ist einfach zu flexibel. Dabei war das schon bessere Schnur als die, die bei verschiedenen Tarps dabei war.
Wir können gerne auf dem Treffen einen großen Schnurvergleich machen. Auch mit dem von [USER="4185"]Biker61[/USER] so gelobten Microcord. Davon habe ich in meinem Schnurvorrat 2 Rollen gefunden, aber noch nicht ausprobiert. [USER="89"]echinotrix[/USER] und [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] - bringt doch auch eure Lösungen mit, selbst wenn die nicht am Standard-Tarp hängen. Da könnte man einen großen Test machen, und die Schnüre auf ihre Tauglichkeit hinsichtlich der Tarpabspannung bewerten. Zusammen mit Fotos wäre das auf jeden Fall Stoff für einen interessanten Post.
Jetzt geht's lohoos. jetzt geht's lohoos!
Das Material ist da und die Maschine eingestellt. Zuerst werde ich die Rollsäume mit den Kettenlinien schneiden, stecken und nähen. Anschließend versuche ich ungefähr zu ermitteln, wieviel Stoff beim nähen "schwindet" um später meine Ridgeline-Wunschlänge möglichst genau zu treffen.
Dann werde ich die Verstärkungen für die Guylines aufnähen.
Mit etwas Glück kriege ich das in der Nachtschicht soweit hin......dann gibt's morgen schon die ersten Bilder (wenn ich im Bastelwahn dran denke welche zu schießen:-))
ich könnte jetzt hier ein paar Bastelfotos hochschieben...... aber ganz ehrlich? Was gibt's da schon zu sehen? Ne Cat-Curve-Schablone und ne alte Pfaff! ....könnt Ihr euch auch vorstellen.-)
Stattdessen lieber das Ergebnis:
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45008}[/ATTACH]Mit geöffneten Türen
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45009}[/ATTACH]MIt geschlossenen Türen . Die Türen werden via shock-cord und Kordelendhaken an den gegenüberliegenden Guylines eingehakt
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45010}[/ATTACH]
3,30 lang, Standbreite ca. 1,70.
In der nächsten Folge: Die schmutzigen Details
Ridgeline:
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45014}[/ATTACH]
Frech seem, BeastyDee 20mm, Gurtband 10mm, LineLoc, Dyneema/Polyester Kordel 3mm, Harrgummis als Packhilfe. D-Ring und Gurtband dienen ausschließlich als Regenbremse.
Guylines:
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45015}[/ATTACH]
Verstärkung aus Segeltuch, Gurtband 10mm, LineLoc, Polyester Kordel 3mm
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45016}[/ATTACH]
Mini-Karabiner
Türverschluss
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45017}[/ATTACH]Die Türen werden per Gummischnur und Kordelendhaken geschlossen. Rechts unten: Tubular Tarp Tensioner TTT
Kordelschutz
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45018}[/ATTACH] Der Paracord 550 Mantel passt exakt um die 3mm Kordel.
Die Eckdaten:
Länge: 330/170 cm
Breite: ~280 cm
Türbreite: ~ 85 cm
Gewicht: 865g
Bastelbericht:
Zuerst habe ich zwei Hälften und mit einer Schablone gaaaaaanz flache Cat-Curves angezeichnet und ausgeschnitten. Die sind wirklich so flach, daß ich nicht weiß, ob sie überhaupt was bewirken....... anschließend habe ich das Ganze abgesteckt und zum Rollensaum umgenäht.
Um später nicht immer das ganze Tarp um die Nähmaschine schleppen zu müssen, habe ich nun die Verstärkungen für die Guylines aufgenäht. Mit der Nylonseite nach unten hat man da ohne Oberfußtransport keine Chance! Also von links ......das ging wesentlich besser. Die Idee, der Halbkreis-Form der Verstärkung mit der Nähmaschine zu verfolgen stellte sich als ziemlich doof heraus - nichts für Nähanfänger wie mich........ aber da ich den ersten Flicken schon so aufgenäht hatte, blieb ich dabei - so sieht wenigstens jeder, daß ich das selbstgebastelt habe:nea:.
Dann war schon die Firstaht dran - French seem........ ging ziemlich problemlos - aber auch hier habe ich vorher abgesteckt! Clips und Klammern haben mir bei dem Flutsche-Tuch nicht weitergeholfen.
Was weitergeholfen hat, war nachzumessen, wieviel Länge beim Nähen der Säume verloren gegangen war. Um auf meine Wunschlänge zu kommen habe ich oben ein paar Zentimeter eingekürzt (Schnittzugabe für die Säume der Türen musste natürlich dranbleiben!).
Auch die zweite Naht - eingeschlagen in Ripsband - war kein Problem.
Beide Male bin ich Mittagsfrosts Tipp gefolgt, von der Mitte nach außen zu nähen. Am Ende hatte ich allerdings nur wenige mm versatz - ein Vorteil des Absteckens.
An die Enden wurde dann mit ca. 20 cm Überdeckung das Ripsband zurückgeschlagen, ein D-Ring aufgezogen und fetstgenäht.
Nun fehlten nur noch die Türsäume, Verstärkungen der Türecken, die Schlaufen (alle aus 10mm Gurtband) die LineLocks und die Leinen und Schnüre.
Insgesamt nocheinmal dieselbe Arbeitszeit.........:shok:
Aber dann war es Test-fertig:-)
Erster Aufbau:
Kinderleicht! Mit den Karabinern um die Bäume, Ridgline in Position und fest ziehen, Heringe einschlagen, Guylines drüberwerfen und festziehen, Türen fixieren - FERTIG!
Mithilfe der Tensioners und der LineLocks lässt sich das Tarp gleichmäßig und faltenfrei aufbauen. Nach 2,3mal bedienen, werden die Versteller auch recht leichtgängig..........ich hoffe das geht nicht soweit, daß sie bald durchrutschen.
So - diese Nacht wird geschlafen.....oder hat noch jemand was zu nähen:crazy:?
N8 zusammen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!