Tasche für Spreaderbars / Spleißen

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  • Hallo,
    habe gestern zum ersten Mal die Nähmaschine meiner Schwiegermutter zum nähen überredet. Bisher sind die Versuche immer gescheitert, ich hatte keine Ahnung, wo das Garn überall durch muss....
    Zum Einstieg habe ich eine Tasche für die Stangen meiner Ridgerunner genäht. Der Stoff ist von einem ausrangierten Zelt, sehr dünn aber erstaunlich reißfest. Jedenfalls hatte ich großen Spaß und in Zukunft werde ich öfters die alte Singer benutzen.

    Außerdem habe ich mich am Spleißen versucht, hat nach diversen YouTube Videos auch super funktioniert, ebenfalls sehr spaßig :)

    Grüße
    Andreas

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    • Offizieller Beitrag

    Willkommen im Klub der Bastler, Näher und Spleißer! :)
    Der Einstieg ist Dir schon mal gut gelungen. Als nächstes versorgst Du Deine Umgebung mit Packsäcken und Einkaufsbeuteln, dann folgt die erste selbstgenähte Hängematte und/oder ein Tarp und dann wagst Du Dich an einen Underquilt. Woll'n wir wetten? :D

  • Heute habe ich noch einen Sack für meine Petromax Fk1 und den Sayer Wasserfilter genäht.

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  • Ich liebe es ja auch, Packsäcke zu nähen. Am meisten freue ich mich immer auf den Kordelzug, weil ich da den Beutel einfach über den unteren Arm der Nähmaschine stülpen kann, um ihn dann einmal um die eigene Achse rattern zu lassen. :)

    Aktuell überlege ich auch gerade, mir für die Spreizstangen (Spreader Bars) meiner Brücken-Hängematte einen solchen Beutel zu nähen. Die Vorstellung, diese immer mit Gummibändern, die man leicht verlieren kann, zusammenzuhalten, erweckt in mir nicht gerade Begeisterung. Ein solcher Beutel wiegt zwar auch, aber es scheint mir eine elegante Lösung zu sein, die auch das umgebende Material (wie beispielsweise die Quilts) vor den Stiften der Stäbe schützt.

    Dummerweise habe ich aktuell keinen gescheiten Stoff dafür herumliegen. Vielleicht kann ich etwas vom Hängemattenstoff von Extremtextil dafür abzweigen. Der scheint mir ausreichend stabil, wenn auch etwas schwer für diesen Zweck.

    Falls ich einen runden Boden einnähe, würde ich dort den Stoff wohl doppelt nehmen. Vielleicht nähe ich aber auch einen ganz gewöhnlichen Backbeutel wie du, aus einem einmal gefalteten Rechteck. Es sind ja nur drei bis vier Teilstäbe, es ergibt sich also kein allzu grosser Querschnitt. Das geht einfacher und schneller. Aber auch in diesem Fall würde ich wohl den Stoff im oberen und unteren Bereich ein Stück weit umschlagen, um ihn dort etwas stabiler zu machen:

    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: Packbeutel f\u00fcr Spreader Bars.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 27,2 KB ID: 39756","data-align":"none","data-attachmentid":"39756","data-size":"medium"}[/ATTACH]Nein, das ist nicht die Skizze für den Bau eines Kleiderschrankes!

    Übrigens Gratulation zu deinem runden Boden beim Packbeutel für deine Petromax fk1 Feuerkanne! Das ist aus meiner Sicht ziemlich tricky, dass das am Schluss aufgeht!

  • Hier noch vier Möglichkeiten, wie der Kordelzug eines Packsacks gemacht werden kann. Alle Möglichkeiten finde ich sinnvoll. Es kommt jeweils auf die Anwendung an:

    https://www.youtube.com/watch?v=04juQ1eQQ90

    Der Kanal von "Jelly Fish" ist zwar noch nicht besonders gross, aber man merkt sofort, dass die Frau weiss, wovon sie spricht!

  • Ich trau' mich ja fast nicht, euch zu erzählen, was mir gestern passiert ist:

    Da schneide ich den Stoff schön so zu, dass die vier Stangen für die Brücken-Hängematte mit eher wenig Spiel im Beutel Platz haben und ich - wie oben vorgeschlagen - oben und unten ein Stück Stoff umschlagen kann. Ich überlege mir, dass ich den Stoff wohl am besten nach aussen umschlage, damit die Stäbe besser im Beutel nach unten rutschen können. Die korrekte Abfolge der Nähte habe ich mir am Nachmittag natürlich zurecht gelegt. - Und dann am Abend - nach dem der Stoff fein säuberlich zugeschnitten ist - nähe ich wie gewohnt als erstes den Beutel seitlich zu, um festzustellen, dass ich vergessen habe, den Stoff zuerst an beiden Enden umzuschlagen. Zu spät, es soll nun halt ein ganz gewöhnlicher Beutel ohne verstärkte Enden werden. :(

    Ich nähe den Schlauch unten zu, schneide dann aber zu allem Überfluss oben so viel Stoff ab, dass nicht mehr genug Material für den Kordelzug übrig ist. :(

    So bleibt mir heute morgen nichts anderes übrig, als die Variante aus dem Video mit dem angesetzten Kanal für den Kordelzug umzusetzen.

    Immerhin: Die Länge passt nun perfekt und die vier Stäbe haben so genau Platz, dass die einzelnen Stangen nicht klappern. - Zum Glück arbeite ich sonst konzentrierter!

    Danke für die Anregung, für die Stäbe einen Beutel zu nähen! Gummibänder ade... Gewicht des Beutels: 11g.

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