DD Unigear Camping Hammock ist da

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    Ich habe die "Ausführungen" leider bisher nicht gefunden - kannst Du mal verlinken?.

    Nimm einen gutgemeinten Ratschlag von einem Querdenker, dem man eine gewisse Beratungsresistenz nachsagt an: Von TreeGirl lernen, heißt siegen lernen!

    Wenn ich jedes mal von Beginn an gatan hätte, was sie vorschlägt, hätte ich mir ne Menge Arbeit und Verschnitt gespart......!

    Nur von Beetle-Buckles konnte sie mich bisher nicht überzeugen.......aber der Tag an dem ich demütig die nächste Bestellung bei ihr aufgebe kommt bestimmt......

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    Ich bin durchaus bereit und intressiert, von TreeGirl zu lernen. Ich muß aber auch herausfinden, was für mich das Richtige ist. Wenn der einzige Einwand gegen 3,0m Breite ist, dies sei dann ein Ort für Partys, ist dies für mich nicht überzeugend. Ich würde mich gerne ausgestreckt im 90 Grad Winkel hineinfläzen können.
    Warum keine größere Isolierung beim Underquilt, die verschiedene Liegepositionen ermöglichen? Der Vorschlag, eine Elektroheizdecke einzunähen ist zwar lustig, hilft mir aber da nicht weiter.
    Warum keine geschlossene Isolierung mit Kombination Mückennetz für eine größere Hängematte, wie es bereits für etwas kleinere Hängematten bereits schon gibt?
    Eine mögliche Länge von mindestens 4m mag zwar unüblich sein, vielleicht ist dies aber für mich richtig.

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    Ich bin durchaus bereit, von TreeGirl zu lernen. Ich muß aber auch herausfinden, was für mich das Richtige ist. Wenn der einzige Einwand gegen 3,0m Breite ist, dies sei dann ein Ort für Partys, ist dies für mich nicht überzeugend. Ich würde mich gerne ausgestreckt im 90 Grad Winkel hineinfläzen können.
    Warum keine größere Isolierung beim Underquilt, die verschiedene Liegepositionen ermöglichen? Der Vorschlag, eine Elektroheizdecke einzunähen ist zwar lustig, hilft mir aber da nicht weiter.
    Warum keine geschlossene Isolierung mit Kombination Mückennetz für eine größere Hängematte, wie es bereits für etwas kleinere Hängematten bereits schon gibt?
    Eine mögliche Länge von mindestens 4m mag zwar unüblich sein, vielleicht ist dies aber für mich richtig.

    Ich weiss, was du meinst.

    Vielleicht kurz zur Isolation: Wie schon gesagt, rutscht in der Hängematte alles an den tiefsten Punkt. Wenn die Isolation gleich gross ist, wie die Hängematte, dann bleibt ein grosser Teil der Isolation ungenutzt. Du trägst sie zwar herum, aber nützen tut sie dir nicht. Wenn du in alle Richtungen liegen können möchtest, dann wäre das Maximum eine kreisförmige Isolation, die bei deiner Körpergrösse vielleicht einen Durchmesser von 220cm hat. Selbst wenn dieser Kreis 250cm umfassen würde, hättest du bei einer 400cm langen Hängematte noch immer 150cm (also auf jeder Seite 75cm), wo du nie Isolation brauchen würdest. Es hätte also keinen Sinn, dort eine Isolation anzubringen. Wenn du nun noch davon ausgehst, dass du zwar vielleicht mal in einem 90°-Winkel in der Hängematte chillen möchtest: Die Winkel, die zwischen etwa 90° zur Aufhängungsachse und - sagen wir - gegen 40° Abweichung liegen, wirst du zum Liegen nie brauchen. Auch da könnte man noch Fläche sparen.

    Ich finde es gut, wenn du bei deiner Körpergrösse "gross" denkst. Es ergibt aber keinen Sinn, mehr Grösse ins System einzubauen, als auch wirklich notwendig ist. Ich denke, es wird darum gehen, hier eine sinnvolle Lösung zu finden.

    Noch kurz etwas wegen der Bananenhaltung, wenn du 90° zur Längsachse liegst: In einer 400cm langen Hängematte liegst du deutlich weniger durchgebogen, als wenn deine Hängematte "nur" 320cm lang ist. Dahinter steckt derselbe Umstand, der dafür sorgt, dass ein gleich langes Felgenstück bei einem 26"-Rad deutlich stärker gebogen ist als bei einem 28"-Rad.

    Ein Topquilt, der von der Hängematte unabhängig ist, dreht sich mit dir mit. Da brauchst du dann auch keine riesengrosse Fläche.

  • Ich finde es gut, wenn du bei deiner Körpergrösse "gross" denkst. Es ergibt aber keinen Sinn, mehr Grösse ins System einzubauen, als auch wirklich notwendig ist. Ich denke, es wird darum gehen, hier eine sinnvolle Lösung zu finden.

    Das denke ich auch. Aber warum muß der Underquilt zwingend diagonal anpassend an einer Liegeposition ausgerichtet sein? Ein breiterer und längerer, der jedoch zugleich den potentiellen Liegebereich abdeckt, könnte ich mir vorstellen.

  • Noch kurz etwas wegen der Bananenhaltung, wenn du 90° zur Längsachse liegst: In einer 400cm langen Hängematte liegst du deutlich weniger durchgebogen, als wenn deine Hängematte "nur" 320cm lang ist. Dahinter steckt derselbe Umstand, der dafür sorgt, dass ein gleich langes Felgenstück bei einem 26"-Rad deutlich stärker gebogen ist als bei einem 28"-Rad.

    Gerade wäre dies aber noch nicht, was aber da überhaupt nicht notwendig wäre. Ich würde mir dies gemütlich vorstellen.

  • Das denke ich auch. Aber warum muß der Underquilt zwingend diagonal anpassend an einer Liegeposition ausgerichtet sein? Ein breiterer und längerer, der jedoch zugleich den potentiellen Liegebereich abdeckt, könnte ich mir vorstellen.

    Muss er nicht. Wie ich sagte: Wenn du den Underquilt kreisförmig gestalten würdest, dann hättest du alle Möglichkeiten dieser Welt. Ich denke einfach, dass du letztlich in der Praxis gar nicht in allen erdenklichen Positionen liegen würdest. Willst du wirklich in alle Richtungen liegen können, dann wäre ein Kreis die beste Lösung. Wenn du diesen "Isolationskreis" auf einen ganz leichten Trägerstoff aufnähen würdest. Dann könntest du diese "Isolationshängematte" unter deine richtige Hängematte hängen. (Das wäre dann quasi das Wooki-Prinzip, das Warbonnet Outdoors vor einiger Zeit neu auf den Markt gebracht hat.)

    Die Isolation fix an der Hängematte zu befestigen, schränkt dich ziemlich stark ein. Du musst dann den Underquilt immer mitwaschen, wenn du die Hängematte mal waschen möchtest. Zudem wäre dir im Sommer dann vielleicht zu warm.

    Nochmals zur Bananenhaltung bei 90°: Mit gestreckten Beinen ist das für die Knie sehr unangenehm, da diese stark überstreckt werden. Was aber gemütlich ist:

    • Füsse auf den Boden, Rest gemütlich in der Hängematte. (Dann brauchst du nicht ganz so viel Breite.)
    • Oder ganz in der Hängematte, aber mit angewinkelten Beinen. (Auch dafür brauchst du nicht zwingend die volle Breite.)
  • Muss er nicht. Wie ich sagte: Wenn du den Underquilt kreisförmig gestalten würdest, dann hättest du alle Möglichkeiten dieser Welt. Ich denke einfach, dass du letztlich in der Praxis gar nicht in allen erdenklichen Positionen liegen würdest. Willst du wirklich in alle Richtungen liegen können, dann wäre ein Kreis die beste Lösung.

    Nein. Ich meinte ein großes Rechteck, welches die potentielle Liegefläche abdeckt. Diagonal liegen, Kopf oben links, Füße unten rechts, Kopf oben rechts, Füße unten links, Kopf unten links,Füße oben rechts, Kopf unten rechts, Füße oben links.


    Wenn du diesen "Isolationskreis" auf einen ganz leichten Trägerstoff aufnähen würdest. Dann könntest du diese "Isolationshängematte" unter deine richtige Hängematte hängen. (Das wäre dann quasi das Wooki-Prinzip, das Warbonnet Outdoors vor einiger Zeit neu auf den Markt gebracht hat.)
    Die Isolation fix an der Hängematte zu befestigen, schränkt dich ziemlich stark ein. Du musst dann den Underquilt immer mitwaschen, wenn du die Hängematte mal waschen möchtest. Zudem wäre dir im Sommer dann vielleicht zu warm.

    Ich meinte nicht zusammennähen, nur ein ausreichend grosses Rechteck und dann an den Seiten hochgezogen, bei mir eben etwas größer dimensioniert.
    Das verstehe ich nicht, ich dachte, der Wooki passt ausschliesslich passgenau nur bei den Warbonnet Blickbird, die nur eine Liegeposition mit entsprechender Fußbox vorgibt.



    Nochmals zur Bananenhaltung bei 90°: Mit gestreckten Beinen ist das für die Knie sehr unangenehm, da diese stark überstreckt werden. Was aber gemütlich ist:

    • Füsse auf den Boden, Rest gemütlich in der Hängematte. (Dann brauchst du nicht ganz so viel Breite.)
    • Oder ganz in der Hängematte, aber mit angewinkelten Beinen. (Auch dafür brauchst du nicht zwingend die volle Breite.)

    Vielleicht könnten die Knie überstrecken, vielleicht sind sie auch gerade. Auch dafür müsste die HM ausreichend breit genug sein.
    Füsse lasse ich nach außen baumeln, das geht aber nicht lange, die Kante drückt dann in das Fleisch rein, dann hätte ich sie lieber gerade in der Hängematte, angewinkelt ist auch nicht so schön, da habe ich schon Krämpfe bekommen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich gebe zu, dass meine Antwort in Teilen etwas sarkastisch war. Ich bin halt schon lang dabei, hab vieles selbst ausprobiert, und es ist manchmal auch etwas frustrierend, wenn man sich Mühe gibt und versucht jemandem Zeit, Geld und Frustration zu sparen aber den Eindruck vermittelt bekommt, dass man einfach zu unflexibel ist um Neues auszuprobieren. Fakt ist, dass gerade die Hängematten-Pioniere (nicht ich - aber die von denen ich gelernt habe) unglaublich kreativ und experimentierfreudig waren (und zum Teil auch noch sind). Ich habe es selten erlebt, dass jemand der Hängematten neu für sich entdeckt hat eine neue Idee hatte. Ich spreche auch aus eigener Erfahrung, denn ich hatte mehr als eine vermeintlich super geniale Idee, die sich dann (nur nicht für mich) nicht überraschend als Ofenschuss entpuppt hat. Wenn etwas so Offensichtliches wie "lang = gut, länger = besser, am längsten = am besten" tatsächlich stimmen würde, dann gäbe es nach so langer Zeit mindestens eine 6m-Camping-Hängematte zu kaufen.

    Gleiches gilt für die Breite. Meine Frage wofür du soviel Breite zu brauchen glaubst war übrigens Ernst gemeint. Selbst wenn du in einer normalen Gathered End Hängematte halbwegs bequem im 90°-Winkel liegen könntest - was meiner Erfahrung nach einfach nicht funktioniert - könntest du maximal deine Körpergröße nutzen. Ich mag breite Hängematten. Meine Bett-Hängematte ist etwas über 190cm breit. Ich bin nur 165cm groß. Und ich nutze die Breite nicht wirklich. Eigentlich hat die Breite für mich nur einen nennenswerten Vorteil: meine Kissen und Quilts fallen nicht aus der Hängematte. Bei einer Hängematte mit integriertem Moskitonetz sorgt aber das Moskitonetz dafür, dass alles in der Hängematte bleibt. Und die Breite erkauft man sich halt teuer in Form von Gewicht und allen möglichen Problemen. Zu Hause ist mir das alles egal, obwohl ich alles über 180cm sinnlos finde. Unterwegs überwiegen aber einfach nur noch die Nachteile.

    Zur Isolierung: natürlich kannst du die ganze Hängematte isolieren. Und wenn die Isolierung nichts wiegen und nichts kosten würde, wären alle Hängematten voll isoliert. Aber eine Hängematte über die volle Länge und Breite zu isolieren, zumal deine Wunschlänge und Breite ja auch gigantische Ausmaße hätten, ist letztendlich so, als ob du auch in deinem Garten eine Heizung installierst. Sicher, gelegentlich kommt es vor, dass du mal an einem kalten Abend im Garten sitzt und dich über die Heizung freust. Aber 99,9% der Zeit ist sie nicht nur sinnlos, sondern kostet dich auch noch Geld. Oder vielleicht ist ein anderer Vergleich nachvollziehbarer; du würdest doch vermutlich auch ein Familienzelt nicht rundum isolieren - also den Boden und die Wände. Schon gar nicht, wenn du alleine darin schläfst. Selbst Leute die die Liegerichtung wechseln haben nur mit einem kleinen Teil der Hängemattenfläche Kontakt. Ich bin sicher, Waldläufer70 kann dir den Prozentsatz ausrechnen :) Es reicht, diesen Teil großzügig zu isolieren. Zuviel Isolierung ist nicht nur schwer, voluminös und teuer, sondern sie schafft auch eigene Probleme. Ein sehr großer Underquilt mit Gummikordel-Aufhängung hängt z.B. gerne durch, wodurch Kältebrücken entstehen. Und mit einer Rundum-Isolierung dürftest du mindestens Kondensprobleme bekommen, wenn es dir nicht schon lange vorher zu stickig wird. Ich möchte gar nicht wissen, was eine 6m x 3m Hängematte wiegt, die auf der gesamten Stofffläche isoliert ist. Ich möchte nicht mal eine vollisolierte 3,35m x 1,50m Hängematte zu Hause herum liegen haben, weil sie selbst bei einer bekennenden Eisprinzessin wenig Anwendung finden würde und die meiste Zeit einfach nur Platz wegnehmen würde.

    Wenn diese Gründe nicht für dich ausreichen, dann bin ich wirklich auf Fotos von deiner DIY-Hängematte gespannt. Unterhaltsam finde ich das Projekt allemal. Aber auf einen großen Abnehmermarkt würde ich nicht wetten. Kickstarter ist voll von vermeintlich innovativen Hängemattenprojekten.

  • Nein. Ich meinte ein großes Rechteck, welches die potentielle Liegefläche abdeckt. Diagonal liegen, Kopf oben links, Füße unten rechts, Kopf oben rechts, Füße unten links, Kopf unten links,Füße oben rechts, Kopf unten rechts, Füße oben links.

    In dem Fall wäre ein X schonmal sparsamer als ein Rechteck - allerdings nicht für die 90⁰ Haltung (möchtest Du so auch nächtigen?).

    Ich lese auch, daß Du ein großer Fan von geradem liegen bist - hast Du mal über eine 90⁰-Hängemate nachgedacht? Oder eine Bridge-Hammock?

    - Wer lang hat, lässt gern lang hängen *Ignatius Golz
    - Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? *Koito Yavazuka
    - War doof - merkste selbst ne? *Unbekannter Sozialpädagoge

  • In dem Fall wäre ein X schonmal sparsamer als ein Rechteck - allerdings nicht für die 90⁰ Haltung (möchtest Du so auch nächtigen?).

    Ich lese auch, daß Du ein großer Fan von geradem liegen bist - hast Du mal über eine 90⁰-Hängemate nachgedacht? Oder eine Bridge-Hammock?

    Ich denke, eine 90°-Hängematte für 200cm grosse Leute wäre problematisch. Meines Wissens gibt es keine ausreichend grossen Isomatten. Die müsste man dann auch selber bauen.

  • Nein. Ich meinte ein großes Rechteck, welches die potentielle Liegefläche abdeckt. Diagonal liegen, Kopf oben links, Füße unten rechts, Kopf oben rechts, Füße unten links, Kopf unten links,Füße oben rechts, Kopf unten rechts, Füße oben links.

    Ich meinte nicht zusammennähen, nur ein ausreichend grosses Rechteck und dann an den Seiten hochgezogen, bei mir eben etwas größer dimensioniert.
    Das verstehe ich nicht, ich dachte, der Wooki passt ausschliesslich passgenau nur bei den Warbonnet Blickbird, die nur eine Liegeposition mit entsprechender Fußbox vorgibt.

    Vielleicht könnten die Knie überstrecken, vielleicht sind sie auch gerade. Auch dafür müsste die HM ausreichend breit genug sein.
    Füsse lasse ich nach außen baumeln, das geht aber nicht lange, die Kante drückt dann in das Fleisch rein, dann hätte ich sie lieber gerade in der Hängematte, angewinkelt ist auch nicht so schön, da habe ich schon Krämpfe bekommen.

    Dann lieber ein Quadrat. Auch dieses könntest du eventuell wie einen klassischen Underquilt mit Gummikordeln aufhängen. Allerdings bezweifle ich etwas, ob ein so breiter Underquilt wirklich so gut funktioniert. Schau dir mal die letzten vier Bilder hier an.

    Der Wookie passt an alle entsprechend langen (und breiten) Hängematten. Die Liegerichtung ist nur deshalb vorgegeben, weil die Isolation in die entsprechende Richtung aufgenäht ist. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, die Isolation auf der ganzen Breite aufzunähen, so dass man in beide Richtungen liegen könnte. Allerdings müsste man das ausprobieren, um ganz sicher zu sein, ob es funktioniert. Bei einer kreisförmigen (oder ovalen) Isolation sparst du dir die Ecken des Quadrats/Rechtecks und damit das entsprechende Gewicht. Das im Fall, dass du wirklich in jede Richtung liegen können möchtest. Willst du hingegen nur diagonal und im 90°-Winkel liegen, so kannst du am Kopf- und am Fussende der Isolationsschicht etwas vom Kreis weglassen. Das Fragezeichen aus dem ersten Abschnitt (extrem breiter Underquilt) bleibt bestehen: Ist der Underquilt sehr breit, so kannst du möglicherweise nicht mehr genug Druck nach oben aufbauen, der Quilt wird eventuell nicht mehr so gut an die Hängematte angedrückt. Zudem ist dann jede Aussicht seitlich weg.

    Die Knie sind nicht gerade. Das habe ich schon genug oft ausprobiert. Wenn du die Hängematte sehr tief hängst, schneidet der Rand deutlich weniger ein. Ich hatte in zu kurzen Hängematten oft Krämpfe. Vielleicht liegt es auch in deinem Fall an der zu kurzen Hängematte. Ist sie länger, so könnte es besser sein. Bis du in einer gewöhnlichen Gathered-End-Hängematte aber ausgesprochen flach im 90°-WInkel liegen könntest, müsstest du eine wirklich SEHR lange Hängematte aus einem SEHR WENIG dehnbaren Stoff haben. Ob das dann bequem wäre, wage ich zu bezweifeln. Du kannst es ausprobieren. Aber vielleicht hast du dann grosse Ausgaben und es funktioniert nicht zufriedenstellend. Immerhin könntest du die zu lange Hängematte noch kürzen.


  • In dem Fall wäre ein X schonmal sparsamer als ein Rechteck - allerdings nicht für die 90⁰ Haltung (möchtest Du so auch nächtigen?).

    Ich denke, es würde sich wohl eher ein Sechseck ergeben. Selbst bei einer sehr breiten Hängematte wäre nicht genug Platz für ein X. Macht man wirklich ein X, so wäre die Isolation zu schmal.

  • Wenn etwas so Offensichtliches wie "lang = gut, länger = besser, am längsten = am besten" tatsächlich stimmen würde, dann gäbe es nach so langer Zeit mindestens eine 6m-Camping-Hängematte zu kaufen.

    Ich denke, es ist hier wie mit sehr grossen Schuhnummern, allerdings mit einem bedeutsamen Unterschied: Schuhe brauchen alle (in der westlichen Welt), Hängematten nicht. Für Hängematten wäre der Markt für sehr grosse Modelle viel zu klein, um so etwas kommerziell anzubieten. Ich bin mir aber recht sicher, dass man einen guten Kleinbetrieb um eine entsprechende Sonderanfertigung bitten könnte.

    Im Übrigen hat hier im Forum noch nie jemand behauptet, dass eine Hängematte umso bequemer wird, je länger sie ist. Selbst bei einer völlig dehnungsfreien Hängematte wäre der Komfortzuwachs pro 10cm zusätzlicher Länge immer kleiner und bald einmal kaum noch wahrnehmbar. Das ist eine Frage der Verhältnismässigkeit: Je länger die Hängematte wird, desto kleiner ist der prozentuale Längenzuwachs. Abgesehen davon wäre eine völlig dehnungsfreie Hängematte vermutlich für die meisten fast so unbequem wie das Liegen auf Beton ohne jedes Polster.

    Sobald ein Stoff dehnbar ist (das ist mir erst vor kurzer Zeit klar geworden), kommt mit zunehmender Länge der Punkt, wo die Dehnbarkeit sich negativ bemerkbar macht: Ab einer gewissen Länge, beginnt man wieder mehr durchzuhängen. Je dehnbarer der Stoff ist, desto früher tritt dieser Fall ein. (Du hast das kürzlich mal mit der "Ertragskurve" aus den Wirtschaftswissenschaften verglichen. Ja, kann man sicher grob vergleichen.)

    Bei der Kombination "schwere Person - stark dehnbarer Stoff" ist eine sehr lange Hängematte genau so schlecht wie eine deutlich zu kurze. Wer einiges an Gewicht auf die Waage bringt und von der Körpergrösse her eigentlich eine etwas längere Hängematte bräuchte, sollte einen etwas schwereren, weniger dehnbaren Stoff verwenden. Mag diese Person aber einen entsprechend schweren Stoff nicht, so kommt man bei der Länge früher ans Limit.

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, es ist hier wie mit sehr grossen Schuhnummern, allerdings mit einem bedeutsamen Unterschied: Schuhe brauchen alle (in der westlichen Welt), Hängematten nicht.

    Selbst nach deinem großzügigen Faktor 2 müsste ein Nutzer 3m groß sein, damit eine 6m-Matte irgendeine Form von Sinn ergibt. Ich lasse mich noch davon überzeugen, dass eine 4m lange Matte für einen 2m großen Nutzer angebracht ist, auch wenn ich weiterhin der Meinung bin, dass "so kurz wie möglich, so lang wie nötig" bei einer Hängematte die man selbst schleppen muss die bessere Regel ist.

    Ich bin ein paar mal mit einer 11' Hängematte unterwegs gewesen, und wenn ich dabei geblieben wäre, hätte ich mir wohl ein längeres Tarp zugelegt. Bei meinem 11' Standard-Tarp war mir der Wetterschutz etwas zu knapp. Ein längeres Tarp bedeutet mehr Abstand zwischen den Bäumen, und ich habe schon mit meinem 11' Tarp manches mal geflucht, weil mir 10cm Platz fehlten. Dazu kommt dann halt das Gewicht. Deshalb bleibe ich bei meiner super kurzen Blackbird, die nur ca. 1,75x länger ist als ich. Zu Hause ist eine andere Geschichte, wobei es schwierig werden dürfte, eine 6m-Hängematte aufzuhängen. Bernd hatte in Mengerschied eine Mammock dabei - man muss das Monster hängen gesehen haben um zu verstehen wie groß eine 6m lange Hängematte in der Praxis ist!

    Um beim Beispiel Schuhe zu bleiben: Schuhe die zu klein sind, sind die Hölle. Aber Schuhe die zu groß sind sind ebenfalls keine Lösung. Durchhänger war bisher mit viel zu kleinen Schuhen unterwegs, probiert ein größeres Paar Schuhe an und ist so begeistert davon, dass er jetzt die größten Schuhe haben will, die man machen kann. Besser wäre es, er würde sich an die richtige Größe heran tasten.

    Für Hängematten wäre der Markt für sehr grosse Modelle viel zu klein, um so etwas kommerziell anzubieten. Ich bin mir aber recht sicher, dass man einen guten Kleinbetrieb um eine entsprechende Sonderanfertigung bitten könnte.

    Ja, Dream Hammock, Simply Light Designs, Wilderness Logics und vielleicht sogar Dutch würden eine 13' Hängematte bauen. Aber vermutlich würden sie auch versuchen es dem Besteller auszureden. Vor allem wenn der Nutzer wenig Erfahrung hat, und nie eine 11' oder 12' Hängematte ausprobiert hat.

    Im Übrigen hat hier im Forum noch nie jemand behauptet, dass eine Hängematte umso bequemer wird, je länger sie ist.

    Hab ich auch nicht behauptet. Es ging um die Posts von Durchhänger, der nach dem ersten Eureka-Moment in einer längeren Hängematte eine 4-6m lange Hängematte in Erwägung gezogen hat.

  • [USER="46"]TreeGirl[/USER], ich denke, wir liegen gar nicht so weit auseinander mit dem, was wir so von uns geben. In der Regel empfehle ich den Faktor 1,9, um mal einen Anhaltspunkt zu haben. Der Faktor 2 ist eher schon übertrieben, wobei es natürlich auch sehr darauf ankommt, wie elastisch der Stoff ist. - Insofern, ja, 6m sind definitiv nicht nötig und in der Praxis eher unpraktisch. Der Vergleich mit den Schuhen ist nicht schlecht. Es stimmt, grosse Schuhe sind auch nicht so toll. Allerdings laufen wohl mehr Menschen mit zu kleinen als zu grossen Schuhen herum. Gerade bei Wanderschuhen kaufen die meisten ungeübten Leute eher eine bis zwei Nummern zu klein.

    Mit meinen 184cm Körpergrösse komme ich mit dem Faktor 1,9 auf eine etwa 350cm lange Hängematte. Tatsächlich ist meine bisher bequemste Hängematte gut 340cm lang (etwa 342cm in der Mitte, am Rand länger). Allerdings bei einem (relativ) elastischen Hexon 1.6. Ich bin ziemlich sicher, dass sie aus Hexon 2.4 noch bequemer wäre. Das probiere ich bei Gelegenheit aus.

    Ich behaupte auch nicht, dass der Faktor 1,9 ein Muss ist. Leute sind ganz unterschiedlich. Aber wenn eher klein gewachsene Menschen mit einer Standard-11'-Hängematte glücklich werden und niemand die zu lang findet, weshalb sollte dann eine deutlich grösser gewachsene Person nicht mit einer längeren Hängematte glücklich werden? In diesem Punkt scheinen unsere Denkweisen sich zu unterscheiden.

    Aus praktischen Gründen würde ich übrigens sehr gerne bei meiner ENO DoubleNest (oder einer ähnlich kurzen Hängematte) bleiben. Die ist schön klein und handlich (allerdings nicht ganz so leicht). Aber der Komfort legt es mir nahe, eine deutlich längere Hängematte zu verwenden. Egal, wie lang oder wie kurz eine Hängematte ist: Es wird immer Bäume geben, die zu nahe beieinander stehen. Ich hatte bisher aber noch nie ein wirkliches Problem damit, zwei passende Bäume zu finden. Der Wald steht voller Bäume! (Auf einem Campingplatz mag es anders aussehen...)

    Nochmals zu Durchhänger: 400cm KANN für ihn durchaus angebracht sein. Länger erachte ich eher als kontraproduktiv. Wenn er aber auch schon mit 360cm oder 380cm glücklich werden könnte, dann würde ich ihm sehr gönnen, dass er weniger Material herumschleppen muss und ein paar Bäume mehr zum Aufhängen der Matte in Frage kommen. Bei 360cm hätte ich allerdings grosse Zweifel, ob das für ihn wirklich schon das Optimum wäre.

  • [USER="4243"]Durchhänger[/USER], du hast ziemlich am Ende deines "entgleisten" Vorstellungsfadens nach der DreamHammock Thunderbird gefragt. Die ist (aus deiner Sicht leider) spezifisch für "Kopf links - Füsse rechts" oder umgekehrt gemacht. Sprich: Man gibt bei der Bestellung an, wie man gerne liegen möchte.

    Die DreamHammock Raven hat diese Einschränkung nicht. Da kannst du liegen, wie du möchtest. Allerdings ist sie "nur" 11' (335cm) lang.

    Shug hat erst gestern ein Video dazu veröffentlicht:

    https://www.youtube.com/watch?v=r--ChnEWvMQ

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