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  • Hallo allerseits,

    ich denke darüber nach, meine DD Camping Hammock mit einem Snugpag Cocoon mit Blick auf die kommenden kühleren Jahreszeiten aufzurüsten. Die Anschaffung eines Underblanket erscheint mir zu unverhältnismäßig und derzeit für mich zu teuer. Diagonal kann ich in meiner DD ohnehin nicht liegen, weil sie schlichtweg zu schmal ist, da bleibt nur die Bananenstellung, je nachdem wie straff ich sie aufhänge. Der Cocoon soll mich vor schnellem Auskühlen schützen, es ist weniger als "perfektes" Winter-Schlafsetsystem gedacht. Bei Bedarf möchte ich allerdings schon zusammen mit meinem Defense4-Schlafsack auch bei kühleren Temperaturen draussen übernachten können. Auf das Mitführen einer sperrigen Isomatte möchte ich gerne mitunter auch mal verzichten können. Die DD und das Cocoon könnte ich kombiniert vorinstalliert in einem Packsack transportieren. An den Nylonriemen müsste ich mit Paracord Karabiner als Befestigungsmöglichkeiten für den Cocoon installieren.

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit einer derartigen Konstruktion? Haltet ihr soetwas für sinnvoll?

    https://youtu.be/Wko8BNsMZPc

    Etwas durchhängend,
    Rainer

  • Wenn ich Rainer richtig verstanden habe, geht es ihm dabei um eine Übergangslösung. Er ist sich der "Bananenhaltung" durchaus bewusst. Später möchte er sich eine längere und breitere Hängematte anschaffen. So gesehen: Als Übergangslösung könnte das schon taugen.

    Allerdings: Wenn du tatsächlich später eine längere und breitere Hängematte anschaffen möchtest, weshalb sparst du dir dann nicht die Ausgabe für den Cocoon und investierst das Geld dann in eine für dich passende Hängematte und einen guten Underquilt? Mit der "Zwischenlösung" schiebst du doch nur dein wirkliches Ziel hinaus? Zudem habe ich beim Cocoon Bedenken, ob du bei der grossen Oberfläche desselben nicht sehr viel Material mit eher geringer Isolationswirkung herumschleppst. In diese Richtung hatte ich das von dir verlinkte Sacki-Video damals auch kommentiert.

    • Offizieller Beitrag

    Die DD ist in der Tat kurz genug für einen Pod. Aber du solltest dir darüber im klaren sein, dass du den Cocoon nicht mit einer längeren Hängematte verwenden kannst. Wenn du ohnehin nur ein kleines Budget hast, solltest du vielleicht lieber etwas kaufen, was bei deiner nächsten Hängematte auch noch funktioniert. Sprich: besorg dir einen normalen Underquilt.

    Hast du denn keine überzähligen Schlafsäcke zu Hause herum liegen? Sofern der Schlafsack nicht zu eng geschnitten ist, und der Reissverschluss bis zum Fußende durch geht, kann man ihn auch als Pod benutzen. Ich habe das mit meinem Western Mountaineering Alder (ein Deckenschlafsack) schon gemacht.

    • Offizieller Beitrag

    Mit einem Snugpack underblanket oder DD underblanket wärest Du meiner Meinung nach besser beraten, da diese Underquilts auch an langen und breiten Hängematten einsetzbar sind und ein diagonales Liegen zulassen. Sie haben auch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Isolation nach oben bräuchtest Du noch einen Schlafsack, Quilt oder eine Decke. Da gibt es aber reichlich kostengünstige Lösungen.

    Ansonsten würde ich einen Wooki (teuer, Liegerichtung vorgegeben, aber super bequem) oder eine der zahlreichen DIY-Lösungen (z.B. PLUQ) empfehlen.

    • Offizieller Beitrag

    Heute auf eBay gefunden:

    - £100,00 + £30,00 Shipping
    - £39,95 - wegen Versand müsste man fragen

    Ich hab jetzt die Preise nicht verglichen, aber vielleicht wäre das was für dich.

  • Meine Antwort ist kurz und schmerzhaft: Vergiß es!

    Dein Rücken wird es Dir danken. Der Cocoon ist etwas für die Kurzen unter uns. Ein mit zwei Metern Länge Gesegneter wird so in die Bananenposition gezwängt, daß sich wohl beizeiten Knie und Rücken beschweren.

    [SIZE=14px]Meinst du nun den Cocoon direkt, oder eben generell meine DD und dann in der Konsequenz zu klein ?
    Meine Frage ist, ob ich relevant zusätzlich durch den Cocoon noch weiter eingeengt werde, natürlich erst recht, wenn ich dann auch noch meinen dicken Schlafsack mit reinnehme.

    Zum Schlafen und längeres Verweilen ist meine DD tatsächlich zu schmal und zu kurz. Ich mag meine DD sehr, aber genau da habe ich ein Problem mit ihr.

    Ich habe z.B. meine DD im Alltag sehr gerne für die eine Stunde Mittagspause, in zwei Minuten ist sie ganz schnell zwischen Treppengeländer und Baum auf- und abgebaut und kann sie problemlos mit Sleeve XL in einem kleinen Packsack transportieren. In die Richtung geht meine Überlegung mit dem Cocoon. Ich hätte gerne ein kleines, unkompliziertes und schnelles Komplettset für den Alltag, wenn es draußen eben auch kälter wird. Da wäre dann ein dreiteiliges Set mit Underblanket und Quilt eher zu umständlich, zu kompakt für das Daypack, ein aufwendigerer längerer Auf.- und Abbau wäre nötig usw. Vermutlich würde ich dies dann in der Praxis nicht mehr machen. Ansonsten denke ich, hat TreeGirl auf jeden Fall recht damit, daß die Kombination [/SIZE]

    [SIZE=14px] auch mit Blick auf die Verwendung für eine andere HM sinnvoller wäre.

    Nächste Woche bekomme ich meine neue riesengroße Unigear Hängematte Camping Hammock, da wäre ein Cocoon ohnehin völliger Quatsch. Auch dafür wäre die Snugpak Kombi möglicherweise geeignet.

    Waldläufer70 hat mich ungefähr richtig verstanden. Ich denke etwas mehrgleisig. Ich träume von einer richtig guten HM, wintertaugliches großes Komplettset usw., damit will und muß ich mir aber noch viel Zeit lassen und nehmen, bis ich dies realistisch verwirklichen kann.[/SIZE]

    • Offizieller Beitrag

    Meinst du nun den Cocoon direkt, oder eben generell meine DD und dann in der Konsequenz zu klein ?

    Die DD ist schon sehr klein, aber vermutlich kannst du noch leicht diagonal liegen. Je nachdem wie der Cocoon geschnitten ist, kann es sein dass du wirklich nur noch auf der Mittellinie liegen kannst.

    Meine Frage ist, ob ich relevant zusätzlich durch den Cocoon noch weiter eingeengt werde, natürlich erst recht, wenn ich dann auch noch meinen dicken Schlafsack mit reinnehme.

    Alle Pod-Systeme engen stark ein. Du fühlst dich dann halt wie eine große - aber warme - Wurst.

    Ich hätte gerne ein kleines, unkompliziertes und schnelles Komplettset für den Alltag, wenn es draußen eben auch kälter wird. Da wäre dann ein dreiteiliges Set mit Underblanket und Quilt eher zu umständlich, zu kompakt für das Daypack, ein aufwendigerer längerer Auf.- und Abbau wäre nötig usw.

    Wieso sollte der Aufbau mit Pod einfacher/schneller sein als mit Under- und Top Quilt?

    Nimm dir doch einfach mal einen Schlafsack - selbst wenn er nicht ideal für die Verwendung als Pod ist - und installiere ihn als Pod. Dann bekommst du einen Eindruck, worauf du dich einlässt.

  • Sacki meint ja im Video, dass einen der Cocoon schon recht einenge, LEICHT diagonales Liegen aber möglich sei.

    Übrigens: Eine lange, breite und bequeme Hängematte ist nicht unbedingt schwerer als die DD Camping Hammock. Es hängt davon ab, ob du mit einem etwas leichteren, dafür aber dehnbareren Stoff zurecht kommst (z.B. Hexon 1.6: 54g/m²). Wenn du lieber einen etwas festeren Stoff magst, wird es natürlich etwas schwerer (z.B. Hexon 2.4: 81g/m²).

    Mit diesen Angaben kannst du mal grob ausrechnen, wie schwer deine "Wunschmatte" etwa wäre.

    Ich würde jetzt mal die bestellte Hängematte abwarten und mir dann die ganze Sache nochmal überlegen.

    • Offizieller Beitrag

    Ein Cocoon ist ja vom Prinzip her erst mal ein Schlafsack. Damit im Schlafsack keine "überflüssige" Luft erwärmt werden muss (und natürlich auch aus Gewichts- und Kostengründen), werden sie gewöhnlich schmal produziert. Beim Schlafsack stört das nicht weiter.
    Zum Diagonalliegen braucht man aber in der Breite mehr Platz. Der Cocoon dreht sich ja nicht mit, sondern verbleibt in der Längsachse der Hängematte. Ein Cocoon zum bequemen Diagonalliegen (in einer entsprechend langen und breiten Hängematte) müßte also ziemlich breit sein. Dann hätten wir wieder die eingangs geschilderten Nachteile: Kosten, Gewicht und reichlich ungenutztes Volumen, was zusätzlich erwärmt werden muß.

  • Sacki meint ja im Video, dass einen der Cocoon schon recht einenge, LEICHT diagonales Liegen aber möglich sei.

    Ja. Mit meiner DD habe ich ohnehin kaum diagonales Liegen. Die Banane bleibt natürlich in jedem Fall. Meine Frage war, ob ich darüber hinaus noch mehr relevant eingeengt werde.


    Übrigens: Eine lange, breite und bequeme Hängematte ist nicht unbedingt schwerer als die DD Camping Hammock. Es hängt davon ab, ob du mit einem etwas leichteren, dafür aber dehnbareren Stoff zurecht kommst (z.B. Hexon 1.6: 54g/m2). Wenn du lieber einen etwas festeren Stoff magst, wird es natürlich etwas schwerer (z.B. Hexon 2.4: 81g/m2).

    Mit diesen Angaben kannst du mal grob ausrechnen, wie schwer deine "Wunschmatte" etwa wäre.

    Mit der Stoffmaterie muß ich mich überhaupt erst mal befassen.


    Ich würde jetzt mal die bestellte Hängematte abwarten und mir dann die ganze Sache nochmal überlegen.

    Ohnehin auf jeden Fall !
    Mit der Wunschhängematte werde ich mir sehr viel Zeit lassen.
    Ich habe derzeit nicht die Möglichkeit für große Investitionen.
    Über das Kombi DD und Cocoon bin ich mir noch nicht richtig im Klaren, oder vielleicht doch besser klassisch mit Underblanket und Quilt.
    Die neue bestellte Hängematte wird weitere Erkenntnisse mit sich bringen.

  • Wieso sollte der Aufbau mit Pod einfacher/schneller sein als mit Under- und Top Quilt?

    Die DD kommt vorinstalliert in den Cocoon und dann zusammen in den Packsack vom Cocoon. Beim Aufbau wird dies in einem Zug gemacht, also Packsack weg, Leinen befestigen, fertig.
    Die Under- und Top Quilt - Lösung bedeutet, dies sind drei Bestandteile mit drei sperrigen Packsäcken. Also, zunächst DD aufhängen, dann Underblanket befestigen und ausrichten, dann Top Quilt einrichten. Dies ist im Vergleich alles sperriger und umständlicher, und es benötigt viel mehr Zeit beim Aufbau und Abbau.

  • Njein. Du hast schon recht, der Topquilt wird separat verpackt. Ist der Packsack aber gross genug, so kann man Hängematte, Underquilt und Insektennetz gemeinsam verpacken. Ist der Packsack noch etwas grösser, so kann man anschliessend natürlich auch noch den Topquilt mit hineinstopfen.

    Ich war gerade für eine Nacht im Wald. Da habe ich einfach einen Rucksackliner in den Rucksack gesteckt und dann zuerst den Topquilt und anschliessend den Underquilt lose hineingestopft. Der Rest der Ausrüstung kam dann oben drauf. Das hat mehrere Vorteile:

    • Die Daunensachen werden nicht mehr gestopft als nötig.
    • Sie brauchen dennoch relativ wenig Platz, da sie den vorhandenen Platz auf diese Weise sehr effizient ausnutzen.
    • Die schweren Sachen bleiben im Rucksack weit oben.

    Volle Wasservorräte lade ich dann oben rückennah ein. Geleerte Gebinde verschiebe ich nach aussen, so dass sie die anderen Sachen in rückennaher Position halten helfen.

    War jetzt teilweise ein wenig off-topic, aber kam mir halt gerade in den Sinn.

    EDIT: Letztlich mag ich aber lieber kleinere Einheiten in meinem Rucksack. Da kann ich auch mit System nach etwas wühlen. Etwas Grosses bringe ich aber nicht heraus, ohne dass ich alles darüber Liegende zuerst auspacken muss. Anders sieht es bei meinem grossen Trekkingrucksack aus: Da könnte ich die Quilts und die Hängematte eventuell im separaten Bodenfach versorgen. Habe ich allerdings bisher noch nicht ausprobiert. Zelt, Isomatte und Daunen-Topquilt passen so aber rein. Manchmal stopfe ich das Zelt aber auch senkrecht in die obere Hauptkammer.

    • Offizieller Beitrag

    Die Under- und Top Quilt - Lösung bedeutet, dies sind drei Bestandteile mit drei sperrigen Packsäcken. Also, zunächst DD aufhängen, dann Underblanket befestigen und ausrichten, dann Top Quilt einrichten. Dies ist im Vergleich alles sperriger und umständlicher, und es benötigt viel mehr Zeit beim Aufbau und Abbau.

    Es zwingt dich niemand, alles in getrennte Packsäcke zu packen. Du kannst dir auch einfach einen großen Packsack besorgen und alles so reinstopfen. Ich tu's halt nicht, weil mir das zu sperrig wird, und ich meine Isolierung aus Gründen der Gewichtsverteilung im Schlafsackfach unterbringe. Aber wenn dir ein riesiger Packsack lieber ist, dann mach es so.

    Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn dir der Pod alleine reichen würde. Eigentlich wurde das ein System für wirklich kalte Winternächte erfunden, wo man noch mindestens einen Top Quilt und häufig sogar einen Underquilt im Pod verwendet. Der Pod hat von Natur aus viel mehr Luftblasen als eine Underquilt-Top Quilt-Kombo; er muss ja außen um die Hängematte herum. Ich glaube, du stellst dir das etwas besser vor, als es in der Realität ist.

  • Mit einem Snugpack underblanket oder DD underblanket wärest Du meiner Meinung nach besser beraten, da diese Underquilts auch an langen und breiten Hängematten einsetzbar sind und ein diagonales Liegen zulassen. Sie haben auch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Isolation nach oben bräuchtest Du noch einen Schlafsack, Quilt oder eine Decke. Da gibt es aber reichlich kostengünstige Lösungen.

    Klar, dies wäre schon sinnvoll.
    Nur, ich glaube, dies wäre nicht alltagstauglich. Ich will die DD zum Beispiel weiterhin (auch im Winter) für eine Stunde in der Mittagspause aufhängen. Ich muß leider regelmäßig in so eine beschissene Hartz4-Zwangsmaßnahme. Im Daypack/Rucksack möchte ich nicht zusätzlich noch einen Packsack Underquilt und einen Packsack mit fetten Schlafsack Carinthia Defense4 herumschleifen. Tarp muß ich auch noch mitnehmen. Ich glaube, dies würde nicht so gut kommen. Jede Menge sperriges Zeug dabei, die würden mich alle für verrückt erklären. :ohmy:



    Ansonsten würde ich einen Wooki (teuer, Liegerichtung vorgegeben, aber super bequem) oder eine der zahlreichen DIY-Lösungen (z.B. PLUQ) empfehlen.

    Über Wooki sollte ich erst im Zusammenhang mit der Wunschhängematte nachdenken. Klar, die DIY-Lösungen muß ich mir mal genauer anschauen.

  • Es zwingt dich niemand, alles in getrennte Packsäcke zu packen. Du kannst dir auch einfach einen großen Packsack besorgen und alles so reinstopfen. Ich tu's halt nicht, weil mir das zu sperrig wird, und ich meine Isolierung aus Gründen der Gewichtsverteilung im Schlafsackfach unterbringe. Aber wenn dir ein riesiger Packsack lieber ist, dann mach es so.

    Es geht nicht darum, ob ein oder drei Packsäcke. Zum einen ist alles insgesamt zu sperrig und zum anderen sind die Zeitabläufe mit entsprechenden Aufwand beim Auf- und Abbau zu lang.


    Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn dir der Pod alleine reichen würde. Eigentlich wurde das ein System für wirklich kalte Winternächte erfunden, wo man noch mindestens einen Top Quilt und häufig sogar einen Underquilt im Pod verwendet. Der Pod hat von Natur aus viel mehr Luftblasen als eine Underquilt-Top Quilt-Kombo; er muss ja außen um die Hängematte herum. Ich glaube, du stellst dir das etwas besser vor, als es in der Realität ist.

    Es geht vorallem um die Alltagstauglichkeit im Herbst und eventuell Winter. Wenn der Cocoon für wirklich kalte Winternächte erfunden worden ist, dann sollte er als einzigste Isolierung ausreichen. Wenn es draussen gefriert oder Schneesturm hat, will ich vermutlich meine Mittagspause auch nicht in meiner DD verbringen.

    • Offizieller Beitrag

    [USER="4243"]Durchhänger[/USER] - ich denke es wurde so ziemlich alles zum Thema Pod geschrieben, was für deine Entscheidungsfindung wichtig ist. Wenn du trotz der genannten Nachteile der Meinung bist, dass der Cocoon die beste Lösung für dich ist, dann bestell einfach einen. Und poste bitte deine Erfahrungen hier.

  • Nochmals - vielleicht etwas deutlicher - ein Hinweis zum Thema "Isolation" (im Sinne von Wärmedämmung):

    Eine Isolation verlangsamt das Abfliessen von Wärme. Gemessen wird sie als "Wärmeverlust pro Quadratmeter".

    Deshalb ist ein Mumienschlafsack bei gleich dicker Isolation am wirkungsvollsten: Du musst mit deinem Körper nur wenig Luft aufheizen und die Oberfläche ist so klein wie möglich gehalten, damit der Wärmeverlust möglichst gering ist.

    Ähnlich gut wirkt ein Underquilt (sehr wichtig, da er den grössten Teil des Körpers umschliesst) und ein Topquilt (etwas weniger wichtig, da er den kleineren Flächenanteil ausmacht). Die beiden zusammen sind quasi ein in zwei Hälften aufgeteilter Schlafsack. Auch diese beiden Einheiten liegen recht eng am Körper an und reduzieren damit die Fläche, durch die Wärme abfliessen kann.

    Ein Pod respektive Cocoon umschliesst die ganze Hängematte und hat eine gewisse Weite, um wenigstens ein Stück Bewegungsfreiheit zu gewähren und (im ursprünglichen Sinn) den Top- und den Underquilt zu umschliessen. Selbst wenn die Isolation gleich dick / gut ist wie bei einem guten Top- und Underquilt, so umschliesst er viel mehr Raum (Luft, die du mit deinem Körper aufheizen musst) und damit ist auch seine Oberfläche viel grösser (es geht viel mehr Wärme verloren).

    Der Cocoon von Snugpack ist zwar recht schwer. Das Gewicht kommt aber primär durch die grosse Fläche der Isolation zustande. Er isoliert viel schlechter als das ein Top- und Underquilt mit dem gleich hohen Gewicht tun könnten. Oder anders ausgedrückt: Bei deutlich geringerem Gewicht würden ein Top- und ein Underquilt die gleiche Isolation bieten wie der Cocoon.

    Der Cocoon ist aber vermutlich tatsächlich eine Spur schneller aufgebaut und bildet mit der passenden Hängematte quasi ein Komplettpaket. Das wäre dann sein grösster (und vielleicht einziger?) Vorteil.

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