- Offizieller Beitrag
Alu ist doch für Deckel viel besser geeignet, da leichter...
Alu ist doch für Deckel viel besser geeignet, da leichter...
@ TeeGirl, das sehe ich anders. Alu ist total giftig. Es wandert ins Gehirn und verursacht Azheimer.
1. Die Behauptung Aluminium würde Alzheimer verursachen basiert auf einer einzigen Fantasie-Studie und wurde längst widerlegt. Leider hält sich der Aberglaube daran hartnäckig - ähnlich wie "impfen verursacht Autismus"...
2. Der Deckel hat keinen bzw. nur minimalen Kontakt mit dem Essen. Ein Aludeckel ist also gänzlich unbedenklich.
Hm... Eine Korrelation belegt noch lange keine Kausation... Fakt ist, dass es laut des von dir verlinkten Artikels eine Studie gibt, die nahelegt, dass das Ferritin im menschlichen Körper auch andere Metallionen bindet. Das war lange nicht bekannt und muss in neuerer Forschung berücksichtigt werden. Fakt ist aber auch, dass in der medizinischen Fachliteratur ein wahrscheinlicher Zusammenhang zwischen normaler (geringer) Aluminiumexposition durch Kochgeschirr u. Ä. und Alzheimer verneint wird und dass die Symptomatik einer tatsächlichen Aluminiumvergiftung sehr anders aussieht als Alzheimer. Sicher ist es keine gute Idee, sich größere Mengen an Metallsalzen in die Nahrung zu mischen, das war schon lange bekannt. Von einem Aludeckel würde ich eher nicht erwarten, dass sich größere Mengen an Metallsalzen lösen, vor Allem da Aluminiumoxyd praktisch nicht löslich ist.
Ganz ehrlich, einige der Liganden in Edelstahl sind wahrscheinlich schlimmer als Aluminium.
Es gibt ganz unterschiedliche Einschätzungen zum Thema Aluminium und Alzheimer. Wichtig scheint mir hier, auf das eigene Gefühl zu hören. Titan wäre sonst auch noch ein nettes Material. ![]()
Ich mag den Geschmack nicht. Und den Gedanken, Metall mit aufzunehmen das eingelagert wird.
Wo auch immer. Ich lagere eh schon zuviel anderes Zeugs ein.
Und ich bin jetzt fast 40.
Bis das entgültig geklärt und abschließend bewießen wurde, können noch weitere Jahre vergehen.
Und dann ist es bei mir vielleicht schon zu spät.
Daher vertraue ich nicht drauf, dass es ungefährlich ist. Hat man meiner Mutter damals auch bei Contergan gesagt...
Ich esse JETZT von Edelstahl oder anderen Oberflächen. Dann gehe keinerlei Risiko ein.
Ich nutze auch BPA freies Plastik und vermeide andere Kunststoffe bei Lebensmitteln.
Abschließend muss man sagen, Jeder soll verwenden was er für richtig hält.
Der eine glaubt dies, der andere glaubt das.
Lasst jedem seinen Glauben.
Versucht keinen irgendwie umzustimmen.
Amen.
Ist ja alles gut und schön, obwohl ich der Meinung bin, dass man sich mit Cola und Co. schädlichere Substanzen zuführt. Ich finde es lustig, dass sich die Leute wegen Aluminium ins Hemd machen, dann aber fröhlich Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtungen verwenden und aus PET-Flaschen trinken. Ich koche auch lieber im Titantopf, vor allem weil Säure Aluminium aus dem Kochgeschirr löst - aber wie gesagt: ein Deckel sollte wenig Kontakt mit dem Essen im Topf haben. Und soweit ich weiss löst Dampf kein Aluminium auf. Wie sollen dann nennenswerte Mengen ins Essen kommen? Da nimmt man mit Sicherheit mehr Alu über so etwas wie Joghurtbecher-Deckel auf.
Ich habe beispielsweise oft an den Fingern massive Ausschläge (Hautablösungen) gehabt, seit ich neues Edelstahlbesteck verwende (und zwar genau dort, wo man das Besteck mit den Fingern hält). Seit ich dieses nicht mehr angerührt habe, sind die Ausschläge verschwunden. Zurzeit verwende ich das neue Besteck erneut, um zu schauen, ob wirklich dieses die Ursache ist.
Ich will damit zweierlei sagen:
a) Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl, Aluminium vermutlich nicht gleich Aluminium. Es kommt auf den konkreten Fall an!
b) Mir sind Studien einigermassen egal: Auf meine eigene Erfahrung und Einschätzung kommt es an! (Die kann durchaus auf sinnvollen Studien beruhen)
Naja Cola ist schon lang verbannt bei mir wie andere Zuckerlösungen.
Kochen mit Keramikbeschichtung.
Nachdem es aufgrund von [USER="22"]kahel[/USER]'s Aludeckeln in einem Kommentarthread zu einer Diskussion zu eben diesem Thema kam mache ich dazu mal einen eigenen Thread. Die betreffenden Kommentare sind nachfolgend in diesem Thread.
Zuerst mal zum Thema "eigene Einschätzung": Leider sind Menschen erwiesenermaßen sehr schlecht darin, statistische Zusammenhänge zu erfassen. Wir sehen oft Zusammenhänge, wo es keine gibt (Korelation impliziert nicht Kausation) und übersehen an anderer Stelle oft Informationen, wenn sie nicht in unser Weltbild passen (Confirmation Bias / Cognitive Dissonance). Daher traue ich mir selbst nur ungern...
Was die Materialwahl betrifft: Ich verwende für Kochgeschirr gerne Stahl, da er robust ist und gleichzeitig eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit hat. Bei Alu muss man zu sehr nachdenken, was man 'reintut. Für den Deckel ist mir das aber herzlich egal, da er bis auf eventuelle Spritzer ohnehin nur Kontakt mit Wasser hat. Titan ist mir wegen der schlechten Wärmeleitung unsympathisch.
Bei den Deckeln habt ihr Recht. Natürlich ist das egal wenn der aus Alu ist.
Dass ich unbedingt einen Edelstahldeckel wollte, liegt mehr an einem zwanghaften Verhalten meinerseits.
Wenn ich komplett auf Edelstahl umstelle, dann eben komplett. Dann ist alles aus Edelstahl bzw. Titan.
Ich bin auch furchtbar Markentreu.
An meiner Kamera ist alles von Canon obwohl es Gegenlichtblenden etc. um vielfaches billiger von Noname Herstellern gibt.
Nur als Beispiel.
Darum auch ein Edelstahl Deckel auf dem Edelstahl Becher. So isser halt.
Zwanghaftes Verhalten akzeptiere ich voll und ganz als guten Grund - ich bin da selbst keinen Deut besser ![]()
Aluminium in Titanlegierungen, Chrom und Nickel im Edelstahl - alles viel zu gefährlich. Mein Topfdeckel ist aus purem Gold. Das schadet dem Körper nicht und wirkt sogar antibakteriell. Leider ist der Deckel viiiel zu schwer und man muss sehr gut aufpassen, dass er nicht geklaut wird. Deswegen lasse ich ihn immer zu Hause. ![]()
:rofl:
Du wieder...
Das wiederum ist nicht die ganze Wahrheit: Die Wärmeverteilung bei Titan ist tatsächlich deutlich schlechter als bei Edelstahl.
Das leuchtet mir nicht ein. Wieso sollte bei ungefähr gleicher Wärmeleitfähigkeit die Wärmeverteilung deutlich schlechter sein?
Stehe eher auf Edelstahl, aber die Deckel aus Alu bringen mich bestimmt nicht um.
Hallo,
vorgestern zufällig auf Phönix Akte Aluminium gesehen.
Kannte den Film bis dato nicht.
Sehr interessant. Habe leider nicht den ganzen Film gesehen,
werde es aber mit diesem Link nachholen.
In diesem Film wird ganz klar gezeigt, daß die orale Aufnahme von
Aluminium Alzheimer verursachen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=Wucz8nIrXYE
Gruss
Konrad
Nach der Doku ist man natürlich davon überzeugt.
War ich doch auch.
Ist aber leider oft so, dass fürs Fernsehen einseitig dokumentiert wird. Was will man damit aussagen? In welche Richtung geht es.
Da gibts auch ein Drehbuch.
Beispiel: Das Erste Deutsche Fernsehen, wo man erwartet dass ordentliche Berichterstattung gemacht wird, berichtete vor ein paar Tagen über eine Bahnunterführung in Heppenheim wo ständig LKW Hängen bleiben. Grund ist, es mussten Stahlträger eingezogen werden damit die Brücke nicht zerbröselt. Obwohl die gesamte Unterführung bestehend aus 3 Brücken erst saniert wurde. Jedoch beteiligte sich die Bahn nicht daran und die Bahnbrücke blieb unsaniert. Jetzt passen die großen LKW nicht mehr hindurch. ARD berichtet von dem Skandal. Wie doof die Bahn doch sein und alle sind sauer auf die Bahn. Interviews vor Ort, Bilder der Brücke, von rückwärts fahrenden 40 Tonnern und Polizeisperrungen. Aber keiner zeigt die Umleitungsschilder mit Übersichtsplan die auf beiden Seiten 1km vorher stehen. Also eigentlich alles geregelt. Von wegen doofe Bahn. Mancher Pavel fährt mit seinem LKWsky dann doch dran vorbei.
Was ich sagen will.
Im Schnittraum wird entschieden welche Wahrheit gezeigt wird.
In den Nachrichten der ARD, in Dokus und überall.
Seine Meinung aus unterschiedlichen Quellen bilden hilft da nur.
Aber es steht doch in der Zeitung!
Das war mal...
Ich habe noch einmal ein wenig zum Thema "Aluminium verursacht Alzheimer" recherchiert. Meine letzte Info war, dass die Studie auf der die Annahme basiert widerlegt wurde, aber so einfach ist es anscheinend nicht. Hier ist ein guter Artikel zum Thema.
In der ersten Studie hat man Kaninchen Aluminium direkt ins Gehirn gespritzt und beobachtet, dass sie als Reaktion darauf Proteine gebildet haben, wie man sie im Gehirn von Alzheimer Patienten und ähnlichen Krankheiten gefunden hat.
In der zweiten Studie hat man in den Gehirnen verstorbener Alzheimer Patienten zwei bis dreimal mehr Aluminium gefunden als in gesunden Hirnen.
Wie DL1JPH schon geschrieben hat, gibt es aber einen Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Es sind zwei Erklärungen möglich:
1. Wenn man zuviel Aluminium aufnimmt, sammelt es sich im Gehirn an und verursacht Alzheimer.
2. Aluminium sammelt sich erst auf Grund einer bestehenden Alzheimer-Erkrankung im Gehirn an.
Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass Aluminium tatsächlich Alzheimer verursacht - schon gar nicht wenn die aufgenommenen Mengen im normalen Bereich liegen. Wenn man sich auf den Webseiten der Alzheimer-Stiftungen umsieht, stellt man fest, dass die meisten Entwarnung geben. Wenn Aluminium eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielt, dann ist sie minimal. Jedenfalls ist es nicht nötig (und auch gar nicht möglich), Aluminium komplett aus dem täglichen Leben zu verbannen. Was nicht heisst, dass man sich zu Hause Aluminium-Kochtöpfe anschaffen sollte. Aber wenn man beim Camping an 10 Tagen im Jahr im Alutopf kocht oder gelegentlich mal aus einer Alutasse trinkt, dann sollte das keine gesundheitlichen Probleme verursachen. Da hört man besser auf zu rauchen und reduziert den Alkoholkonsum, kocht selber anstatt sich Tiefkühl-Fertigkost in den Ofen zu schieben - damit tut man seiner Gesundheit mit Sicherheit einen größeren Gefallen. Von den gesundheitlichen Folgen der täglichen Lärmbelästigung und Feinstaubbelastung will ich gar nicht anfangen.
Unabhängig vom Aluminium gibt es eine sehr interessante Alzheimer-Studie: die "Nonnen-Studie". Hier wurde eine homogene Bevölkerungsgruppe (Nonnen die alle einen sehr gesunden und einheitlichen Lebensstil haben) über Jahre hinweg beobachtet. Die Welt schreibt dazu "An Nonnen bewiesen - Bildung schützt vor Demenz" - und ziehen damit den Schluss, dass es sich nicht um eine Korrelation sondern um Kausalität handelt... Dementsprechend glaubwürdig schätze ich andere Artikel aus dieser Quelle ein.
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