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  • Nein, ich habe leider kein kühles Biermichgetränk für euch dabei.

    Fahrradfahren, Radeln, meine liebste Freizeitbeschäftigung/Hobby. Auch mitunter der Grund warum ich mich hier angelmeldet habe. Ja, ich fahre gerne und viel Rad, kurze Feierabendrunden, längere Radtouren mit Übernachtung, oder auch mehrwöchige Radreisen. Meine längste führte mich von Deutschland nach Istanbul und mit zwei kleinen Unterbrechungen durch Zug und Fähre auch wieder mit Rad zurück. Übernachtet habe ich da meist im Zelt, ein schönes Venus 2 von EXPED mit dem ich wirklich sehr sehr zufrienden bin. Aber ich habe schon oft, grade bei kleinern Touren, überlegt wie ich Alternativ schlafen kann, ohne das Zelt mitnehmen zu müssen, mir dann das Gewicht spare. Gerade bei Touren mit nur eins bis zwei Übernachtungen. Klar ich könnte einfach mit der Isomatte auf dem Boden schlafen. Auch schon gemacht, am heimischen See, hier um die Ecke. Hm, aber ich weiß nicht irgendwie wünsche ich mir etwas komfortableres. Da ich mir sehr gerne Outdoor/Buscraft Vidos bei YouTube anschaue und die Herren da oft in Hangematten nächtigen, der Aufbau schnell geht und es mit Tarp sgar eine echte und sogar regenfeste Alternative zum Zelt ist, spiele ich nun schon eine ganze Weile mit dem Gedanken mir solch eine Schlafmatte zuzulegen. Nach kurzem googeln war klar, die Auswahl und Varianten sind Riesig! Welche Matte? Mit welchem Aufhängsystem? Puh, da ist man schnell überfodert.
    Und jetzt kommt ihr ins Spiel, das Hängemattenforum. Hab mich hier angemeldet um mir in diesem Bereich etwas Wissen anzulesen, neue Anregungen zu bekommen und die Profis um Rat zu Fragen und mir dann schlussendlich ein schönes Mättchen zu besorgen. Hab da auch schon einge im Kopf. Abr dafür werde ich eine extra Faden aufmachen.
    Was mach ich sonst noch so wenn ich kein Rad fahre, naja, Arbeiten wie die meist, als Heilerziehungspfleger in einem Wohnheim der Lebenshilfe.
    Meine Heimastadt Obernburg liegt direkt am Main nicht weit weg von der hessischen Grenze und dem Odenwald, also genung Bäume zum Hängemette aufhängen vorhanden.
    Ansonten hab ich noch ein ollen VW Bus der auch viel Pflege benötigt, mehr Wartungsaufwand als fahren, so scheint es mir manchmal. Wenn er dann mal fährt gehts mit ihm dann auch mal öffters auf Musik-Fesitvals im Sommer. Ja Musik noch eine Leidenschaft von mir, leider nicht selbst machen "nur" konsumieren in form von Konzerten und auf Vinyl. Von den Schwazen Scheiben hab ich dann auch schon eine recht große Anzahl.
    Und wenn es mal nicht mit dem Rad raus geht wandere ich ganz gerne. Gut eigentlich sind es ausgedehnte Spaziergänge mal küzer mal einen ganzen Tag. Hiefür wäre eine Hängematte auch eine feine Sache, dann könnte ich mal eine Wanderung mit Übernachtung starten. Das schwere Zelt is ja hierfür nix.
    So jetzt wisst ihr ein bisschen was über mich.

    Gruß

    Tobi

  • Hallo Tobi!

    schön, dass Du uns so viel "Kompetenz" zuschreibst ...:good:
    Nimm Dir Zeit und durchstöbere die einzelnen Rubriken des Forums ... und Du bekommst alle Informationen die Du gebrauchen kannst. ;)
    Ganz Bestimmt! und falls nicht - einfach Fragen! Alle werden Dir gerne und erschöpfend Auskunft geben.

    Viel Spaß hier
    und lieben Gruß
    kahel

  • Willkommen im Forum, Tobi!

    Bei uns in der Schweiz besteht bei deinem Namen keine Verwechslungsgefahr: Da nennt sich das Getränk, auf das du anspielst, Panaché (vom französischen Wort für "gemischt").

    Du wirst hier wohl auf alle deine Fragen eine Antwort finden, eines sage ich dir aber schon jetzt: Mit der Hängematte wirst du kaum leichter unterwegs sein als mit einem Zelt:

    a) Isolation von oben und unten brauchst du auch in der Hängematte.
    b) Mit der Hängematte selbst und einem Tarp leichter zu kommen als mit einem vergleichbaren leichten Zelt wird sehr schwierig.

    Vielleicht ist diese Diskussion hier ja bereits geführt worden?

    Gruss, Michael

    PS: Leichter als mit dem Venus II von Exped, das ist natürlich gut möglich, aber grundsätzlich ist es bei der Hängematte eher schwieriger, ein leichtes System zusammenzustellen, das die persönlichen Bedürfnisse umfassend abdeckt, als bei einem Zelt. Mir jedenfalls ist es bisher nicht gelungen, mit der Hängematte unter die 2.1kg zu kommen, mit denen ich mit Zelt (Zelt, Isomatte & Topquilt) bis etwa 0 Grad Celsius bequem "versorgt" bin.

    • Offizieller Beitrag

    Ich war am Pfingstwochenende mit Leuten aus dem Ultralight-Trekking-Forum wandern. Klar waren die Jungs und das Mädel leichter unterwegs als ich. Dafür mussten sie im Staub schlafen und sich das Geschnarche eines Mitwanderers anhören ...

    [ATTACH=CONFIG]n17456[/ATTACH]

    ... während meine Ausrüstung sauber blieb und ich die Ruhe des Waldes genießen konnte. :tongue:

    [ATTACH=CONFIG]n17457[/ATTACH]

    Zum Gewicht: KOMA mit Aufhängung komplett 743g, NeoAir Xlite 460g, GoLite Quilt 751g, GoLite Poncho Tarp 221g, Heringe und Schnüre 70g macht insgesamt 2.245 Gramm, liege also auch über den 2,1 kg Deiner Zeltausrüstung.

  • Hier mein Vergleich Zelt / Hängematte (beides nicht auf ultraleicht getrimmt):

    Zelt (Schottland Sommer 2015): [TABLE="border: 0, cellspacing: 0"]

    [tr]


    [TD="width: 416"][SIZE=12px]Tarptent Contrail (mit 8 Heringen)[/SIZE][/TD]
    [TD="width: 57"][SIZE=12px]870[/SIZE][/TD]

    [/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]Tyvek Bodenschutzfolie[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]144[/SIZE]

    [/td][/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]Exped Synmat UL 7 lw[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]614[/SIZE]

    [/td][/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]Exped Schnozzel Pumpbag UL[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]61[/SIZE]

    [/td][/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]HammockGear Burrow 20°F (long, wide) + Shockcord zur Befestigung auf Matte[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]680[/SIZE]

    [/td][/tr]


    [/TABLE]
    Total: 2'369g (die Erinnerung hat ein paar Gegenstände unterschlagen)

    Hängematte (Jura, April 2015): [TABLE="border: 0, cellspacing: 0"]

    [tr]


    [TD="width: 416"][SIZE=12px]ENO Doublenest Hammock (mit Aufhängung)[/SIZE][/TD]
    [TD="width: 57"][SIZE=12px]640[/SIZE][/TD]

    [/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]ENO ProFly Sil Rain Tarp (mit Ridgeline und Heringen)[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]540[/SIZE]

    [/td][/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]HammockGear Burrow 20°F (long, wide)[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]650[/SIZE]

    [/td][/tr][tr][td]

    [SIZE=12px]HammockGear Incubator 20°F (regular)[/SIZE]

    [/td][td]

    [SIZE=12px]708[/SIZE]

    [/td][/tr]


    [/TABLE]
    Total: 2'538g (damals zwar noch mit einer Skin-Micro-Lite-Matte von Artiach, weil ich noch keinen Underquilt hatte, was ziemlich kalt war!)

    Bei beiden Setups wäre noch einiges an Sparpotential ohne Komforteinbusse möglich.

    Und hier noch ein paar typische Bilder der Setups:

    Zelt
    [ATTACH=CONFIG]n17506[/ATTACH]
    Sommer 2012, Belledonne-Massiv, Frankreich

    [ATTACH=CONFIG]n17490[/ATTACH]
    Sommer 2013, Ritomgebiet, Tessin, Schweiz

    Selbst wenn mal Bäume da sind, ist mir hier (in den Alpen) eine Übernachtung in der Hängematte einfach zu riskant, weil man im Sommer am späten Nachmittag und gelegentlich auch nachts immer mal mit Gewittern rechnen muss.

    [ATTACH=CONFIG]n17497[/ATTACH]
    Sommer 2015, River Dee (White Bridge), Cairngorms, Schottland

    In Schottland ist die Nutzung der Hängematte besser möglich, als ich im Vorfeld gedacht hatte. In der Regel findet man im Süden Schottlands und auch in den Tälern der gemässigten Highlands (z.B. West Highland Way) ausreichend Bäume zum Aufhängen der Hängematte. In den wilderen Gebieten (wie z.B. den Cairngorms) wird es aber mit der Hängematte schwierig. Auch die häufige Kombination von Wind und Regen spricht - bei vergleichbarem Packgewicht - eher fürs Zelt. Mit der Hängematte wird es vergleichsweise schnell einmal ziemlich schwer, wenn man einen Rundumschutz gegen heftige Winde und Regen braucht. Oder sehe ich das falsch?

    Teilweise der Mangel an Bäumen, oft aber die Ausgesetztheit des Geländes mit heftigem Wind und Regen können das Zelt als bessere Wahl erscheinen lassen.

    Hängematte
    [ATTACH=CONFIG]n17496[/ATTACH]
    Frühjahr 2015, Chaltbrunnental, Juragebirge, Schweiz

    [ATTACH=CONFIG]n17498[/ATTACH]
    Pause auf einem Ausflug im Juragebirge, Schweiz

    Sobald die Lage nicht mehr allzu exponiert ist und Bäume etwas Schutz bieten, spielt die Hängematte ihre Vorteile aus:
    - Sie ist in einer Pause schnell genug aufgebaut, um etwas in ihr zu schaukeln.
    - Man kann bequem in ihr sitzen und leicht ein- und aussteigen.
    - Sie ist vom Gewicht her mit einem Zelt vergleichbar und deshalb eine echte Alternative für die Übernachtung.
    - Man ist weniger auf ebenen Untergrund angewiesen.
    - Man muss morgens beim Abbau keinen Zeltboden putzen. :)

    Ich habe weniger Fotos mit Hängematte, weil ich das Zelt schon länger habe.

    So, jetzt habe ich mich fertig ausgetobt. Ich denke, für Wanderungen / Ausflüge in nicht exponierte Gebiete mit genug Bäumen ist die Hängematte wirklich eine tolle Alternative. In Deutschland spricht vermutlich auch noch für die Hängematte, dass diese weniger wie ein Camp im Wald wirkt als ein Zelt und deshalb von den Gesetzeshütern / Ordnungshütern vermutlich eher akzeptiert wird.

  • Hallo,

    hier meine Gewichte.

    Sommer

    Tarp 2x3m incl. 4 Heringen 308g
    Hängematte Cocoon icl. Gurte 350g
    Downmat HL LW 726g
    Topquilt incl. Exped Packsack 780g

    Zusammen 2164g

    Winter bis -18°

    Wintertarp incl. 6 Heringen 420g
    Hängematte Cocoon icl. Gurte 350g
    DownmatHL LW 726g
    Topquilt incl. Exped Packsack 950g

    Zusammen 2446g

    Gruss
    Konrad

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