Bridge Hammock

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  • Heute hab ich einen ersten Prototyp (Konstruktion der Kettenlinie siehe meine Vorstellung) zusammengeklebt.
    Könnten die ExpertInnen hier vielleicht ein, zwei Zeilen dazu verlieren?
    Mir kommt das Kopfende etwas flach (wenig durchhängend vor)


    Länge: 2140mm
    Breiten oben: 1110 mm MIST, ich hab mich vermessen, es sind nur 1080mm, darum ist es so flach
    Breite unten 990 mm
    Stange oben 1000 mm plus die zwei Stopfen á 7,5 mm
    Stange unten 650mm plus die zwei Stopfen á 7,5mm
    Sag: 160 mm

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  • Hallo,

    gerade das flache Kopfteil ist das schöne. Wobei 1,11m doch noch zu breit ist.
    100cm reicht und Fußteil kann auch noch schmaler sein.
    Die Maße gibts doch hier schon im Forum,
    Ach das ist Noppenfolie? Habe ich nicht gesehen.
    Die Maße von Prof. Hammock sind überholt. Ich habe meine damalige Matte auch erst nach
    seinen Maßen gefertigt und später kleiner gemacht.
    Amon hat dann die neuen Maße übernommen und seine Matte gemacht.
    Oder nehme die Maße aus dendronauts Blog. der baut die ja mittlerweile gewerblich.


    Gruss
    Konrad

  • Also - Erstmal finde ich die Idee mit der "Noppenfolie" Genial ... um einen Prototyp zu bauen! :D
    Dann zu Deiner Matte ... ich sehe zwei Möglichkeiten
    1. die untere Spreize verlängern
    2. den Stoff im unteren Teil, Seitlich so einzukürzen, sprich schmaler machen, dass es für Dich passt.

    Weiterhin viel Erfolg mit Deinem Projekt! :dirol:

    lieben Gruß
    kahel

  • Hallo eric,

    Taschen an Kopf und Fußteil mit integrierten Tunnel für die Spreizen sind nicht Praktisch ... zu viel Gefummel wenn's mal schnell gehen muss.
    Optional kannst Du ja so wie ich die Taschen separat machen und bei Bedarf anbringen .. wenn es die Zeit und das Wetter zulässt in Ruhe aufzubauen.

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    Ansonsten sieht Deine Matte sehr gut aus!

    lieben Gruß
    kahel

  • Sehr schön, und so wie ich das sehe auch richtig sauber vernäht! Klasse! :good:

    Sag mal ... Was für Spreizen sind das?

    lieben Gruß
    kahel

  • (Ich wollte dafür keinen neuen Thread aufmachen und dachte mir, dass dieser Post hier am besten hinpasst. Sonst einfach in einen neuen Thread verschieben.)

    Ich habe gestern mit [USER="46"]TreeGirl[/USER] darüber diskutiert, weshalb das Aufhängedreieck bei einer Bridge Hammock lieber zu lang als zu kurz sein sollte. Ich ging davon aus, dass für das lange Dreieck primär die geringere Belastung auf die Spreader Bars ausschlaggebend sei. Sie meinte, darüber hinaus sei auch ein Grund, dass die Hängematte mit zu kurzen Spreizstäben zu kippelig würde.

    Ich habe nun eine "Mäuse-Bridge-Hammock" gebastelt und sie - mangels Mäusen - mit einem Fläschchen Tipp-Ex ausprobiert. Und wie könnte es anders sein: TreeGirl hat natürlich recht! :)

    Zuerst die Bridge Hammock - ohne und dann mit "Maus":

       

    Fall A: Das Aufhängedreieck ist extrem kurz (= Aufhängung in der Mitte des Spreader Bars):

       

    Man beachte, dass die fehlende Stabilisierung der Spreizstäbe im Fall A) zulässt, dass die Stäbe sich auf der Seite, auf die man zu kippen droht, einander annähern. Das Ergebnis seht ihr auf den Fotos: Die "Maus" verliert das Gleichgewicht und fällt aus der Hängematte. :(

    Fall B: Das Aufhängedreieck ist sehr lang:

    Beim langen Aufhängedreieck in Fall B) werden die Spreader Bars parallel zueinander (im 90°-Winkel zur liegenden Person) gehalten und entsprechend stabiler hängt die "Maus" in der Hängematte. :)

    Ich hätte vermutet gehabt, dass der Stoff dem System mehr Stabilität verleiht, dem ist aber nicht so. Gerade am Fussende, wo der Stoff stark durchhängt, gibt der Stoff dem System kaum Stabilität. Eine gewisse Stabilität ist beim Kopfende, wo der Stoff mehr gespannt ist, vorhanden.

    Also kann man sagen:

    Je länger das Aufhängedreieck, desto

    • geringer ist der Druck auf die Spreizstäbe.
    • weniger kippelig ist die Bridge Hammock.


    Die Nachteile eines zu langen Aufhängedreiecks liegen wohl auf der Hand. Es geht also darum, ein sinnvolles Mass zu finden. Ein gleichseitiges Dreieck scheint bereits zu funktionieren (siehe hier: http://web42197.pfweb.eu/zwischen_ba...5/02/bhbugnet/), aber etwas länger ist sicher besser, gerade wenn man - wie bei der Koma von Dendronaut oder der Ridgerunner von Warbonnet Outdoors (und deren Vorläufer von Professor Hammock) - am Kopfende einen breiteren Stab verwendet.

    Danke für die Diskussion, TreeGirl. :)

  • Warum ist es eigentlich so, dass die Schnitte bei den Bridge Hammocks immer asnychron sind? Ich finde zum Beispiel diese flache Seite in #1 von [USER="173"]erik[/USER] sehr schön. Spricht etwas dagegen, eine Bridge Hammock mit zwei solch' flachen Seite auszustatten?

  • Warum ist es eigentlich so, dass die Schnitte bei den Bridge Hammocks immer asnychron sind? Ich finde zum Beispiel diese flache Seite in #1 von [USER="173"]erik[/USER] sehr schön. Spricht etwas dagegen, eine Bridge Hammock mit zwei solch' flachen Seite auszustatten?

    Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, dann bringt der flache Bau den Vorteil von weniger Druck (z.B. auf die Schultern) zum Preis eines höheren Schwerpunkts (man könnte kippen). Aber ich lass da lieber mal die Profis sprechen...

  • Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, dann bringt der flache Bau den Vorteil von weniger Druck (z.B. auf die Schultern) zum Preis eines höheren Schwerpunkts (man könnte kippen). Aber ich lass da lieber mal die Profis sprechen...

    Dazu kommt noch, wenn man beide Seiten sehr flach ausführt, dann muss man die Matte schon sehr flach spannen um eine halbwegs gerade Liegefläche zu erreichen, und genau diese gerade Liiegefläche ist ja das Ziel. Und je flacher gespannt, desto noch kippeliger wirds und desto höher ist die Beanspruchung des Materials.

  • Hmm, okay, das mit den Schultern war mir soweit bewusst. Deswegen finde ich das ja so toll. Wäre doch klasse, wenn ich mit den Füßen ebenfalls viel Platz hätte. :)
    Ich dachte immer, dass die Tiefe des Cat-Cuts ausschlaggebend sei für das gerade Liegen - aber jetzt, wo ihr das so schreibt, mag das stimmen: wenn die Höhe der dreidimensionalen Hängematte an beiden Enden nur (ich sag mal) 10cm betragen würde, dass kann sich der Cat-Cut gar nicht richtig auswirken....
    Schade...
    Ich dachte, eine hohe Aufhängung würde für die Stabilität sorgen, aber damit hole ich mir natürlich genau den Sag rein, den ich ja gar nicht will ...hmmmm...okay.
    Erik, bei der roten hast Du hast Du die 1110mm aber eingehalten, oder?

  • Ich hänge hier nochmals eine Frage an, die ich andernorts schon gestellt, aber keine Antwort erhalten hatte:

    Wozu braucht es überhaupt den Abschluss am Kopf- und am Fussende? Reduziert das im Catcut geschnittene Endstück den Druck auf Schultern und Füsse? Oder gibt es einen anderen Grund?

    Und falls es das Stück braucht: Muss dieses Stück überhaupt als Catcut ausgeführt sein? Weder der Kopf- und Schulterbereich noch die Füsse sind ja auch nur annähernd wie ein Catcut "geschnitten". So bin ich mir nicht mal sicher, ob der Catcut die Belastung auf das jeweilige Endstück wirklich reduziert. Allenfalls reduziert es den Zug auf die Seitenwand im Bereich der Spreizstäbe, da diese dort dann etwas steiler nach unten geführt wird.

    Warum ich das frage, hat auch noch einen weiterführenden Grund: Ich würde nämlich gerne bei meiner Bridge Hammock (so ich denn mal dazu komme, sie zu machen) das Endstück weglassen und stattdessen das Aufhängedreieck als Gepäckablage nutzen (Stoff- oder Netzeinsatz). Das würde eine Gepäckhängematte ersparen, die darunter ja auch kaum sinnvoll Platz fände. Gerade im Kopfbereich erscheint mir eine Gepäckaufbewahrung sehr praktisch, da gut zugänglich. Aber auch im Fussbereich wäre sie sehr nützlich für alles, was man nachts nicht zur Hand haben muss.

  • ich habs aus zwei Gründen gemacht:

    • ich wollte einen Abschluss oben und unten, damit nichts leicht rausfallen kann
    • es einfach besser ausschaut. Und wenn niemand drinnenliegt, dann ist eine Kettenlinie genau die Form die passt.

    Obs stabilitätsmäßig was bringt, kann ich nicht sagen.


    Ich hänge hier nochmals eine Frage an, die ich andernorts schon gestellt, aber keine Antwort erhalten hatte:

    Wozu braucht es überhaupt den Abschluss am Kopf- und am Fussende? Reduziert das im Catcut geschnittene Endstück den Druck auf Schultern und Füsse? Oder gibt es einen anderen Grund?

    Und falls es das Stück braucht: Muss dieses Stück überhaupt als Catcut ausgeführt sein? Weder der Kopf- und Schulterbereich noch die Füsse sind ja auch nur annähernd wie ein Catcut "geschnitten". So bin ich mir nicht mal sicher, ob der Catcut die Belastung auf das jeweilige Endstück wirklich reduziert. Allenfalls reduziert es den Zug auf die Seitenwand im Bereich der Spreizstäbe, da diese dort dann etwas steiler nach unten geführt wird.

    Warum ich das frage, hat auch noch einen weiterführenden Grund: Ich würde nämlich gerne bei meiner Bridge Hammock (so ich denn mal dazu komme, sie zu machen) das Endstück weglassen und stattdessen das Aufhängedreieck als Gepäckablage nutzen (Stoff- oder Netzeinsatz). Das würde eine Gepäckhängematte ersparen, die darunter ja auch kaum sinnvoll Platz fände. Gerade im Kopfbereich erscheint mir eine Gepäckaufbewahrung sehr praktisch, da gut zugänglich. Aber auch im Fussbereich wäre sie sehr nützlich für alles, was man nachts nicht zur Hand haben muss.

  • Hallo,

    ich ich schon schrieb, brauche ich bei meiner Brückenhängematte kein Kopfteil.
    Das Fußteil brauchst du, weil sonst kannst du sehr leicht unten rausrutschen.
    Etwas zu tief am Fußteil aufgehangen und du findest dich in kürzester Zeit in
    pränataler Haltung am Fußteil wieder. Und da sprechen wir von 5cm.

    Gruss
    Konrad

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