DIY-Hängemattenprojekt

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  • Hallo Gemeinschaft,

    wie schon in meinem Begrüßungsfaden geschrieben, bin ich auf der Suche nach einer anderen Übernachtungsmöglichkeit.
    Die letzten Jahre habe ich hauptsächlich auf dem Boden oder wenn vorhanden in Sheltern geschlafen. Im letzen Jahr hab ich mir dann ein Tarp genäht, um besonders in Deutschland flexibler draußen zu übernachten. Dabei habe ich häufig das Problem eine ebene Fläche zu finden, damit die Nacht gemütlich wird. Dies ist aber häufig ein Problem. Durch mehrere Youtube-Videos (hauptsächlich Sacki) bin ich auf das Schlafen in der Hängematte aufmerksam geworden.

    Ein Problem hierbei ist, das mein Hündin (Labrador-Berner Sennen-Mischling) mich meist auf den Touren begleitet, und bis jetzt immer neben mir auf ihrer Eva-Matte schläft. So ist Sie durch das Tarp vor Wind und Regen geschützt. Bei winterlichen Temperaturen darf sie dann auch mit unter den Zweitschlafsack, schließlich soll sie ja nicht freieren.
    Aus diesem Grund kam bis jetzt eine Hängematte nicht in Frage. Die Vorteile einer Hängematten überwiegen aber immer mehr, so das ich ich mit diesem Thema wieder beschäftige.
    Letztendlich soll ein System entstehen, welches meinem Hund und mir eine Schlafmöglichkeit fern vom Boden bietet, es geht also in Richtung Zwei-Personen-Hängematte ala "Clark Vertex". Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg, und da meine Erfahrung, was das Schlafen in einer Hängematte betrifft, aktuelle bei null ist, möchte ich erst mal mit einer Hängematte für eine Person beginnen.

    Durch den Test der Koma von dENDRONAUT durch Sacki bin ich auf die Bridgehängemattenversion aufmerksam geworden, und denke das es in diese Richtung gehen soll, da bei diesem Typ auch eine Zweipersonen-Version denkbar ist. Anleitungen zum Bau gibt es ja im Netz genügend auch auf dem Blog von dENDRONAUT.
    Aktuell überlege ich wie ich die Spreizen bewerkstellige, da ich auf den Touren nur einen Treckingstock mitnehme, da ich diesen nur für unwegsames Gelände benutze (steile An-/Abstiege oder verblocktes Gelände), oder einfach als Tarpstange dabei haben wollte. Dieser würde ja als Spreize fürs Kopfende reichen, aber fürs Fußende fehlt mir noch was. Einen zweiten Treckingstock möchte ich aber nicht mitschleppen, da ich ihn zum Wander definitiv nicht brauche.

    Was mir bei der Hängemattenschlaferei noch nicht ganz klar ist, wie werde ich warm gehalten. Am Boden hab ich ja meine Isomatte und den Schlafsack. Kann ich in der Hängematte genauso umsetzen, sollte dann aber auf eine zweilagige Hängematte setzen. Wenn ich aber ein UQ/OQ/Pod benutze, kann ich dann auf den Schlafsack verzichten, und komme so in den Genuss nicht eingeengt zu sein, oder brauche ich trotzdem ein Schlafsack?

    Gruß Steffen

    • Offizieller Beitrag

    Was Isolation betrifft: Deine Evazote-Platte/Isomatte kannst du prinzipiell weiter verwenden, bei Bridges ist das sogar die bevorzugte Variante. Ein Underquilt ist in einer Gathered-End-Hammock aber angenehmer. Der Underquilt ist dann quasi der Ersatz für die Matte, der Topquilt ist der Schlafsack. Genau genommen ist ein Topquilt sowieso nur ein Schlafsack ohne Reißverschluss (und in der Regel etwas schmaler geschnitten, da er ja nicht zugezogen wird). Du brauchst also nicht unbedingt einen TQ kaufen, sondern kannst deinen Schlafsack weiter verwenden.

    Ein Pod ist eigentlich nur dann eine Option (für Gathered-End-Hammocks), wenn du eher kurz geraten bist. Sonst verhindert der Schnitt entweder ein ordentliches Anliegen des Pods (was die Isolationsleistung doch sehr reduziert) oder engt dich deutlich ein.

    Was deine Fellnase betrifft: Für Tiere ist es meistens kein Problem, sich ohne weitere Isolation auf den Boden zu legen (Ausnahmen gibt's natürlich). Eventuell (wenn sie das mag) kannst du ihr vielleicht noch eine etwas modifizierte Gear Hammock als Hunde-Hängematte spendieren... Wobei nicht jeder Hund das Gefühl, keinen festen Boden unter den Pfoten zu haben, mag.

  • Hi Steffen,

    bezüglich Hängemattencamping mit Hund kannst Du Dir mal die Videos von Fronkey auf YouTube anschauen, der ist fast immer mit tierischer Begleitung unterwegs. Und die Videos sind durchweg amüsant. Und für die allgemeinen Basics natürlich unbedingt den Kanal von Sean Emery (aka. Shug). Dort erfährst Du alles Wichtige zum Thema, angereichert mit Artistik und mit viel Humor.

    Häng Dich rein!

    Roland

  • Hallo,

    in der Koma kannst du eine Isomatte sehr schön einschieben. Achte bitte darauf,
    diese in Large zu kaufen, damit die Schultern warm sind. Ich habe für die Brückenhängematte
    die TAR Neoair Xtherm in L und das ist absolut toll. Habe zwar nur -14° damit in der BH
    abgewettert aber kann ich nur empfehlen. Desweiteren hast du damit noch die
    Möglichkeit auf dem Boden zu schlafen.
    Einen ca. 60cm Stock für das Fußteil findet man überall. Da gegenüber dem Kopfteil auf dem
    Fußteil kaum Druck ist, kann dieses auch aus Altholz sein, oder das Stöckchen deines Hundes.
    Ich habe für die BH am Kopfteil einen Leki Trekkingstock.

    Gruss
    Konrad

  • Ok, der Hund muss für die ersten Versuche weiter auf dem Boden schlafen, wenn ihr eine Hängematte vom Gefühl zu sagt, kann ich weitere Überlegungen (DoppeHM, oder Gear/Dog-Hammok) anstellen, das wird sich dann zeigen.

    Zu den Spreizen, meint ihr für die Fußteilspreize reicht eine dieser Zeltstangen die es bei ExTex gibt? Hier mal ein Link. Bei der Länge kann man ja zwei zusammenstecken und diese dann mit einem Rohrschneider auf das gewünschte Maß (65cm) kürzen.

    Als Isomatte werde ich erst mal meine bestehende TAR Prolite FL benutzen, die mir über Jahre gute Dienste geleistet hat. Damit sie zwischen den Doppellagen nicht verrutsch, werden in dem Bereich der Ecken ein paar Nähte angebracht, die zur Führung dienen.

    Sehe ich das richtig, das ich mit einer Ritchline dafür sorge, das der Winkel der Aufhängungsleinen immer stimmt, auch wenn die Höhe der Baumgurte nicht gleich ist?

    Gruß Steffen

  • Hier mal meine Bestellliste für das Projekt, ihr könnt ja mal bitte rüber schauen ob was fehlt.

    - RipstopNylon 5-6qm für eine Zweilagenmatte, welches Stoffgewicht ist sinnvoll?
    - Gurtband 15mm 5m für die Seiten
    - Gurtband 25mm 4m für die Baumgurte
    - Dyneema 2,5mm 20m sollten für alles reichen
    - Zeltstangen 11,1mm + Endstücke für die Fußspreize (Kopfspreize aus Treckingstock)
    - Umnäher für schönere Nähte am Kopf und Fußteil

    Nadel, Faden, Nähmaschine und weiteres Nähzubehör hab ich noch von meinem Tarpprojekt

    Wie mach ich am besten die Aufnahme für die Spreizen? Ösen durch Gurtband verringern ja die Haltbarkeit des Gurtbandes. Auch möchte ich mein Treckingstock nicht mit einer Schraube versehen, da ich Bergab mich auf dem Stock abstütze, und ich nicht die Schraube in meiner Hand bohren möchte. Für diese Seite währe eine Tasche in der ich den Griff reinstecke nicht schlecht.

  • Ich habe gerade die Bestellung ExTex raus geschickt, da kann das Bauen nächste Woche beginnen.
    Eigentlich wollte ich mich an die Maße von dendronaut halten, bin aber am überlegen ob ein bischen mehr nicht besser ist. Ich bin 193cm und wiege 90kg. Als Isolierung soll erst mal ne TAR rein, die ~190cm lang ist und ~60cm breit. Reichen da die 2,10m an HM-Länge, oder sollte ich sie lieber etwas länger machen? Auch könnte ich sie breiter machen, da der Stoff 1,50 an Breite hat.Ist das Sinnvoll oder sind die 100cm/65cm (Kopf/Fuß) OK?

    Gruß Steffen

    • Offizieller Beitrag

    Wenn man entspannt auf dem Rücken liegt, ist man etwas länger als beim Stehen. Nämlich von Kopf bis Zehe, statt Kopf bis Ferse. Bei Dir wären das dann schätzungsweise 193+10=203 cm. Das wären bei 2,10 m noch 7 cm Reserve. Müsste eigentlich reichen. Länger als 2,20 würde ich die HM nicht machen. Mit der Länge steigen Gewicht, die Schwierigkeit, Bäume im passenden Abstand zu finden und wohl auch der Durchhang der Hängematte.

    Die 65 cm Breite am Fuß reichen dicke. Im Schulterbereich ist ein Mehr an Breite verlockend, führt jedoch zu längeren Spreizen mit einer größeren Knickanfälligkeit. Zu diesem Punkt würde ich [USER="17"]dendronaut[/USER], [USER="21"]Konradsky[/USER] und [USER="22"]kahel[/USER] um Rat fragen.

  • Moin,

    Bevor es los geht, will ich mir noch mal das Thema Parabel etwas genauer betrachten. Da sie meiner Meinung nach für die Bequemlichkeit der Matte und ihren Durchhang mitverantwortlich ist, möchte ich sie für mich optimiert anpassen. Kann mir bitte jemand ein Tip geben, wo ich dazu weiterführende Informationen bekomme? (vorzugsweise in Deutsch, mach mir die Sache einfacher, gerade bei einem so komplexen Thema.
    Danke schon mal im voraus.

    Gruß Steffen

  • Wäre dann nicht eigentlich die beste Variante es mit einem Strick anzuzeichnen??? Wäre dann ja eine Kettenlinie oder sehe ich da was falsch? [USER="161"]Steffen G.[/USER] nur zu Erklärung falls du noch nicht drüber gestolpert bist. Manche pinnen ihren Stoff an die Wand(möglichst gerade^^) so dass die lange Seite zur Decke bzw. Boden zeigt. Dann nimmt man einen Strick und befestigt ihn an der linken und rechten oberen Ecke. Jetzt gibt man dem ganzen soviel extra Strick das er durchhängt. In den meisten DIY Anleitungen ist der Tiefpunkt mit ca. 6 inch angegeben also etwa 15cm. Vielleicht weis ja jemand anderes warum gerade 15cm optimal sind oder ob es nur historisch gewachsen ist^^. Wenn sie asymmetrisch werden soll muss man natürlich auf der einen Seite den Strick tiefer aufhängen. Das sollte sogar von Vorteil sein. Wenn mein Vorstellungsvermögen mich nicht im Stich lässt müsste sich der Tiefpunkt in Richtung des tiefer gehängten Punktes, in unserem Fall der Fußteil, verschieben und mehr Platz für die Arme/Hände schaffen. Das sollten aber nur wenige Millimeter sein und die dürften wiederum je nach gewählter Spreizenbreite nicht spürbar sein.

  • Hallo,

    das mit den Katenoiden ist so eine Sache. Ich denke (eigentlich nicht ich, sondern viele auf hammockforums.net), dass es ausreicht, wenn man einfach einen leichten Bogen reinmacht. Ob das nun wirklich genau eine Katenoide ist, oder irgendeine andere Kurve, spielt wohl nicht die große Rolle. Je weniger Dehnung Dein Stoff hat, desto wichtiger wird's. Der Extremfall ist Cuben Fibre, bei Silnylon geht's da deutlich weniger genau.

    Ich hab mir für meine Tarps eine Schablone aus einem großen Pappkarton gemacht: an der Wand aufgehängt und dann (wie Du es ja beschrieben hast) mit einem Stück Seil (Paracord) und zwei Stecknadeln die Katenoide angezeichnet. Damit hab ich dann am Tarp angezeichnet.

    Das mit den 6 Zoll ist ziemlich willkürlich. Je tiefer die Katenoide, desto besser pitcht das Ganze, aber desto weniger Stoff bleibt halt übrig.

    Roland

  • Die Katenoide soll sich ja im Benutzungsfall ergeben (Mann/Frau liegt in der Matte), und das, wenn man von der Seite auf die Matte schaut. Da aber im Gegensatz zu der Kette/Schnur sich noch seitliche Kräfte ergeben (wir liegen ja zwischen den beiden Gurten), entsteht ein dreidimensionales Gebilde was die ganze Sache zu mindestens in meiner Vorstellung schwierig macht. Wird dies nicht berücksichtigt, oder der Tiefpunkt falsch gewählt, entsteht glaube ich das Phänomen, das man die Matte am Fußende höher hängen muss, um dies auszugleichen.

    Mir geht es hier nicht darum das Gebilde auf den Stoff zu übertragen, darum kann man sich später kümmern, sondern darum, wie tief die Kurve sein sollte und in wie weit sich die unterschiedlichen Breiten des Stoffes an Kopf und Fußende auswirken.

  • Also wenn ich mich richtig belesen habe wird eine Katenoide aus gutem Grund genommen. Ein kurzes Zitat aus Wikipedia: ""[SIZE=14px]Die [/SIZE]Katenoide[SIZE=14px] (Kettenlinie, Kettenkurve) ist das mathematische Idealmodell eines Bogens mit gleichmäßiger Massenverteilung und ohne zusätzliche Krafteinwirkung...". Wenn wir von optimalen Gegebenheit ausgehen wird die Kraft gleichmäßig auf die komplette Länge des Gurtbands verteilt und es entstehen keine anderen Kräfte als Zugkräfte. Während bei einem stark abweichenden Profil, ob nun zu spitz oder zu dumpf, Stellen entstehen können die stärker belastet werden als an anderen Stellen wodurch es wiederum schneller zu Verschleißerscheinungen kommen kann. Der "Trick" bei Katenoiden ist eben das nur Zugkräfte entstehen. Alle seitlichen Kräfte werden nahezu komplett von den Spreizen getragen deshalb sind die auch so stark unter Spannung. [/SIZE]Eigentlich sollte sich auch die Form im Benutzungsfall nicht bzw. so wenig wie möglich ändern da das Gurtband sich ja nicht dehnen darf/soll. Wenn ich so darüber nachdenke ergeben die 15cm auch halbwegs Sinn, im Endeffekt soll ja die Hängematte samt Aufhängung eine [SIZE=14px]Kettenlinie bilden um eine möglichst optimale Kräfteverteilung zu erreichen. Damit der Winkel von 20-25 Grad eingehalten werden kann werden da die 15cm gebraucht. Ob sich nun einer hingesetzt hat und das ausgerechnet hat oder ob sich die Maße durch trail&error ergeben haben weis ich nicht. Aber ich denke mir es wird einen Grund haben das in vielen DIY Anleitungen ein ähnlicher Wert genutzt wird. Und wen das noch nicht überzeugt der sollte darüber nachdenken ob nicht ein natürlicher Zustand, wie z.B. das Durchhängen eines Seils das ja eine Kettenlinie ist, der optimale Zustand ist. Aber das sind nur meine Gedanken^^ vll hab ich ja auch einen Denkfehler:crazy::crazy::crazy::crazy::lol::lol:[/SIZE]

    • Offizieller Beitrag

    Ich tippe ganz stark auf das trial & error, da eine Berechnung hier extrem komplex wäre. Man müßte nicht nur die räumliche Komponente berücksichtigen, sondern auch die Masseverteilung des menschlichen Körpers, Dehnung des Materials usw.
    Bei [USER="21"]Konradsky[/USER] hatte ein kleiner Fehler beim Nähen der Brückenhängematte einen unbeabsichtigten, aber höchst erfreulichen Nebeneffekt. Es entstand eine wunderschöne Delle für den Kopf, die das Kopfkissen überflüssig macht. Details kann Dir Konrad selber mal erzählen.

  • [USER="129"]n01[/USER], ich gehe bei deiner Ausführung teilweise mit. Natürlich wollen wir die Katenoiden haben, damit die Kräfte auf den Gurt theoretisch gleichmäßig sind. Aber wie Mittagsfrost schon schrieb, ist die Gewichtsverteilung im Körper nicht gleichmäßig.
    Bei einer Hängebrücke, welche ja aus zwei parallel laufenden Katenoiden besteht, die durch die Laufebene verbunden sind, ist die Laufebene aber auch in der Form einer Katenoide. Bei unseren HM wollen wir aber, das die Laufebene/Liegefläche, gerade ist, ansonsten mach das ganze Konstrukt gegenüber einer Grathered-HM keinen Unterschied. Und genau deshalb kommt die Tailierung (in der Mitte schmaler) des Stoffes ins Spiel. Diese Teillierung hängt aber von der Länge des Stoffes, von der Breite der Spreizungen und von der jeweiligen punktuellen Belastung des Stoffes ab.
    Wenn wir die Matte auf der Seite der Fußspreize betrachten, Blickrichtung Kopfteil (das Endstück denken wir uns mal weg) hat die Matte im unbelasteten Zustand auch die Form der Katenoide, legen wir die Füße auf die Matte, sieht es eher wie ein V aus.
    Von daher bin ich der Meinung, das zu jeder Kombination von Mattenlänge, Spreizung und auch Belastung genau eine Taillierung gehört damit die Matte dann die gewünschte Liegeform hat. Eine Pauschaler Wert ala 15cm kann stimmen, muß aber nicht, besonders wenn an den anderen Maße verändert wird.

    Auch die Empfehlung, die Matte am Fußende höher zu hängen, ist meiner Meinung nach dem geschuldet, dass die Katenoide für Kopf und Fußende gleich gewählt wird (falten des Stoffes über die halbe Mattenlänge und ausscheiden eines Halbbogens), obwohl unterschiedliche Spreizungen benutzt werden und die Belastung am Kopfende durch den Torso größer ist als am Fußende durch Waden und Füße.

  • Die Lauffläche sollte bei Brücken die der Bauart einer BH ähnlich sind aber gerade sein. Wir reden hier nicht von einer Hängebrücke im Jungle die durchhängt. Die bildet eine Kettenlinie wie auch eine GatherdEnd, das stimmt. Eine Bridgehammock funktioniert aber nach dem selben Prinzip wie zum Beispiel die Golden Gate Bridge. Nur das die "Lauffläche" sich biegt stimmt nicht überein. Es ist ja so das wir eine gerade Liege Fläche haben wollen aber die ist nicht abhängig von den parallelen Kettenlinien. Man läuft bei der Brücke ja nicht auf der Halterunge also den Tauen sondern auf der Fläche die von den Tauen gehalten wird bzw. dazwischen liegt. Die Liege Fläche wird immer gerade sein solange der Stoff nicht ausgebeult ist(oder man Näht irgendwo was gerafft zusammen wie konradsy). Der Unterschied ist das die Kräfte die die Brückenhängematte ohne spreitzen zusammen sacken lässt nahezu völlig unabhängig von den Kräften ist die auf die zwei parallelen Kettenlinien an den Rändern einwirken. Also es ist fast egal wie du deine BH aufhängSt sie wird ohne Spreitzen zusammen klappen. Genauso wie die Spreitzen immer den Stoff spreitzen werden egal wie und ob du die Brückenhängematte aufgehängt hasst. Klar ist die Lastenverteilung nicht überall gleich. Um mal Hiking dad zu zitieren. "It's not Rocketsience it's a Hammock" Es ist unmöglich optimale Bedingungen zu schaffen aber mit etwas Sorgfalt kann man den Verschleiß mindern und sich länger über seine selbstgemachten Sachen freuen. Klar das 15cm ein Richtwert sind und viele andere Variablen mit zusammenspielen aber die BH sind meist alle ähnlich lang irgendwas um die 200 - 210cm deshalb wird sich der Wert um die 15 cm einpendeln. Klar kann man andere Wert nehmen bei den geringen Kräften wird das keine besonders Große Rolle spielen. Das mit dem höher hängen der Füße teilt die Lager in zwei Hälften der eine findet es gut dem andern ist es egal. [USER="21"]Konradsky[/USER] seine BH ist auch asynchron geschnitten und so viel ich weiß hängt er die Füße auch höher. Die Tailierung hat meiner Meinung nach nichts mit der V Form zu tun die du beschrieben hast. Die ist wie gesagt nahezu völlig unabhängig. Die Tailierung ist nur sekundär für einen besseren Komfort da. Sondern bilden nur die "optimale " Form für das Gurtband nach. Die BH wir immer eine Art Wanne zwischen den parallelen Kettenlinien bilden aber ich kann mit nicht vorstellen das Gewicht/Belastung oder die Spreitzen breite einen Einfluss darauf haben wie die Tailierung aussieht. Die Länge wie gesagt vll schon aber da bin ich mit auch nicht so sicher. Wahrscheinlich kommt es eher auf die eigene Design Idee an bzw. die Stoffbreite. Wenn ich so überlege hat [USER="89"]echinotrix[/USER] wahrscheinlich recht. Eigentlich dürfte es egal sein wie stark die Tailierung ist solange es eine Kettenlinie bildet sollte es eine "optimal" Kräfte Verteilung geben. Also egal wieviel extra Strick ich gebe um den Tiefpunkt zu verändern es stellt sich immer eine Kettenlinie ein.

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