Beiträge von Steffen G.
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Nabend,
Ich wollte mich nur mal kurz melden, wie es bei mir weiter geht. Neues Gurtband ist geordert, damit ich die Matte mit den Maßen von Dendronaut und Konradskys Verbesserungen noch mal neu nähen kann. Bei der gelegenhait hab ich gleich ein wenig Stoff geordert um für ein Arbeitskolegen, oder besser für seine Kinder, eine Grathered Ends zu schneidern. Das Päckchen sollte die Woche ankommen und dann gehts weiter.
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Am Wochenende hatte ich Zeit die Aufhängung fertig zu stellen, so stand dem ersten Liegeversuch nichts im Weg.
Wie ihr auf dem Bild sehen könnt ist der Durchhang nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Da es sich aber so recht bequem gelegen hat werde ich die Matte nochmal umnehen und mich nach den Maßen von Dendronaut richten. So hab ich bei gleichem Liegekomfort weniger Stoff, und auch nicht die steilen Wände links und rechts vom Kopf.
Aus seinen eignen Fehlern lernt man doch am meißten
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Danke Konrad für die Infos, ich habe aber am Wochenende Nägel mit Köpfen gemacht, und die Schere angesetzt.
Da ich immer noch der Meinung bin, das die Tailierung mit dem späteren Durchhang zu tun hat, hab ich mich für ein etwas anderes Design entschieden. Auf meiner Inspirationssuche bin ich über ein Review vom "Bear Mountain Bridge Hammock" gestoßen. Besonders die beiden Bilder in Post #7 haben mich überzeugt. In dem einem Bild sieht man die leere Hängematte, im anderen die "befüllte" HM. Der Duchhang ist minimal. Aufgrund fehlender Daten hab ich mir die Maße aus dem Bild extrahiert und auf den Stoff übertragen. Die Tailierung ist mit 36,5 cm recht stark ausgefallen.
Anbei die Bilder vom Stoffzuschnitt und von der ersten Aufhängung mit provisorischen Mitteln.
Den Aufhängewinkel muß ich noch ermitteln, ich denke die klassischen 20-25° werden hier wohl nicht stimmen, ich denke wohl eher 30-40° werden es werden. Kopf und Fußteil, sowie Bugnet folgen nach den ersten Hängetests. Bei dem aktuellen Wetter muß ich wohl in den Carport ausweichen müssen, ob der mich aber trägt (300€-Teil) weiß ich nicht. Also erst mal die Aufhängung bauen.[ATTACH=CONFIG]n13832[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]n13833[/ATTACH]
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[USER="21"]Konradsky[/USER] die Matte am Kopfende mit Stoff und Spreizbreite finde ich ganz sinnvoll, das hab ich gerade beim liegen auf der Couch mal gemerkt. Wie sind denn die anderen Maße deiner Brücken-HM. Also Stoffbreite & Spreizbreite am Fußende, die Länge und die Tiefe der Tailierung?
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Das ist der Grund, das ich hier so viel frage und hinterfrage. Zum einem ist es ja eine Kostenfrage (der ExTex-Einkauf hat 80€ gekostet) und zum anderen ist es eine Zeitfrage, bis die Matte fertig genäht ist. Natürlich ist es Hobby, und die Zeit nicht in Geld umrechenbar, aber spätestens zu Ostern soll die Matte fertig sein, um mit auf Tour zu kommen.
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Ich sehe, das ich hier mit Theorie nicht wirklich weiter komme. Ich werde mich wohl weitestgehend an die Anleitungen halten, und mit dem fertigen Produkt dann erst mal meine eigenen Erfahrungen sammeln. Sollte es mir dann nicht gefallen, muss ich wohl ne zweite Matte nähen.
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Ich habe mir noch mal das Video von Sacki angeschaut, in dem er die Koma testet. Es geht nicht speziell um diese Matte, sie dient nur als Beispiel, andere verhalten sich genau so.
Nachdem er die Matte mit Winkelmesser abgespannt hat, hat sie eine schöne Form, die Liegefläche ist gerade. Ab dem Moment, wo er sich rein gelegt hat, verändert sich die Form extrem, von einer gerade Liegefläche ist nichts mehr zu sehen. Es bilden sich deutlich drei Bereiche herraus, er hat sie im Video auch markiert und benannt. Was mir extrem auffällt, ist das die Beine stark nach oben gehen, der Torso aber gerade liegt. Hier ist bestimmt auch der Grund zu finden, warum empfohlen wird die Matte am Fußende höher aufzuhängen, nämlich damit der Torso, der ja das Hauptgewicht des Körpers hat, gerade liegt und nicht zum Fußende abrutscht. Könnte man dem Fußbereich nicht mehr Stoff geben, damit die Füße wieder weiter runter kommen?
Was schön zu sehen ist, das die Katenoide sich zwar im aussehen verändert (mehr Durchhang), aber trotzdem eine Katenoide bleibt. -
[USER="129"]n01[/USER], ich gehe bei deiner Ausführung teilweise mit. Natürlich wollen wir die Katenoiden haben, damit die Kräfte auf den Gurt theoretisch gleichmäßig sind. Aber wie Mittagsfrost schon schrieb, ist die Gewichtsverteilung im Körper nicht gleichmäßig.
Bei einer Hängebrücke, welche ja aus zwei parallel laufenden Katenoiden besteht, die durch die Laufebene verbunden sind, ist die Laufebene aber auch in der Form einer Katenoide. Bei unseren HM wollen wir aber, das die Laufebene/Liegefläche, gerade ist, ansonsten mach das ganze Konstrukt gegenüber einer Grathered-HM keinen Unterschied. Und genau deshalb kommt die Tailierung (in der Mitte schmaler) des Stoffes ins Spiel. Diese Teillierung hängt aber von der Länge des Stoffes, von der Breite der Spreizungen und von der jeweiligen punktuellen Belastung des Stoffes ab.
Wenn wir die Matte auf der Seite der Fußspreize betrachten, Blickrichtung Kopfteil (das Endstück denken wir uns mal weg) hat die Matte im unbelasteten Zustand auch die Form der Katenoide, legen wir die Füße auf die Matte, sieht es eher wie ein V aus.
Von daher bin ich der Meinung, das zu jeder Kombination von Mattenlänge, Spreizung und auch Belastung genau eine Taillierung gehört damit die Matte dann die gewünschte Liegeform hat. Eine Pauschaler Wert ala 15cm kann stimmen, muß aber nicht, besonders wenn an den anderen Maße verändert wird.Auch die Empfehlung, die Matte am Fußende höher zu hängen, ist meiner Meinung nach dem geschuldet, dass die Katenoide für Kopf und Fußende gleich gewählt wird (falten des Stoffes über die halbe Mattenlänge und ausscheiden eines Halbbogens), obwohl unterschiedliche Spreizungen benutzt werden und die Belastung am Kopfende durch den Torso größer ist als am Fußende durch Waden und Füße.
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Die Katenoide soll sich ja im Benutzungsfall ergeben (Mann/Frau liegt in der Matte), und das, wenn man von der Seite auf die Matte schaut. Da aber im Gegensatz zu der Kette/Schnur sich noch seitliche Kräfte ergeben (wir liegen ja zwischen den beiden Gurten), entsteht ein dreidimensionales Gebilde was die ganze Sache zu mindestens in meiner Vorstellung schwierig macht. Wird dies nicht berücksichtigt, oder der Tiefpunkt falsch gewählt, entsteht glaube ich das Phänomen, das man die Matte am Fußende höher hängen muss, um dies auszugleichen.
Mir geht es hier nicht darum das Gebilde auf den Stoff zu übertragen, darum kann man sich später kümmern, sondern darum, wie tief die Kurve sein sollte und in wie weit sich die unterschiedlichen Breiten des Stoffes an Kopf und Fußende auswirken.
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Moin,
Bevor es los geht, will ich mir noch mal das Thema Parabel etwas genauer betrachten. Da sie meiner Meinung nach für die Bequemlichkeit der Matte und ihren Durchhang mitverantwortlich ist, möchte ich sie für mich optimiert anpassen. Kann mir bitte jemand ein Tip geben, wo ich dazu weiterführende Informationen bekomme? (vorzugsweise in Deutsch, mach mir die Sache einfacher, gerade bei einem so komplexen Thema.
Danke schon mal im voraus.Gruß Steffen
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Ok, dann werde ich bei den vorgeschlagenen Maßen bleiben. Montag soll das Päckchen kommen, ich kann's kaum erwarten.
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Ich habe gerade die Bestellung ExTex raus geschickt, da kann das Bauen nächste Woche beginnen.
Eigentlich wollte ich mich an die Maße von dendronaut halten, bin aber am überlegen ob ein bischen mehr nicht besser ist. Ich bin 193cm und wiege 90kg. Als Isolierung soll erst mal ne TAR rein, die ~190cm lang ist und ~60cm breit. Reichen da die 2,10m an HM-Länge, oder sollte ich sie lieber etwas länger machen? Auch könnte ich sie breiter machen, da der Stoff 1,50 an Breite hat.Ist das Sinnvoll oder sind die 100cm/65cm (Kopf/Fuß) OK?Gruß Steffen
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Hier mal meine Bestellliste für das Projekt, ihr könnt ja mal bitte rüber schauen ob was fehlt.
- RipstopNylon 5-6qm für eine Zweilagenmatte, welches Stoffgewicht ist sinnvoll?
- Gurtband 15mm 5m für die Seiten
- Gurtband 25mm 4m für die Baumgurte
- Dyneema 2,5mm 20m sollten für alles reichen
- Zeltstangen 11,1mm + Endstücke für die Fußspreize (Kopfspreize aus Treckingstock)
- Umnäher für schönere Nähte am Kopf und FußteilNadel, Faden, Nähmaschine und weiteres Nähzubehör hab ich noch von meinem Tarpprojekt
Wie mach ich am besten die Aufnahme für die Spreizen? Ösen durch Gurtband verringern ja die Haltbarkeit des Gurtbandes. Auch möchte ich mein Treckingstock nicht mit einer Schraube versehen, da ich Bergab mich auf dem Stock abstütze, und ich nicht die Schraube in meiner Hand bohren möchte. Für diese Seite währe eine Tasche in der ich den Griff reinstecke nicht schlecht.
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Ok, der Hund muss für die ersten Versuche weiter auf dem Boden schlafen, wenn ihr eine Hängematte vom Gefühl zu sagt, kann ich weitere Überlegungen (DoppeHM, oder Gear/Dog-Hammok) anstellen, das wird sich dann zeigen.
Zu den Spreizen, meint ihr für die Fußteilspreize reicht eine dieser Zeltstangen die es bei ExTex gibt? Hier mal ein Link. Bei der Länge kann man ja zwei zusammenstecken und diese dann mit einem Rohrschneider auf das gewünschte Maß (65cm) kürzen.
Als Isomatte werde ich erst mal meine bestehende TAR Prolite FL benutzen, die mir über Jahre gute Dienste geleistet hat. Damit sie zwischen den Doppellagen nicht verrutsch, werden in dem Bereich der Ecken ein paar Nähte angebracht, die zur Führung dienen.
Sehe ich das richtig, das ich mit einer Ritchline dafür sorge, das der Winkel der Aufhängungsleinen immer stimmt, auch wenn die Höhe der Baumgurte nicht gleich ist?
Gruß Steffen
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Hallo Gemeinschaft,
wie schon in meinem Begrüßungsfaden geschrieben, bin ich auf der Suche nach einer anderen Übernachtungsmöglichkeit.
Die letzten Jahre habe ich hauptsächlich auf dem Boden oder wenn vorhanden in Sheltern geschlafen. Im letzen Jahr hab ich mir dann ein Tarp genäht, um besonders in Deutschland flexibler draußen zu übernachten. Dabei habe ich häufig das Problem eine ebene Fläche zu finden, damit die Nacht gemütlich wird. Dies ist aber häufig ein Problem. Durch mehrere Youtube-Videos (hauptsächlich Sacki) bin ich auf das Schlafen in der Hängematte aufmerksam geworden.Ein Problem hierbei ist, das mein Hündin (Labrador-Berner Sennen-Mischling) mich meist auf den Touren begleitet, und bis jetzt immer neben mir auf ihrer Eva-Matte schläft. So ist Sie durch das Tarp vor Wind und Regen geschützt. Bei winterlichen Temperaturen darf sie dann auch mit unter den Zweitschlafsack, schließlich soll sie ja nicht freieren.
Aus diesem Grund kam bis jetzt eine Hängematte nicht in Frage. Die Vorteile einer Hängematten überwiegen aber immer mehr, so das ich ich mit diesem Thema wieder beschäftige.
Letztendlich soll ein System entstehen, welches meinem Hund und mir eine Schlafmöglichkeit fern vom Boden bietet, es geht also in Richtung Zwei-Personen-Hängematte ala "Clark Vertex". Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg, und da meine Erfahrung, was das Schlafen in einer Hängematte betrifft, aktuelle bei null ist, möchte ich erst mal mit einer Hängematte für eine Person beginnen.Durch den Test der Koma von dENDRONAUT durch Sacki bin ich auf die Bridgehängemattenversion aufmerksam geworden, und denke das es in diese Richtung gehen soll, da bei diesem Typ auch eine Zweipersonen-Version denkbar ist. Anleitungen zum Bau gibt es ja im Netz genügend auch auf dem Blog von dENDRONAUT.
Aktuell überlege ich wie ich die Spreizen bewerkstellige, da ich auf den Touren nur einen Treckingstock mitnehme, da ich diesen nur für unwegsames Gelände benutze (steile An-/Abstiege oder verblocktes Gelände), oder einfach als Tarpstange dabei haben wollte. Dieser würde ja als Spreize fürs Kopfende reichen, aber fürs Fußende fehlt mir noch was. Einen zweiten Treckingstock möchte ich aber nicht mitschleppen, da ich ihn zum Wander definitiv nicht brauche.Was mir bei der Hängemattenschlaferei noch nicht ganz klar ist, wie werde ich warm gehalten. Am Boden hab ich ja meine Isomatte und den Schlafsack. Kann ich in der Hängematte genauso umsetzen, sollte dann aber auf eine zweilagige Hängematte setzen. Wenn ich aber ein UQ/OQ/Pod benutze, kann ich dann auf den Schlafsack verzichten, und komme so in den Genuss nicht eingeengt zu sein, oder brauche ich trotzdem ein Schlafsack?
Gruß Steffen
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Hallo Gemeinschaft,
ich heiße Steffen und komme aus dem Norden (Schwerin). Auf der Suche nach einer neuen Übernachtungsmöglichkeit bin ich auf das Forum gestoßen.
Ich bin seit Jahren begeisterter Trecker und Bushcrafter und übernachte immer Öfters draußen. Hierzu hab ich mir letztes Jahr ein Tarp genäht um schnell mal draußen mein Lager aufzuschlagen.
Dies Jahr soll nun eine Hängematte dazukommen, da mir das Bodenschlafen des öfteren Probleme bereitet. Hierzu werden bestimmt so einige Fragen aufkommen, und ich freue mich über eine rege Diskussion. Vielleicht kann ich das Eine oder Andere auch zum Forum beitragen.Gruß Steffen