Beiträge von echinotrix

    Hallo alle zusammen,

    ich überlege, ob ich im August für 2-3 Tage solo durch die Wälder ziehe. Urspünglich hab ich an den Goldsteig gedacht, aber da sowohl im NP Bayerischer Wald als auch im Sumava das Biwakieren ausdrücklich verboten ist und die Ranger da ganz genau aufpassen, hab ich das schnell wieder verworfen.

    Weiß jemand vielleicht eine schöne Gegend in W Tschechien, die sich da anbietet? Muss nix Reißerisches sein, viel Wald (logisch), wenig Menschen, das reicht mir. Je unberührter, desto besser, aber ein paar Dörfchen stören natürlich auch nicht. Ich würd' gerne mit dem Zug von Regensburg aus anreisen, in max. 2-3 Stunden.

    Wenn eine/r von Euch schon mal in der Region unterwegs war und mir weiterhelfen könnte, wär' ich dankbar!

    LG

    Ich mag baby wipes auch. Allerdings vorher zu Hause getrocknet - und bei Bedarf dann wieder feucht gemacht.

    Ich meine eben NICHT spezielle Babyfeuchttücher, sondern trockene Einmalwaschlappen, sowas hier. Ich halbiere die meistens, dann haben sie etwa die Größe von drei Blatt Klopapier. Sie bestehen aus 100 % Zellulose und sind problemlos biologisch abbaubar (wie normales Klopapier).

    Sehr viele Feuchttücher enthalten Polyester als Bestandteil des Tuchmaterials, sowie weitere schwer abbaubare Inhaltsstoffe (Silikone, Paraffine, etc.) und Konservierungsstoffe, die schädlich für Bodenlebewesen sein können (Quelle: Herstellerangaben, siehe dazu auch hier). Sie sind im Grunde wie Plastikmüll zu behandeln, sollten also wieder mitgenommen werden.

    Feuchtes Klopapier ist ja extra dünn/kurzfaserig, damit die Kläranlagen damit keine Probleme bekommen, da da würde ich die schnellste Zersetzung erwarten. Das zweckentfremden?

    Das glaube ich nicht so recht, die müssen bestimmt aus dem Abwasser rausgefischt werden. Hast Du dazu eine Quellenangabe?

    Nicht immer ist ein See vorhanden, wo man abends aufschlägt. Und nicht immer sind die Wasservorräte üppig.

    Auch damit den Dreck von der Haut holen zu können kann in solchen Settings eine echte Wohltat sein.

    Körperwäsche mache ich unterwegs meist nur im Sommer, wenn ich an einen Bach, eine Quelle o.ä. komme. Ohne Seife, ohne Handtuch. Zum Händewaschen nehme ich ein bisschen Wasser in den Mund (50 ml) und lass es über meine Hände tropfen (siehe hier). Das funktioniert auch wunderbar mit dem Gesicht.

    Ich bin ein Fan von Einmalwaschlappen aus der Drogerie. Die eignen sich hervorragend als Klopapier, mit etwas Wasser imho besser als jedes Feuchttuch. Wir haben die nach der Geburt unserer Kinder angefangen zu verwenden und sie sind noch heute Standardausrüstung im heimischen Bad. Robust und parfumfrei. Auch zum Auswischen von Töpfen, also als Spüllappen, lassen die sich gut verwenden. Biologisch abbaubar sind sie, hab ich vor ein paar Jahren im Garten getestet. 15 cm tief in der Erde vergraben war nach acht Wochen nix mehr davon übrig. Manchmal verbrenn ich sie auch...

    Ich denke du meinst diesen Faden hier..

    AMAZONAS Adventure TARP

    Die Masse scheinen stark zu variieren.

    Wenn du es sehen willst, melde dich.

    Hab noch eins da...

    Aja, danke für den Link, das war das, an das ich mich vage erinnert hab. Hab's über die Suche nicht gefunden, weil ich nach "Amazonas Traveller" geschaut hab und nicht nach "Amazonas Adventure" (PU-Polyester vs. Silnylon). Aber die Maße sind laut Hersteller bei beiden Varianten identisch.

    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach der realen Länge der Ridgeline des Amazonas Ultra-Light Traveller Tarps. Meine Suche im Forum war leider erfolglos, obwohl ich meinte, das schon mal irgendwo gelesen zu haben.

    Hat das vielleicht jemand und kann mal kurz nachmessen?

    Danke im Voraus!

    echinotrix

    ...

    Was ich nicht verstehe: Du schreibst, dass du Abnäher an der Außenbahn gemacht und kein Längsdifferential beim Quilt hast? Meine Frage und die 10cm+ bezogen sich auf das Längsdifferential beim Quilt. Oder hast du da alle 15cm die Abnäher eingebaut?

    ...

    Du hast schon richtig verstanden, in Längsrichtung hatte ich keine Längezugabe, folglich auch keine Abnäher. Würde ich aber wie gesagt beim nächsten mal definitiv machen, 10% oder so.

    ...

    Mit der Außenbahn meinst du dann den Trägerstoff? Den habe ich mit dem Whipping-Tipp von Hammock Fairy an den Rändern kürzer gekriegt.

    ...

    Das war etwas schlecht formuliert, sorry. Mit "Außenbahn" meinte ich die Außenhaut des Quilts, also das kleine Stoffstück und nicht die Trägerstoffbahn.

    Ich hab die zusätzliche Länge der Außenbahn durch Abnäher an den Rändern ausgeglichen, nach Gefühl (etwa alle 15 cm). Das hat gut funktioniert. Beim nächsten Quilt würde ich zusätzlich an den Ecken Abnäher machen, wie beim Original, das Quer-Differential großzügiger bemessen und auch in Längsrichtung eines einbauen. Damals waren es 15 % nur in der Querrichtung, wenn ich mich recht erinnere. Ich würde heute eher Richtung 20 oder sogar 25 % gehen. Also deutlich mehr als die 10 cm, die Du genannt hast. Ansonsten hat das schon recht gut gepasst, für den ersten Versuch. Der Quilt ist nach wie vor im 4-Jahreszeiten-Dauereinsatz und reicht mir bis ein paar Grad unter Null ohne Erweiterungen.

    Ich würd Dir auch empfehlen, es einfach mal mit einem der günstigen Synthetic-Underquilts von der Stange (Onewind o.ä.) zu probieren.

    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ein Underquilt mit einer Netzhängematte nicht so gut funktioniert, weil die ja deutlich mehr Dehnung haben als Tuch-HMs. Oder irre ich da? Bin noch nie in einer hochwertigen Netzhängematte gelegen. alasiesta?

    Na sowas! Da dachte ich mir eigentlich, zu dem Thema wäre sicher schon alles gesagt, da fällt mir auf, dass sowohl hier als auch im sehr schönen HM-Forum-Wiki-Artikel an keiner Stelle Openrouteservice Maps erwähnt wurde. Für die Tourenvorbereitung nutze ich fast ausschließlich das und bin seit Jahren sehr zufrieden damit. Gute Kartenbasis (OSM) und mit allen (für mich) notwendigen Funktionen (Wanderwege-Routing, GPX-Import/Export, etc.).

    https://maps.openrouteservice.org

    Die alte Version fand ich fast noch etwas besser, da gab's z.B. auch eine Rundwegfunktion. Aber wie lange die noch verfügbar sein wird, ist fraglich.

    https://classic-maps.openrouteservice.org

    Wenn ich dann daheim eine Tour geplant habe, drucke ich mir die Kartenabschnitte aus und navigiere üblicherweise mit dem Kompass. Zusätzlich habe ich den Track in OsmAnd auf dem Smartphone, das benutze ich aber meist nur zur Positionsbestimmung, um Quellen oder ähnliche POIs zu suchen oder auch mal um spontan umzuplanen. Ansonsten ist das GPS aus und das Handy meist im Flugmodus, um Akku zu sparen.

    Furbrain Kannst Du das vielleicht in den Wiki-Artikel noch mit aufnehmen?

    Kontrollgruppen gab es laut Studie schon: In zwei Einrichtungen wurden je 20 Hunde mit einem aktiven Ultraschall-Teil versehen, 5 mit einem inaktiven, 5 mit einem inaktiven plus Behandlung durch Fipronil und Lufenuron.

    Ob das irgendeine Aussagekraft bei kaum kontrollierbaren Rahmenbedingungen und der geringen Stichprobe hat, ist eine andere Frage.

    Hoppla, stimmt, Kontrollgruppe gab's. Hab ich glatt überlesen...

    Ich kenne die Onewind Straps nicht. Grundsätzlich sind reine UHMWPE Gurte zu glatt für Beetlebuckles. Gemischte Fasern wie bei den Spiders gehen.

    Levi hatte vor ein paar Tagen sein System mit Titan Alienloops für UHMWPE Straps gezeigt…

    Ich benutz' die Beetle Buckles seit über 5 Jahren mit Dyneema Gurtband und kann aus Erfahrung sagen, dass da nix rutscht, wenn man nur ein ausreichend dickes Gurtband nimmt. Das UHMWPE-Gurtband von Dutch schien zuerst zu halten, hat im Hopstest dann aber versagt. Anders mit dem Gurtband von myerstech: da rutscht nix, egal wie sehr man versucht, es zu provozieren. Das Gurtband von myerstech ist deutlich dicker als das von Dutch. Geschätzt 1,5 mal so dick, gemessen hab ich's aber nicht.

    Allerdings muss man - wie bei allen Klemmschnallen - immer darauf achten, dass das Band sauber ausgerichtet ist. Aber eh klar...

    Für mich macht die strikte Trennung von Tages- und Nachtausrüstung am meisten Sinn.

    In der Nacht brauche ich unbedingt trockene Sachen. Im Winter bis -10 °C habe ich meine Quilts, eine Daunenjacke und Nachtklamotten (Socken, lange Unterwäsche, bei unter 0 °C Fleecepulli) im Packliner im Rucksack. Diese hole ich nur abends im Lager raus und bei Niederschlag auch nur unter dem Tarp.

    Meine Tagesklamotten (obenrum meist T-Shirt, Fleecejacke und Regenjacke, bei unter 0 °C Wolljacke anstatt Fleecejacke, untenrum meist nur Hose und Socken, machmal noch Regenhose und/oder lange Unterhose) dürfen nass bzw. feucht werden und kommen deshalb nie mit dem Nachtsetup in Berührung und werden auch nicht damit vermischt.

    Ausrüstungsgegenstände zu doppeln ist - insbesondere bei den Klamotten - recht verlockend (Gewicht, Einfachheit). Mich würde es aber stressen, wenn ich tagsüber konstant darauf achten müsste, das Nachtsetup trocken zu halten (Wetterumschwünge, Transpiration, etc.).

    Aber wie immer gilt natürlich: Hang Your Own Hang, Hike Your Own Hike!

    Tag zusammen,

    gerade bin ich am Nähen von zwei Tarps.

    Mir gefallen für die Abspannpunkte die Ansätze à la Warbonnet, die z.B. echinotrix in seinem Thread verwendet und abgebildet hat. Sehe ich das richtig, dass die Verstärkungsbänder an den Tie Outs nicht rundum an ihren Kanten auf das Tarp genäht werden? Dann flappen doch Teile herum, können sich mal verhaken und reißen am Stoff?

    Die Bänder sind mit spitzwinkligen, dreieckigen Nähten befestigt.

    In der praxis gibt es keine Probleme, zumindest hatte ich noch nie welche.