Hängematte in der Wohnung

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  • Ich habe auf ein Baumarktsystem zurückgegriffen, zwei Platten mit Haken. Wir haben unglaublich miese Nachkriegswände (Bj. 48?), man muss in solchen Fällen kleinere Löcher für die Dübel bohren. Hält astrein.

    [ATTACH=CONFIG]n2108[/ATTACH]

    Ich schlafe sehr oft in meiner Hängematte, für mich ist sie bequemer als das Bett. Nun gut, die Kinder schaffen es nachts nicht bis in die Matte, vielleicht liegt es auch daran :tongue:. Zur Zeit schlafe ich darin sogar mit eingegipster Hand. Überhaupt kein Komfortverlust, muss ich sagen. Ich liebe es. Aber nicht übertreiben, sonst leidet die Partnerschaft :thumbdn:

    Das ist für uns auch der beste Wandhaken, den es gibt: Er schwingt mit, die Platte sorgt für eine Gewichtsverteilung in der Wand und sogar, wenn nicht alle 4 Schrauben perfekt sitzen (3 davon sollten es aber), trägt er auch. Bitte vermeidet unbedingt sog. Schaukelhaken, da diese für die Belastung auf Zug von oben ausgerichtet sind. Und wenn diese sich einmal lockern und sich während der Nutzung aus der Wand bewegen, dann passiert das plötzlich und mit einer so hohen Geschwindigkeit und WUcht, dass man ggf. seinen Kopf nicht mehr aus der Schusslinie bekommt... Mir ist das passiert, ich hatte Glück dabei und mich danach um bessere Systeme gekümmert. Dabei ist dieser "Baumarkt"-Haken herausgekommen.

  • Guten Abend,

    nun habe ich immer schön stückerlweise übriges Geld angespart und nun sollte es gut ausreichen für eine schöne Ausrüstung, denke ich.

    Seit dem Probeliegen ist mein Favorit die Blackbird XLC (welche davon, weiß ich nicht mehr- da muss ich nochmals bei dir nachfragen, Hammock Fairy ;) ...).

    Problem ist nur, dass ich nicht weiß, wie ich sie befestigen soll.

    Die einzige Möglichkeit im Schlafzimmer sehe ich diagonal, wo ich Mauer zu Mauer 380cm messe (in der Flucht vom Laserstrahl- siehe Bild).

    Fragen:

    - Ist das ausreichend lang?

    - Maueraufbau -> Wie würdet ihr sie damit befestigen?

    +Fensterseite: Ytong massiv (Außenmauer), innerhalb aber leider Styropor, ein paar Holzlatten & Rigips darüber (Altbestand)

    +Türseite: 5/8er Staffeln aus Holz, ca. alle Meter mit 5er oder 7er Sparx(?) angedübelt (o.+u.), verbunden mit alten Spannplatten & Fermacell, dazwischen Isolierung

    +Gegenüberliegende Seite vom Kasten: ca. 10cm dicke Ytongmauer in geflicktem Zustand (nicht tragend!!, ...hätte ich auch neu machen sollen...)

    +Decke: eingehängte Hohlziegel

    +Boden: gemauertes Gewölbe (min. Bodenstärke ca. 5cm, zumindest bin ich durchgekommen beim Bohren fürs Ständergerüst

    Direkt in die Mauern schrauben scheue ich etwas, nachdem ich mich erinnere, wie wir die alte Mauer zu zweit mit der Hand umgeschmissen haben.

    Deckenmontage kommt mir auch nicht gerade toll vor bei eingehängten Hohlziegeln, selbst wenn ich sie zusätzlich mit Seilen zur Seite abspanne - aber vielleicht bin ich

    da nur zu ängstlich?

    Ich dachte schon an ein Gestell aus 5/8er Staffeln, das praktisch wie ein gespiegelter Galgen aussehen würde

    (also oben verbunden von einem Steher zum anderen mit jeweils 45° Abstützung im oberen Bereich- siehe schwarze Linien auf den Bildern).

    Dort könnte man dann ein Befestigungssystem anschrauben.

    Wie seht ihr das?

    Bild 1

    Bild 2

    Bild 3

    Bild 4

    Bild 5

    Bild 6 (Whg. Plan Draufsicht u.a. Schlafzimmer)

    Beste Grüße

    Franz

    Einmal editiert, zuletzt von Rad-Franz (1. Juli 2019 um 21:57)

    • Offizieller Beitrag

    Für die XLC reichen 380cm Abstand dicke.

    Wenn du Zweifel an der Bausubstanz hast, würde ich einen "Holzkäfig" bauen. Dann werden Wände und Decke gar nicht belastet und du hast mehr Platz als bei einem Gestell.

  • Wow, das ging schnell :-). Danke für die Hilfe!

    Würdest du so ein Gestell mit den Wänden verbinden oder komplett freistehend machen?

    Von der Kippsicherung würde ich verbunden vorziehen, von der Flexibilität (kein Anbohren, etc.) die freistehende Variante (dafür irren bei der dann wohl die Stellfüße beim Putzen...)?

    Du hast auch so ein Holzgestell, oder?

    Fallls ja, kannst du mir da bitte evt. Bilder mailen /posten :saint:?

    Beste Grüße

    Franz

    • Offizieller Beitrag

    Nein, ich habe Balken an die Wände geschraubt. Da ich eine Ytong-Wand habe, und nicht herausfinden konnte welche Art von Ytong es ist, habe ich die "Wandbalken" mit insgesamt 32 Porenbeton-Dübel (die größten die es gibt) befestigt. An den Wandbalken ist der Hängebalken angeschraubt. Gute Bilder habe ich leider nicht.

    Die Käfigkonstruktion würde ich immer abhängig von den Gegebenheiten machen. Oben würde ich versuchen, die Balken zu verbinden, sonst ist es schwierig die Stabilität zu erreichen. Obwohl man auch so etwas bauen könnte:

    I\ ________ /I

    Also ein senkrechter, mit der Wand verschraubter Balken, der von einem zweiten, schrägen Balken in Zugrichtung gestützt wird. Wenn die Balken vom Boden bis zur Decke reichen, und fest miteinander verbunden sind, sollte es unmöglich sein, dass sie in Zugrichtung kippen. Die Schrauben in der Wand würden nur verhindern, dass sie seitlich umfallen. Wenn die Wand so wenig vertrauenswürdig ist, dass sie selbst das nicht aushält, könnte man die Konstruktion in die Ecken bauen - oder an beiden Seiten noch einmal schräge Balken anbringen. Das fängt dann halt an wie ein Fachwerkhaus auszusehen ^^

  • Ich habe bei mir zu Hause Wandhaken benutzt, würde aber bei der Beschreibung deiner Wände keine solchen verwenden, sondern ein Gestell.

    Das einfachste und preiswerteste ist sicher das QCD-Gestell, das DL1JPH erwähnt. Eine Balkenkonstruktion, wie du sie vorgeschlagen hast, stört im Zimmer weniger (man kann drunter durchlaufen) - zumindest wenn man die Matte auf die Seite hängt, ist aber viel aufwändiger zu bauen und schwieriger stabil hinzukriegen. Und es ist bei Mietwohnungen (falls du in einer wohnst) für den Vermieter auch nicht so toll, wenn der Mieter massig Dübel in die Wände schraubt. (Wobei die Haltbarkeit dann immernoch die Frage wäre: wie stark ist denn die Styroporschicht? Hast du Dübel, die lang genug sind?)

  • Hey Rad-Franz ,

    Wie man auf deinem Bild 5 sehen kann, hast du ja schon schöne Holzständer in der Wand, wenn du die jetzt noch genau lokalisieren kannst, hast du einen perfekten Halt, um einen Holzständer an der Zimmerseite zu befestigen. Mit 5 oder 6 Schrauben brauchst du dann nicht einmal Dübeln.

    Dann noch einen Haken an den Ständer und die Matte sollte sicher hängen.

  • Guten Abend,

    danke für all eure Hinweise!

    Also direkt Dübel/Haken in Wand ist mir zu riskant- aber ich übertreibe es offenabar auch mit der Stabilität, wenn ich mir den Link der QCD Ständer anschaue:

    QCD (Quick, cheap n dirty) Hängemattenständer


    Ich dachte schon an 5/8er Staffeln (2 stehend und eines oben quer + 2x45° Strebe) - das ist offenbar nicht ganz nötig.

    Mal schaun, für was ich mich entscheide. Evt. kaufe ich gleich mal in Voraus etwas Holz, da ich bis zum September ab nächster Woche nur noch 3-4Wochenenden zu Hause bin und da kein Holz kaufen kann.

    Zur Wohnung:

    Ich durfte im Haus meiner Großeltern eine Wohnung ausbauen (übern Stall, dort war früher mal eine Mietwohnung). Das finanzierte ich selber, dafür brauche ich keine Miete zahlen, aber im Prinzip ist es wie eine Mietwohnung.

    Sobald ich ein paar Neuigkeiten habe, melde ich mich natürlich :) .

    Beste Grüße

    Franz

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