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    • Offizieller Beitrag

    "Ein Männlein hängt im Baume, ganz still und stumm ..." :D

    Okay, MännLEIN paßt nicht ganz. Also noch mal. "Der Konrad hängt im Baume ganz still und stumm." Nee, paßt auch nicht. Bei dem Geschnarche!
    Neuer Versuch. "Der Konrad hängt im Baume und schnarcht herum. Er hat aus grünem Nylon 'ne Matte um."

    Das Im-Baum-Hängen eröffnet ganz neue Dimensionen im stealth camping. Wenn man seine Hängematte per Flaschenzug selber in die Baumkrone hochziehen kann, wird man wirklich unsichtbar für Förster, Jäger und sonstige Wächter des Waldes. Am "unhörbar" müsste Konrad aber noch arbeiten ;)

  • Hallo,

    nee, ich kann ja mein Tarp mit 1,90 m Breite und 3,90m Länge sehr gut verwenden.
    Geht allerdings nicht wenn ich nur einen Aufhängepunkt habe.
    Wenn es stark von der Seite schifft, nehme ich noch meinen Golight Poncho als seitlichen Schutz.
    Leider ist meine breite Neoair Xtherm leicht undicht und wird repariert.
    Die schmale Symat ich nicht ganz optimal. Also gehts mit der Synmat 10-14 Tage weiter nach Rom.

    Gruss
    Konrad

  • Hallo,

    wenn ich mir das mit google so übersetzen lasse, scheint meine 89,5 Hängematte ja
    einiges besser zu sein als das Orginal.:drinks:
    Meine Isomatte ist sowieso lang und breit und wird in der 89,5 zentriert, so daß sie sich nicht verschieben kann.
    Ein Kopfkissen brauche ich nicht, da ich das Kopfteil leicht anheben kann.
    Jetzt kommt die kalte Zeit und da werde ich sehen, ob sie sich bewährt.


    Gruss
    Konrad

  • Hat jemand die 90° HM getestet oder probe gelegen? Wie performed die gegenüber der Exped Ergo? Bleibt die Iso wo sie soll (sowohl Ergo als die 90 Grad)?

    Mich würde v.A. die Gamma UL interessieren (mit Pad-Einschub + Moskitonetz) und das für 430gr.... cool

  • Hallo,

    ich habe den Lukas damals angemailt und gefragt, wo man denn eine Hängematte von ihm Probeliegen kann.
    Er schrieb, daß das nicht ginge.
    Daraufhin schrieb ich ihm, daß vielleicht ein Käufer seiner HM in deiner Nähe dich mal liegen läßt.
    Ach, schrieb er, auf diese Idee sei er noch nicht gekommen, aber eine gute Idee.
    Der nächste Käufer wohnt allerdings 350km von mir entfernt.

    Frag ihn doch mal und Berichte!!

    Gruss
    Konrad, der sich die wegen den Nachteilen nicht kaufen würde.

    P.S.:Wenn du eine Koma in die Schweiz haben willst, sag Bescheid.

  • Soo, also ich hatte mir am Sonntag auf die Schnelle eine normale Hängematte genäht, einfach 6 Laufmeter Ripstop genommen und einmal zusammengeklappt und seitlich mit Gurtband vernäht. Kanal für ne Schnur an die beiden Enden zum zusammenraffen und denn noch auf die Ecken je einen D-Ring zum aufhängen. So hab ich die dann auch aufgehangen, aber da hing ich echt tief in der Matte drin für mein Gefühl, nicht so extrem tief wie es auf Fotos von anderen Matten ausschaut, aber das raussteigen war echt ein Akt...wenn das einer gesehn hätte..der hätt bestimmt die Feuerwehr gerufen damit die mich rausschneiden. Die Breite ist 1,25m und damit eigentlich nicht viel anders als viele Hängematten. Irgendwie hab ich in Erinnerung das ich früher keine Probleme hatte aus ner Hängematte auszusteigen. Damals. Als ich noch klein war undso.

    Aber ich wollt da ja die Option als 90 Gad-Matte dranmachen. Hab dafür ne 2mm Packschnur aus PP die 60kg Bruchlast hat. Reicht das wohl bei 20 Schnüren pro Seite? Ich mein weil man ja nicht so völlig gleichmässig drinliegt oder auch mal drin sitzt. Dyneema hält das doppelte in 1,5mm aber kostet auch gleich mal 50 Euro für die Matte. Find ich bissle sehr heftig da ich ja echt mal richtig viel Schnur dafür brauche. Die PP-Schnur kostet für die Matte kaum 8 Euro. Nee falsch, 4 Euro. :pardon:

  • [USER="191"]battlecore[/USER] 20 Schnüre pro Seite sind OK. Aber...

    Das erste Problem, dass ich bei PP-Schnüren sehe, ist, dass PP das schwächste aller möglichen Materialien ist. PP hat auch so gut wie keine UV-Beständigkeit. Zum Testen mit Kissen drunter mag es gehen, aber für eine "echte" Hängematte würde ich dem Zeug nicht trauen.

    Das zweite Problem liegt darin, dass die Schnüre nicht alle gleichmäßig belastet sind.

    Dyneema 1,0 mm reicht locker - das ist leichter und billiger. Wenn Du es richtig anstellst, brauchst Du weniger als 50 m, so dass Du die restlichen 50 m an den nächsten 90°-Adepten weiter verkaufen kannst ;)

    Solch ein Querlieger ist im Prinzip nichts anderes als eine extrabreite Gathered End-Hängematte. Dadurch, dass zwei Drittel der Matte durch luftige Schnüre ersetzt werden, spart man erstens Gewicht und gewinnt zweitens die Möglichkeit, die Liegefläche individuell abzuspannen. Das individuelle Abspannen hat sich bei mir in der Praxis als gar nicht so einfach erwiesen. Ich hab die unteren Enden immer noch provisorisch geknotet.


    Das Baumkind

  • Ok, ja 1mm ist erstaunlicherweise deutlich billiger als 1,5er. Dann werd ich das besorgen.

    Das mit dem Knoten ist mir durch den Kopf gegangen, wie hast du die verknotet? Auf einem Ende kann ich ja einfach ne Schlaufe reinmachen und durchziehen. Solang eine Seite noch offen ist geht das ja. Aber wie haste das auf dem zweiten Ende dann verknotet? Einfachen Knoten rein?

  • Am oberen Ende habe ich sie verspleisst, und für den Knoten am unteren Ende guckst Du hier:

    http://sailingsimplicity.com/the-knot-you-n…ght-you-needed/

    Oder in Worten: einen halben Schlag auf Slip, und mit der Schlaufe vom Slip nochmals mit einem halben Schlag sichern. Vorteil: die Knoten lassen sich recht leicht lösen, selbst wenn man mal in der Hängematte drin gelegen hat.
    Das 1mm dicke Dyneema habe ich mit Hilfe einer Stopfnadel ohne Spitze(!) gespleisst. Es dauerte ein wenig, bis ich den Bogen raus hatte, aber danach ging es ganz zügig.

    Das Dyneema rutscht wie Sau ;)

    Das Baumkind

  • HÄ? Bahnhof? Koffer klaun? Ich kenn nur ganz Slips. Sorry ich habs echt nicht so mit allen Knoten, ich kenn nur die gebräuchlisten Klemmknoten und Schlaufungen undso.
    Die englische Seite ist mir da nicht so hilfreich auch wenn ich grundsätzlich mit englisch einigermassen zurechtkomme.

    Also,
    Wenn ich das Seil doppelt nehme dann stecke ich es ja einfach durch, also dieser Prusikklemmknoten ne, nur mit einer Wicklung weil ich das ja sonst auch schlecht durch ein dünnes Löchlein bekomme. So wie hier der Prusikknoten weiter unten in Bild 1. So können sich die Seile halt nicht so leicht durchziehen und Bandsalat machen wenn ich alles zusammenpacke undso. https://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkun…ktivit%C3%A4ten

    Am anderen Ende, meinetwegen unten, weil da ja mehr Platz ist als oben wo alle Schnüre zusammenlaufen, muss ich denne ja auch einen Knoten machen. Aber das sind dann ja zwei offene Enden.

    Oder eben nicht doppelt nehmen die Seile sondern nur einfach, dann muss ich halt auf beiden Seiten Knoten machen.

    Hätt ich jetzt gewusst das Dyneema so übel rutscht, hätt ichs jetzt nicht bestellt, mein Puls geht sofort auf 300 bei rutschigem Seilzeug. Das letzte rutschige hab ich ohne weiter fummeln einfach komplett in die Tonne geworfen bevor ich mich aufrege.

    • Offizieller Beitrag

    Dyneema sollte man spleißen, nicht knoten... Knoten halten - wie du richtig bemerkt hast - in dem sehr rutschigen Material eher schlecht (auch wenn einige Seebären hier Knoten gefunden haben die ordentlich halten, gell [USER="21"]Konradsky[/USER] :D ) . Ein Spleiß hat das Problem nicht. Ich habe für meine Experimente mit derartigen Konstrukten die Seile als Whoopieslings gespleißt, mit dem festen Auge an der Aufhängung. Das klappt eigentlich sehr gut, braucht aber recht viel Material.

  • Also, da ich ja an totaler Demenz leide ist mir eben erst eingefallen das ich ja sogar eine Knoten-App auf dem Handy habe damit ich nicht andauernd Knoten vergesse. Aber ist halt schlecht wenn man vergisst das man so eine App hat :fool:

    Ein Ankerknoten mit zusätzlicher Wicklung wäre ja einfach und hält gut auch bei so rutschigem Zeug. Und jetzt wo ich ihn wieder sehe ist mir auch aufgefallen das ich den eigentlich schon fast automatisch mach wenn ich bei mir in der Halle ein auto am Kran hochziehe. Der zieht sich nämlich selber gut fest egal ob mit Gurt oder Seil. Lässt sich aber trotzdem noch einigermassen lösen wenn er nicht grad nur aus einer einzigen Wicklung besteht die sich irgendwie nahezu unlösbar festkeilt.

    Zweimal rum, hinten durch und unten nochmal in der anderen Richtung durchstecken. Sozusagen.

    Meinst das geht mit Dyneema auch? Aber ich kann mal mehrere knoten probieren, wenngleich mir der Ankerknoten bei jeglicher Gelegenheit immer am liebsten ist. Zumal man den zweiten Schlag auch mehrfach machen kann.

    Spleissen hab ich noch nie gemacht und das wollt ich jetzt auch nicht gleich im ersten Versuch für 40 Schnüre machen.

    • Offizieller Beitrag

    Aber ist halt schlecht wenn man vergisst das man so eine App hat :fool:


    There's an App for that... :D

    Spleissen hab ich noch nie gemacht und das wollt ich jetzt auch nicht gleich im ersten Versuch für 40 Schnüre machen.


    Spleißen ist auch nicht schwerer wie knoten... Gerade für dünne Schnüre wie 1.5mm Dyneema ist der 0.5mm Kupferlackdraht aus dem Elektronik- und Bastelbedarf gut geeignet. Doppelt nehmen, die Schlaufe durch den Mantel schieben, Ende einhängen und durchziehen. Nach 40 Versuchen kannst du's im Schlaf.

  • Ich weiß nichtmal wozu ich da Kupferlitze brauche. Kanns mir nichtmal entfernt vorstellen. Mach ich mal wenn mir langweilig ist, kanns ja mal üben. Aber nicht jetzt bei der Matte. Ist mir ehrlichgesagt zu unsicher da einfach mal eben sowas dranzufriemeln.

  • Hallo,

    einfach die Leine doppelt lang machen und in der Mitte einen Konstriktor Knot oder auch Würgeknoten genannt.
    Unten wird erst einmal wie in der Anleitung vom baumkind ein halber Schlag auf Slip gemacht.
    Ich kann dir jetzt schon sagen, lasse jede Leine mindestens 30cm länger, da bei mir die Leinen zwischen 95cm und 1,27cm
    lang sind.
    Farg nicht warum, mache es einfach so und probiere.
    ich habe meine 90° Matte über 10 mal neu gespannt und es gibt keine Logik dabei.
    Wenn du meinst gut zu liegen, kannst du die Restleinen kappen.
    Ich habe nach über 100 Übernachtungen es noch nicht gewagt, diese zu kürzen.
    Gerade vor ein paar Tagen auf Malle habe ich wieder neue Möglichkeiten kennen gelernt.
    Und anspleißen ist echt doof.

    Gruss
    Konrad

  • Konstriktor hatte ich auch erst im Sinn, müsste brauchbar gut lösbar sein. Wollte dich noch fragen wegen der verschiedenen Längen, danke.
    100 Übernachtungen? Bis ich die voll habe brauch ich ne neue Matte weils Material sprüde ist glaub ich.
    Statt völlig kappen dachte ich mir das ich das Bündel nacher einfach verknote. Und da wollt ich dann son Schlauch für nähen zum hochschieben damit die nicht alle vergniesgnaddeln wenn ich das zusammenpacke.

  • Ich meinte nacher, also wenn ich die Länge endgültig gefunden habe und alles fest verknotet ist. Statt die überschüssigen Längen zu kappen würd ich die dann eifnach alle zusammenfassen und einmal einen Knoten reinmachen. Damit das halt nicht so rumbammelt. Und denn halt son Strumpf zum hochschieben über die Leinen. Ich meinte das so wenn ich alles zusammenpacke dann kann sich das ja trotzdem vergniesgnaddeln, egal ob mit oder ohne Karabiner dran. Ich mein der kann dann ja auch zwischen die ganzen Leinen der anderen Seite rutschen undso. Verstoist was i mein?

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