Sagt mal,
ich besitze drei Drybags aus DCF mit Rolltop-Verschluss: zwei von Zpacks (genäht und zusätzlich geklebt) und einen von Bonfus (nur geklebt).
Mich stört, dass sie offenbar nicht richtig dicht sind. Wenn ich z. B. meinen Topquilt hineinstopfe, den Rolltop vier- bis fünfmal einrolle und verschließe, ist der Quilt zunächst schön komprimiert. Mit der Zeit bläht sich der Drybag aber wieder auf. Offensichtlich dringt von außen Luft ein.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich alle drei Drybags unter Wasser gehalten. Die Nähte sind dicht, aber seitlich am Rolltop-Verschluss entweicht Luft. Deshalb frage ich mich: Sind Drybags überhaupt wirklich "dry"? Oder eher nur spritzwassergeschützt?
Drybags gibt es ja nicht nur aus DCF, sondern auch aus anderen Materialien, wie sie beispielsweise beim Paddeln oder Kanufahren verwendet werden. Ich habe solche gerade nicht zur Hand. Sind diese tatsächlich luft- bzw. wasserdicht oder verhalten sie sich genauso?
Eigentlich möchte ich meine Quilts für den Transport möglichst klein komprimieren. Für mein Kopfkissen verwende ich einen Kompressionsbeutel, bei dem die Luft durch Aufrollen herausgedrückt wird. So etwas in der Art:
Den nutze ich beispielsweise für mein Tempur-Kopfkissen, wenn ich verreise. Dadurch passt es problemlos in den Koffer.
Hat jemand von euch solche Kompressionsbeutel schon einmal für Quilts verwendet? Falls ja: Funktioniert das auf Dauer gut oder spricht etwas dagegen?