Ich wurde schon häufiger gefragt, ob man bei schlechtem Wetter auch zuerst das Tarp und dann die Cross Hammock aufbauen kann. Bisher habe ich als bekennender Schön-Wetter-Camper da nur wenig Erfahrung. Aber die Frage kam gerade wieder und da nutze ich die aktuellen Wetterbedingungen für einen Test.
Es regnet heute den ganzen Tag, alles ist nass, die Havel noch gefroren. Also mache ich direkt am Ufer den Test und kann bestätigen: ja, das klappt prima. Allerdings ist es von Vorteil, wenn man schon etwas Erfahrung mitbringt und den Baumabstand und die Höhe der Abspannung ungefähr einschätzen kann.
Durch die erforderliche Höhe des Tarps kann man auch sofort nach dem Abspannen drunter stehen und die Matte ohne Bück-Verrenkung im Trockenen aufhängen.
In meinem Fall musste ich besonders aufpassen, weil ich eine daunenisolierte Matte verwendet habe, die nicht nass werden sollte.
Hat geklappt: Draußen war’s eklig feucht - und ich lag im Trockenen und Warmen.
Lediglich die Heringe mussten improvisiert werden.
Fazit: Die Cross Hammock bietet auch im Dauerregen - und sogar mit dem Sommertarp - eine trockene Bleibe.