Superior Gear Voyager - KuFa-Daunenimitation

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  • Hallo,

    Superior Gear in den USA hat sein bekanntes HM-Konzept mit integr. UQ jetzt auch als Kufa-Version im Angebot. Das Daunenmodell scheint ganz gut anzukommen, insbesondere bei Erstkäufern, weil sehr praktisch.

    Um den Preis um die Hälfte zu reduzieren haben sie jetzt ein KuFa-Futter eingesteppt. Mich interessiert diese KuFa, deshalb wollte ich fragen ob jemand schon Erfahrung hat mit solchen KuFa-Watten als Futter. Wird beworben mit:

    "Imitation Down Polyester 3D Fill"

    Sollte das besser isolieren als Climashield, fände ich das interessant, trotz dass man es quilten muss.

    Kennt jemand etwas vergleichbares, und ob es Bezugsquellen gibt in DE?


    Danke.

  • Kenne leider nur die Daunenversion live. Praktisch sind die natürlich, weil die Isolation immer perfekt sitzt.

    Aber so praktisch, wie sie sind, so unflexibel ist man damit auch. Mehr Isolation geht zwar, wenn man sich noch was in die Matte legt, aber weniger geht halt nicht. Muss man wollen.

    Die KuFa-Version ist trotzdem interessant. Durch den geringeren Preis tut es nicht so weh zwei zu kaufen und damit dann einen größeren Temperaturbereich abzudecken.

  • Superior Gear habe ich noch nicht getestet, aber ich gehe nicht davon aus, dass ihre Kunstfaserfüllung besser ist als andere wie z.B. UP. Ich habe einen 0°F UP Underquilt und einen 20°F UP Top Quilt und hatte das Gefühl, dass keiner genauso warm ist wie ein entsprechender Climashield Apex Quilt. Der Vorteil von loser Kunstfaser ist allerdings, dass Luftlöcher besser ausgefüllt werden - und das Packmaß ist natürlich auch geringer. Ersteres kann bei einem integrierten Underquilt evtl. etwas besser funktionieren als eine Vlies-Isolierung.

    Von Superior Gear hat mich immer abgeschreckt, dass sie nirgendwo Details zum Stoff (Denier!) oder die Breite angeben.

  • Superior Gear habe ich noch nicht getestet, aber ich gehe nicht davon aus, dass ihre Kunstfaserfüllung besser ist als andere wie z.B. UP. Ich habe einen 0°F UP Underquilt und einen 20°F UP Top Quilt und hatte das Gefühl, dass keiner genauso warm ist wie ein entsprechender Climashield Apex Quilt. Der Vorteil von loser Kunstfaser ist allerdings, dass Luftlöcher besser ausgefüllt werden - und das Packmaß ist natürlich auch geringer. Ersteres kann bei einem integrierten Underquilt evtl. etwas besser funktionieren als eine Vlies-Isolierung.

    Von Superior Gear hat mich immer abgeschreckt, dass sie nirgendwo Details zum Stoff (Denier!) oder die Breite angeben.

    Ich denke auch, dass es einfach nur günstiger in der Beschaffung ist als Apex Climashield. Es kann doch nicht besser Luftlöcher ausfüllen als Climashield Apex, oder was meinst Du?

    Bin auch am überlegen ob ich einfach mal günstige Polyester-Fasern teste. Man zahlt den doppelten bis dreifachen Preis für Apex, nur weil sie ein Patent haben auf die "Endlosfaser-Technologie". Es hält aber genauso warm wie günstige Fasern d.h. im Verhältnis zum Gewicht.

    Die Bushcraft Youtuber Greg Ovens u. Zachary Fowler nutzen das Daunen-Modell von Superior Gear seit ein paar Jahren fast ausschließlich. Die beiden sind viel unterwegs und mögen das Konzept, dass man nichts mehr einstellen muss. Wieviel Denier das ist weiß ich auch nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (25. Oktober 2024 um 11:39)

  • ch denke auch, dass es einfach nur günstiger in der Beschaffung ist als Apex Climashield. Es kann doch nicht besser Luftlöcher ausfüllen als Climashield Apex, oder was meinst Du?

    Ich gehe davon aus, dass es sich um lose Fasern handelt. Die verhalten sich wie Daune, bauschen also mehr als Climashield Apex und wandern an die richtigen Stellen. Wenn der Körper Konturen in der Hängematte drückt, können die losen Fasern die Hohlräume also besser ausfüllen.

    Bin auch am überlegen ob ich einfach mal günstige Polyester-Fasern teste. Man zahlt den doppelten bis dreifachen Preis für Apex, nur weil sie ein Patent haben auf die "Endlosfaser-Technologie". Es hält aber genauso warm wie günstige Fasern d.h. im Verhältnis zum Gewicht.

    Subjektiv habe ich noch keine bessere KuFa-Isolierung benutzt als Apex. Aber vielleicht ist das auch Einbildung. Einen Blindtest habe ich nicht gemacht. Für private Bastelprojekte finde ich den etwas höheren Preis von Apex aber nicht wichtig. Ich würde mich ärgern, wenn ich Stunden und Tage in das Nähen eines Quilts stecke, und er dann ein schlechteres Wärme-Gewichtsverhältnis hat. Das ist für mich sparen an der falschen Stelle. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

    Die Bushcraft Youtuber Greg Ovens u. Zachary Fowler nutzen das Daunen-Modell von Superior Gear seit ein paar Jahren fast ausschließlich. Die beiden sind viel unterwegs und mögen das Konzept, dass man nichts mehr einstellen muss.

    Hängematten mit integrierter Isolierung haben durchaus Vorteile. Allerdings geht der Gewichtsvorteil bei einer doppellagigen (eine Hängemattenlage, eine Quiltlage) verloren. Es bleibt also nur der Vorteil, dass der Underquilt nicht extra aufgehängt werden muss, und nicht verrutscht. Dass ist mir bei Daune zu wenig um den riesigen Pflegenachteil wett zu machen. Persönlich denke ich, dass ein Hybridansatz mehr Vorteile hat: eine dünne, angenähte Apex-Isolierung plus Daunen Wooki. Durch die Apex-Isolierung kann man einen etwas leichteren Wooki wählen. Momentan experimentiere ich mit Innenisolierung (also nicht Under- oder Zwischenquilt sondern quasi Auflage) und hatte damit die besten Ergebnisse.

  • Ich gehe davon aus, dass es sich um lose Fasern handelt. Die verhalten sich wie Daune, bauschen also mehr als Climashield Apex und wandern an die richtigen Stellen. Wenn der Körper Konturen in der Hängematte drückt, können die losen Fasern die Hohlräume also besser ausfüllen.

    Subjektiv habe ich noch keine bessere KuFa-Isolierung benutzt als Apex. Aber vielleicht ist das auch Einbildung. Einen Blindtest habe ich nicht gemacht. Für private Bastelprojekte finde ich den etwas höheren Preis von Apex aber nicht wichtig. Ich würde mich ärgern, wenn ich Stunden und Tage in das Nähen eines Quilts stecke, und er dann ein schlechteres Wärme-Gewichtsverhältnis hat. Das ist für mich sparen an der falschen Stelle. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

    Hängematten mit integrierter Isolierung haben durchaus Vorteile. Allerdings geht der Gewichtsvorteil bei einer doppellagigen (eine Hängemattenlage, eine Quiltlage) verloren. Es bleibt also nur der Vorteil, dass der Underquilt nicht extra aufgehängt werden muss, und nicht verrutscht. Dass ist mir bei Daune zu wenig um den riesigen Pflegenachteil wett zu machen. Persönlich denke ich, dass ein Hybridansatz mehr Vorteile hat: eine dünne, angenähte Apex-Isolierung plus Daunen Wooki. Durch die Apex-Isolierung kann man einen etwas leichteren Wooki wählen. Momentan experimentiere ich mit Innenisolierung (also nicht Under- oder Zwischenquilt sondern quasi Auflage) und hatte damit die besten Ergebnisse.

    Wir müssten alle möglichen Isolierungen mal mit einer Wärmebildkamera prüfen. Das ist die einzige Möglichkeit wie man ein objektives Bild erhalten könnte zu den verschiedenen Fasern, Gewicht usw. Die ganzen Angaben und Einschätzungen sind unpräzise.

    Das was Du schreibst mit dem zusätzlichen leichten Wooki ist wahrscheinlich die beste Option. Sehe ich auch so.

    Auflage wie ein Lammfell meinst Du, nehme ich an. Dafür würde sich wahrscheinlich Korkleder auch gut eignen.

  • Wir müssten alle möglichen Isolierungen mal mit einer Wärmebildkamera prüfen. Das ist die einzige Möglichkeit wie man ein objektives Bild erhalten könnte zu den verschiedenen Fasern, Gewicht usw. Die ganzen Angaben und Einschätzungen sind unpräzise.

    Das wäre sicherlich interessant, aber ob man die Unterschiede erkennen kann? Um objektive Daten gewinnen zu können, müsste man auf jeden Fall ansonsten identische Underquilts aus den unterschiedlichen Isolierungen nähen, sie unter identischen Bedingungen aufhängen, und dann den Wärmeverlust z.B. von einer Wärmflasche über einen festgelegten Zeitraum messen. Aber lohnt sich der Aufwand?

    Auflage wie ein Lammfell meinst Du, nehme ich an. Dafür würde sich wahrscheinlich Korkleder auch gut eignen.

    Nein, ich verwende einfach einen Climashield Apex Sooki in der Hängematte. Mit Schafffellen bin ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht warm geworden. Und bei Korkleder o.ä. fehlt mir die Bauschigkeit. Der Sooki in der Hängematte funktioniert deshalb gut, weil er die Hohlräume zwischen mir und dem Hängemattenstoff so gut ausfüllt. Natürlich geht durch das plattdrücken ein gewisser Isolierwert verloren - deshalb benötige ich auf jeden Fall noch einen Underquilt. Aber der Underquilt muss nicht mehr so warm sein.

    Letzte Nacht habe ich mit einem 6 oz. Apex Sooki in der Hängematte und einem 20°F Wooki unter der Hängematte draußen geschlafen. Die Temperatur ist auf 7°C gefallen und alles war nass, aber mir war kuschelig warm. Mit dem 20°F Wooki alleine, ist mir ab ca. 19°C zu kalt zum schlafen. Auch mit einem 0°F Wooki allein wäre mir nicht so angenehm warm gewesen, wie mit dem Sooki in der Hängematte. Die Frage ist jetzt, wie dünn ich den Sooki machen kann, um noch einen guten Effekt zu haben. Letztendlich möchte ich ein Stück Apex in Liegerichtung auf die Hängematte aufnähen. Vielleicht komme ich dann tatsächlich mit einem 3/4 oder sogar 1/2 Underquilt aus. Wenn es gut läuft, komme ich damit vielleicht sogar leichter weg, als mit einem großen, dicken Underquilt. Und die Hängematte bleibt pflegeleicht.

  • Das wäre sicherlich interessant, aber ob man die Unterschiede erkennen kann? Um objektive Daten gewinnen zu können, müsste man auf jeden Fall ansonsten identische Underquilts aus den unterschiedlichen Isolierungen nähen, sie unter identischen Bedingungen aufhängen, und dann den Wärmeverlust z.B. von einer Wärmflasche über einen festgelegten Zeitraum messen. Aber lohnt sich der Aufwand?

    Nein, ich verwende einfach einen Climashield Apex Sooki in der Hängematte. Mit Schafffellen bin ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht warm geworden. Und bei Korkleder o.ä. fehlt mir die Bauschigkeit. Der Sooki in der Hängematte funktioniert deshalb gut, weil er die Hohlräume zwischen mir und dem Hängemattenstoff so gut ausfüllt. Natürlich geht durch das plattdrücken ein gewisser Isolierwert verloren - deshalb benötige ich auf jeden Fall noch einen Underquilt. Aber der Underquilt muss nicht mehr so warm sein.

    Letzte Nacht habe ich mit einem 6 oz. Apex Sooki in der Hängematte und einem 20°F Wooki unter der Hängematte draußen geschlafen. Die Temperatur ist auf 7°C gefallen und alles war nass, aber mir war kuschelig warm. Mit dem 20°F Wooki alleine, ist mir ab ca. 19°C zu kalt zum schlafen. Auch mit einem 0°F Wooki allein wäre mir nicht so angenehm warm gewesen, wie mit dem Sooki in der Hängematte. Die Frage ist jetzt, wie dünn ich den Sooki machen kann, um noch einen guten Effekt zu haben. Letztendlich möchte ich ein Stück Apex in Liegerichtung auf die Hängematte aufnähen. Vielleicht komme ich dann tatsächlich mit einem 3/4 oder sogar 1/2 Underquilt aus. Wenn es gut läuft, komme ich damit vielleicht sogar leichter weg, als mit einem großen, dicken Underquilt. Und die Hängematte bleibt pflegeleicht.

    Das Bild einer Wärmebildkamera würde zumindest einmal zeigen wo UQs die meiste Wärme verlieren, wie weit sie sich nach Außen aufwärmen u. Wärme abgeben, oder ob sie eben die Wärme komplett abschirmen. Das könnte unser Verständnis nur verbessern. Bei YT vergleicht ein User TQs u. Schlafsäcke mit Wärmebild. Das ist schon ziemlich aussagekräftig was so eine moderne Kamera zeigt.

    Das was Du testest mit dem Apex in der HM ist gut. Denke damit wirst Du weiterkommen. Ich würde die Liegefläche genau ausdefinieren, dann eine Lage 100gr. Apex zuschneiden und auf die Ränder, dort wo man noch liegt einen "Kranz" aus 200-400 gr. per Hand auf die 100gr Lage aufnähen. Der Kranz könnte dann so ca. 20 cm Breite haben. Shell drum und vielleicht sogar direkt in die HM einnähen, damit nichts verrutscht. Die Grundidee ist top.

    Ich habe bei meinem Sooki das Apex was sich von unten anschmiegt. Genau dieses Problem mit dem Ausfüllen der Hohlräume habe ich nicht, und weil das ganze Material inkl. Windschutz an jeder Schulter ca. 20cm übersteht, habe ich eine gute "Klima-Mulde" in der ich liege und der Schlafsack dadurch auch besser arbeiten kann. Könntest Du mal eine Nacht testen. 5C° sind damit für mich noch komfortabel. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ein großes Rückenstück, übrigens auf Deinen Rat hin, zusätzlich aufgenäht habe, d.h. der Torso hat 400gr. Das merkt man in jedem Fall.

  • Wo ist da der Unterschied zu einem Kufa Schlafsack? Der füllt die Luftlöcher genauso und du brauchst keinen TQ.

    Mir sind KuFa-Schlafsäcke zu groß, zu schwer und sie haben einen zu geringen Wohlfühlbereich. Entweder ist mir zu kalt, oder ich schwitze darin.

  • Moin, ich lese hier grad mit und habe als immer noch HM Stubenhocker ein paar Fragen:

    Ist der Pflegenachteil eines integrierten UQ, dass man die HM nicht so einfach mal waschen kann?

    Kann man in einer (einlagigen) HM etwas festnähen oder schwächt die Naht die Belastbarkeit?

    In der Präsentation von Superior gear (Daunen Version) sieht es so aus, als wären die Kammern völlig offen und die Nähte völlig offen, als nix Kammern, schräg, doppelt oder so... Gibt es da nicht Kältebrücken?

    Ich habe fast nie etwas von mehreren Underquilts im Zwiebelprinzip gelesen. Spricht etwas dagegen Sommer und Herbst zusammen als Winter UQ zu verwenden?

    Ich habe reichlich Erfahrung als Bodenschläfer bei Wintertouren in Lappland und stecke (innerlich) immer noch fest, dass ich nicht mal in meinem Schlafzimmer in der Hängematte ohne Isolierung auskomme.

    Bei mir steht bei dem ganzen Hängemattenthema das "3D Liegegefühl" absolut im Vordergrund. Ich möchte gemütlich diagonal Beine rechts, im "Schneidersitz", und ggf. auf der Seite liegen können. Mich hat die fixierte Schlafposition am Boden im Zelt schon richtig genervt, weil bei jeder Bewegung die Luftbewegung in Daunen Isomatte und Schläfsäcken zu Abkühlungen geführt hat. Also Underquilt in der Nacht ständig nachjustieren (Werbeaussage superior gear) klingt erstmal abschreckend...

    Also erster Schritt vielleicht mal ne Isolation fürs Schlafzimmer unter/in die Matte nähen... Bin bisschen kribbelig, da ich die Termine zum Treffen und ausprobieren bislang nicht hinbekommen habe und das HM Thema völlig aus den Augen verloren hatte.... Jetzt habe ich zumindest mal ein Nickerchen auf einer Wolldecke in der HM gemacht... Das war schon mal prima, aber die Decke ist dann verrutscht und mir wurde kalt...

  • Ist der Pflegenachteil eines integrierten UQ, dass man die HM nicht so einfach mal waschen kann?

    So ist es. Andererseits dauert es bei mir sehr lange, bis die Hängematte so schmutzig ist, dass sie gewaschen werden muss.

    Kann man in einer (einlagigen) HM etwas festnähen oder schwächt die Naht die Belastbarkeit?

    Ich hatte bei meinen zwei Hängematten mit festgenähtem Underquilt bisher (d.h. jahrelang) keine Probleme.

    Ich habe reichlich Erfahrung als Bodenschläfer bei Wintertouren in Lappland und stecke (innerlich) immer noch fest, dass ich nicht mal in meinem Schlafzimmer in der Hängematte ohne Isolierung auskomme.

    Kommst Du denn als Bodenschläfer im Schlafzimmer ohne Isolierung aus?

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Kommst Du denn als Bodenschläfer im Schlafzimmer ohne Isolierung aus?

    "praktisch" natürlich nicht... eine Matratze ist ja schon auch Isolierung, selbst den Holzboden würde ich als Isolierung rechnen (aua)... Ich werde einfach mal eine Isolierung anbringen...

    Spricht eigentlich etwas gegen Druckknöpfe? Alles blöde Theorie und vielleicht hat die Praxis schon lange gezeigt, dass das nicht geht... Idee: eine Isolierung (UQ) für den gewünschten Bereich mit Druckknöpfen an HM befestigen...

  • Ich hatte auch schon mal mit der Idee gespielt, einen Underquilt einfach anzuknöpfen. Weil es aber schnell gehen musste und ich nicht genug Druckknöpfe hatte, wurde es dann doch wieder die Nählösung.

    Ich denke, dass es funktioniert.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Moin, ich lese hier grad mit und habe als immer noch HM Stubenhocker ein paar Fragen:

    Ist der Pflegenachteil eines integrierten UQ, dass man die HM nicht so einfach mal waschen kann?

    Kann man in einer (einlagigen) HM etwas festnähen oder schwächt die Naht die Belastbarkeit?

    Man kann doch Daunen und Kufa normal waschen, sogar bei 60C°. Superior Gear hat eine 2. Lage als Oberstoff wo man drauf liegt. Das hat vornehmlich mit dem Komfort zu tun. Die Nähte Kratzen immer ein bisschen u. viele Hänger wollen einen total sanften bzw. geschmeidigen Stoff haben worauf sie liegen.

    In der Präsentation von Superior gear (Daunen Version) sieht es so aus, als wären die Kammern völlig offen und die Nähte völlig offen, als nix Kammern, schräg, doppelt oder so... Gibt es da nicht Kältebrücken?

    Die Hänger schütteln sich die Daunen vor Jeder Nacht nochmal in die Position. Das geht schon.

    Ich habe fast nie etwas von mehreren Underquilts im Zwiebelprinzip gelesen. Spricht etwas dagegen Sommer und Herbst zusammen als Winter UQ zu verwenden?

    Nee, das geht sogar gut. Am besten sind aber nach wie vor die teuren Gänsedaunen bei Frost, weil Du nicht soviel Material brauchst. Zuviel Material, z.B als TQ wird auch unbequem (Verrutscht, Einstieg ,zu großes Volumen usw.).

    Ich habe reichlich Erfahrung als Bodenschläfer bei Wintertouren in Lappland und stecke (innerlich) immer noch fest, dass ich nicht mal in meinem Schlafzimmer in der Hängematte ohne Isolierung auskomme.

    Bei mir steht bei dem ganzen Hängemattenthema das "3D Liegegefühl" absolut im Vordergrund. Ich möchte gemütlich diagonal Beine rechts, im "Schneidersitz", und ggf. auf der Seite liegen können. Mich hat die fixierte Schlafposition am Boden im Zelt schon richtig genervt, weil bei jeder Bewegung die Luftbewegung in Daunen Isomatte und Schläfsäcken zu Abkühlungen geführt hat. Also Underquilt in der Nacht ständig nachjustieren (Werbeaussage superior gear) klingt erstmal abschreckend...

    In jedem Fall immer einen UQ nutzen, auch drinnen. Der K.örper verliert viel Mehr Wärme als man denkt, hat man keine anständige Matratze unter sich. Ist einem mollig warm in der HM, wird die Schlafqualität wirklich sensationell gut in einer HM. Kein Vergleich zu Isomatten in Zelten usw. Für mich ein vollwertiges Bett.

    Also erster Schritt vielleicht mal ne Isolation fürs Schlafzimmer unter/in die Matte nähen... Bin bisschen kribbelig, da ich die Termine zum Treffen und ausprobieren bislang nicht hinbekommen habe und das HM Thema völlig aus den Augen verloren hatte.... Jetzt habe ich zumindest mal ein Nickerchen auf einer Wolldecke in der HM gemacht... Das war schon mal prima, aber die Decke ist dann verrutscht und mir wurde kalt...

    Du kannst Dir einfach einen günstigen Polyester o. Baumwollstoff besorgen, und den an beiden Enden whippen und ca. 3mm starke Gummis besorgen. Das reicht eigentlich schon als "Träger" für z.B. Wolldecken. Man muss die Woll o. Daunendecke nicht zwingend auf den Trägerstoff aufnähen.

    Trägerstoff sollte ca. die gleiche Breite haben und ca. 40-50cm kürzer als die HM sein. Musst eigentlich nur die Schnittkanten säumen, mehr nicht.

  • Ist der Pflegenachteil eines integrierten UQ, dass man die HM nicht so einfach mal waschen kann?

    Daune waschen ist nicht schwer. Daune trocknen dagegen sehr. Zumindest wenn sie anschließend wieder schön bauschig sein soll. Wenn du einen Trockner hast, der nicht sofort aufhört zu trocknen sobald die Hülle trocken ist und nicht zu heiß wird, hält sich der Aufwand einigermaßen in Grenzen. Wenn du die feuchte Daune aber manuell entklumpen musst, dauert der Trocknungsprozess einige Tage und das Ergebnis ist nicht so wie neu. Außerdem geht bei jeder Wäsche Daune verloren.

    Ich habe fast nie etwas von mehreren Underquilts im Zwiebelprinzip gelesen. Spricht etwas dagegen Sommer und Herbst zusammen als Winter UQ zu verwenden?

    Das funktioniert, ist aber natürlich nicht so effektiv wie ein wärmerer Underquilt, weil 2 Underquilts doppelt soviel Hüllen haben wie 1 Underquilt.

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