Ich packe meinen Koffer - 6 Tage Trekking Gepäck

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  • Die Frage ist jetzt aber: Würde dir irgendein anderes Kleidungsstück aus GoreTex, gewachster Baumwolle oder was auch immer, das Schwitzen deutlich verringern?

    Im Urlaub soll es gefälligst höchstens nachts regnen 😉, und wenn man dann mal kurz raus muss, reicht auch ein Plastiksack.

  • Die Frage ist jetzt aber: Würde dir irgendein anderes Kleidungsstück aus GoreTex, gewachster Baumwolle oder was auch immer, das Schwitzen deutlich verringern?

    Im Urlaub soll es gefälligst höchstens nachts regnen 😉, und wenn man dann mal kurz raus muss, reicht auch ein Plastiksack.

    ...jaein.

    Hi,

    es verhindert das man durch das schwitzen nicht ganz so nass wird und in gewisser Weise auch, daß sich durch das Schwitzen die Temperatur unter der Kleidung noch mehr steigt, was wiederum das Schwitzen wieder steigert.

    Vielleicht ist das aber hier auch mal ein eigenes (schon vorhandenes?) Thema wert?

    Denn zum einen können atmungsaktive und wasserdichte Materialien keine Wunder vollbringen und ein paar Tricks in Sachen Pflege und damit Instandhaltung sind wohl zu beachten.

    Oder anders gesagt, irgendwas ist immer! ;)

  • Hallöchen :)

    Die Tour ist zu Ende und ich habe viel gelernt. Ein Reisebericht mit Bildern wird aber separat folgen und ich will hier nur auf mein Gepäck eingehen ;)

    Wie so oft fängt man mit dem positiven Dingen an.

    Das mitgenommene Essen war hervorragend geplant und ich habe nur eine Portion Nudeln mit zurück genommen. Das liegt aber daran, dass wir ein Tag flinker durch den Böhmerwald gewandert sind, als ursprünglich geplant. Die Gaskartusche hat ebenfalls perfekt gepasst für uns drei zusammen. Mit Krampf könnte man damit evtl. noch das letzte Essen kochen.

    Mein Konzept mit den zwei Dry Bags im Rucksack war etwas fummelig aber würde ich wieder so machen. Der kleine Dry Bag für das Essen war immer schnell zur Hand oder bei Seite geräumt um an den Rest im großen Dry Bag zu kommen.

    Klamotten habe ich tatsächlich alle regelmäßig gebraucht. Das Merino Shirt war der Knaller. Auswaschen, Naß anziehen zum Kühlen und immer fix trocken. Das Longsleeve und die Regenjacke an windigen und kühleren Abenden reichte vollkommen aus, auch wenn es im leichten Regen auf 1300m Höhe mit Rucksack über Stock und Stein ging. Geregnet hatte es tatsächlich nur 2 mal und eher mäßig. Damit weiß ich nicht wirklich wie die Klamotten dafür taugen.

    Mein Schlafsack war eigentlich perfekt. Hier und da, leicht zu warm ^^ Da die Notübernachtungsplätze meist weiter oben waren, wurd es nach Sonnenuntergang immer Recht kühl.

    Die Softbag-Trinkflasche war ebenfalls sehr praktisch und robust.

    Jetzt zu den Punkten, die ich das nächste Mal ändern würde.

    Zum ersten der Rucksack. Hat eigentlich super funktioniert, glaube aber dass ich das Tragegestell nicht gebraucht hätte. Die Belüftung am Rücken war super. Aber irgendwie fühlte es sich auf Dauer so an, als dass das Gewicht zu weit vom Rücken entfernt war. Da stell ich mir irgendwie n Rucksack ohne Tragesystem für mich angenehmer vor.

    Zum anderen muss ich das Schlafkonzept Hängematte für so eine Tour in Frage stellen. Es ist wie hangloose schon angedeutet hat. Je mehr man mitnimmt, je mehr muss man tun. Es war einfach mühsam nach nem Tag den ganzen Shizzle aufzubauen und vernünftig einzustellen. Zumal die Suche nach nem Platz (für drei Matten) immer schwer war und ich damit auch nur zwei Tage die Matte gespannt hatte. Den Rest davon lag ich unterm Tarp aufm Boden. Einmal ohne Isomatte (ging auch mit Klamotten drunter) und dann mit ner extrem unbequemen, aus der Not gekauften Schaumstoffmatte. All unsere Tarps waren hexagonal. Damit war der Bodenaufbau überhaupt nicht optimal. Hätte es in den Nächten geregnet, wäre das seeehr unbequem geworden.

    Also das nächste Mal ohne Hängematte, mit vernünftiger Isomatte und nem rechteckigen Tarp.

    Ein Lappen hätte vollkommen ausgereicht. Die Teile trocknen schnell und ich habe nur einen wirklich genutzt. Zum Waschen aber auch später zum trocknen ;)

    Hirschtalg hatte ich zu viel mit. Hat aber außer mir niemand benutzt. Mückenspray war immens wichtig. N Kumpel hatte aber sein Deet Zeug mit, sodass wir mein Spray auch nur zu zweit genutzt und wieder mit nach Hause gekommen haben.

    Ein kleines Messer habe ich öfter gebraucht um zum bsp. die Aufhängung vom Tarp umzubauen. Wäre ich allein unterwegs, würd ich mir eins mitnehmen.

    Ich glaube, damit habe ich alles abgehandelt. Falls euch noch etwas brennend interessiert, fragt einfach nach :)

  • DerMajo : da wären wir mal wieder bei der CH ;) . Da ich bisher ja zu Fuß leider nur Overnighter machen kann, hatte ich das Problem noch nie, dass ich keinen vernünftigen Hängeplatz gefunden hätte, aber noch bin ich guter Hoffnung, dass es mal wieder was wird mit längeren Touren - und dann bin ich mit CH, Isomatte und dem CH-Tarp, das durch seine geschlossene Form sehr gut als Zeltersatz genommen werden kann, absolut auf der sicheren Seite.

  • Na das klingt doch nach einem runden Trip!
    Wobei ich staune, dass sich im böhmischen Wald keine min. vier Bäume im richtigen Abstand für drei Hängematten finden lassen? =O =O Wart Ihr auf bestimmte Trekkingplätze angewiesen oder wie kam das?

    Aber lass Dich davon nicht unterkriegen - und schau Dir die Crosshammock an +1 auch von mir!

    Und wenn jetzt der Mut für weiteres simplifizieren und Ausmisten gestiegen ist - umso besser! Schritt für Schritt :thumbup:

  • Ups, wenn du jetzt zum Bodenbrüter wirst, ist irgendetwas schiefgelaufen =O ;)

    Entweder noch ein Stock schnitzen zum HM aufhängen, oder nen Haventent kaufen … Das ist auch gerade mein Dilemma, nehm ich auf die nächste Tour meine RaffendenHM oder mein Haventent mit …

  • Auf jeden Fall verstehe ich nicht, was hier über das Thema Wasserflaschen diskutiert wurde.

    Ich benutze seit ca 3 Jahren die selben je 1 Liter Pet Flaschen… In meinem Fall die von Volvic, da ich am Abreise Tag, als ich sie voll gekauft habe, in der Tankstelle nur Evian und Volvic zu haben war. Volvic ist schmaler und lässt sich somit leichter aus den Seitentaschen des Ruckies heraus ziehen und wieder hinein stecken.

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie so eine Flasche, beim Umfallen kaputt gehen soll.

    Zusätzlich sind die Flaschen billig, vor allem, wenn man sie beim Discounter kauft und nicht wie ich, an der Tanke.

    Zum Rucksack, ich benutze, wenn ich viel mitnehme, einen Gossamer Gear G4-20, mit 42 Liter Volumen, ohne Rahmen.

    Der ist sau bequem, ehrlich!

    Wenn ich meine Hängematte gekauft habe, inklusive Tarp etc…etc… werde ich sehen müssen, ob der dann noch reicht.

    Als Bodenbrüter, auf ner Wanderung auf dem Fishermens Trail in Portugal, habe ich sogar nur einen 26 Liter Rucki gehabt.

    Den Packl Special von Huckepacks.

    Basisgewicht 4,5 Kg.

  • Zumindest für Sommerovernighter bekomme ich alles, inklusive Crosshammock (mit Xfoil-Sommertarp) und 3/4-Faltmatte problemlos in den 25l-Faltrucksack von Decathlon (Wasserflaschen in die Netztaschen). Das sollte also schon in den GG G4-20 passen.

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