Topquilts vs. Quilts

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  • Wenn ich ganz unsicher bin nehme ich dann doch die Ridgerunner mit, denn ich finde für die immer passende Baumabstände zum aufhängen.

    Was vor allem am Wasser mit der mit der GE zum Teil schwieriger ist.


    Moch

    Stehen die Bäume da immer so weit auseinander?

  • Moin zusammen,

    jetzt wo dieser Faden heute wiederbelebt wurde, mal eine grundsätzliche Frage..............wo ist den überhaupt der Unterschied zwischen Topquilt und Quilt?

    Ich kenne nur Topquilt und Underquilt..........also einen für oben und einen für untendrunter.

    Ist mit einem "nur" Quilt nochmal etwas anderes gemeint?

    Der Fadenstitel könnte für Anfänger (und für mich 😊) etwas verwirrend sein oder?!

    Gruß von der Ostsee

  • Einen Unterschied zwischen HM und Boden Quilt macht eigentlich nur Cumulus. Der Taiga ist schon sehr konturiert und auf eine GE Matte optimiert um Gewicht zu sparen.

  • Hi,

    nachdem mein Daunenschlafsack (Cumulus Lite Line 300) im nordischen Sommer an seine Grenzen gekommen ist, möchte ich mich für die nächste Gelegenheit besser vorbereiten. Als erstes möchte ich gerne auf einen Quilt wechseln, der sowohl auf dem Boden als auch in der HM verwendet werden kann. D.h etwas breiter geschnitten als der Taiga wäre vorteilhaft. Dazu strebe ich in etwa den Temperaturbereich von -6°C an.

    Seit Jahren etwas eingeschossen habe ich mich, rein aus optischer Sicht und deren guten Ruf, auf Quilts von Enlightened Equipment. Nach Überlegungen mit offener Fußbox, dies das, bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass es bei wirklicher Kälte auch keine zu öffnende Fußbox braucht. Da ist man froh um jedes Grad mehr in der Tüte. Ergo das Modell Enigma rückt in den Fokus. Der Schnitt gefällt mir ganz gut so wie er ist und deckt meine Einsatzbereiche ganz gut ab würde ich vermuten.

    Nun ist mir allerdings aufgefallen, dass EE bei der Verarbeitung NICHT auf differential Cut setzt. Da ich gerne auf der Seite Schlafe und mit Knien oder Rücken im Sack anecke, wäre das doch ein nicht ganz unwichtiges Kriterium, oder wie seht ihr das? Kann mir auch vorstellen, dass das ein Problem bei dem LL300 ist.

    Warbonnet bietet den Cut als Upgrade an. Allerdings scheint mir der Diamond Back an sich wieder sehr körpernah geschnitten zu sein, oder täuscht das?

    Habt ihr noch mehr Erfahrungen und Empfehlungen, die es sich eurer Meinung nach lohnt anzuschauen? Wohl gemerkt immer mit der Nutzung auf der Isomatte im Hinterkopf. Dabei würde ich Cumulus aus Gründen gerne erstmal außen vor lassen.

  • bogus

    Kann Dir anbieten bei nächster Gelegenheit einen Blick auf meinen neuen Khibu TQ Custom Magma inkl. DC zu werfen. Der trifft so ziemlich Dein Anforderungsprofil, nur dass er nominal bis -15 Grad gedacht ist. Er ist zwar nur bis ca. max 180-185 cm Körpergröße gedacht, aber dann musst Du eben mal kurz die Beine anziehen. :P Rest gerne per PN.

    Einmal editiert, zuletzt von BX.33 (22. Januar 2025 um 13:57)

  • Hi,

    danke für euren Input. Dennis ist von seinem Magma auch ganz begeistert und hat auf jeden Fall auch d-cut. Vielleicht gab es das bei dem Axiom noch nicht?

    Ist denn ein Unterschied zu einer 850er Daune spürbar? Und gibt es etwas zu der Kammerkonstruktion zu beachten? Die meisten Quilthersteller setzen ja auf längliche Kammern, bzw Ober und Unterkörper unterschiedlich gestaltet.

    BX.33

    Da komme ich gerne drauf zurück. Für welchen Stoff hast du dich entschieden? Die länge sollte bei einem Custommade ja anzupassen sein8o

  • Hallo bogus,

    also für wirklich Winter, bei uns so..... , also unter -2, -3, -4, Grad C u.s.w.ist für MICH ganz wichtig in welcher Hängematte ich schlafen will ! In meiner Black B. XL , Traveler XL oder in der Chameleon ist es in " unserem " Winter mit fettem Underquilt eigentlich kein Problem wie breit der Top Quilt ist, also Standart 55 ( ca. 135 ) bei meinem Burrow 20 F von Hammock Gear, ist das z. B. so. ABER in meiner Ridgrunner von Warbonnet oder der Cross Hamock würde ich bei 1 bis 2 , -1, -2 Grad C und was wir immer so haben, nicht mehr in einem Top Quilt schlafen wollen, wenn ich die Wahl habe. Und Wind wird auch immer mehr zum Problem. Dann auf jeden Fall Schlafsack. Die Seiten des Underquit, in die man einsinkt bei einer Gathered End Hängematte, sind hier wirklich entscheidend. Die Option auch auf dem Boden schlafen zu wollen, / zu müssen, ist für mich nur für wärmere Jahreszeit in Ordnung. Für die Jahreszeit jetzt so und wo die "Gefahr " besteht ich kann keine Matte aufhängen und muß auf die Isomatte auf den Boden, dann NUR im Schlafsack, mit Minimum 500 g Daune ( 850 +) !!!! Oder frieren . Ich habe für die Zeit jetzt so in der Ridgrunner z.B. einen WM Apache. Und den würde ich Dir auch anraten. Ich liebe meine Top Quilt in den Gathered End Hängematten, grandiose Erfindung !!!! Aber wenn es kälter ist und es mit Isomatte auf dem Boden / Bridg Hängematte angesagt ist .....dann nein danke, und Schlafsack ! Also das sind meine Erfahrungen wenn es kälter wird . Ich hoffe das hat Dir etwas gebracht . Also schöner warmer Top Quilt, JA aber dann nur für die Gathered End Hängematte im Winter, da wird einem richtig Warm ums Herz 8o

    Vieel Grüße Moch

    2 Mal editiert, zuletzt von Moch (24. Januar 2025 um 16:33)

  • Und ja der Loft bei Daune wischen 700 und 850 ist wirklich erheblich, um nicht zu sagen SEHR groß ! Vor allem wenn es feuchter wird. Und schlechte Nachricht , auch im Preis ziemlich groß ! Aber nimm 850, Du wirst dich später ärgern wenn Du die 60- 90 Dollar nicht drauf gelegt hast. Ich spreche aus Erfahrung !!!!

  • Moin,

    der Hauptunterschied zwischen den unterschiedlichen Fillpower Angaben ist das Gewicht. D.h. eine Daune mit höherer Fillpower Angabe (z.B. 900er) ist bei der gleichen Füllmenge (Gewichtsmäßig) etwas wärmer als z.B. eine 800er Daune. Eine 900er Daune bietet bei dem gleichen Füllgewicht einen höheren Loft und ist deshalb etwas wärmer.

    Auch kommt es darauf an was für Daunen verwendet werden.........

    Gänsedaune haben i.d.R ein besseres Bauschvermögen als Entendaunen. Daunen von älteren Vögeln aus kalten Gebieten einen besseren als Daune von Vögeln aus wärmeren Haltungsgebieten.

    Das Endergebnis ist dann: das ein Daunenprodukt mit Daunen einer höheren Fillpower, von älteren Tieren aus kalten Gebieten bei gleichem Gewicht wärmer ist als ein Produkt mit 800er Daune. Meistens ist die höhere Fillpower Daune auch kleiner verpackbar.

    Wichtig ist auch das Mischungsverhältniss Daune + Kleinfedern (Stützfedern). Je höher der Daunenanteil, je leichter das Produkt bei gleicher Wärmeleistung.

    Ein höherer Kleinfederanteil kann das zusammenklumpen bei hoher Feuchtigkeit der Daunen reduzieren.

    Im Zeitalter vor UL Ausrüstung und vor gegen Feuchtigkeit behandelter Daunen haben einige renommierte Hersteller auf ein Mischungsverhältnis von 80/20 Daunen/Kleinfedern gesetzt um das verklumpen zu reduzieren.

    Heute ist bei höherwertigen Produkten wohl ein Mischungsverhältnis von 90/10 eher der Standard (die jüngere Generation ist wohl beim Tragen höherer Lasten nicht mehr so belastbar😄)

    Ich persönlich konnte nie einen Unterschied am Körper spüren..........m.M.n. ist der Unterschied in Sache Wärmeleistung nur im Labor Messbar bzw war Marketing bedingt...........

    Bei Längskammern können die Daunen natürlich leichter innerhalb der Kammern verrutschen und man muss sie zwischendurch mal zurecht schütteln das sie gleichmäßig verteilt sind. Aber es ist wohl beim Nähen die am wenigsten aufwendige Art der Verarbeitung.

    Optimal wäre eine V-Kammerverarbeitung (Chevron Baffles) die zuverlässig ein verrutschen der Daunen minimieren. Dies ist beim Nähen aber deutlich aufwendiger........

    Bei der Unterseite des Schlafsacks ist es nicht so wichtig welche Art Kammern verwendet werden, da man eh auf der Füllung und Isomatte bzw Underquilt liegt und dadurch ja von unten Isoliert wird.

    Von den Daunen TQ's die ich je hatte, gefiel mir mein Hammock Gear Burrow am besten. Allerdings besitze ich schon länger keine TQ's mehr und nutze nur noch Schlafsäcke (im TQ Modus) oder im Sommer auch Decken (Bedchair Cover ) in Hängematten.

    Bei sehr kalten Temperaturen (unter -10°C) trage ich oben rum zusätzlich Daunen oder Kufajacke mit Kapuze im Schlafsack. So friere ich auch nicht falls an der Seite doch mal irgendwo kalte Luft rein zieht.

    Gruß von der Ostsee

  • Da komme ich gerne drauf zurück. Für welchen Stoff hast du dich entschieden? Die länge sollte bei einem Custommade ja anzupassen sein8o

    Habe mich für 10d innen und außen entschieden. 600 g Füllung 850 cuin. Mit dem ETS hoffe ich durchaus auch warm in der Bridge schlafen zu können. Echte Härtetests stehen aber noch aus. Nach der unverbindlichen Anfrage erhält man per Email ein Dokument, auf dem sich nahezu exakt spezifizieren lässt, was gewünscht ist. Auch danach perfekte und zügige Email-Kommunikation, wenn weitere Fragen aufkommen. Für mich ein echter Pluspunkt neben dem Fakt, dass US-Importe eben deutlich mehr kosten.

    6 Mal editiert, zuletzt von BX.33 (23. Januar 2025 um 13:22)

  • Moch

    In der Bridge HM fällt die Option mit der Fixierung des Quilts am Pad ja weg. Ich kann mir vorstellen, dass es schon einen Unterschied macht bzgl der Nebenluft. Ich hatte das mit meinem Taiga mal ausprobiert auf dem Pad festgezurrt. Ich schlafe wie gesagt viel auf der Seite und finde es einen echten Pluspunkt, wenn sich beim umdrehen nicht immer die ganze Tüte mit dreht. Und wie es schon gesagt wurde...bei wirklich tiefen Temperaturen trägt man ja eh noch etwas drunter.

    Der Einsatz soll ja auch vorwiegend in der kalten Jahreszeit in der HM sein, und wenn es im Sommerhalbjahr mal nach Norden geht. Also Wintercamping im Zelt eher nicht so. Für den Sommer denke ich dann zusätzlich an einen leichten Apex Quilt bis 10° oder so.

    Mann kann sich von der Eierlegenden Wolmilchsau einfach verabschieden. Mein Taiga 250 ist in den meisten Monaten des Jahres zu warm für die HM, da hatte ich schon öfter an eine Apex-Variante gedacht, vielleicht sogar als Decke nutzbar a la Gramxpert eLite o.ä


    Was die Cuin bedeuten ist mir schon klar. Bin nur darüber gestolpert, das die meisten Hersteller min 850cuin anbieten, mit Aufpreis auch 900/950 und Khibu auf der Seite "nur" 800cuin als Standard angibt. Aber dann schein es ja auch auf Nachfrage "mehr" zu geben wenn ich BX.33 richtig verstanden habe.

    Die Art und weise wie bei Khibu mit dem Kunden gearbeitet wird steht außer Frage, da habe ich keinerlei Bedenken.


    Letzte Woche bei -4° hatte ich einen Carinthia Kufa Schafsack im TQ Mode in der GE Matte und war ziemlich genervt von dem ganzen Material was einfach über ist. Kapuze, Seitenteile, RV usw....alles das muss iwo verstaut werden und lässt sich nicht mehr so einfach unter die Brust schieben wie schöne kleine Daune. Man gewöhnt sich wirklich schnell an einen Quilt. Ich möchte es nicht mehr missen.

  • .Was die Cuin bedeuten ist mir schon klar. Bin nur darüber gestolpert, das die meisten Hersteller min 850cuin anbieten, mit Aufpreis auch 900/950 und Khibu auf der Seite "nur" 800cuin als Standard angibt. Aber dann schein es ja auch auf Nachfrage "mehr" zu geben wenn ich BX.33 richtig verstanden habe.

    Wobei zu bedenken ist das es unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der Bauschkraft gibt. Die 800 cuin bei Khibu entsprechen durchaus etwa 850 cuin nach amerikanischem Standard.

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

  • Habt ihr noch mehr Erfahrungen und Empfehlungen, die es sich eurer Meinung nach lohnt anzuschauen?

    Hier: 20% auf Stock Gear bei Enlightened Equipment bis zum 28.01.2025 gibt es gerade 20% Rabatt.

    Ich habe sowohl einen Enlightened Equipment, als auch einen UGQ Topquilt. Beide 900+ Daune, beide wenig verjüngt am Fußende, beide mit RV an der Footbox. Beide haben Befestigungen, damit Du Gummis um eine Isomatte machen kannst und die Quilts dann nicht verrutschen, bzw. seitlich abdichten.

    Mit dem UGQ war ich vorher als Bodenbrüter unterweg und er funktioniert dort sehr gut, in der HM ebenfalls.

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