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  • Am Wochenende habe 6 Foristen und eine Foristin eine Wanderung zum und durchs Zittauer Gebirge unternommen.

    43 km und 1080 Höhenmeter waren nicht unsportlich.

    Die Dörfer in der Oberlaustiz sind sehr schön

    Bei Temperaturen von ca. 25 ° bis 4° C war mit Sonne, heftigstem Regen und schönen Sonnenuntergängen alles dabei.

    Vom Oderwitzer Spitzberg und der Lausche gabe es super Fernsichten bis Schneekoppe, Elbsandstein und Böhmen.

    Eingekehrt wurde natürlich auch, für wenige Euros und sehr netter Bedienung gab es u.a. leckeren Kaninchenbraten mit böhmischen Knödeln in Tschechien.

    Übernachtet wurde im Wald, bei bis zu 4° Kälte in der Nacht war ein Wärmezelt ein absolutes Highlight.


    Die Gruppe hat super harmoniert, ein Wochenende genau nach meinem Geschmack. Vielen Dank fürs Mitkommen!

  • Freitag Abend kam ich zu später Stunde in Herrnhut an. Die Straßen waren schon leer und der Stern schon ausgeschaltet.

    Dann ging es der Nase nach an den Ortsrand, wo die Wanderfreunde noch am Feuer saßen.

    Dort waren die Sterne noch beleuchtet.

    Nebenan habe ich die Nacht verbracht. Eine wunderbare Ruhe. Es war windgeschützt und mild.

    Um ganz genau 8.30 Uhr +- einer vollen halben Stunde haben wir uns auf den Weg nach Süden gemacht.

    Es ging über Wiesen, Wald und Felder und von Regen bis Sonnenschein war alles dabei.

    Die zweite Nacht war nicht ganz so mild, aber in der Hängematte war es gut auszuhalten.

    Dann würde es auch bergiger.

    Wir sind an einigen Jägern auf ihren Hochsitzen vorbeigekommen.

    Ein leichter Wanderer war von West nach Ost durch Deutschland unterwegs und nach vielen, vielen Kilometern schon nahe am Ziel seiner Tour.

    Die tolle Landschaft und die Rast in der tschechischen Hütte gaben auch mir das Gefühl von einer richtig schönen Wanderzeit.

    Bei dem Ausblick musste ich auch mal ganz nach vorne :)

    Zurück ging's mit der nostalgischen Bahn. Wenn's auch nicht die Dampflok war, die Heizung hat gut funktioniert.

    Vielen Dank für die sehr schöne Wanderung.

    Viele Grüße, Martin

    Einmal editiert, zuletzt von Omorotschka (16. Oktober 2023 um 20:53)

  • Nachdem ich eben u.a. das "Regenfoto" angeschaut habe: Mich würde interessieren, wie ihr eure nassen Klamotten wieder trockenkriegt. Ihr habt ja sicher nicht mehrere Kleider-Garnituren dabeigehabt und ein Schirm (den einige auf dem Foto haben) hält zwar den Kopf und einen Teil des Oberkörpers trocken, aber der Rest ist hinterher doch nass, oder? Was macht ihr mit den nassen Hosen, Socken etc?

  • wie ihr eure nassen Klamotten wieder trockenkriegt.

    Die Socken habe ich unter Mißbrauch des Händetrockners auf dem WC der Ausflugsgaststätte in der wir waren so gut wie trocken bekommen . Die Hose ist durch das Laufen auf den nächsten 10 km wieder einigermaßen getrocknet. Als weitere Option hatten wir das Wärmezelt mit, darin bekommt man alles in angemessener Zeit trocken.

    Wenn es den ganzen Tag weiter geregnet hätte, wäre es allerdings schwierig geworden. Bei der nächsten Herbsttour nehme ich jedenfalls zusätzlich zum Schirm Regenhosen mit.

  • Bei der nächsten Herbsttour nehme ich jedenfalls zusätzlich zum Schirm Regenhosen mit.

    Auch wenn es einen Sturm der Entrüstung der Grammjäger nachsich zieht.....Regenjacke und Hose sind auf jeder mehrtägigen Wanderung dabei. Es gibt nichts schlimmeres als mit nassen Klamotten irgendwo bei Kälte draußen sein zu müssen.

    In Schweden hat es uns an einem Tag auf dem Wasser mit 30l/qm erwischt. Durch die Regensachen war man zwar nicht richtig Nass, aber klamm wird es schon nach ein Paar Stunden. Und selbst bei Temperaturen im zweistelligen Bereich kriecht dann die Kälte in die Knochen. Da hilft nur ein Kompletter Kleiderwechsel und ein schöner heißer Kaffee unter dem Tarp ^^

  • Bei mehreren Tagen Regen hintereinander bleibt einem wohl nichts anderes übrig als Trocknungsmöglichkeiten während der Nacht zu suchen, jedenfalls beim Wandern. Beim Paddeln hatte ich das schon öfters, dass man den ganzen Tag nass ist, dann hatte ich allerdings in der Regel Wechselsachen für die Nacht mit und das Gewicht war nicht so entscheidend. Wenn man sich den ganzen Tag bewegt sind auch nasse Sachen erträglich. Nur das Einsteigen in die nassen Sachen am Morgen ist ein Graus ||

    Hier ein Bild von einer früheren Regentour

    Einmal editiert, zuletzt von noodles (18. Oktober 2023 um 17:35)

  • Das Wesentliche für mich ist es, immer eine trockene Garnitur für die Nacht zu haben.

    Und bei so einer voraussichtlich etwas feuchteren Tour schnell trocknende Sachen zu tragen.

    Hier hatte ich einfach eine Kunstfaser-Leggins unter Shorts und darüber eine Regenhose, wenn diese gerade notwendig war.

    Außerdem war es nicht kalt, und wir hatten an den Übernachtungsplätzen ( teils undichte) Dächer. So konnte ich im Trockenen schlafen - ich war ja die einzige, die am Boden schläft.

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