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  • Ich habe mir ein neues "Spielzeug" gegönnt.

    Ich habe schon länger überlegt mir ein Packraft zu kaufen und habe mich nun für dieses entschieden:

    Das vorne drauf ist mein Segel und gehört natürlich eigentlich nicht dazu...

    Für mich hat es, verglichen mit den meisten anderen Packrafts, 3 Vorteile:

    - es hat einen aufblasbaren Boden und weil ich das ganze Jahr über paddle (da ich an einem See wohne), merke ich dann das kalte Wasser im Winter nicht so d.h. die Beine und Füße werden nicht so kalt.

    - durch den aufblasbaren Boden sitze ich höher im Boot und kann besser paddeln.

    - es hat 3 Luftkammern: natürlich den Boden und: der "Ring" aussenrum besteht aus einem Innen- und einem Außenring, was die Sicherheit erhöht.

    Es wiegt (von mir abgewogen) 2095g komplett und ohne Sitz 1950g.

    Es hat natürlich (wie alles) auch einen Nachteil: es gibt keinen Pumpsack zum Aufblasen, sondern man braucht eine Pumpe. Die hatte ich aber schon und da ich das Kajak ja primär zu Hause verwende, stört mich das auch nicht.

    Ich hatte mir bei Anfibio eine Finne dazu bestellt um den Geradeauslauf noch deutlich zu verbessern, der wie bei allen Booten ohne Finne nicht so toll ist, aber die passt nicht so gut, so dass ich sie im Marktplatz anbieten werde. Jetzt will ich die Finne von Gumotex bestellen, da die auf die Rundung des Bodens besser zu passen scheint.

    Ahoi :love:

  • Gratuliere, liebe barfuß !

    Nun bist Du Kapitänin Deines Hausgewässers!

    Ich wünsche Dir allzeit gut Wetter und stets eine handbreit Wasser unter dem Kiel. :)

    Hach ja, mit der Recherche zu und um Packrafts habe ich mir auch schon so manche Nacht um die Ohren gehauen.

    Und als ich mich dann für einen Kompromiss aus Haben-Wolln & Bezahlbar entschieden hatte - war`s nicht mehr verfügbar.

    Hier youtube.com/watch?v=rnZkhzuUlRc fand jemand man lobende Worte, der zu wissen scheint, wovon er spricht.
    Mir gefällt u.A. die Idee, Dinge auch im Rumpf verstauen und damit trocken transportieren zu können. "Da könnte doch sehr gut das ganze Hängemattengeraffel rein" denke ich mir.

    Leider konnte ich noch kein Packraft in echt ausprobieren, das ist ja aber der sinnvoll erste Schritt.

    Bandscheibenseidank kann ich nämlich in einem Kajak nicht sitzen - da schläft mir binnen Minuten mindestens ein Bein ein. Und ich ahne, dass es mir in einem Packraft nicht anders erginge.

    Bliebe das Kanu, in dem ich erfahrungsgemäß gut sitzen, es im Alltag aber weder sinnvoll lagern noch transportieren kann. Wasser hätte ich zwar verfügbar, nicht jedoch in so fantastisch unmittelbarer Nähe wie Du. ;)

    SUPen ist zwar auch noch ganz wundervoll, hat aber nichts mit "Wasserwandern" zu tun (Gepäck & Co), was ich gern machen würde.

    So bleibt`s bei mir bis auf weiteres beim Traum vom Boot. -> oder eine Urlaubs-miet-Vision. ;)

    Dass Du nun aber endlich ein eigenes Boot besitzt, ist ja aber nur folgerichtig! Haus am See und so... :love:

    Hab viel viel Spaß damit!

  • Interessant, kannte bisher nur das leichte, günstige Paddel von Qdvanced Elements vom hörensagen, dass wohl ganz gut sein soll.

    Glückwunsch zum Wasserfahrzeug!

    Die Form ist ungewöhnlich, habe ich so noch nicht gesehen.

    Durch den erhöhten Sitz ist hinten wirklich nicht mehr viel Rückenlehne, vielleicht kann das ein anderer Sitz mit integrierter Rückenlehne ausgleichen?

    Wenn Du ganzjährig paddelst aber in Zahmgewässer, würde ich dir auf jeden Fall die Klamotten von Kwark aus Polartec Windbloc / Aqua Shell an's Herz legen.

    Und eine zugeschnittene Isomatte auf dem Luftboden erhöht den Winterkomfort nochmals erheblich :)

    Dann immer eine handbreit Wasser - mehr braucht es ja beim Packraft insgesamt nicht 8) :thumbup:

  • Danke für die vielen positiven Rückmeldungen. Ich bin inzwischen schon einiges damit gefahren und bin sehr zufrieden.

    Durch den erhöhten Sitz ist hinten wirklich nicht mehr viel Rückenlehne, vielleicht kann das ein anderer Sitz mit integrierter Rückenlehne ausgleichen?

    Das ist richtig. Rückenlehne is nich... ich habe allerdings bei meinem bisherigen Boot, das eine sehr bequeme Rückenlehne hat, gemerkt, dass ich mich oft gar nicht angelehnt habe. Hier ist es nämlich ziemlich oft windig und wenn ich den Wind von hinten habe segle ich und auf dem Rückweg muß ich mich beim Paddeln ganz schön anstrengen, um gegen den Wind anzukommen, so dass ich mich dabei sowieso nicht anlehne. Aber wer weiß, vielleicht besorge ich irgendwann doch einen anderen Sitz....

    Und eine zugeschnittene Isomatte auf dem Luftboden erhöht den Winterkomfort nochmals erheblich :)

    Brauche ich ja nicht, da der Boden aufblasbar ist. Das reicht sicher aus. Der Vorteil daran ist, dass ich kein Wasser unter einer Isomatte habe, was dann mit dem Trocknen schwieriger ist. Ich benütze das Boot ja oft mehrmals täglich und dann wäre ziemlich lang Wasser unter der Matte, was sicher nicht so toll wäre.

    Ein anderer Vorteil dieses Bodens ist, dass er das Boot aussteift, was ich als angenehm empfinde.

    Und als ich mich dann für einen Kompromiss aus Haben-Wolln & Bezahlbar entschieden hatte - war`s nicht mehr verfügbar.

    Da war dieses Packraft ein guter Kompromiss für mich: das gibt es für 300,- bis 400,- €, was ich für so ein Boot günstig finde.

    Das Gepäck in den Schläuchen zu verstauen war für mich nicht wichtig und es hat halt den Nachteil, dass du immer, wenn du was rausnehmen willst, das Boot hinnterher wieder aufpumpen mußt. Aber klar, wenn du mehr Gepäck hast, brauchst du ohne Packmöglichkeit in den Schläuchen ein größeres Boot.

  • Ist ja ein tolles Ding!

    Ich habe mir im Frühjahr von Time-Trial aus Sankt Petersburg ein Packraft bestellt (der Bezahl- und Liefervorgang war entsprechend "aufwändig"). https://timetrial.ru/produktsiya/sv…sputnik-layt-1/

    Freunde von mir fahren den Berserker von Norseraft, der mir aber einfach zu teuer war https://norseraft.com/collections/al…ducts/berserker

    Ich muss sagen, dass ich selbst in kaltem Gewässer (müssen so zwischen 4 und 8°C gewesen sein) keine kalten Füße bekommen habe, obwohl der Boden nicht aufblasbar ist. Das ist vielleicht was anderes wenn man barfuß ist :)

    Alles in Allem bin ich absolut begeistert von dem Teil! Freunde von mir benutzen es (selbst in Wildwasser) schon seit circa 6 Jahren. Daher bin ich auch auf die Firma gekommen.

    Sitzposition ist hoch, mit Lehne (da hinten dicker Schlauch) und Pumpsack gibt es auch!

  • Ich wollte ein leichtes Boot und da sind die 2 kg für mich super. Bei 4,7 kg hätte ich auch fast bei meinem alten Boot bleiben können.

    Was ich an dem Advanced Elements Boot auch gut finde ist, dass die Schläuche nicht so dick sind - vorallem an Bug und Heck: dadurch ist das Boot nicht ganz so windempfindlich. Denn windig ist es hier oft. Der nötige Auftrieb kommt bei diesem Boot ja nicht nur durch die Seitenschläuche, sondern auch durch den aufblasbaren Boden.

  • Bandscheibenseidank kann ich nämlich in einem Kajak nicht sitzen

    ich würde es wohl mal mit Packraft versuchen. Ich lounge da meistens drin, ist weder mit Kayak noch mit Kanadier zu vergleichen.

    oder eine Urlaubs-miet-Vision.

    gibt es im Store von Anfibio. So ein Ding mieten und ausprobieren ist eine gute Idee (nur nicht für den Geldbeutel, wenn Du es dann kaufst ;) oder halt zum Inseltreffen kommen. Da war eine ganze Flotte unterschiedlicher Boote am Start.

    barfuß wieviel kg Last kann Dein Boot tragen?

    il dolce far niente:sleeping:

  • OT

    ich würde es wohl mal mit Packraft versuchen. Ich lounge da meistens drin, ist weder mit Kayak noch mit Kanadier zu vergleichen...

    Hallo Ted,
    haha, danke für Deine Ermutigung. ^^
    Damit wirfst Du, ohne es zu wissen oder zu wollen, mein mühsam errichtetes Kartenhaus der Gegenwehr durcheinander...
    In den letzten Tagen habe ich hart an meinem inneren Vorsatz gearbeitet: "Nein, ein eigenes Boot ist Quatsch. Nein, ein eigenes Boot ist Quatsch. Nein, ein...".

    Dieser Vorsatz gilt zumindest (noch) für einen eigenen Canadier, denn selbst einen Einer werde ich auf längere Sicht wohl nicht transportieren können.

    Mein kleines eAuto kann Transport weder auf Dach noch Anhänger und die Reichweite ist zu gering.

    Der alte Verbrenner meiner Frau hat`s grad noch mal durch den TÜV geschafft. Auf`s Dach geht auch bei dem nicht: die Träger haben keinen Meter Abstand zueinender und der ist auch nicht variabel.

    Für den Verbrenner haben wir einen Anhänger. Aber ob ein 4m Canadier vernünftig auf einen 2m Anhänger passt, konnte ich noch nicht ermitteln. Vorn und hinten ein Stück drüber könnt` ja passen. Und ginge das, würde ich wieder ins Schwanken geraten.

    Nun machst Du Werbung für`s Packraft.

    Danke für`s erneute Kopfkino. F8ock. Das hatte ich mir doch schon so schön aus dem Kopf gelöscht.

    (Aber während ich das hier schreibe, merke ich schon, wie mein <3 viel mehr für einen Canadier als für schlägt.)

    Back2Topic :saint:

  • Danke für`s erneute Kopfkino. F 8o ck. Das hatte ich mir doch schon so schön aus dem Kopf gelöscht.

    immer gerne ;)

    Und alles, was Du so über die Autos schreibst, spricht sehr deutlich für Packraft.

    Ein Kumpel von mir hat einen Kanadier und hat's in der Schulter. Vor einem Monat hat er sich ein Packraft gekauft und wir waren vier Tage auf dem Fluss. Er geht nicht mehr zurück zum Festrumpf.

    il dolce far niente:sleeping:

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