Bikepacking - zeigt doch mal Eure Lösungen

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  • Stark, ja ich probiere dieses Jahr mal ein minimalistischeres Setup aus, dass ich hier auch noch mal vorstellen werde. Es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass es bequeme Möglichkeiten gibt, sollte sich bestätigen, dass ich noch Stauraum brauche 😅.

  • Merlin

    Nachtrag zu dem Thema: Kann alternativ noch die Hip Bag Deuter Pulse 3 empfehlen, da hier der Rücken großflächig frei bleibt. Kann mit der entsprechenden Trinkblase 1,5 l Wasser aufnehmen, was diesen Sommer erstmalig ausprobiert wird. Bisher war das Teil nur als Jacken- und Krimskrams-Transporttasche mit.

    War anfänglich auch eher skeptisch, aber das Teil stört tatsächlich kaum und man hat bei den Pausen ggf. gleich die wichtigsten Dinge sicher dabei.

    Hi,


    ich habe früher, also bevor es Bikepacking gab, quasi alles mit so Hüfttaschen transportiert. Bei mir stellte sich vor allem im Winter der Effekt ein, das die Lage um die Hüften und somit auch die Nieren gut wärmte.

  • Merlin

    Nachtrag zu dem Thema: Kann alternativ noch die Hip Bag Deuter Pulse 3 empfehlen, da hier der Rücken großflächig frei bleibt. Kann mit der entsprechenden Trinkblase 1,5 l Wasser aufnehmen, was diesen Sommer erstmalig ausprobiert wird. Bisher war das Teil nur als Jacken- und Krimskrams-Transporttasche mit.

    War anfänglich auch eher skeptisch, aber das Teil stört tatsächlich kaum und man hat bei den Pausen ggf. gleich die wichtigsten Dinge sicher dabei.

    Moin hat auf der letzten Radour die POC Lamina Hip Pack dabei. Mochte sie nicht, leider:) Ist allerdings auch ohne Wasser. Da hatte ich das Wasser in einer Revelate Rahmentasche.

    Henning

  • Ich hab die Osprey Seral 7, da passt Wasser und eine Hängematte rein 🙃

    Seit ich die hab, bleibt der Rucksack oft zu Hause.

    Zum Bikepacking hab ich sie jedoch noch nie benutzt da reichte mir bisher der Stauraum.

    So: 5 Nächte in den Westalpen Ende Oktober


    Oder so: 2 Nächte Nordostschweiz im Mai

    Beide Male mit Hängematte 👌

  • Moin!

    Ich frage mal hier nach, da ihr euch scheinbar alle mit der Materie auskennt 😅

    Ich möchte mir Radtaschen für den Gepäckträger holen. Idealerweise welche, die auch als Rucksack tragbar sind. Mir wurde bisher vor allem die Marke Ortlieb empfohlen. Da gibt es "nur" die Vario-Taschen, die mir mit 20-26L etwas zu klein wären. Darüber hinaus gibt es noch einen "Rucksackadapter", mit dem man auch die größeren Back Roller Taschen auf dem Rücken tragen könnte.

    Hat jemand Erfahrungen mit diesem Adapter Ding? Oder hat sonst noch jemand Erfahrungen mit anderen Rucksack-Radtaschen?

  • Moin,

    Ich hatte das Ortlieb Tragesystem für meine Bikepacker und Bikepacker Plus Fahrradtaschen, es aber sehr selten genutzt und daher irgendwann wieder abgegeben............

    Auf kurzer Strecke war so eine Bikepacker Tasche (20l) gut und bequem zutragen.

    Haben die Backroller Taschen nicht auch nur etwas über 20l Volumen?🤔 Zumindest sind mir keine größeren bekannt.........

    Die Aufhängung der Taschen ans Tragesystem sah bei mir aber etwas anders aus als das was jetzt angeboten wird.

    Gruß von der Ostsee

  • Ja, die haben wohl vor ca. 3 Jahren das System überarbeitet. Seitdem ist es klappbar und damit wesentlich platzsparender unterzubringen. Das alte konnte man wohl nur zusammenrollen und das hatte dann ähnliche Maße, wie ne kleine Schaumisomatte.

    Bei den Taschen würde ich auf die Back Roller XL schielen und die haben wohl pro Stück um die 35-40L (werden je nach Laden unterschiedlich angegeben). 70-80L Volumen ist natürlich ne Ansage am Heck. Aber grad mit dem Nachwuchs, wenn man dann mal für 5 Leute Badeklamotte und ne Picknickdecke transportieren möchte, ist sowas ja auch schnell voll 🤔

  • Bisher habe ich noch gar nichts am Fahrrad angebracht bis auf die Halterung für den Kindersitz 😅 Der Kleinste ist aber auch schon 3½ und fängt jetzt bald selber an, Rad zu fahren. Die Taschen könnten bis dahin dann meine Frau oder ich im Wechsel hinten drauf schnallen - je nachdem wer den Kindersitz hat.

  • Moin!

    ...

    Ich möchte mir Radtaschen für den Gepäckträger holen. Idealerweise welche, die auch als Rucksack tragbar sind.

    ...

    Moin,

    ein radaffiner Freund von mir beschäftigt sich zufällig ebenfalls mit dem Thema Radtasche/Rucksackkombi.

    Ganz begeistert zeigte er mir vor einigen Tagen das hier, war mit denen schon im Mailkontakt und scheint kurz vor dem Kauf zu stehen...

    Er steht absolut auf klar durchdachte Lösungen und fährt auch ein entsprechendes Fahrrad (nur mal als seine Nerd-Referenz :P).

  • Zum Thema Rucksack auf Radtouren kann ich folgendes beitragen :

    Vor mehr als einem Jahrzehnt wollte ich eine Radreise in Südamerika mit Mountainbiken und Mehrtageswanderungen kombinieren. Also brauchte ich einen 40l Rucksack und weil ich nichts doppelt mitnehmen wollte, hab ich einfach auf die Radtaschen verzichtet.

    Ich war vier Monate unterwegs und bin so durch verschiedene Klimazonen gekommen.

    Die Sache hat für mich so gut funktioniert, dass ich anschliessend immer wieder so unterwegs war.

    Auf Island hatte dieses Setup den Vorteil, dass ich bei Furten jeweils nit 1x durch den Bach musste, während die klassischen 4-Taschen-Tourer jeweils zuerst mit zwei, dann mit den anderen zwei und schliesslich noch mit dem Rad durch die Fluten spaziert sind.

    Für Touren in zivilisierterwn Gegenden habe ich mein Equipment leichter gemacht, so konnte ich auf einen kleineren Rucksack umstellen. 3 Wochen Kanaren:

    Damit war auch ernsthafteres Mountainbiken möglich. Westalpen von Zürich bis ans Mittelmeer:

    Weil dann eine absenkbare Sattelstütze den Weg an mein Reiserad fand, musste eine andere Lösung her. 3 Wochen Schottland

    Und schliesslich ist auch das eine Weiterführung des Gedankens, einen Rucksack auf Bikepackingtouren dabei zu haben:

  • Stark !! Richtig stark!!:love::thumbup:

    Oh man,sowas steht auch auf meiner to do Liste.

    Ich wusste das ,das Leben ein Geschenk ist. Ok,nach einer Tour vom 150 km mit dem Rad, mit platten Hintern und blasen an dem Füßen, denkt man anders. Aber ihr wisst schon was zwischen den Zeilen steckt.

  • Wow was für Touren... und ein gutes altes On One zu Beginn oder :love:

    Du hast ja sehr viel Erfahrung gesammelt wie man ein Rucksack gut auf dem Gepäckträger befestigt - oder nicht.

    Willst du dazu vielleicht noch was schreiben?

  • ja, es ist ein OnOne 456, das mich auf 1000en Kilometern treu begleitet hat mit seiner Pike mit U-Turn. Ich glaube, das waren 95mm zum Strecke machen und bis zu 140mm zum biken. Damit konnte man ein bisschen rumspielen

    ziemlich ernsthaft Mountainbiken

    Bikebergsteigen

    und zwischen den verschiedenen Stationen auch Strecke machen

    Die Montage war völlig simpel. Auf einen 0815 Blackburngepäckträger hatte ich ein ca. 30cm langes Brett, das ich neben einer Baustelle am Boden gefunden hatte mit Riemen montiert und dann den Rucksack darauf gelegt und den locker mit einem elastischen Spannriemen fixiert. Das hält auch auf holprigen Waschbrettpisten tadellos.

    Unter das Brett konnte ich auf der einen Seite das Zelt zurren und auf der anderen Seite - als ich bei einer zweiten Reise öfters in der Wüste unterwegs war - eine 6l PET Wasserflasche.

    Weil ich so alles dabei hatte, um auch wandern zu gehen, konnte ich mich auch in die eisigen Höhen hoch über Mendoza wagen.


    ok, ich drifte ab. Den Rucksack, der senkrecht hinter dem Sattel hängt, befestige ich mittels eines solchen Stummels:

    Das hält nicht so gut, darum muss der Rucksack in ernsthafteren Abfahrten auf den Rücken - aber das ist ja gerade die Idee an der Sache.

  • Ebenfalls mit vernünftiger Bereifung :D ich bin damals ja auch mit Fat Alberts gefahren.

    Bei mir war was (links) die letzte Entwicklung des MTB-Reiserades - 2018. Ein Cotic Solaris; leider ohne Gepäckträgerösen im Rahmen. Heute könnte man das mit einer entsprechenden Steckachse und z.B. dem Ortlieb Quickrack beheben. Von der Schweiz an die Nordsee

    und von der Schweiz nach Slowenien und da Bären suchen (haben keine gefunden).


    2019 habe ich mir ein Gravelbike gekauft und das war es dann seither mit den längeren Touren mit dem Mountainbike.

  • jo, Gravel ist das neue Do-it-all Geschoss, da braucht man gar nicht mehr unbedingt ein MTB. Aber durch meine Jungs droht akute Trailgefahr, da muss das MTB im Stall bleiben.

    Ich hab aber auch noch ganz klassisch ein Rando, also Reiserad mit Dropbar.

  • Also, nachdem ich jahrelang schwerbeladen auf Fahrradtouren über mehrere Wochen allerlei mitgeschleppt habe (großer Trangia Kocher, zu viele Jonglierbälle, Kletterschuhe, extra Outfit, etc.). Damals war ich auch bis auf einmal noch mit Zelt, Isomatte und Schlafsack unterwegs.

    Dafür hatte ich vorne eine (ich glaube 9liter) Ortlieb Lenkertasche und zwei 5liter tailfin Gabeltschen, alias Mini pinniers (die praktischeren forkbags gab es damals noch nicht). Hinten hatte ich ebenfalls Tailfin Gepäckträger und Taschensetup.

    Dieses Jahr versuche ich mich an einem minimalistischeren Setup: die gleiche Ortlieb Lenkertasche, die gleichen Tailfin Gabeltaschen, dafür hinten „nur“ die 16 Liter Ortlieb „Arschrakete“.

    Mit dabei eine komplette Khibu Hängematten Ausstattung (hex-Tarp, Nirvana xl, Daunen UQ und TQ). Diese bekomme ich mitsamt kleinem footprint, Regenjacke, Pullover, Stirnband und Halstuch in die Arschrakete und Lenkertasche. Auf einen Kocher wird verzichtet, dafür passen dann Handtuch, Seife, Zahnbürste, Klopapier, Kackspaten, große Powerbank + ladekabel, und kleine Snacks wie Nüsse und Apfel in die Gabeltaschen.

    So sieht das neue Setup dann aus.

    Achja in der Rahmentsche ist eigentlich nur mein 2kg Schloss 😂 Handy und Kopfhörer.

    Bisher war ich mit dem Setup nur drei Tage lang unterwegs, werde aber demnächst zumindest mal 5-6 Tage ausprobieren. Die Mangelnde Ersatzwäsche setzen eine liebe zum eigenen Körpergeruch voraus, auch bin ich mit dem Setup auf eine gute Infrastruktur angewiesen, weil ich kaum mehr als die nächste Mahlzeit mit mir führen kann, wenn ich nicht meinen ebenfalls mitgeführten Beutel auf dem Rücken tragen will.

    Dafür fährt es sich fast so, als wäre keine Gepäck vorhanden, das Rad ist schnell über Stock und Stein gehoben, wirklich angenehm.

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