Grundsätzlich in einer Hängematte schlafen...

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  • Hiho,

    bisher war die Hängematte (stinknormale aus Baumwolle, Gestell günstig bei ebay ersteigert von Kesser) mein treuer Freund im Garten. Ich habe viele gemütliche Nachmittagsschläfchenin ihr verbracht.

    Für indoor dann dieselbe Konstellation noch einmal ersteigert weil das Gestell wirklich gut und massiv ist und ich etwas mehr Gewicht mitbringe.

    Nun ist mein altertümliches Bett gebrochen und ich tue mich schwer ein Neues zu kaufen. Irgendwann will ich schon wieder ein Bett aber ich weiß noch nicht welches genau. Also bin ich erstmal schlafenderweise in meine Indoor Hängematte abgewandert.

    Und nun frage ich mich, weshalb überhaupt ein Bett, warum nicht einfach ne Hängematte mit Underquilt?

    Für den besseren Komfort habe ich mir jetzt eine Mexikanische Hängematte bestellt, zum darunter hängen also als Underquilt eine einfache ultraleichte Reise Daunendecke von Amazon mit seitlichen Ösen zum drunterhängen. Wenn sich die Decke unten bewährt will ich schauen ob ich mir dieselbe einfach noch einmal zum zudecken anschaffe. Insgesamt hätte ich dann ein bequemes Bett für unter 200 Euro, atmungsaktiv, bequem und trotzdem kuschelig.

    Spricht etwas dagegen langfristig in einer Hängematte zu schlafen?

    Bisher ist es tatsächlich so dass ich in der Hängematte ohne Kreuzschmerzen aufwache, was im Bett schon lange nicht mehr der Fall war.

    Habt ihr mir evtl. Tips und Tricks für den langfristigen Gebrauch einer Hängematte?

    Grüße!

  • Spricht etwas dagegen langfristig in einer Hängematte zu schlafen?

    Wenn aus deiner Sicht nichts dagegen spricht wird dir im Hängemattenforum wohl niemand widersprechen ;)

    Habt ihr mir evtl. Tips und Tricks für den langfristigen Gebrauch einer Hängematte?

    Was hast du dir vorgestellt? Bzw. was sind deine Bedenken?

  • Ich schlafe jetzt seit 6 Jahren fast immer in der Hängematte. Manchmal allerdings will ich auf dem Bauch liegen und das ist in der HM einfach nicht so bequem - zumindest nicht länger als ne viertel Stunde. Vor meiner "Hängemattenkarriere" habe ich nämlich immer auf dem Bauch geschlafen. Insofern war es schon eine Umstellung, aber für die Schultern ist das Auf-der-Seite-liegen in der HM viel angenehmer als im Bett.

    Sobald die Temperatur unter ca. 25 Grad fällt, brauchst du einen Underquilt. In Innenräumen könnte eine Decke von unten reichen, ist aber sicher nicht ganz einfach halbwegs faltenfrei unter die HM zu bekommen.

    Dein Gestell hat mir nichts gesagt und so habe ich es mir im Internet angeschaut. Ich weiß nicht wie groß du bist, aber für die meisten Leute (außer sie sind ziemlich groß) ist eine 11 Fuss (3,35m) Matte in der Länge richtig. Eine solche ist für dein Gestell aber sicher zu lang und ausserdem bewegen sich beide Aufhängepunkte sicher ziemlich aufeinander zu, sobald du dich in die Matte legst. Das ist nicht gut, wenn man eine Matte mit Ridgeline hat (was du nicht hast), was aber dafür sorgt, dass du immer den gleichen Durchhang, also die gleiche Bequemlichkeit hast, egal wo du hängst und wie gross der Abstand der Aufhängepunkte ist.

    Wenn dich das aber nicht stört und du gut schläfst ist ja alles gut. Ich glaube aber, dass eine längere Matte noch deutlich bequemer wäre.

  • Wenn aus deiner Sicht nichts dagegen spricht wird dir im Hängemattenforum wohl niemand widersprechen ;)

    Was hast du dir vorgestellt? Bzw. was sind deine Bedenken?

    Hei, du bist ja glaube ich Hängemattenprofi wie mir scheint ;)

    Bedenken: ich bin ein Schwergewicht und nicht alles passt wie es bei anderen Leuten passt. Ich hätte meine Hängematte gerne höher, aber ich kann nur ein Gestell aufstellen, da die Wände (uraltes Sandsteinhaus und gehört nicht mir) nicht dazu taugt entsprechend massive Dinge an die Wand zu pfriemeln dass es damit ginge.

    Aktuell habe ich Kesser Gestelle, die sind auf 200kg ausgelegt und scheinen sehr stabil zu sein, ist die Frage ob das langfristig so klappt.

    Ich bin Seitenschläfer, das gelingt mir bisher noch nicht so, habe mir aber jetzt eine Hängematte bei alasiesta gekauft, die Mexi2 und hoffe dass es mit der Aufhängung gut klappt und ich nicht ganz am Boden liege, weil das mit dem Aufstehen dann echt pfriemelig wird.

    Also höher hängen wäre echt ein Anliegen.

    Ich schlafe jetzt seit 6 Jahren fast immer in der Hängematte. Manchmal allerdings will ich auf dem Bauch liegen und das ist in der HM einfach nicht so bequem - zumindest nicht länger als ne viertel Stunde. Vor meiner "Hängemattenkarriere" habe ich nämlich immer auf dem Bauch geschlafen. Insofern war es schon eine Umstellung, aber für die Schultern ist das Auf-der-Seite-liegen in der HM viel angenehmer als im Bett.

    Sobald die Temperatur unter ca. 25 Grad fällt, brauchst du einen Underquilt. In Innenräumen könnte eine Decke von unten reichen, ist aber sicher nicht ganz einfach halbwegs faltenfrei unter die HM zu bekommen.

    Dein Gestell hat mir nichts gesagt und so habe ich es mir im Internet angeschaut. Ich weiß nicht wie groß du bist, aber für die meisten Leute (außer sie sind ziemlich groß) ist eine 11 Fuss (3,35m) Matte in der Länge richtig. Eine solche ist für dein Gestell aber sicher zu lang und ausserdem bewegen sich beide Aufhängepunkte sicher ziemlich aufeinander zu, sobald du dich in die Matte legst. Das ist nicht gut, wenn man eine Matte mit Ridgeline hat (was du nicht hast), was aber dafür sorgt, dass du immer den gleichen Durchhang, also die gleiche Bequemlichkeit hast, egal wo du hängst und wie gross der Abstand der Aufhängepunkte ist.

    Wenn dich das aber nicht stört und du gut schläfst ist ja alles gut. Ich glaube aber, dass eine längere Matte noch deutlich bequemer wäre.

    Ich hab mir jetzt mal eine Outdoor ultraleichte Daunendecke mit seitlichen Ösen bestellt um sie als Underquilt zu nutzen, wobei ich eher schwitze als friere, bisher habe ich quasi fast ohne was in der Matte geschlafen, heute war das erste Mal dass ich zumindest eine Zudecke gebraucht habe. Hier im Odenwald hat es heute erfrischende unter 15 Grad.

    Bei dem Gestell bin ich auch noch nicht einig, als Wohnzimmer, draußen zum Angeln und im Garten Gestell sind meine Kesser-Gestelle super. Aber fürs Schlafzimmer wo man halt doch seine 7-8 Stunden abhängt suche ich noch nach dem passenden Gerät das 1. mein Gewicht langfristig trägt und 2. eben die Hängematte.

    Ich habe mir eine Mexi 2 bei alasiesta bestellt, rein von der Abmessung her passt sie in mein Kesser Gestell - von der höchst möglichen Einstellung bis zur höchst möglichen Einstellung sind es 3,60m. Ich selbst bin nur 1,63, brauche also längentechnisch nicht so viel und das Gestell ist tatsächlich bisher so stabil dass sich da nicht wirklich viel aufeinander (vielleicht 10 cm) zu bewegt, obwohl ich mit meinen Kilos in der Matte liege.

    Heute habe ich mein drittes Kesser Gestell ersteigert, falls jemand wissen will bei welchem Anbieter, kann ich gern den Link schicken. Ich finde die Gestelle insofern super als dass sie wirklich stabil sind und problemlos überall mit hin genommen werden können weil in Taschenformat zusammenpackbar. Ich nehm mein Gartengestell auch mit zum Angeln zum Beispiel ;) grade am Bach gibts selten Bäume an denen man hängen kann.

    Die Gestelle die da versteigert werden sind B-Ware, also Retouren und einwandfrei. In der Regel ist man mit 45-50 Euro für das Gestell plus XXL Baumwollmatte dabei.

    Grüße

  • ... Ich hätte meine Hängematte gerne höher, aber ich kann nur ein Gestell aufstellen, ...

    Aktuell habe ich Kesser Gestelle, die sind auf 200kg ausgelegt und scheinen sehr stabil zu sein, ist die Frage ob das langfristig so klappt.

    ...

    Hallo XXSternXX,

    ich bin zwar ausdrücklich kein Hängematten-Pro, war aber mal Handwerker, der jahrelang mit Holz gearbeitet hat und dieses Material immer noch liebt.

    Da kommen mir Ideen... ;)

    Wenn Gestell und Matte a) zusammenpassen und Dich b) gut tragen, könntest Du das Gestell doch mglw. auf Holzfüße stellen, um es insgesamt anzuheben?

    Wenn ich richtig geg00gelt habe, hat Dein Gestell unten zwei durchgehende Metallstangen mit je zwei eigentlichen Aufstellpunkten, ich vermute, Gummifüßen.

    Spräche etwas dagegen, die auf irgendeine Art von Klötzen oder sogar Rahmen* zu stellen, z.B. mit flachen Sacklöchern für die ursprünglichen Aufstellpunkte, um ein Abrutschen des Gestells zu verhindern?

    Bei 163cm Körpergröße bliebe natürlich die Frage, ob und wie Du bei höherer Matte noch sicher rein- und wieder rauskommst.

    Meine bisherigen Übungen beim Besteigen und Verlassen der Hängematte legen eine Hängehöhe von "Seitensaum=Kniekehle" nahe, um nicht kurzfristig volles Gewicht und damit Punktlast auf den Saum zu bringen...

    (Hinge die Matte höher, käme ich auch gar nicht wieder raus... :saint: )

    * ein umlaufender Bodenrahmen gäbe natürlich wieder die Option, ihn auch als Einstiegstufe zu nutzen. :)

  • Die Idee ist grundsätzlich gut aber im Grunde genommen bedeutet für mich höher liegen (könnte ich jetzt auch wenn ich die weiteren Befestigungspunkte nutze, aber die Matte ist zu kurz) dass ich auch insgesamt mehr Raum habe, sprich eigentlich müssten die Seitenstäbe an denen die Matte hängt länger sein damit ich in dem Bereich höher käme. Also weiter weg von der Mittelstange. Ich meine auch gar nicht sooooo viel höher, aktuell tu ich mich schwer aufzustehen weil ich zu tief am Boden bin.

    Ich warte jetzt mal auf die neue Hängematte und checke wie die hängt, evlt. klappt das ja besser. Die ist insgesamt länger, hängt glaube ich aber auch mehr weil es eine gute Mexikanische ist. Ich muss es testen. Notfalls brauche ich eben zum Schlafen auch ein gutes Gestell von alasiesta ;)

    Danke fürs Mitdenken!

    Grüße

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